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MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am So 10 Jan 2010, 18:01

MJMI Weekly Prayer Letter- Auszug

ISRAELS GEGENWÄRTIGE
SITUATION:


Die USA behaupten, dass Frieden in zwei Jahren möglich ist


Eine neue US-Friedensinitiative bemüht sich, Frieden zwischen
Israel und den palästinensischen Arabern innerhalb von zwei Jahren zu
erreichen. In der Vergangenheit haben sich solche Termine immer wieder
als unhaltbar erwiesen, und sie haben nur zu noch härterer Gewalt von
Seiten der Araber und zu noch mehr Forderungen nach Zugeständnissen durch die
Israelis geführt. Aber nur dann, wenn Israel es
schafft, die eigenen legitimen Interessen zu vertreten, kann dieser
Prozess auch weitergehen. Berichten zufolge deutet
in den vergangenen Tagen einiges darauf
hin, dass die Vereinigten Staaten und Ägypten versuchen, an einer neuen
Friedensinitiative zu arbeiten, und es gibt dabei viele
Parallelen. Gemäß dem US-Nahostgesandten, George Mitchell, zielt der US-Plan darauf ab,
die Grenzen eines palästinensischen Staates innerhalb von neun Monaten festzulegen und
eine endgültige Vereinbarung darüber innerhalb von zwei Jahren zu erreichen. Mitchell deutet eine
parallel laufende Serie von Verhandlungen zwischen Israel und Syrien
bezüglich der Golan Höhen an. „Wir hoffen, die Parteien kommen zu einer Vereinbarung,“ sagte
Mitchell.




Die ägyptische Initiative, die heute in Washington besprochen
wird, die ebenso in eine endgültige Vereinbarung innerhalb von zwei Jahren münden soll, schlägt
vor, dass Israel die Waffenstillstandslinie von 1949 als Grenze des
palästinensischen Staates mit Ostjerusalem als Hauptstadt anerkennt,
bevor die Verhandlungen wieder aufgenommen
werden. Die nachfolgenden Verhandlungen werden sich unter anderem befassen mit den Wasserrechten und mit den Flüchtlingen. Israelische Minister und Politiker sind gegen
den Vorschlag, zunächst die Grenzen festzulegen. Sie sehen das Aufgeben von Gebieten
ohne irgendwelche Gegenleistungen wie das Preisgeben aller Karten an die Palästinensische Autonomiebehörde.


Die Israelis werden nichts mehr haben, um zu verhandeln, nichts mehr, was man anbieten kann. Der
Außenminister Avigdor Lieberman sagte, dass Israel nicht dabei helfen sollte, irgendwelche
Luftschlösser zu erschaffen. Die Gespräche sollten ohne Vorbedingungen beginnen und ohne einen festen Zeitplan.


Lieberman bemerkte, dass wenn man in der Vergangenheit Fristen setzte, dann führte
das nur zu Extremismus und neuer Gewalt. Allerdings drückte der
Premierminister Netanyahu in dieser Woche Optimismus dahingehend aus, die Verhandlungen wieder aufzunehmen, weil er eine „Veränderung in der Atmosphäre“ wahrgenommen habe. „Ich hoffe, dass die Zeit jetzt reif ist, den Friedensprozess weiterzuführen“, sagte er. Wenig
später warnte der Knessetabgeordnete Danny Danon von der Likud- Partei, dass
es mit Netanyahu
dahingehend enden wird, uns zurück zu den Grenzen vor 1967 zu führen.




Anmerkung: Wir haben diese Abfolge bereits zuvor immer wieder gesehen! Seit den Verträgen von Oslo haben alle Präsidenten der Vereinigten Staaten versucht, ein Rezept und einen festen Zeitplan zu präsentieren, um den Konflikt im Nahen Osten zu lösen. Präsident Obama begann bereits früher in
seiner Präsidentenperiode als seine Vorgänger, aber er scheint nur wenig aus deren Scheitern gelernt zu haben. Es hat sich nie als hilfreich erwiesen, feste Zeitpläne aufzustellen. Wenn man dies
tut, dann gibt man damit jener Partei einen Vorteil, die sich weigert,
einen Kompromiss einzugehen, und es fördert gleichzeitig extremistische Ansprüche und
extremistische Handlungen. Jedes Mal haben die Verhandlungen, obgleich die Palästinensischen Araber
für das Scheitern verantwortlich waren, Israel dazu gezwungen, noch mehr
Zugeständnisse zu machen. So hat sich Israel allmählich zurück bewegt von ihren ehemaligen
Positionen der Weigerung, mit der PLO zu verhandeln, der Weigerung, über Jerusalem zu verhandeln,
der Weigerung, unter Feuerbeschuss zu verhandeln und der Weigerung, den Bau von Siedlungen zu stoppen. Sie haben ständig angeboten, immer mehr Territorium der PA zu übergeben in einem
Ausmaß, dass Ehud Olmert sogar bereit war, den Tempelberg unter Moslemische Kontrolle zu stellen. Die
palästinensisch- arabischen Ansprüche blieben jedoch auf dem Punkt, wie
sie immer gewesen waren: Das ganze Territorium vor 1967, Ost- Jerusalem als Hauptstadt sowie eine
Rückkehr der Flüchtlinge. (Dass sie auch den Rest von ganz Israel als besetztes Territorium
bezeichnen, scheint diejenigen nicht zu stören, die an den jüngsten Friedensinitiativen arbeiten.)



Wenn Obama Israel zwingen will, Zugeständnisse zu machen und
einen Fahrplan dafür festlegt, dann könnte das vielleicht ein gangbarer Weg
sein. Aber wenn er so handelt, dann sollte er auch einen Blick darauf
werfen, was die letzten Male geschah, als man einen solchen Weg einschlug. Als Clinton in Camp David
im Jahre 2000 scheiterte, folgte die Al Aqsa Terrorkampagne. Als Bush in Annapolis
im Jahre 2008 scheiterte, folgte der Gaza Krieg. In beiden Fällen führte es dazu,
dass die PA den Einsatz bei den folgenden Verhandlungen erhöhte. Im Moment lehnt es Abbas aber
sogar ab, mit Netanyahu überhaupt zu sprechen, es sei denn, dass er
einem kompletten Baustopp für Siedlungen zustimmt und die Grenzlinie von 1967 akzeptiert. Diese Bedingungen wurden zuvor noch nie gestellt.



Welche Logik steckt dahinter, wenn man ständig Zugeständnisse von
Israel verlangt, während man die mangelnde arabische Bereitwilligkeit zu Kompromissen in
diesem Zusammenhang ignoriert? Die Nahostkommentatorin Evelyn Gordon
behauptet, dies sei ein Ergebnis der Bereitwilligkeit Israels, die eigenen Ansprüche auf Judäa und
Samaria (Westjordanland) hintenan zu stellen. Wenn Israel als ein Land angesehen wird, das
keine legitimen, historischen, rechtmäßigen oder moralischen Ansprüche auf dieses Gebiet hat, „dann
ist Israel
irgendwann nichts weiter als ein Dieb, schreibt sie. Das ist genau
die Einschätzung, die palästinensische Araber fortwährend in den
Weltmedien vertreten. Die Bereitwilligkeit, die palästinensische
arabische Unnachgiebigkeit zu akzeptieren, scheint sich im größten Teil der internationalen Gemeinschaft
manifestiert zu haben, wenn sie diese Darstellung so schluckt. Jeder spricht nur über
sofortigen und dauerhaften Frieden - Aber Frieden, der auf einer Lüge aufgebaut wird, kann nicht
funktionieren.


Das Heilmittel gegen diese Art von Krankheit wäre eine stärkere Durchsetzungskraft von
Seiten Israels bezüglich ihrer eigenen Ansprüche. Die Juden haben wirklich legitime Ansprüche auf
Judäa und Samaria! Uns wurde viel zu lange die Geschichte über die palästinensischen und arabischen
Rechte und die so genannte israelische
Besatzung verkauft. Demgegenüber klingt die Tatsache der
legitimen jüdischen Ansprüche wie eine Geistesverwirrung. Aber die jüdische Verbindung zu Judäa und Samaria ist viel stärker als irgendeine arabische Verbindung. Wie man dies in der Politik heute verkauft, ist eine andere
Sache. Aber wenn man diese Tatsache nicht vertritt und verbreitet, dann
wird jegliche israelische Präsenz in Judäa und Samaria als unmoralisch und unrechtmäßig angesehen,
und jedes Zugeständnis der Israelis an die Palästinenser als Wiederherstellung der Rechtmäßigkeit. An dieser Stelle haben Israel und seine Verbündeten einen wichtigen Kampf zu führen: Das Erzählen und Verbreiten
dieser Tatsache und seiner Geschichte.


+++++++++++++++++++++++++++

Die stärkste Vergeltungsmaßnahme der IDF- Einheiten seit der Antiterroroperation „Cast Lead“ in Gaza

Die IDF haben am Donnerstagabend Terroristenziele in Gaza bombardiert, darunter auch in der Nähe von Gaza-
Stadt, bei der stärksten Vergeltungsmaßnahme für Mörsergranaten- und Raketenangriffe gegen Israel seit dem Ende der Operation „Cast Lead“ im vergangenen Jahr. Mindestens zwei Terroristen wurden getötet und drei Tunnel sowie eine Waffenfabrik wurden erfolgreich ins Visier genommen. Hamas Beamte
sagten, dass vier andere Terroristen vermisst werden. Einer der Tunnel war mitten in
Gaza, und er war dazu bestimmt, in den Westnegev einzudringen, um einen Terrorangriff gegen israelische
Bürger oder IDF- Soldaten durchzuführen. Der Tunnel wurde ungefähr eine halbe Meile von der Gaza-
Grenze gegraben. Zwei andere Tunnels waren verwendet worden, um Waffen unter der
Stadt Rafiah zu schmuggeln, die an der ägyptischen Grenze liegt. Der Militärische Geheimdienst hat ermittelt, dass die Hamas ihre Terrorinfrastruktur seit dem Ende der Operation „Cast Lead“ wieder aufgebaut hat, und
es sind Dutzende, vielleicht sogar Hunderte von Tunneln gebaut worden.


Die schnelle Antwort der IDF- Einheiten geschah als Vergeltung für
einen massiven Terrorangriff im Westnegev, der die Menschen dort zurückfallen ließ in
ein Trauma, unter dem sie seit mehr als neun Jahren gelitten haben. Vierundzwanzig Stunden
zuvor hatte es den letzten massiven Beschuss auf Israel gegeben. Der Südliche Oberbefehlshaber Generalmajor Yoav Galant sagte in diesem Zusammenhang, dass die Operation „Cast Lead“ sehr
erfolgreich war, so dass wir eine solch ruhige Periode im letzten Jahrzehnt nicht hatten. Allerdings
warnte er auch die Bewohner von Gaza: „Wir müssen wachsam sein, denn der Horizont ist noch
nicht sicher, und wir bereiten uns auf das schlimmste vor, wenn es denn passiert.“


Mehr als 280 Raketen und Mörsergranaten wurden seit dem Ende der Operation Cast Lead auf Israel
bis zum Donnerstag abgeschossen, als die Hamas und die mit ihre verbündeten Terroristen mehr als 10 Mörser-Granaten und eine Rakete aus dem Gaza- Streifen zündeten. Keiner wurde verwundet, und es
wurde über keine Schäden berichtet. Die Mörsergranaten wurden fast unmittelbar nach der Verlautbarung von Verteidigungsminister Ehud Barak abgeschossen, in der er mitteilte, dass das Anti-Kassam Verteidigungs-System erfolgreich die kritische Testphase bestanden hätte, und dass es im kommenden Jahr einsatzbereit
wäre.


Die Hamas behauptete umgehend, dass man das System überwinden könne, das entworfen wurde, um
Kurzstreckenraketen abzuwehren. Man behauptete, dass dieses Verteidigungssystem eher für herkömmliche Raketen und nicht für Kassam-Raketen geeignet sei. Ein anderes Problem mit dem System sind die Kosten von 30.000- 40.000 Dollar für jede Einheit, im Vergleich zu den niedrigen Kosten der
Herstellung Tausender von selbstgebauten Mörser- Granaten und Kassam- Raketen.


Die Terrorangriffe, die auch mit einer Panzerabwehrrakete durchgeführt wurden,
zwangen Israel, den Kerem- Schalom- Grenzübergang zu schließen, einen
der Grenzübergangspunkte, über den humanitäre Hilfslieferungen nach Gaza abgewickelt
werden. Dieselbe Position war auch das Ziel von Terroristen im Juni 2006, als sie
einen IDF- Kontrollpunkt angriffen, zwei Soldaten töteten und den Soldaten Gilad Shalit entführten.

Die Verhandlungen für seine Rückkehr des Soldaten sind wieder ins Stocken
geraten, während seine angeschlagene physische und psychische Verfassung weiter unbekannt
bleibt. Die Hamas hat
sich geweigert, die Genfer Konvention zu beachten, die Besuche durch das
Rote Kreuz einschließt.

Reinhard
Moderator
Moderator

Deine Beiträge : 255
Dein Einzug : 15.10.09

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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Sa 16 Jan 2010, 11:09

MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug


ISRAELS GEGENWÄRTIGE SITUATION:

Israelisches Hilfsteam für das vom Erdbeben betroffene Haiti; Das Schicksal von Juden ist unbekannt

Eine siebenköpfiges Hilfsteam aus Israelis ist nach Haiti abgereist, um zu bewerten, welche Hilfe
für den von dieser Tragödie betroffenen Inselstaat am meisten erforderlich ist,
nachdem das Land am späten Dienstagnachmittag durch ein
massives Erdbeben erschüttert wurde. Die Delegation, die auch Mitarbeiter aus dem Außenministerium, IDF- Oberbefehlshaber und Medizinisches Fachpersonal der IDF einschließt, hat
gegen 11:30 vormittags Israel verlassen. Unter den Mitgliedern des Teams
befinden sich auch Experten auf dem Gebiet der Technik, der
Medizin, Logistik sowie Rettung und Wiederaufbau sagten Regierungsvertreter. Medizinischer Bedarf, ein
Feldlazarett, Nahrungsmittel und/oder anderer humanitäre Hilfe ist Teil der Art von Unterstützung, die für
die verzweifelte und verarmte Nation in Betracht gezogen wird, hieß es. Bisher
sind keine Israelis unter den Opfern des Bebens identifiziert worden, das die haitianische Hauptstadt Port-au-Prince besonders hart getroffen hat, gemäß dem Israelischen Botschafter in der benachbarten Dominikanischen Republik, Amos Radyan. Jedoch ist der Zustand der jüdischen Familien, die auf dem Land
leben, nicht klar, sagte er. Die Telefonverbindungen sind noch
unterbrochen, und die Israelische Botschaft ist
bisher nicht in der Lage gewesen, sich mit einigen der Familien in
Verbindung zu setzen. Es gibt etwa 25 bis 30 Juden, die zur Zeit in Haiti
leben, die meisten von ihnen leben in Port-au-Prince.
Israel und Haiti haben vollständige diplomatische Beziehungen, aber der
jüdische Staat hat keine Botschaft im Land. Er wird von der Botschaft in der benachbarten Dominikanische Republik mit vertreten. Das Erdbeben, das mit 7.0 auf der Richterskala gemessen wurde, war das
schlimmste in dieser Region seit mehr als 200 Jahren und zugleich das größte
Beben, das die verarmte Inselnation jemals heimgesucht hat. Es führte sogar zum
teilweisen Einsturz des Staats-Palastes, und zerstörte das lokale Hauptquartier
für die Friedenstruppen der Vereinten Nationen sowie ein Krankenhaus. Viele
Angestellte der Vereinten Nationen befinden sich unter den Vermissten, sagten Beamte. Mehrere Nachbeben folgten dem ersten Beben und noch viele weitere werden erwartet. Gemäß dem amerikanischen
Geologischen Nationalen Erdbeben-Informationszentrum lag die Tiefe des
Erdbebens ungefähr sechs Meilen unter der Erdoberfläche. Gemessen wurde ein Niveau von 9 auf einer Skala von 1 – 10 für die Stärke der Erschütterung auf der Erdoberfläche.



Juden haben in Haiti seit 1492 gelebt, als Luis de Torres als ein
Dolmetscher für Christopher Columbus einreiste, obgleich sie größtenteils ihr Judentum im Verborgenen gehalten haben. Archäologen haben eine alte Synagoge von Juden in Jeremie entdeckt, und jüdische
Grabsteine sind auch in Hafenstädten wie Cap Haaitien und Jacmel entdeckt
worden. Vor dem Zweiten Weltkrieg beherbergte die Insel verschiedene Siedlungen mit Juden aus
Frankreich, Polen, den Niederlanden, Libanon, Syrien, Ägypten, und anderen
Ländern. 1937 gab die haitianische Regierung auch Pässe und Visa aus für ungefähr 100 osteuropäischen
Juden, die vor dem Nazi- Holocaust fliehen mussten. Bis zum Ende der 50er Jahre
hatten viele dieser Juden das Land verlassen um sicherzustellen, dass ihre
Kinder auch andere Juden heiraten könnten, und sich nicht mit den Einheimischen
vermischen.


+++++++++++++++++++++++++++++

Die Türkei erhält eine Entschuldigung, anstatt eine Rüge

In der Hitze der Meinungsverschiedenheit bezüglich des Verhaltens
des stellvertretenden Außenministers, Danny Ayalon gegenüber dem
türkischen Botschafter, ist das wirkliche Problem wieder in den Schatten
getreten. Die türkische Feindschaft gegenüber Israel ist das eigentliche Problem, nicht diplomatische Normen und Feinheiten. Am Montag nutzte der türkische Premierminister während eines Besuches
im Libanon wieder die Gelegenheit, um auf Israel einzuschlagen. Er beklagte
die seiner Meinung nach unverhältnismäßige Gewalt gegen die palästinensischen
Araber, verurteilte Israel wegen Verletzung des Luftraums im Libanon und verlangte von den Vereinte Nationen, denselben Druck gegen Israel auszuüben, wie sie es wegen des Nuklearprogramms gegen den Iran tun.


Wir können niemals schweigen im Hinblick auf Israels Einstellung und die unverhältnismäßige Gewalt, die man angewendet hat, und wir werden beharrlich bleiben und UN-Resolutionen fordern“, sagte Erdogan. Mit Hinweis auf die Tötung von drei Terroristen durch Israel, die Raketen gegen Israel abgeschossen hatten, schrie Erdogan auf: Was ist wohl dieses Mal ihre Rechtfertigung?“


Diese Bemerkungen ergingen, nachdem eine türkische Fernseh-Serie Sprache und Bilder verwendet hatte, die
eindeutig antisemitischen Unterton hatten, einschließlich der Darstellung von Israelischen Agenten als Kindesentführer. Als Reaktion darauf bestellte der stellvertretende
Außenminister, Danny Ayalon den türkischen Botschafter in die Knesset ein, und in demütigender Art und Weise protestierte er wegen der zwei Ereignisse. Nachdem Präsident Peres sich einschaltete, wurde Ayalon später dazu veranlasst, eine offizielle Entschuldigung gegenüber der Türkei zu schreiben. Der Text der
Entschuldigung war teilweise von den Türken diktiert worden, die mit Wut auf
die Behandlung ihres Botschafters reagierten. Der Premierminister Benyamin Netanyahu
kritisierte Ayalon für die Art und Weise, wie er den Protest angebracht hatte,
aber der Protest selber sei „gerechtfertigt“ gewesen. Die Türkei wurde bisher
als Israels engster Verbündeter in der Moslemischen Welt betrachtet. Die nach außen hin weltlich eingestellte
Nation (jedoch mit einem Moslemischen Bevölkerungsanteil von 98 %) unterhält eine enge Zusammenarbeit mit Israel auf mehreren Gebieten, einschließlich der Militärmanöver. Allerdings begannen sich die
Beziehungen seit mehr als einem Jahr mehr und mehr zu verschlechtern, und seit dem
Krieg in Gaza im Januar hat Premierminister Erdogan keine Gelegenheit versäumt, um Israel zu kritisieren. Die
wachsende Feindseligkeit gegenüber Israel muss in einem größeren Zusammenhang
gesehen werden. Der Antrag der Türkei auf Mitgliedschaft in der EU ist auf
Widerstand gestoßen, besonders von Frankreich, und Erdogan, der einer Islamisch-orientierten Partei vorsteht, hat nun stattdessen die Verbindungen der Türkei mit den Moslemischen Staaten und Organisationen deutlich ausgeweitet. Diese Verbindungen schließen den Iran, Syrien, die Hizbullah und die Hamas ein. Debka-File weist sogar darauf hin, dass Erdogan versucht, Schiffe aus Südafrika und Venezuela zu
organisieren, um nach Gaza zu fahren und die Blockade zu durchbrechen. Er geht davon aus, dass Israel zögern wird, Schiffe von diesen Nationen abzufangen, um nicht einen Konflikt mit ihren Führern zu riskieren, die sich ganz offen über Israel hinwegsetzen. Jedoch, die traditionell starken Beziehungen der Türkei mit Israel sind ein Hindernis beim Knüpfen von Verbindungen mit diesen Akteuren.


Ein anderer Faktor, der eine Rolle spielt, ist die Weigerung der Regierung Netanyahu, der Türkei zu gestatten, zwischen Israel und Syrien zu vermitteln. Wegen der andauernden
Angriffe von Erdogan sieht Netanyahu die Türkei nicht als neutralen Vermittler.
Infolgedessen wird der Türkei der Status abgesprochen, ein wichtiger Akteur und Friedensstifter in
der Region zu sein. Wegen Ayalons umstrittenen Art und Weise, die Botschaft gegenüber der Türkei an den Mann zu bringen, ist die Botschaft selbst in den Hintergrund getreten. Das ist in diesem Zusammenhang die eigentliche Tragödie. Erdogans Verhalten ist nicht akzeptabel, insbesondere auch deshalb nicht, weil diese Töne aus einer vermeintlich freundlich gesinnten Nation
kommen. Die Sprache und die Methoden, die er sich herausnimmt, wie etwa im
vergangenen Jahr in Davos, als er vor laufenden Kameras Präsident Peres öffentlich
kritisierte, gehören einfach nicht in die politischen Gepflogenheiten dieser
Welt. Dies gilt auch für die Verbreitung von antisemitischen Inhalten in den türkischen Medien, die israelische
Touristen in der Türkei bereits dazu veranlasst, die hebräische Sprache zu vermeiden, ihre Kippas zu entfernen sowie jeden Hinweis, der darauf hindeuten könnte, dass sie aus Israel kommen. Das ist
ein Phänomen, das man nicht hinnehmen kann. Eigenartigerweise ist die makabere Wirkung dieses Ereignisses, dass Erdogans Ansehen sich sowohl im Westen, als auch unter seinen neuen Moslemischen Verbündeten verbessert hat. Manchmal ist es gerade zu leicht, die Aufmerksamkeit von den wahren
Problemen wegzulenken, so dass sie kaum noch eine Bedeutung haben. Aber die
eigentlichen Probleme und nicht Bedeutungslosigkeit stellen letztlich doch die Realität dar.



++++++++++++++++++++++++++++

Die Hamas wird eingezäunt

Sowohl Israel als auch Ägypten bauen Sperrzäune. Das gewünschte Ergebnis ist die Schwächung der Hamas. Aber Ägypten verwendet eine falsche Logik und Motivation in der Rechtfertigung des Baus von Sperranlagen an der Grenze zu Gaza.

Der Premierminister Benyamin Netanyahu informierte am Sonntag die
Medien, dass Israel beginnen wird, einen Sperrzaun entlang der Grenze zu
Ägypten zu bauen, von Gaza bis nach Eilat.
Dies ist eine
strategische Entscheidung, um den jüdischen und demokratischen Charakter des Staates Israels
zu sichern. Israel wird offen bleiben gegenüber Kriegsflüchtlingen, aber wir können nicht Tausende von illegalen Arbeitern gestatten, nach Israel über die südliche Grenze
einzudringen und unser Land zu überschwemmen,“ sagte Netanyahu. In den vergangenen Jahren hat es
eine Zunahme von afrikanischen Einwanderern gegeben, die versuchen, die Grenze nach Israel zu überwinden, entweder um Arbeit zu suchen, oder weil sie Flüchtlinge sind. Eilat hat zurzeit 3.500
Afrikaner, die ankamen, um Arbeit zu suchen und 2.000 von ihnen sind noch arbeitslos. Netanyahu
wollte diesen Fakt nicht überbewerten, aber einen anderer Grund für den Sperrzaun ist die Tatsache, dass die Hamas und andere Terroristenorganisationen daran gehindert werden sollen, über den Sinai nach Israel einzudringen. Die Entscheidung, den Zaun jetzt zu bauen,
geschah gemäß einiger Kommentatoren auch wegen des Drucks von Seiten Ägyptens und der Vereinigten Staaten. Sie sehen diese Maßnahme, zusammen mit Ägyptens Sperrzaun nach Gaza als eine
Möglichkeit, die Hamas zu untergraben und sie vielleicht dahin zu bringen, eine Vereinbarung mit der Fatah zu akzeptieren. Die Hamas- Terroristen in Gaza werden jetzt daran gehindert, mit Hamas- Mitgliedern in Judäa und
Samaria (Westjordanland) zusammenzuarbeiten, wenn man den Umweg über den Sinai und
Negev abschneidet.


Anmerkung:

Die Motivation von Ägypten, einen eigenen Sperrzaun zu bauen, und Israel zu gestatten, einen anderen zu
bauen, ist die Schwächung der Islamisten. Sie sollen außerdem auf das nordöstliche Sinaigebiet beschränkt bleiben. Dieses Gebiet hat sich zu einem Trainingslager für verschiedene Islamistische Organisationen entwickelt, einschließlich Al Qaeda und ähnlicher Organisationen. Interessanterweise
nennt Ägypten
Nationale Sicherheitsinteressen“ als eine Motivation, um ihren eigenen Zaun zu
bauen, der dazu bestimmt ist, die Schmuggel-Tunnel zwischen Gaza und Ägypten
abzuschneiden. Ein Sprecher im ägyptischen Außenministerium sagte, dass es ungefähr 1.000 Tunnels gab, die dazu verwendet wurden, um Waffen in die Sinai- Halbinsel nach Ägypten zu schmuggeln. Auch wenn in dieser
Feststellung natürlich eine gewisse Ironie liegt, so
ist das ägyptische Eingeständnis doch sehr wichtig, weil es Israels Anspruch
im Zusammenhang mit den Tunneln bestätigt, die zum Waffenschmuggel verwendet werden, was von ägyptischer Seite in der Vergangenheit immer wieder bestritten wurde.


Die Ironie in diesem Zusammenhang liegt in der Tatsache, dass gemäß der
ägyptischen Angaben die Waffen von Gaza nach Sinai geschmuggelt werden,
und nicht in die andere Richtung. Außerdem stellt Ägypten fest, dass dies eine Gefahr für die nationale Sicherheit darstellt. Die israelische Version, dass die Waffen in die andere Richtung fließen,
macht da zunächst am allerwenigsten Sinn.


Aber beim näheren Betrachten der ägyptische Logik: Wie kommt es wohl, dass die Waffen, die nach Gaza kommen, keine Bedrohung gegen Israel sein sollen? Warum verurteilt Ägypten Israel
wegen der Aufrechterhaltung der Blockade und der Beantwortung von Angriffen? Die Israelische Bevölkerung lebt unmittelbar an der Grenze zu Gaza, wohingegen die ägyptische Bevölkerung Hunderte von Kilometern entfernt auf der anderen Seite der Sinai Halbinsel lebt. Aber warum soll man noch nach Logik in
der Nahost- Region suchen? Die ägyptische Version ist eben nur für ägyptische Ohren bestimmt.
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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Sa 23 Jan 2010, 10:55

MJMI Weekly Prayer Letter -- Auszug --


ISRAELS GEGENWÄRTIGE SITUATION:


Netanyahu: Israel muss einen zukünftigen PA- Staat umschließen und kontrollieren

Premierminister Binyamin Netanyahu sagt, dass Israel jede neue arabische Staatsform in Judäa und Samaria umschließen und kontrollieren muss, um den Raketen-Schmuggel zu verhindern. Vor ausländischen Journalisten sagte Netanyahu am Mittwochabend, dass Israel "einen effizienten Weg des Zugangs an den Grenzübergangsstellen sicherstellen muss, um zu verhindern, dass Raketen in Gebiete in der Nähe von Israel geschmuggelt werden."

"Das wird auch eine israelische Präsenz im östlichen Bereich eines Palästinensischen
Staates erforderlich machen", ergänzte der Premierminister. "Ich weiß nicht, wie man das praktisch umsetzen könnte, aber es muss geschehen." Netanyahu geht bereits seit langer Zeit davon aus, dass Israel das Jordantal kontrollieren muss, welches die
östliche Grenze von Judäa und Samaria in einer möglichen zukünftigen Friedensvereinbarung mit der Palästinensischen Autonomiebehörde sein würde. Er sagte außerdem, dass ein zukünftiger PA- Staat entmilitarisiert werden müsse.

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Netanyahu zu Abbas: Kommen Sie jetzt von ihrem hohen Baum herunter

Der Premierminister hat immer wieder den PA-Vorsitzenden Mahmoud Abbas dazu
aufgerufen, ohne Vorbedingungen in andauernde Verhandlungen mit Israel einzutreten: "Sie müssen von ihrem hohen Baum herunterkommen. Sie haben einen hohen Baum erklommen, und sie fühlen sich dort anscheinend wohl. Je mehr Leitern man ihnen bringt, um herunterzukommen, desto höher klettern sie.“ Der Hauptunterhändler der PA, Saeb Erekat, ignorierte die Aufrufe von Netanyahu nach einer Wiederaufnahme der Gespräche und sagte: "Netanyahu versucht wieder einmal, die Tatsachen zu verdrehen zu seinem Vorteil."


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Benny Elon: Echte Gefahr für Jerusalem als ungeteilte Hauptstadt Israels

Die Führung der PA traf sich am Montag mit norwegischen Diplomaten zu einem Arbeitstreffen auf höchster Ebene in Jerusalem. Es ging um die Sorge seitens einiger Israelis bezüglich der Zukunft der israelischen Hauptstadt.
Die Sitzung wurde in Ostjerusalem abgehalten, im Krankenhaus auf dem Ölberg unter Teilnahme des Norwegischen Außenministers Jonas Gahr Store, Rafik Husseini aus dem Büro von Abas, dem Jerusalem-Minister der PA, Ahmed A-Rawidi und anderen. Vor neun Jahren, im August 2001, hatte der damalige Premierminister Ariel Sharon die Schließung des Hauptquartiers der PA in Ost-Jerusalem, dem Orienthaus, angeordnet. Einer der Führer der Aktion, der damalige Knessetabgeordnete Benny Elon, sagte jetzt, dass die Aktion Gefahr läuft, rückgängig gemacht zu werden. Tatsächlich schlugen einige Vertreter des Nahostquartettes in dieser Woche vor, dass das Orient- Haus und andere PA-Einrichtungen im östlichen Jerusalem jetzt wieder geöffnet werden sollten als ein weiteres Zugeständnis an die PA, um die Gespräche mit Israel fortzusetzen. Benny Elon, der als Tourismus-Minister von 2001 bis 2004 amtierte, bezeichnet diese Entwicklungen als "sehr kritisch und gefährlich."

"Das ist der große Test für die Regierung Netanyahu," sagte Elon, "und ich hoffe, er versteht die Signale. Jerusalem ist das Herz unseres Staates, und dort kann es keinen Kompromiss geben. Ja, das Orienthaus wurde geschlossen, und es gab große Jüdische Siedlungen in unmittelbarer Nachbarschaft wie Shimon HaTzaddik und Nissan Wink --gekauft von Juden 1874, gegenüber dem Damaskus- Tor -- aber all das ist wertlos, wenn die Palästinenser die Gebäude im Ostteil der Stadt übernehmen und ihre Institutionen von dort aus verwalten.“


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Amerikanische Politik: Ost- Jerusalem ist für die PA bestimmt

"Der Wunsch der PA, Jerusalem zur Hauptstadt Palästinas zu machen, wird zu einer immer ernsteren Gefahr", sagte Elon. "Es gibt mehrere ausländische Konsulate in der Nähe vom Orienthaus, besonders das amerikanische Konsulat, das im Fokus der Araber liegt, während das amerikanische Konsulat wiederum auf der Seite Jerusalems und Israels steht, - dennoch betreiben sie eine klare Politik dahingehend, dass Ostjerusalem die Hauptstadt Palästinas wird, Gott bewahre uns. Die Gefahr ist sehr real, und wir müssen sofort handeln."


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Die Hartnäckigkeit und der Starrsinn der PA im Hinblick auf Jerusalem ist zu unserem Vorteil

"Der Nahostbeauftragte Mitchell arbeitet langsam aber stetig an der Anerkennung eines palästinensischen Staates," warnte Elon, "während Netanyahu in dieser Angelegenheit Schwäche zeigt. Er hat bereits die Anerkennung eines entmilitarisierten
palästinensischen Staates angeboten, zum ersten Mal in der Geschichte des Likud,
und die Gefahr, dass es wirklich dazu kommen wird, ist sehr real. Unsere einzige Chance besteht darin, dass die Palästinenser im Hinblick auf Jerusalem ausharren - und wir müssen an dieser Stelle Stärke zeigen. Netanyahu zeigt allerdings keine Stärke
im Hinblick auf Judäa und Samaria, er zeigt keine Stärke bezüglich eines palästinensischen Staates- aber ich hoffe, dass er Stärke zeigt bezüglich Jerusalems,
und er muss es sofort unter Beweis stellen.“


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Mitchell stellt einen neuen 5-Punkte-Plan für Nahostverhandlungen in den Raum

Der US-Nahost-Gesandte George Mitchell kam in dieser Woche in die Region mit dem Ziel, den jüdischen Staat dahingehend unter Druck zu setzen, dass er weitere Gebiete für die von den Amerikanern unterstützte Palästinensische Autonomiebehörde freigibt. Gemäß der in London ansässigen arabischen Zeitung Al-Hayat werden PA-Quellen zitiert, wonach Mitchell einen Fünf-Punkte-Plan offenlegt, der die Parteien zwingen soll, zum Verhandlungstisch zurückzukehren, und der von Israel fordert, sich zurückzuziehen hinter die Waffenstillstands-Linie, die zwischen dem jüdischen Staat und dem hashemitischen Königreich Jordanien zwischen den Jahren 1949 und 1967
bestand. Bereits bekannt im neuen Plan von Mitchell ist eine arabische Initiative aus dem Jahre 2002, wonach eine vollständige israelischen Übergabe aller Gebiete verlangt wird, die nach dem Sechstagekrieg 1967 eigenommen wurden, sowie die Einrichtung eines arabischen Staates in diesen Gebieten. Mitchell gab bereits im vergangenen März bekannt, dass die arabische Initiative in Übereinstimmung steht mit der Nahostpolitik der Regierung von Barack Obama. Mitchell, der USA-Senator war und bis vor kurzem als Direktor des einflussreichen Rates für Auslandsbeziehungen in New York diente, hat, wie verlautet, entsprechende Anstrengungen zu Vereinbarungen mit arabischen Regierungen in der Region unternommen, um Israel zur Übergabe von Judäa, Samaria und dem größten Teil Jerusalems zu bewegen. Solche Zugeständnisse, gemäß den meisten Diplomaten, würden auch die Erwartungen von der internationalen Gemeinschaft einschließen, wonach Israel gewaltsam Hunderttausende von jüdischen Einwohnern aus ihren Häusern im Kernland Israels vertreiben müsste, nachdem sie dort 40 Jahre lang ihre neue Heimstatt aufgebaut haben.


Ein wichtiger Teil des neuen Plans von Mitchell ist, dass der Status von Jerusalem losgelöst von Judäa und Samaria verhandelt werden soll. Israels Hauptstadt ist in den vergangenen Monaten zum Streitobjekt geworden. Obwohl Premierminister Binyamin Netanyahu Washingtons Forderungen nach einem jüdischen Baustopp in Judäa und Samaria erfüllte, hat sich der Premierminister bislang geweigert, diesen diskriminierenden Baustopp auch auf die Bautätigkeit von jüdischen Gebäuden in Jerusalem auszuweiten.
Die von der Fatah kontrollierte PA hat diese Weigerung als einen Vorwand dazu verwendet, Verhandlungen auszuweichen, und die Entscheidung von Mitchell, die Verhandlungen um Jerusalem in seinem neuen Plan loszulösen, wird durch viele als ein Versuch gesehen, um zumindest vorrübergehen größere Streitpunkte zu vermeiden und dem Ziel der Politik Washingtons näher zu kommen, indem man die Teilung Jerusalems erst später auf die Tagesordnung setzt.


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Der Anspruch von Netanyahu steht in Übereinstimmung mit UN-Resolution

Der Anspruch von Netanyahu, Truppen im Jordantal zu behalten, wird von den palästinensischen Arabern abgelehnt. Allerdings kann man für diese Forderung auch in der Vergangenheit Unterstützung finden durch die eigene Resolution der Vereinten Nationen. In einem Interview am Mittwoch mit der Auslandspresse in Jerusalem stellte Premierminister Netanyahu fest, dass Israel eine militärische Präsenz im östliche Westjordanland behalten müsse, auch wenn ein palästinensischer Staat gegründet werden sollte. Netanyahu fügte hinzu, dass es sich Israel nicht leisten kann, die Beförderung und Gründung der Hamas in Gaza nun auch in Judäa und Samaria (Westjordanland) zu wiederholen. Es ist das erste Mal seit seinem Amtsantritt im April, dass sich Netanyahu zu dieser Frage geäußert hat. Bezugnehmend auf Netanyahus Äußerung sagte der Sprecher der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA), Saeb Erekat: "Das Jordantal gehört den Palästinensern." Er ergänzte: "Wieder einmal übt sich Netanyahu darin, zu diktieren, und nicht zu verhandeln."

Während der vergangenen Monate hat der PA-Führer Mahmoud Abbas durchweg seine Forderungen im Zusammenhang mit der Fortsetzung der Verhandlungen nach oben geschraubt. Abbas forderte zuletzt einen kompletten Stopp des Siedlungsbaus
einschließlich der Bautätigkeiten in Ostjerusalem; er fordert, dass Israel die Grenzen von 1967 für einen palästinensischer Staat anerkennt; er fordert die Anerkennung von Ostjerusalem als Palästinensische Hauptstadt und er weigert sich nach wie vor, Israel als jüdischen Staat anzuerkennen. Und all das sollen dann Vorbedingungen für die Aufnahme von Verhandlungen sein! Wer, Herr Erekat, diktiert hier wohl, anstatt zu verhandeln?

Was die Forderung nach einer Präsenz im Jordantal betrifft, so geht Netanyahu dabei zurück auf die ursprüngliche Forderung der Resolution des UN-Sicherheitsrats 242, wonach sich der Staat Israel "zurückziehen sollte aus allen Gebieten, die im Rahmen des jüngsten Konfliktes besetzt wurden.“


Der Text sagt ausdrücklich "alle Gebiete", betont allerdings auch, dass Israel "sichere und anerkannte Grenzen haben muss." Die Araber lehnten seinerzeit diese Resolution ab, weil es bedeutet hätte, dass sie nicht das komplette Gebiet zurück erhalten hätten, das sie im Krieg verloren haben. Es brauchte ungefähr 20 Jahre, bevor die PLO die Resolution 242 als eine mögliche Grundlage anerkannte, um den Konflikt zu lösen. Jedoch scheinen im Laufe der Jahre viele Vertreter der internationalen Gemeinschaft die eigenwillige arabische Interpretation der Resolution akzeptiert zu haben, und man bezeichnet inzwischen das ganze Territorium östlich der Demarkationslinie als "besetzt".
So unglaublich es auch klingen mag, aber Netanyahu steht einem harten Kampf mit den Führern der Welt gegenüber, damit sie den ursprünglichen Text der Resolution des UN-Sicherheitsrats annehmen.
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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Eaglesword am Sa 23 Jan 2010, 16:34

Erekat soll sich hüten, mir jemals über den Weg zu laufen. Wenn er nicht seine große Fresse hält, werde ich sie ihm persönlich einschlagen.


"und du sollst nicht eine Frau zu ihrer Schwester nehmen, sie zu kränken, wobei du ihre Blöße neben ihr aufdeckst bei ihrem Leben"
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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Sa 23 Jan 2010, 18:14

@Eaglesword schrieb:Erekat soll sich hüten, mir jemals über den Weg zu laufen. Wenn er nicht seine große Fresse hält, werde ich sie ihm persönlich einschlagen.

Hallo Eagle,

mich macht das auch wütend zu lesen, wie Israel immer wieder von den Palästinensern, ja von der ganzen Welt vorgeführt und unter Druck gesetzt wird. Nur leider bringt unsere Wut hier gar nichts. Wir können den mächtigen Arm unseres Vaters nicht mit unserer Wut, sondern nur mit unserem Gebet in Bewegung setzen. Deshalb heißt es ja auch "Wöchentlicher Gebetsbrief".

Shalom
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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Eaglesword am Sa 23 Jan 2010, 19:04

Bestätigt


"und du sollst nicht eine Frau zu ihrer Schwester nehmen, sie zu kränken, wobei du ihre Blöße neben ihr aufdeckst bei ihrem Leben"
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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am So 31 Jan 2010, 18:55

MJMI Weekly Prayer Letter-- Auszug


ISRAELS GEGENWÄRTIGE SITUATION:



Anti-Semitische Auswüchse, als wir des Holocaust gedachten


Der Antisemitismus will einfach nicht aussterben. Weil wir des Holocausts gedenken, ist der Juden-Hass in Europa wieder auf ein gefährliches Niveaus angestiegen. Wenn Europa auch weiterhin dieses Phänomen ignoriert, wird es zu seinem eigenen Schaden sein. Am Mittwoch war der Internationale Gedenktag an den Holocaust, und die Vereinten Nationen organisierten entsprechende Veranstaltungen in vielen Ländern der Welt. Einige der Länder, die ihrer jüdischen Bevölkerung gedachten, die vor 65 Jahren vernichtet wurde, empfingen führende Politiker und Persönlichkeiten, die an den Gedenk-Zeremonien teilnahmen. Premierminister Netanyahu besuchte Polen und das Todeslager in Auschwitz; Präsident Peres redete vor dem deutsche Parlament in Bonn, Außenminister Lieberman reiste nach Budapest und sein Stellvertreter, Danny Ayalon weilte in Bratislava.

Inzwischen offenbart ein Bericht, der vom Vorsitzenden der Jewish Agency, Natan Sharansky, herausgegeben wurde, dass der Antisemitismus sein höchstes Niveau seit dem Zweiten Weltkrieg erreicht hat. Die Zahl von Angriffen, sowie ihre Härte sind angestiegen. Außerdem hat es eine Serie von antisemitischen Ereignissen in den Medien gegeben, die darauf hinausliefen, dass die Juden des Schwarzhandels mit Organen beschuldigt wurden im Zusammenhang mit der Katastrophe in Haiti.

In einer Rede am Montag in Yad Va-Shem, dem Holocaust-Museum in Jerusalem, sprach Netanyahu den wachsenden Antisemitismus an: „Es gibt einen neuen Judenhass unter uns. Es gibt neue Aufrufe nach Ausrottung des jüdische Staates. Die internationale Gemeinschaft wird heute daran gemessen werden, ob sie zu der Wahrheit, den Beweisen dieses Übels und der klaren Aussage des Massenmordes steht.“ Während er das Museum besuchte, ergänzte der Premierminister in kurzer Form: „Da gibt es ein Übel in der Welt; wenn es nicht gestoppt wird, breitet es sich aus.“


Anmerkung:

Vorwürfe werden häufig gegen Israelis und Andere erhoben, die vor dem wachsende Phänomen des Antisemitismus warnen. Es wird behauptet, sie würden dieses sensible Thema missbrauchen, um die Feinde Israels zum Schweigen zu bringen. Jetzt sind die Tatsachen wieder einmal neu aktuell und für jeden wahrnehmbar. Juden, die durch ihre Kleidung als Juden erkennbar sind, sind nicht mehr sicher in den Straßen Westeuropas. Synagogen, kulturelle Zentren und Israelische Botschaften brauchen rund um die Uhr Schutz. Israelische Vertreter, die an öffentlichen Veranstaltungen teilnehmen, brauchen persönliche Leibwächter, und das Publikum wird häufig vorher abgeschirmt, bevor ihm der Eintritt erlaubt wird. Man bedenke, wir sprechen hier von Europa, aufgeklärt, tolerant und friedlich, ein Hüter des Rechts und der Moral,
zumindest denken wir das manchmal.

Stimmt, es gibt Beispiele, wo das rechte Wort für eine konkrete Forderung gegenüber Juden nicht als Ausbruch des Antisemitismus gewertet werden sollte. Aber das Hauptproblem ist nicht das Überstrapazieren des Wortes, sondern die Leugnung dieses Phänomens. Außerdem, selbst wenn es diskutiert werden könnte, wie es ja z.B. auch getan wurde im Fall des schwedischen Autors Donald Boström, der den berüchtigten Artikel schrieb über israelische Soldaten, die angeblich mit Organen handeln, ob Boström nun Antisemit ist oder nicht. Zumindest deutet die Tatsache, solche Dinge zu schreiben, auf finstere Mächte hin. Solches Material hat enormes antisemitisches Potenzial, und dieses Potenzial zeigt sich täglich in den Straßen Europas. Diejenigen, die das Benzin und die Streichhölzer zur Verfügung stellen, sollten nicht überrascht sein, wenn irgendwann die Flammen lodern. Weil der Holocaust weiter und weiter von uns entfernt ist, historisch und mental, und weil die Zahl von Überlebenden immer schneller abnimmt, formieren sich die Kräfte des neuen Antisemitismus immer stärker. Europäische Politiker, Journalisten und Akademiker sollten ein feines Gespür dafür entwickeln, die Sache ernst zu nehmen und sich mit aller Kraft gegen diesen Hass erheben, bevor er wieder unkontrollierbar wird. Heute
haben die Juden einen Unterschlupf und eine Zuflucht in Israel. Das ist ein entscheidender Unterschied zu damals, und die relativ kleine Zahl von Juden in Europa ist ein Thema für sich. Jedoch was Europa anbelangt, so gibt es eine wichtige Verantwortung für den Kontinent, den Juden-Hass auszuräumen, es gibt eine moralische Verpflichtung, wenn der Kontinent seinen eigenen moralischen Zerfall vermeiden möchte.

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Die Hamas beschuldigt Israel des Mordes an einem Top- Terroristen

Der Hamas- Abgeordnete Moussa Abu Marzouk hat den Mossad angeklagt, für den Mord am Hamas Gründer und Militärkommandant Mahmoud al-Mabhouh in Dubai am 20 Januar verantwortlich zu sein.
Diese Behauptung der Hamas, die am Freitag in Damaskus veröffentlicht wurde, erwähnt nicht, unter welchem Hintergrund diese Tötung ausgeführt wurde. Mahmoud al-Mabhouh war verantwortlich für die Entführung der IDF- Soldaten Ilan Sa'adon und Avi Sasportas vor mehr als 20 Jahren.

Der Körper des Topterroristen traf am Donnerstagabend in Damaskus ein, nachdem er am 20. Januar in Dubai tot aufgefunden wurde, wo er als Vertreter des militärischen Flügels der Hamas im Ausland gedient hatte. Al-Mabhouh wurde 1989 aus Israel ausgewiesen wegen seiner Beteiligung an Terrorakten gegen den Staat. Die Hamas hat bekannt gegeben, dass eine Untersuchung eingeleitet wurde, um die Umstände seines Todes zu klären, und dass die Islamische Gruppe eng mit den örtlichen Behörden zusammenarbeitet, um den zu ergreifen, der, wie sie glauben, ein Agent des israelischen Mossad sein müsse.

In den Lobeshymnen für al-Mabhouh sagte der Hamas Premierminister Ismail Haniyeh den Trauernden im nördlichen Gaza- Gebiet, dass der ermordete Terrorist der erste war, der die Entführung von israelischen Soldaten plante, und er verwies in diesem Zusammenhang auch auf den festgehaltenen IDF- Soldat Gilad Shalit, der zurzeit immer noch gefangen gehalten wird durch das Hamas Regime in Gaza. Sowohl Avi Sasportas als auch Ilan Sa'adon wurden entführt und getötet im Jahre 1989 durch Hamas Kämpfer, die unter dem Befehl von Mahmoud al-Mabhouh standen. Sasportas wurde am Hedaya- Übergang auf seinem Heimweg nach Ashdod entführt. Er bekam einen Kopfschuss und wurde einfach neben der Straße verscharrt. Drei Monate später wurde Sa'adon an einer Übergangsstelle nahe Kiryat Malachi aufgegriffen. Am nachfolgenden Tag begann die Suche nach Sa'adon, dabei wurde der vermisste Körper von Sasportas entdeckt. Der Körper von Sa'adon wurde erst sieben Jahre später gefunden, begraben in acht Meter Tiefe unter einer gepflasterten Straße südlich von Rishon L-Tzion.
Israel hat bislang die Beteiligung an der Tötung von al-Mabhouh weder bestätigt
noch bestritten.

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Die Mehrheit der Israelis ist skeptisch bezüglich der Absichten der PA

Die Knesset- Fernsehstation veröffentlichte am Donnerstag die Ergebnisse einer Volksbefragung, wonach 79 Prozent der Israelis glauben, dass die Wahrscheinlichkeit, dass der jüdische Staat zu einer Friedensvereinbarung mit der von den Amerikanern unterstützten Palästinensischen Autonomiebehörde kommt, gleich Null ist. Die Befragung wurde durchgeführt von der Panels-Organisation im Auftrag des Knesset- Fernsehkanals. Sie besagt, dass die übergroße Mehrheit der befragten Bürger in hohem Maße skeptisch ist im Hinblick auf eine solche Vereinbarung. Demnach glauben nur 1 % der Israelis, dass es eine gute Chance geben könnte, dass der Frieden mit der PA erreicht werden kann. Eine ähnliche Zahl von 76 Prozent glauben, dass die gegenwärtig in der PA regierende Fatah und dessen Führung in Person von Mahmoud Abbas und Salam Fayyad eigentlich gar kein Interesse an einer Friedensvereinbarung mit Israel hat, während nur 17 % der Israelis glauben, dass sie Interesse haben.

Die Abstimmung veranlasste israelische Aktivisten, Fragen an die Regierung zu richten im Hinblick auf deren andauernde Versuche, einen diplomatischen Pfad einzuschlagen, und sie behaupten, dies habe sich als sehr unglücklich erwiesen in den letzten beiden Jahrzehnten seit Unterzeichnung der Osloer Verträge. "Unsere Führer stehen ganz klar unter dem Druck von ausländischen Regierungen, sagte der Veteranenaktivist Benny Katz von der Organisation „Freiheit für Zion.“
„Im Laufe von Netanyahus ersten Monaten im Amt weigerte er sich zunächst, Begriffe wie “Palästinenserstaat“ oder „Zweistaaten-Lösung“ zu verwenden, aber nach dem ernsten Druck von Seiten des Präsidenten der USA, Barak Obama und dem amerikanischen Nahostgesandten George Mitchell begann unser Premierminister, mit ihrer Agenda für den Nahen Osten zu kooperieren.“

"Die Amerikaner und Europäer wollen, dass Israel Judäa und Samaria übergibt. Diese
Tagesordnung wird immer weiter verfolgt, unabhängig von den vorherrschenden Realitäten.
Das Problem ist: Obwohl diese Abstimmung gezeigt hat, dass die große Mehrheit der Israelis der PA nicht vertraut, und dass sie nicht an die Erreichung einer Friedensvereinbarung glauben, so sind sie genauso auch der Meinung, dass Israel ohne Amerikanisches Geld oder politische Unterstützung nicht überleben kann. Wenn wir Israel veranlassen könnten, damit zu beginnen, sich als ein unabhängiges Land zu sehen, dann werden wir im Stande sein, die Gefühle, die jeder heute in der praktische Politik empfindet, umzuwandeln, und das wäre ein Fortschritt im nationalen Interesse.“

Contact Info: (email) *office@mjmi.org* (website) *www.mjmi.org*
P.O. Box 1212 Chandler, AZ 85244-1212 (toll free) 1-800-4-YESHUA
(phone/fax) 480-786-MJMI (6564)
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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am So 14 Feb 2010, 09:45

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Weekly Prayer Letter- Auszug

ISRAELS GEGENWÄRTIGE SITUATION:


Al Qaeda plante einen Angriff auf den Karni- Grenzübergang


Der Luftangriff am Donnerstag durch die israelische Luftwaffe vereitelte ein geplantes Selbstmordattentat, das geplant wurde durch die internationale Terrororganisation Al Qaeda, laut israelischen Quellen im Militär.

Die Flugzeuge schossen raketenbetriebene Granaten (RPGs) auf eine Gruppe von Terroristen ab, die dabei waren, sich auf einen Terrorangriff in der Nähe des Karni-
Grenzübergangs vorzubereiten. Ein Terrorist wurde dabei getötet. Die Operation des Geheimdienstes der IDF (ISA - Israel Security Agency) eliminierte dabei einen führenden Terroristen, ein Mitglied von Global Jihad, und ein zweiter ebensolcher wurde verwundet. Militärische Quellen besagen, Al Qaeda hätte die Terroroperation geleitet.


Örtliche arabische Quellen in der Palästinensischen Autonomiebehörde behaupteten
allerdings, dass der Terrorist Fares Ahmed Jaber, der bei der Attacke getötet wurde, kein Mitglied von Global Jihad gewesen sei. Sie behaupteten, dass Jaber ein Mitglied
der Al Quds- Brigaden war, dem bewaffneten Flügel der Islamistischen palästinensischen Jihad Gruppe. Obwohl diese Gruppe in der Vergangenheit zahlreiche Selbstmordattentate in ausgeführt hatte, haben Sie keine größeren Angriffe mehr seit 2007 ausgeführt, als seinerzeit ein angeblich mit der Organisation Verbündeter
eine kleine Bäckerei in Eilat vernichtete und dabei drei Arbeiter tötete.

Leitende Beamte im südlichen Oberbefehlskommando der IDF berichteten dem Premierminister Binyamin Netanyahu während seiner Reise durch die Region im vergangen Monat, dass Al Qaeda versuchen würde, Terroristen als Sudanesische Flüchtlinge verkleidet nach Israel eindringen zu lassen. Sie warnten davor, dass Al Qaeda versucht, durch die Tunnel an der Grenze zu Ägypten zu operieren, um eine Terrorzelle in Israel aufzubauen.


Eine der drei mit der Hamas verbundenen Terrorgruppen, die sich zusammenschlossen zu dem Angriff, der zur Entführung des IDF- Soldaten Gilad Shalit am 25. Juni 2006 führte, war die „Army of Islam“ (Armee des Islam), angeführt durch den in Gaza agierenden Doghmush Clan, der, wie verlautet, eng mit Al Qaeda verbunden ist. Die Army of Islam-Terrorgruppe war auch verantwortlich für die Entführung im März 2007, bei der der Leiter des BBC- Büros in Gaza Alan Johnston, verhaftet und über fast 4 Monate als Geisel festgehalten wurde, bis er schließlich wieder freigelassen wurde. Gilad Shalit wird noch immer gefangen gehalten; sein
Befinden und sein Aufenthaltsort sind unbekannt .


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Netanyahu sucht Frieden - Aber der Libanon steht weiter hinter der Hizb'allah


Nach einem Monat des wiederholten Schlagabtausches zwischen Politikern von Israel und mehreren anderen Nationen im Nahen Osten, versuchte Premierminister Benjamin Netanyahu am Sonntag, die Spannungen zu beruhigen: "Israel strebt Friedensvereinbarungen mit allen seinen Nachbarn an." Er fügte hinzu, dass ein solcher Frieden zwei wichtige Grundsätze beinhalten müsse: „Die Verhandlungen müssen ohne Vorbedingungen beginnen und die zu erreichende Vereinbarung muss die strategischen Interessen Israels berücksichtigen, insbesondere was die Sicherheit angeht“.

Der libanesische Premierminister, Saad Hariri, schien jedoch unbeeindruckt durch die Friedensvorstöße von Netanyahu und er klagte Israel an wegen der angeblichen Bedrohung der beiden Länder Libanon und Syrien:
"Wir hören tagein tagaus viele israelische Drohgebärden darin, und das ist wirklich gefährlich.“ Im Hinblick auf die eigenen innerstaatlichen Streitkräfte im Libanon, besonders was die Rolle der Hizb'Allah angeht, versicherte Hariri gegenüber Israel: "Nun, es wird nicht eine Division im Libanon geben. Wir selbst werden vielmehr stehen gegen Israel. Wir werden mit unserem eigenen Volk stehen."

Inzwischen sagte der stellvertretende israelische Außenminister, Danny Ayalon, am Montag in London, dass der Konflikt zwischen Israel und den palästinensischen Arabern nicht der Hauptkonflikt im Nahen Osten ist. Er bezeichnete den Irak, den Jemen, Afghanistan, Pakistan und den Sudan als weitere Konfliktgebiete. Aber die schärfsten Vorwürfe richtete er gegen den Iran, den er als größten Unterstützer und Förderer des Bösen in der Region ansieht. Ayalon veröffentlichte eine Statistik, um seine Stellungnahme zu untermauern, und er wies darauf hin, dass mehr als 11 Millionen Moslems getötet wurden bei Konflikten im Nahen Osten seit 1948, jedoch weniger als 0,5 Prozent wurden getötet im Zusammenhang mit dem arabisch-israelischen Konflikt. Neunzig Prozent wurden durch eigene moslemische Glaubensbrüder getötet. Im Hinblick auf die scharfe Rhetorik von sich selbst und besonders von Außenminister Avigdor Lieberman sagte er:
"Manchmal muss Israel sich revanchieren und genauso agieren wie seine Nachbarn." Lieberman warnte in dieser Woche den syrischen Präsidenten, Bashar Assad, dass, wenn er einen Krieg mit Israel beginnen sollte, er diesen Krieg nicht nur verlieren wird, "sondern Sie und Ihre Familie werden die Macht verlieren."

Anmerkung:

Das Einkaufen in den schmalen Basaren und Gassen im Nahen Osten ist kaum zu vergleichen mit dem Einkaufen bzw. einer Shopping- Tour in einem Mega-Einkaufszentrum in Europa. Viele Touristen, die erstmals hier waren, haben das schmerzhaft erfahren müssen. Aber was für die meisten Europäer noch überraschender ist, ist die Tatsache, dass auch keine Politik im Nahen Osten identisch oder vergleichbar ist mit dem, was auf der europäischen Bühne geschieht. Die Intensität, die Wahl der Worte, was gesagt wird, und was gelassen wird, nicht zu erwähnen die Art und Weise, wie es gesagt wird, das alles hat seine ganz eigenen Spielregeln im Nahem Osten. Lieberman operiert vielleicht mehr auf der lokalen Ebene, vielleicht weil er noch einen Teil seines russischen Freimuts erhalten hat. Seine Botschaft wird hingegen gut verstanden unter den Arabern – nur die Europäer, die haben ein Problem damit. Aber eigenartigerweise scheinen sie nicht dasselbe Problem mit den Arabern zu haben.


Einige Journalisten behaupten, dass Ayalon angeblich den Iran als die Quelle aller Probleme in der Region darstelle. Aber das ist naives Denken, zu glauben, dass wenn man Ahmadinejad beseitigt, es auch Frieden gäbe. Wenn dem so wäre, warum war dort kein Frieden, bevor der iranische Präsident an die Macht kam? Die Wahrheit ist, dass keiner der Arabischen Regime wahre Demokratien sind. Sie werden auf diktatorische Weise geführt und haben Probleme damit, ihre Bevölkerung in Schach zu halten. In vielen arabischen Nationen gibt es eine starke Islamistische Opposition. Es ist immer leichter, die Menschen um einen gemeinsamen Feind herum zu versammeln, durch Propaganda und staatlich gelenkte Medien und Schulen. Das ist letztlich die Quelle des ganzen Übels und des Leidens im Leben der Menschen und des ganzen Landes. Das lenkt natürlich auch ab von irgendwelchen eigenen Fehlern und Mängeln. Israel wird in dieser Rolle benutzt. Letztlich brauchen die arabischen Führer Israel, um selbst an der Macht zu bleiben.

Hariri (libanesischer Premierminister) unterstützt die Hizb'Allah, aber er darf dies eigentlich nicht tun. Vor dreieinhalb Jahren legte die UN-Resolution 1701 fest, dass die libanesische Regierung die Macht der Hizb'Allah beschränken und sich bemühen müsse,
deren syrisch-iranische Unterstützung zu unterbinden. Das wurde als eine Möglichkeit
gesehen, das Gebiet nach dem Zweiten Libanonkrieg zu befrieden. Jetzt unterstützt Hariri die Hizb'Allah und Syrien ganz offen. Er agiert genau gegensätzlich zur Meinung der Führer in der Welt. An diesem Punkt wurde es als logisch angesehen, dass die libanesische Regierung alles in seiner Macht stehende tun würde, um gegen die Hizb'Allah vorzugehen, die solch massive Zerstörung über den Libanon gebracht hatte. Im Laufe der Zeit hat sich die Lage jedoch verändert.

Die Veränderung von Allianzen, Bündnissen und Macht-Strukturen unter den Arabern
ist einer der größten Sorgen in Israel. Wie soll Israel Zugeständnisse machen, wenn sich diese Bündnisse verändern, die dafür verantwortlich sind, die Existenz Israels zu gefährden?
Die Aufgabe der Golan- Höhen sowie der Abzug aus Judäa und Samaria (Westjordanland) sind zwei solcher Zugeständnisse. In der Realität werden sie beide durch die internationale Gemeinschaft eingefordert.


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Ahmadinejad: Wir haben unsere Urananreicherung verbessert

Der US-Verteidigungsminister sagt, dass Sanktionen gegen den Iran nur eine Frage von Wochen sind, und Russland deutet an, dass es sich ebenso anschließen wird. Zu Ehren des 31. Jahrestages der Islamischen Revolution im Iran, provozierte Präsident Mahmoud Ahmadinejad weiter den Westen mit den Worten, dass sein Land bei der Kernkraft schnell vorankommt. Nur zwei Tage nach der Verkündigung, dass der Iran begonnen habe, sein Uran- Anreicherungsprogramm zu steigern von 3.5-%-Reinheit bis zu 20 %, sagte Ahmadinejad vor Zehntausenden Zuhörern, dass das Vorhaben bereits umgesetzt sei. Er sagte, dass das 20-%- angereicherte Uran bereits an die Wissenschaftler geliefert wurde, die an der Kernkraft arbeiten.


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Ahmadinejad: Wir haben keine Angst vor ihnen

Der Diktator behauptete, dass der Iran nicht plant, Kernwaffen herzustellen. "Wenn wir eine Bombe herstellen wollten, würden wir das bekannt geben," sagte er. "Unsere Nation hat den Mut zu sagen, was wirklich ist, und wir haben keine Angst vor ihnen [dem Westen]."

Die Urananreicherung auf ein Niveau von 90% Reinheit ist erforderlich, um Atomwaffen herzustellen. Experten sagen, dass, wenn der Iran Uran bis zu 20 % anreichern kann, dann könnten sie theoretisch auch weitergehen und das Niveau von 90% erreichen.

Der iranische Diktator, der zuvor am Tag heftige Attacken gegen oppositionellen Proteste richtete, sagte, dass seine Regierung in der Lage sei, Uran anzureichern "sogar bis zu 80 %, aber wir werden es nicht tun, weil wir es nicht brauchen."

Der Westen glaubt Ahmadinejad nicht, und internationale Sanktionen gegen den Iran
scheinen wahrscheinlicher zu sein, als jemals zuvor. Der amerikanische Präsident Obama sagte, dass der Iran zu einer atomaren Macht wird, und Sanktionen seien anscheinend der "nächste Schritt." Er bestand jedoch darauf, dass die Tür für Verhandlungen immer noch offen ist.

Auch Russland hat angedeutet, dass dem Iran Sanktionen auferlegt werden müssen, und sagte, dass die Ängste des Westens vor iranischen Kernwaffen "gerechtfertigt sind“. China protestiert jedoch noch gegen Sanktionen, obwohl weniger lautstark als in der Vergangenheit. Deren Veto beim UN-Sicherheitsrat könnte den Plan für Sanktionen durchkreuzen.


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Israel steht wieder unter Bedrohung

Inzwischen berichteten iranische Medien am Donnerstag auch, dass in einem Gespräch mit dem Syrischen Führer Bashar al-Assad Ahmadinejad gesagt habe, dass die Fähigkeit Israels, seine Streitkräfte in der Region einzusetzen, vernichtet werden müsse.

"Wenn das Zionist-Regime wieder dieselben Fehler macht und eine Militärmission beginnt“, sagte der Iraner dem Syrier per Telefon, "dann ergibt sich für uns die
Verpflichtung, mit allen möglichen Mitteln zu kämpfen, um das Ende ein für allemal herbeizuführen. Er behauptete, dass der Iran "vertrauenswürdige Informationen hat", dass Israel solch eine Mission plant.
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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Mo 22 Feb 2010, 18:40

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Weekly Prayer Letter - Auszug
Freitag, 19. Februar 2010

ISRAELS GEGENWÄRTIGE LAGE


Die USA vereinnahmen Syrien - einen Terrorstaat – für ihre Interessen bei der Antiterrorbekämpfung

Im Gegensatz zur Politik des ehemaligen Präsidenten George W. Bush
verkündete der gegenwärtige US- Präsident Barack Obama in dieser Woche, dass er den Diplomaten Robert Ford zum Botschafter Washingtons in Syrien ernennen würde, dem ersten Botschafter seit 2005, nachdem der damalige Botschafter unmittelbar nach der Ermordung des Libanesischen Präsidenten Rafik Hariri abgezogen worden war. Mit dem Versuch der USA, eine Annäherung an die arabischen Welt zu erreichen, scheint Washington bereit zu sein, Damaskus wieder anzuerkennen, und man teilt mit diesem Land die amerikanischen Interessen im Hinblick auf die Probleme in der Region – wobei das bedeutendste unter diesen Problemen selbstverständlich die iranische Bedrohung und der Terrorismus ist.



Analysten gehen davon aus, dass die USA hoffen, Syrien zu beeinflussen und sie dahingehend zu bewegen, dass sie sich abwenden vom Terrorismus. Nach Ansicht der US-Beamten sucht Damaskus nach einer Möglichkeit, sich selbst zu reflektieren und hat, zumindest nach öffentlicher Aussage, seine Bereitschaft erklärt, mit Israel über die Golanhöhen zu verhandeln. Jedoch unterstützt Syrien auch weiterhin die Terroristen der Hizbullah und der Hamas, und sie stehen weiterhin auf der US-Liste der Staaten, die den Terrorismus unterstützen.

Dieser offensichtliche Widerspruch in der Position der USA - die versuchen, sich beim Antiterrorkampf mit einem Staat einzulassen, der offensichtlich selbst den Terror unterstützt, offenbarte sich bei einer Pressekonferenz, die am Donnerstag in Washington stattfand. Bei dieser regelmäßig stattfindenden geplanten Pressekonferenz, geleitet vom US- Staatssekretär Philip J. Crowley, unterstrich ein aufmerksamer Reporter, dass die Versuche, sich Syrien anzunähern, offensichtlich im Widerspruch stehen zum Antiterrorkampf.

Die Ernennung eines neuen Botschafters ist nur eine der neuen Widersprüche bei den diplomatischen Aktivitäten der USA. So traf sich z.B. der US-Unterstaatssekretär für politische Angelegenheiten, William Burns, in dieser Woche mit dem syrischen Präsident Bashir Assad. Diese Visite folgte einem weiteren Treffen, bei dem Daniel Benjamin, der Koordinator des US- State Department für Terrorbekämpfung sich mit Syrischen Offiziellen traf, mit denen er "produktive und detaillierte" Gespräche führte, wie die US-Botschaft in Damaskus mitteilte.

Einer der Botschafter teilte mit, dass die beiden Seiten ihre "unterschiedlichen Interessen und Ansichten im Zusammenhang mit der Terrorbekämpfung und bei der Terrorbedrohung“ besprachen.
„Insgesamt glauben wir, dass Syrien eine konstruktive Rolle auf diesem Gebiet einnehmen kann, wenn Damaskus bei dieser und bei anderen Bedrohungen mit den Staaten vor Ort sowie mit den USA kooperiert.“


In einer Pressekonferenz am Donnerstag wurde Crowley auf diese Aktivitäten von Daniel Benjamin bzw. auf seine Gespräche in Syrien von Seiten der Reporter angesprochen. Nach dem Inhalt dieses Treffens befragt, teilte Crowley mit, dass Daniel Benjamin und die syrischen Beamten "gemeinsame Interessen bei der Terrorbekämpfung und bei der andauernden Bedrohungslage in der Region vertraten“. Crowley sagte, dass die USA das Ziel haben, die Art und Weise der Diskussion und des Dialogs mit Syrien zu bestimmen, den wir benötigen, um sie dahingehend zu bewegen, dass sie, wie wir meinen, positive Schritte unternehmen, und dass sie ebenso den direkten Dialog fortsetzen, so dass wir fortfahren können, über Syrien hinaus unsere Interessen im Hinblick auf verschiedenste Bereiche in der Region zu
vertreten. Syrien ist in der Vergangenheit immer daran interessiert gewesen, sich in einer Vielzahl von Ländern zu engagieren. Wir möchten natürlich erreichen, dass ein kompletter Frieden erreicht wird, und das setzt einen Fortschritt unter Einbeziehung der Syrisch-Israelischen Schiene sowie anderer Bereiche voraus."


In einer Nachfrage an Crowley bezüglich des Treffens von Daniel Benjamin in Syrien sagte ein Reporter, dass er durchaus verstehe, warum Washington versucht, sich in Damaskus zu engagieren, dass er jedoch nicht verstehen kann, warum Benjamin sich mit Syrien über das Thema Terrorbekämpfung austauschte. Auf die Frage, ob die USA und Syrien "Informationen über den Terrorismus ausgetauscht hätten“, wurde dem Reporter von Crowley erklärt, dass "sie dies getan hätten … wir haben gemeinsame Interessen im Hinblick auf den Terrorismus in der Region, und wir haben auch unsere Interessen im Hinblick auf Syrien selbst."

Jedoch erwartete der Reporter noch weitere Erläuterungen zu diesem Punkt. "Ich hatte mich jedoch auf die Tatsache bezogen, dass Syrien sich auf der Liste von Terrorunterstützern befindet.....… Syrien ist dort eins von vier Ländern auf der Liste der Länder, von denen die USA sagen, dass sie den Terrorismus unterstützen. Es mutet schon irgendwie eigenartig an, wenn sie Dementsprechendes tun.“

Crowley bestätigte letztlich, dass es einen "Widerspruch“ gebe zwischen den Erwartungen Washingtons und den Realitäten in Syrien. "Wir haben auch weiterhin Bedenken im Hinblick auf Syrien wegen seiner andauernden Unterstützung des Terrorismus in der Region“ sagte Crowley. "Es gibt eine Vielzahl von Akteuren in Damaskus, von denen wir meinen, dass sie eigentlich nicht dort sein sollten. Und sollte es in Syrien wirklich einen Fortschritt auf diesem Gebiet geben, dann werden wir eine
entsprechende Bewertung vornehmen. Aber wir werden keinerlei Bestrebungen dahingehend machen, Syrien von der Terrorliste zu entfernen," beschloss er sein Statement.

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Keine Versprechungen von der Politik Putins

Obgleich der russische Premierminister Vladimir Putin im Zusammenhang mit dem Iran in zunehmendem Maße ungeduldig wird, machte er keinerlei Zugeständnisse in Richtung Israel bezüglich einer Unterstützung für starke Sanktionen gegen das iranische Regime. Israels Premierminister Benjamin Netanyahu reiste in dieser Woche nach Moskau in der Hoffnung, derartige Signale der Unterstützung zu bekommen. Netanyahu sieht dies möglicherweise als den letzten Versuch an, um ausreichende internationale Unterstützung zu bekommen, damit wirksame Sanktionen umgesetzt werden können.

Der israelische Premierminister möchte gerne lähmende Sanktionen sehen, die sich
insbesondere beziehen auf den iranischem Export von Rohöl und den Import von verarbeiteten Erdölprodukten. Der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad sagte jedoch in dieser Woche, dass Sanktionen sein Land nicht schädigen würden, und dass jene, die sie in die Wege leiten, dies noch bereuen würden.


Unterdessen hat Präsident Barack Obama durch seinen Beauftragten Michal Mullen vor nicht absehbaren Konsequenzen eines präventiven Militärschlages gegen den Iran gewarnt. Auch wenn sein Ton in Richtung Iran sich verhärtet hat, so ist die Botschaft der USA an Israel doch unmissverständlich, weiterhin auf defensive Maßnahmen zu bauen, die von den USA unterstützt werden.

Der Ton der internationalen Gemeinschaft in Richtung Iran ist in der Tat rauer geworden. Jedoch wird er nicht von Taten begleitet, und es ist auch nicht sehr wahrscheinlich, dass sich daran etwas ändert. Russland wie auch China haben keine Motivation, den Preis für tiefgreifende Sanktionen gegen den Iran zu zahlen. Beide haben wichtige Sicherheitsinteressen in Erwägung zu ziehen. Russland hat immer noch Probleme mit dem Moslemischen Terrorismus, und ein Boykott des Iran würde es sehr wahrscheinlich machen, dass sich diese Bedrohung erhöhen würde. Außerdem gehen diese Länder im Moment davon aus, dass sie mit einem nuklear bewaffneten Iran leben können, solange sie nicht direkt bedroht sind.

Von Seiten der USA sind sehr wahrscheinlich auch keine ernsthaften Schritte zu erwarten.
Sie tun nichts ohne die Unterstützung des Weltsicherheitsrats – in dem jedoch Russland und China ein Vetorecht haben. Weder ist Obama daran interessiert, hier mit hineingezogen zu werden, noch möchte er einen weiteren Krieg im Nahen Osten riskieren - der Irak und Afghanistan ist mehr als genug. Letztlich ist ein nuklear bewaffneter Iran wohl auch für die USA etwas, womit sie irgendwie leben könnten.


Bei all dem bleibt nur Israel auf der Strecke. Die Diskussion in Israel hält weiter an, ob die jüdische Nation mit einem atomaren Iran leben kann oder nicht. Diese Diskussion muss natürlich im Zusammenhang gesehen werden mit einem iranischen Führer, der ständig über das Ende der jüdischen Nation spricht. Die Antwort der Regierung Netanyahu ist, dass Israel nicht mit einem Iran voller Kernwaffen leben kann, mit einem „Kern- Amalek“. Aber gleichzeitig hätte Israel einen sehr schweren Stand, wenn sie versuchen würden, den Iran allein anzugreifen. Die meisten Regierungen der freien Welt und sogar etliche in der arabischen Welt würden einen solchen Angriff begrüßen und applaudieren zu einem erfolgreichen israelischen Militärschlag, der das iranische Atomprogramm neutralisiert. Aber sie würden dies niemals so öffentlich zugeben. Jedoch genau wie damals im Jahre 1981, als Israel den irakischen Kernreaktor bombardierte, sollte Israel nun abermals gezwungen sein, die schmutzige Arbeit alleine durchzuführen?

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Tageszeitung: Israel informierte Großbritannien über die Operation in Dubai

Eine Tageszeitung Großbritanniens berichtete, dass Israels Geheimdienst Mossad angeblich Großbritanniens Geheimdienst MI6 darüber informierte, dass sie eine Operation durchführen würden in Übersee unter Verwendung von britischen Pässen. Gemäß dem Bericht war die britische Regierung darüber unterrichtet, dass Israel britische Pässe für die Operation verwendete. "Es war keine Bitte um Erlaubnis, sondern eher eine Information aus Gefälligkeit“, wird eine Quelle aus dem Geheimdienst zitiert.

Trotz des Berichts ist Großbritannien im Hinblick auf die Verwendung von britischen Pässen für die Operation sehr kritisch gewesen (bei der der Hamas-Terrorist Mahmoud al-Mabhouh ermordet wurde), und hat dies klar als einen Fall von Identitätsbetrug eingestuft.

Das Blatt berichtete, dass Israels Geheimdienst Großbritannien nicht über die genauen Details der Operation informierte, wie etwa die Frage, wer das Ziel der Operation war und wo die Operation stattfinden sollte. Das Blatt zitiert ein Mitglied des Mossad mit den Worten, dass Großbritanniens Außenministerium Stunden zuvor informiert wurde, dass die Operation stattfinden würde, und dass man Verständnis dafür habe, dass Israel eine "Verwarnung" von Großbritannien erhalten würde mit der Forderung, dies nicht wieder zu tun. Gemäß dem Bericht war Großbritannien jedoch nicht an der Operation beteiligt.

Während Sicherheitsquellen in Dubai und in Großbritannien schnell dabei gewesen sind, den Israelischen Mossad für den Angriff verantwortlich zu machen, so hat Israel zumindest bis jetzt nicht öffentlich zugegeben, dass es die Operation ausführte. Großbritanniens konservativer Führer, David Cameron, sagte: "Zumindest brauchen wir einige Versicherungen für die Zukunft, um sicherzugehen, dass das, was auch immer hier geschehen ist, zukünftig nicht wieder geschehen kann.“
Ein Journalist vom British Guardian wurde mit den Worten zitiert, dass in London das Gefühl zurückgeblieben ist, dass Israel wohl zu weit gegangen ist, und dass dies noch ein weiteres Symptom für die gestörten Beziehungen zwischen beiden Staaten sei.

Die Behörden in Dubai haben darauf bestanden, dass sie zu 99 % sicher sind, dass Israels Geheimdienst Mossad die Operation ausführte. Mehrere der Pässe gehören israelischen Einwanderern aus Großbritannien, die bestritten haben, dass sie Anteil an der Operation haben, und sie behaupten, dass ihre Personendaten gestohlen wurden. Analysten haben darüber nachgesonnen, ob der Geheimdienst wirklich so töricht sein könnte, Pässe zu verwenden, die man so einfach mit Israel in Verbindung bringen könnte.

Gestern hat Großbritannien den israelischen Botschafter Ron Prosor befragt zur „Klärung“ dieser Angelegenheit.
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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am So 14 März 2010, 07:50

U.S.-Juden zu Vizepräsident Biden: Lass Jerusalem in Ruhe

Die in den Vereinigten Staaten ansässige Bewegung „Young Israel“ hat am Donnerstag Vizepräsident Biden verurteilt und ihn aufgefordert, Jerusalem in Ruhe zu lassen. Der amerikanische Vize- Präsident hatte Israels Entscheidung verurteilt, Juden zu gestatten, in Jerusalem zu bauen, in einem Gebiet, das durch Israel erobert worden ist aber von der Palästinensischen Autonomiebehörde beansprucht wird.

(Anmerkungen des Übersetzers: Wer verurteilt eigentlich die vielen illegalen, ohne Baugenehmigung errichteten Häuser der Araber im Ostteil Jerusalems? Das scheint die internationale Gemeinschaft nicht zu interessieren! Klar, das sind ja keine Juden, die da bauen!)

„Wir verurteilen stark die Verlautbarungen von Vizepräsident Biden, und bei allem Respekt fordern wir ihn auf, seine aufhetzenden Verlautbarungen im Zusammenhang mit Jerusalem zurückzunehmen“,
sagte der Präsident von „Young-Israel“, Shlomo Mostofsky.


„Die Wahrheit ist, dass es keine solche Entität wie das „Östliche Jerusalem“ gibt, es gibt nur Jerusalem, und das ist die vereinigte Hauptstadt Israels“, sagte Mostofsky weiter. "Nur Israel kann Entscheidungen bezüglich Jerusalems zukünftiger Erweiterung und Entwicklung treffen."

Mostofsky verglich die Situation mit dem Bau von Häusern in der amerikanischen Hauptstadt. "Es wäre ein Alptraum für einen Vizepräsidenten, wenn er ein Gesetz unterstützen müsste, nachdem jeder Amerikaner umgesiedelt würde bis hin zu dem Verbot, irgendein Haus in Washington D.C. oder in irgendeiner anderen amerikanischen Stadt zu bauen, weil die Nachbarn gegen ihre Präsenz protestieren, basierend allein auf der Religion, der ethnischen Herkunft oder Zugehörigkeit“, sagte er.
„Wenn Biden erwartet, dass Juden von einer bestimmten Jerusalemer Siedlung
einfach abgehalten werden können, nur weil sie jüdisch sind, ignoriert er unsere amerikanischen Werte von Gleichheit und Recht", sagte er mit emotionsgeladenen Worten.


„Biden machte den Fehler, der Palästinensischen Autonomie einen falschen Eindruck zu geben“, sagte Mostofsky. „Biden brachte die PA an den Punkt zu glauben, dass Amerika Druck auf Israel ausüben würde im Zusammenhang mit dem Status von Jerusalem“, sagte er. „Die Realität ist jedoch, dass es eine überwältigende Ablehnung in Israel gibt, Jerusalem bei den Gesprächen mit der PA auf den Verhandlungstisch zu setzen“.

Anstatt den Terroristen entgegenzukommen, sollte der Vizepräsident die PA vielmehr auffordern, ihre Charta zu überarbeiten und aufzuhören, Hass in ihren Schulen und Moscheen zu predigen sowie alle Pläne für terroristische Angriffe sofort einzustellen," schlug Mostofsky vor.

In einer weithin beachteten Rede an der Tel Aviver Universität am Donnerstag, nur wenige Stunden, bevor er aus Israel nach Jordanien flog, sagte der amerikanische Vizepräsident Joseph Biden: „US- Präsident Barack Obama und ich selbst wissen sehr wohl, dass die Vereinigten Staaten keinen besseren Freund in der internationalen Staatengemeinschaft haben, als Israel.“

In Anbetracht der bekannten Meretz/ linksgerichteten Orientierung der Tel Aviver Universität war es in dieser Atmosphäre keine Überraschung, als Biden beklatscht wurde, als er seine scharfe Kritik im Hinblick auf die Baugenehmigungen in der Jerusalemer Siedlung Ramat Shlomo wiederholte. Biden sagte jedoch, dass er die "Klarstellungen" von Minister Binyamin Netanyahu bezüglich des Zeitpunkts der Veröffentlichung der Meldung durchaus begrüßt und anerkennt.

Biden sagte, dass er ursprünglich davon ausgegangen sei, dass der Bau sofort beginnen sollte, aber nachdem er die Klarstellung von Netanyahu gehört hatte, sei davon auszugehen, dass es eine Sache von Jahren sein könnte, und bevor dies beginnt, gebe es keinen Grund, die Verhandlungen zwischen Israel und der
Palästinensischen Autonomiebehörde nicht fortzusetzen.


"Der Status quo ist nicht aufrechtzuerhalten," sagte Biden, und bezog sich dabei auf das Patt zwischen beiden Seiten. Er prognostizierte, dass Israel auf Dauer nicht in der Lage sein würde, als jüdischer Staat zu existieren, wenn die ständig wachsende arabische Bevölkerung nicht gleichzeitig einen palästinensischen Staat in der Nachbarschaft schaffen würde.

Der Vizepräsident lobte Fatah- Chef Mahmoud Abbas (Abu Mazen) mit den Worten: „Präsident Obama glaubt an Abu Mazen und an die Tatsache, dass die Israelis letztlich mit ihm einen palästinensischen Führer haben, der mit ihnen gemeinsam die Idee von der Errichtung eines palästinensischen Staates teilt. Das ist eine Gelegenheit, die man nicht ungenutzt lassen darf“.

Im Hinblick auf den Iran sagte Biden, dass der Kampf gegen das iranischen Atomprogramm ganz oben auf der Prioritätenliste der amerikanischen Regierung steht. Die Vereinigten Staaten werden den Iran daran hindern, Kernwaffen zu bekommen, und er sagte auch, dass die arabischen Nationen sehr betroffen sind über die iranische Kernkraft, was eigentlich die Verhandlungen zwischen Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde befördern sollte.
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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Eaglesword am Mo 15 März 2010, 00:29

Biden ist, gelinde gesagt, absichtlich blind.


"und du sollst nicht eine Frau zu ihrer Schwester nehmen, sie zu kränken, wobei du ihre Blöße neben ihr aufdeckst bei ihrem Leben"
3. Mo 18:18
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