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MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

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MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am So 18 Okt 2009, 13:00

das Eingangsposting lautete :

MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Israels derzeitige Lage:

** UN- Menschenrechts- Rat stimmte für den Goldstone- Bericht

Der UN- Menschenrechte-Rat hat am Freitag in Genf abgestimmt und den Goldstone-Bericht gebilligt, in dem Israel beschuldigt wird, im vergangenen Winter in Gaza Kriegsverbrechen begangen zu haben, möglicherweise sogar Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Man könnte es genauso gut auch als eine gezielte Resolution zur Verurteilung des jüdischen Staates insgesamt bezeichnen.

Premierminister Binyamin Netanyahu sagte am Donnerstag gegenüber Reportern in
Jerusalem, dass dieses Votum an diesem Freitag wohl eher "dem Terrorismus helfen wird, anstatt ihm zu schaden - dies kann den Frieden weder befördern noch verhindern." Er ergänzte, dass er die Hoffnung habe, dass "verantwortungsbewusste Länder" verhindern werden, dass dieser Bericht weitere Kreise schlägt, und er äußerte seine Überzeugung, dass diese Resolution den Terrorismus weiter ermutigt und letztlich dem Frieden schadet.

Es ist nicht klar, ob die Europäische Union für oder gegen die Resolution stimmen wird, um sie zu bestätigen, obgleich Großbritannien am am Donnerstag verlauten ließ, dass sie weder den Goldstone- Bericht bestätigen werden, noch einer Resolution zur Verurteilung Israels zustimmen würden.

"Wir können nicht dem kompletten Bericht so zustimmen, und wir können nicht einer Resolution zustimmen in der Form, wie sie uns vorliegt", sagte der Botschafter Großbritanniens bei den Vereinten Nationen, Peter Gooderham, gegenüber dem UN- Menschenrechtsrat. Wie erwartet stimmten die Vereinigten Staaten gegen die Resolution, die auf dem Goldstone-Bericht aufbaut.

Der Bericht selbst war verfasst worden durch eine Ermittlungs- Kommission, geleitet durch den früheren südafrikanische Richter Richard Goldstone, als Ergebnis der Untersuchung der in der Zeit vom 27. Dezember 2008 bis zum 20. Januar 2009 durchgeführten Militäraktion "Cast Lead" (gegossenes Blei) in Gaza.

Die UN- Hochkommissarin für Menschenrechte, Navanethem Pillay hat den Bericht bereits gebilligt, und verurteilt sowohl Israel als auch die Hamas für ihre Aktionen in Gaza als "ernsthafte Übertretungen der internationalen Menschenrechte und humanitärer Grundsätze."

Bestandteil des Berichtes ist eine Anmerkung, dass die Hamas- Terroristen, die den Gaza-Streifen kontrollieren "möglicherweise auch Kriegsverbrechen begangen haben." Enthalten ist auch eine Empfehlung, das Dokument von der UN- Vollversammlung weiterzuleiten an den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag, um den Bericht dort als Beweismittel zu verwenden in einer Gerichtsverhandlung gegen den Staat Israels. Ziel ist es, verschiedene Israelische Politiker und Verantwortliche unter Anklage zu stellen wegen Kriegsverbrechen in Gaza. Der Entwurf der Resolution erwähnt die Hamas in diesem Zusammenhang nicht.

In der Vergangenheit haben die Vereinigten Staaten normalerweise alle Handlungen im UN- Sicherheitsrat verhindert, die zum Nachteil für den jüdischen Staat gewesen wären, und es wird erwartet, dass die Vereinigten Staaten diesen aktuellen Angriff ebenso verhindern.

Der Militäreinsatz gegen den Terrorismus richtete sich gegen die Hamas- Terrororganisation, die Gaza kontrolliert. Ziel war es, die Tausende von Raketenangriffen und Mörsergranaten gegen israelische Zivilisten im westlichen Negev- Gebiet zu stoppen.

Die Resolution fordert den UN- Menschenrechtsrat auf, den Bericht von Goldstone zu bestätigen, und verurteilt angebliche israelische Menschenrechts-Übertretungen in Ost- Jerusalem, Judäa, Samaria und Gaza. Der Entwurf, aufgestellt durch die Palästinensische Autonomiebehörde, wurde durch Ägypten, Tunesien, Pakistan und Nigeria bei der UN eingebracht.

Der Bericht geht nun zu den Vereinten Nationen in New York zwecks Bestätigung durch den UNHRC, wo er dann durch den Weltsicherheitsrat und die Vollversammlung der Vereinten Nationen beraten wird. Beide Gremien haben sehr starken Einfluss in der internationalen Staatengemeinschaft.

++++++++++++++++++
Bibi und Lieberman versuchten, den Goldstone- Bericht zu verhindern

Premierminister Binyamin Netanyahu und Außenminister Avigdor Lieberman arbeiteten beide hart daran, um zu verhindern, dass der Bericht von Goldstone am Freitag bei der Abstimmung vor dem UN- Menschenrechtsrat in Genf seine Billigung findet, aber es scheint so, dass der Bericht - der Israel der Kriegsverbrechen in Gaza beschuldigt, vermutlich dennoch bestätigt wird.

Sowohl Lieberman als auch Netanyahu haben argumentiert, wenn Israels Armee Kriegsverbrechen vorgeworfen werden auf Grund von zivilen Opfern in einem Krieg gegen Terroristen, dann würde der Bericht alle Versuche behindern, gegen den Terrorismus zu kämpfen. Dies verringert die Chancen auf Frieden zwischen Israel und den Palästinensern.

Netanyahu begann seinen Kampf gegen den Bericht bereits im September bei seiner Rede vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen. Er bezeichnete den Bericht als Farce und beschuldigte den UN- Menschenrechtsrat, die Tatsachen verdreht zu haben. Der Premierminister warnte: "Nur wenn wir die Gewissheit haben, dass wir uns auch verteidigen können, dann können wir auch weitere Risiken für den Frieden eingehen."

Netanyahu sprach am vergangenen Dienstag einige Minuten mit dem UN - Generalsekretär Ban Ki-Moon, und er warnte auch hier wieder, dass der Bericht dem Friedensprozess zwischen ISRAEL und der PA schaden würde. Ban Ki-Moon sagte zu Netanyahu: "Ich habe ihre Position gehört, aber ich kann in diesen Prozess nicht eingreifen."

Lieberman traf sich im Oktober mit mehreren europäischen Vertretern und versuchte, sie zur Unterstützung von Israel im Hinblick auf den Goldstone- Bericht zu bewegen. Bei seinen Treffen mit dem französischen Außenminister Bernard Kouchner, dem britischen Außenminister David Miliband und dem österreichischen
Außenminister Michael Spindelegger scheiterte Lieberman jedoch, seine Gesprächspartner davon zu überzeugen, gegen die Bestätigung des Berichtes zu stimmen.
Lieberman warnte wiederholt die Außenminister, dass wenn der Goldstone- Bericht bestätigt wird, dann auch andere Länder, die gegen den Terrorismus kämpfen, Gefahr laufen, wegen Kriegsverbrechen angeklagt zu werden. Dies ist der Versuch, die Möglichkeit der demokratischen Staaten zur Verteidigung in Abrede zu stellen, sagte er Anfang Oktober. Israel wird das erste Land sein... als nächstes die NATO- Streitkräfte in Afghanistan, und dann Russland.

+++++++++++++++++++++++++++++++++++
Beratung des UN- Menschenrechtsrates über das "besetzte Territorium" ist in vollem Gange

Der UN- Menschenrechtsrat begann am Donnerstag mit einer speziellen Beratung über die Menschenrechtssituation im „besetzten“ palästinensischen Territorium Judäa, Samaria und Ost- Jerusalem. Die Hochkommissarin für Menschenrechte, Navi Pillay aus Südafrika eröffnete die Sitzung, indem sie Israel beschuldigte, die Freiheit von Moslems zum Gebet zu beschränken, nachdem man junge moslemischen Männern nach dem gewaltsamen Ausschreitungen vom Tempelberg ausgeschlossen hatte.
Pillay verurteilte keineswegs die Tatsache, dass der Tempelberg aus demselben Grund auch für alle Juden und Christen gesperrt war.
Sie beschuldigte Israel auch, internationales Recht zu verletzen, in man den Zugang von Waren nach Gaza über israelische Grenzübergänge im Negev beschränkt und brachte gleichzeitig ihre Unterstützung für den Goldstone- Bericht zum Ausdruck.

Die PA schloss sich an und beschuldigte Israel der Judaisierung von Jerusalem sowie der Veränderung der kulturellen Identität dieser Stadt. Israel kritisierte die UNHRC- Sitzung als unberechtigt, und erklärt dass sowohl die Beschränkungen für die Besucher auf dem Tempelberg als auch die IDF- Antiterrormaßnahmen in Gaza notwendig waren, um Gewalt zu verhindern.

++++++++++++++++++++++++++
Die Türkei festigt die syrisch- iranische Achse, nachdem man Israel abgewiesen hat

Die Bedrohung durch die antiisraelische Achse an der Nordgrenze erfuhr am Mittwoch eine Zuspitzung, nachdem die Türkei, die enge Verbindungen zum Iran unterhält und gemeinsame Militärmanöver mit Syrien durchführt hat, verkündet hatte, Israel zurückzuweisen.

Die Manöver fanden in der vergangenen Woche statt, offenbarte der syrische Außenminister Walid Moallem im arabisch- sprachigen Fernsehkanal Al- Jazeera mit Sitz in Qatar. "Vor einer Woche haben Syrien und die Türkei gemeinsame Manöver in der Nähe von Ankara durchgeführt“, gab Moallem bekannt. "Das ist wichtig, weil dies die Berichte über die schlechten Beziehungen zwischen den militärischen und politischen Einrichtungen in der Türkei hinsichtlich seiner strategischen Verbindungen mit Syrien widerlegt."

Die syrisch- türkischen Manöver wurden anscheinend zur selben Zeit abgehalten, als die Türkei Jerusalem darüber informierte, dass sie der IAF (Israelische Luftwaffe) verbieten würde, an den gemeinsamen Luftmanövern in Anatolien teilzunehmen. Diese Haltung wurde durch Israel bis zum Sonntag noch nicht offiziell bestätigt.
Die Militärmanöver, die planmäßig mit der Türkei, den Vereinigten Staaten und Italien gemeinsam durchgeführt werden sollten, beinhalteten ursprünglich auch fingierte Bombenangriffe im Luftraum nahe der Grenzen des Irans, des Iraks und Syriens. Man geht davon aus, dass israelische Flugzeuge auch den türkischen Luftraum passiert haben, als sie vor zwei Jahren ihre Angriffe gegen syrische Nuklearanlagen flogen.

Die zwei Jahrzehnte der engen Verbindung zwischen Ankara und Jerusalem scheinen zu Ende zu sein, berichtet die "Asia-Times" am Mittwoch.
Es wurde erklärt, dass auf Grund von Forderungen aus der arabischen Welt und von kompromisslosen Moslems in der Türkei, die Regierung dahingehend beeinflusst wurde, sich von Israel zu distanzieren, das bisher Ankara mit Militärischen Gütern, Panzern und Flugzeugen im Wert von Hunderten Millionen Dollar beliefert hat.

"Das ist eine wirklich beunruhigende Entwicklung“, sagte der frühere Befehlshaber der israelische Luftwaffe Eitan Ben-Eliyahu gegenüber einem Reporter im israelischen Fernsehen. "Die Türkei ist für die Ausbildung unserer Luftwaffe sehr entscheidend gewesen, besonders auch im Hinblick auf die strategisch wichtigen Grenzen zum Iran und zu Syrien."

Der Staatssekretär für Auswärtige Knesset-Angelegenheiten und Vorsitzender des Verteidigungskomitees, Tzachi HaNegbi (Kadima- Partei) stellte fest, dass die Annullierung des gemeinsamen Militärmanövers "eine sehr beunruhigende Entwicklung" ist.

Türkische Politiker versuchten, die heftigen israelische Reaktionen auf die überraschende Absage zu beschwichtigen, aber israelische Politiker stellten fest, dass die Regierung des Premierministers Recip Tayyip Erdogan wohl versucht, Israel zu bestrafen für die dreiwöchige Militäroperation gegen den Terrorismus in Gaza, die Mitte Januar beendet wurde.

Der Premierminister Erdogan stand auch in der vordersten Reihe der Kritik gegen die damalige Entscheidung der Vereinten Nationen im letzten Monat, den Goldstone- Bericht nicht auf die Tagesordnung zu setzen, in dem Israel der Kriegsverbrechen in der Gaza beschuldigt wird. Die UN denkt jetzt darüber nach, von ihrer Position im vergangenen Monat abzuweichen.
++++++++++++++++++++++++++++++
Das Ende einer Ära?

Die Veränderung in der Beziehung zwischen der Türkei und Israel, die gemäß einem früheren israelischen Politiker "einfach so beendet wurden" lässt Israel zurück ohne irgendeine verbündete Nation in der Nähe der nördlichen Grenze. Die Zeitung "Asia Times" bemerkt in diesem Zusammenhang, dass die Annullierung der Luftübung auch ernstzunehmende Auswirkungen haben kann auf die Bemühungen, den Iran an der Entwicklung einer Atomwaffe zu hindern.

Ein türkisch- syrischer Vertrag, der am Dienstag unterzeichnet wurde, enthält unter anderem Pläne, die militärische Zusammenarbeit zu verstärken sowie die Visapflicht im Reiseverkehr zwischen beiden Ländern zu beenden. Zehn türkische Minister flogen nach Syrien für diese Konferenz auf höchster Ebene mit ihren syrischen Gesprächspartnern.

Syrien lobte die Türkei auch dafür, aus dem Militärmanöver mit Israel auszusteigen und drängt auch andere moslemische Länder, insbesondere Jordanien und Ägypten, ihre diplomatischen Beziehungen mit Israel einzuschränken. Jordanien drohte in dieser Woche damit, seinen Botschafter in Israel zurückzuziehen, wenn die israelische Polizei in die Al-Aqsa- Moschee auf dem Tempel-Berg eindringen sollte.

Die Türkei spielte bisher auch eine entscheidende Rolle als Vermittler bei den indirekten Gesprächen zwischen Syrien und Israel während der Amtszeit des früheren Premierministers Ehud Olmert.


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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Elischua am So 11 Nov 2012, 10:47

Schalom ihr Lieben,

ich traue Romney nicht, dies ist ein Blender und was viele nicht wissen von den Mormonen und aufhorchen lassen sollte:

Zitat aus nachstehendem Link;
Hitlers Totentaufe
Im Jahre 1995 erklärten die
Mormonen, dass von nun an keine Tempelzeremonien mehr für die Opfer des
Holocaust vollzogen werden würden. Die jüdische Welt drängte die
Gemeinschaft öffentlich zu diesem Schritt. Doch nicht nur die Opfer,
sondern auch die Täter fanden sich zahlreich in deren genealogischen
Daten. Es ist kaum vorstellbar aber auch für den Massenmörder Adolf
Hitler und andere Nazigrößen, wurden stellvertretend Taufen und andere
Zeremonien in den Tempeln der Mormonen vollzogen. Und dies, obwohl
offizielle Verantwortliche beteuerten, dass solche Daten gelöscht
wurden. So berichtete bereits die Salt Lake Tribune im Jahre 1999
darüber. Dementsprechend wurde Adolf Hitler am 10. Dezember 1993 im
Londoner Mormonentempel mormonisch getauft und hat am gleichen Tag das
"Endowment" empfangen. Am 12. März 1994 wurde er an seine Eltern
gesiegelt. Die mormonische Siegelung seiner Verbindung mit Eva Braun,
für Zeit und Ewigkeit, wurde schon am 28. September 1993 im Jordan River
Tempel in Utah, USA und nochmals am 14. Juni 1994 im Mormonentempel in
Los Angeles vorgenommen. Dass der Verursacher des Holocaust die
"Segnungen des Himmels" erlangen soll, befremdet doch sehr.
Es
wurden aber auch Adolf Eichmann, Joseph Göbbels, Rudolph Hess,
Reinhard Heydrich, Alfred Rosenberg, Ernst Röhm,Erwin Rommel, Hermann
Göring, Heinrich Himmler und sogar Benito Mussolini im Tempel
gleichermaßen behandelt. 1999 waren einige dieser Einträge in die
entsprechenden Computerlisten noch zugänglich. Allerdings wurden andere
auch wieder gelöscht.

Auch die Kommunisten sind mit
Karl Marx, Joseph Stalin, Mao Tse-Tung und Ho Chi-Minh vertreten. In den
Listen der Mormonen finden sich auch Einträge für "Herodes den Großen"
(getauft 1994 im Tempel in Logan), Iwan Grosny ("Iwan der
Schreckliche"), "Dracula" (Vlad der Pfähler, Prinz der Walachei) und
Rasputin (siehe auch Religio). Einige Namen finden sich auch heute noch in den genealogischen Daten der Mormonen wieder.


Hier eine Kopie des Tempeleintrages von Adolf Hitler:


Mehr zu lesen könnt ihr Der wahre Hintergrund der Mormonen!
Man sollte es lesen, um zu verstehen!

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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am So 18 Nov 2012, 15:46

Mursi: Die Gaza-Operation ist ein 'unverfrorener Angriff'

Der ägyptische Präsident Mohammed Mursi hat am Freitag Israels Operation "Pillar of Defense (Säule der Verteidigung)" in Gaza als einen „unverfrorenen Angriff gegen die Menschlichkeit“ bezeichnet, teilte die offizielle Nachrichtenagentur MENA mit. „Ägypten wird Gaza selbstständig nicht im Stich lassen, und was dort geschieht, ist ein unverfrorener Angriff gegen die Menschlichkeit“, sagte er, während sein Premierminister, Hisham Qandil, Gaza besuchte. Dieser versprach, die Anstrengungen für eine Waffenruhe zu verstärken, um das Blutvergießen zu beenden. Bereits am Freitag hatte Qandil gegenüber Reportern in Gaza gesagt: „Ägypten wird nicht zögern, seine Anstrengungen zu verstärken und Opfer zu bringen, um diesen aggressiven Angriff zu stoppen und eine anhaltende Waffenruhe zu erreichen“, berichtet AFP. Er äußerte sich nach dem Besuch von Verletzten im Shifa-Krankenhaus von Gaza, die im Rahmen von Israels Antiterroroperation „Pillar of Defense“ verwundet wurden. Am Freitagmorgen gab es Berichte, dass Premierminister Binyamin Netanyahu bereit gewesen sei, die Militäroperation gegen die Terroristen in Gaza während der Visite von Qandil Besuchs zu unterbrechen. Ein Offizieller teilte mit, dass Ägypten um die Waffenruhe gebeten habe, und dass die Visite drei Stunden dauern soll. Während Israel jedoch die Kampfhandlungen während des Besuchs von Qandil unterbrach, setzten die Hamas- Terroristen den Raketenbeschuss Richtung Israel unvermindert fort. Das Raketenfeuer war am Freitag weiterhin auf das südliche Israel ausgerichtet, aber auch Tel Aviv war das Ziel, das zweite Mal innerhalb von zwei Tagen, sowie Jerusalem. Israels Operation „Säule der Verteidigung“, die mit der gezielten Tötung des führenden Hamas-Terroristen Ahmed Jaabari am Mittwoch begann, entfachte eine aufgebrachte Reaktion von Mursi, woraufhin Ägypten promt seinen Botschafter aus dem Jüdischen Staat abzog.

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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Sa 01 Dez 2012, 09:06

Israel genehmigt nach der Abstimmung bei
den Vereinten Nationen den Bau von neuen jüdischen Wohnungen


Weniger als 24 Stunden, nachdem die Vereinten Nationen dafür stimmten, die Palästinensische Autonomiebehörde als einen Nichtmitgliedsstaat mit Beobachterstatus anzuerkennen, hat Israel reagiert und den Bau von neuen jüdischen Wohnungen genehmigt. Am Freitagnachmittag genehmigte der Ausschuss aus neun hochrangigen Ministern den Bau von weiteren 3.000 Wohneinheiten in Jerusalem, Judäa und Samaria. Außerdem entschieden die Minister, den Bau von Tausenden weiteren Wohnhäusern in Jerusalem und in den so genannten „Siedlungsblocks“ zu fördern, einschließlich der Region, die als E1 bekannt ist, und die Jerusalem und Maale Adumim miteinander verbindet. Aus einer hochrangigen diplomatischen Quelle hieß es gemäß einem Bericht im Fernsehsender Channel 2, „dass die Fortsetzung des Wohnungsbaus den strategischen Interessen Israels dient“. Aus derselben Quelle wurde hinzugefügt, dass weitere Maßnahmen als Reaktion auf den einseitigen Schritt der PA derzeit erwogen werden.

Erwartungsgemäß reagierten PA-Vertreter verärgert auf die israelische Entscheidung. „Das ist ein Akt der israelischen Aggression gegen einen Staat, und die Welt muss diesbezüglich ihrer Verantwortungen gerecht werden“, sagte die PLO-Vertreterin Hanan Ashrawi gegenüber AFP. „Was uns hier heute bekannt wurde, ist nur Teil eines umfassenden Besiedlungsplanes“, sagte sie. Der PA-Vorsitzender Mahmoud Abbas verurteilte ebenfalls die israelische Entscheidung und forderte am Freitag einen Baustopp von jüdischen Häusern und eine Rückkehr zu den Friedensgesprächen mit Israel.

„Ich habe tausendemale gesagt, dass wir die Verhandlungen fortsetzen wollen und dass wir bereit sind dazu“, sagte Abbas gegenüber Journalisten in New York, berichtete AFP. „Wir stellen keine Bedingung, aber es gibt mindestens 15 UN-Resolutionen, die die Siedlungsaktivitäten als illegal und als ein Hindernis für den Frieden ansehen, das aus dem Weg geräumt werden muss“, sagte er.

Premierminister Binyamin Netanyahu warnte am Donnerstagabend, nachdem die Vereinten Nationen den Antrag der PA genehmigt hatten, dass Israel auf angemessene Art und Weise darauf antworten werde. „Durch den einseitigen Schritt zu den Vereinten Nationen haben die Palästinenser die bisherigen Vereinbarungen mit Israel verletzt, und Israel wird entsprechend handeln“, hieß es in einer Verlautbarung aus dem Regierungsbüro Netanyahus. Die israelische Entscheidung, die Bautätigkeit auszuweiten, traf auch auf Kritik innerhalb Israels. Die Arbeitspartei reagierte auf die Entscheidung mit den Worten: „Es steht außer Frage, dass Israel das Recht hat zu bauen. Aber in dieser Phase, im direkten Anschluss an diese problematische Entscheidung gestern bei den Vereinten Nationen, wäre es besser gewesen, die lodernden Flammen klein zu halten und zu versuchen, einen nüchternen und verantwortlichen Dialog zu suchen.
Entscheidungen dieser Art fördern nichts und könnten langfristig den legitimen Interessen Israels schaden“.
Die linksgerichtete Meretz- Partei war ebenfalls schnell dabei, die Entscheidung scharf zu kritisieren, und in einer im Auftrag der Parteivorsitzenden Zahava Galon herausgegebene Verlautbarung heißt es: „Es reicht Netanyahu und Lieberman offensichtlich noch nicht, in der ganzen Welt isoliert zu sein, sie wollen nun auch noch erreichen, wie Aussätzige behandelt zu werden. Netanyahu reagiert auf die Abstimmung den Vereinten Nationen, die Israel vor eine Grube mit einer Entscheidung stellt, indem er einen Schritt vorwärts macht und in die Grube hineinfällt. Der Bau von 3.000 Wohneinheiten in den Siedlungen, dazu gedacht, um die Palästinenser wegen ihres Schrittes zu bestrafen, wird uns letztlich nur selbst bestrafen und auf uns zurückfallen“.


Iran: Die Entscheidung der Vereinten Nationen „beweist, dass das Zionistische Regime illegitim ist“

Ein hochrangiger iranischerVertreter begrüßte am Freitag den erweiterten Status der Palästinensischen Autonomiebehörde bei den Vereinten Nationen und nannte dies einen „positiven Schritt“.

Die Entscheidung der Vollversammlung der Vereinten Nationen, der PA den Beobachterstatus eines Nichtmitgliedsstaates zu verleihen,-„ist ein positiver Schritt und beweist zugleich, dass das Zionistische Regime illegitim ist“, sagte der stellvertretende Außenminister Hossein Amir Abdollahian. „Der Iran geht davon aus, dass dieser Schritt den Weg der Palästinenser zur vollen Souveränität in ihrem historischen Territorium einleitet, das ihnen genommen wurde“, sagte Abdollahian über den arabisch-sprachigen Fernsehsender Al-Alam.

Die Entscheidung, die mit 138 zu 9 Stimmen bei 41 Enthaltungen angenommen wurde, gibt der Palästinensischen Autonomiebehörde De-Facto den Status als souveränen Staat, basierend auf seinen eigenen territorialen Ansprüchen. Dies ermöglicht nun die Verhandlungen mit Israel über den endgültigen Status. Der israelische Botschafter bei den Vereinten Nationen, Ron Prosor, verurteilte die Entscheidung und sagte: „Ein solch einseitiger Schritt bringt den Frieden nicht voran, sondern wirft ihn zurück. Die Welt erwartet vom Präsidenten Abbas, dass er die Wahrheit ausspricht, nämlich dass Frieden nur durch Verhandlungen erreicht werden kann und indem man Israel als jüdischen Staat anerkennt“, sagte Prosor. „Die Welt erwartet, dass er ihnen gegenüber sagt, dass ein Frieden auch Israels Sicherheitsbedürfnisse berücksichtigen muss, um den Konflikt ein für allemal zu beenden. Solange Präsident Abbas symbolische Handlungen der Realität vorzieht, solange er es vorzieht, für UN-Resolutionen nach New York zu reisen, anstatt nach Jerusalem, um einen echten Dialog zu suchen, wird jede Hoffnung auf Frieden unerreichbar sein“, sagte Prosor.


Das Büro von Premierminister Binyamin Netanyahu veröffentlichte eine Verlautbarung, in der auf die UN-Entscheidung reagiert wird. Darin heißt es: „Die Welt konnte eine verleumderische und giftige Rede verfolgen, die angefüllt war mit Propagandalügen gegen die IDF und die Bürger Israels. Jemand, der Frieden will, spricht nicht in dieser Art und Weise“, heißt es in Reaktion auf die Rede von Abbas.

„Das ist eine sinnlose Entscheidung, die nichts grundlegend verändern wird“, heißt es weiter. „Premierministers Netanyahu wird nicht zulassen, dass Judäa und Samaria zu einer Basis für den iranischen Terrorismus wird, zusätzlich zu denjenigen Einrichtungen, die bereits in Gaza und im Libanon existieren“, wird in der Verlautbarung festgestellt. „Der Weg zum Frieden zwischen Jerusalem und Ramallah führt über direkte Verhandlungen ohne Vorbedingungen, und nicht über einseitige Schritte bei den Vereinten Nationen. Durch den einseitigen Schritt zu den Vereinten Nationen haben die Palästinenser die Vereinbarungen mit Israel verletzt, und Israel wird entsprechend handeln“.

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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am So 02 Dez 2012, 11:48

Der Internationale Strafgerichtshof (International Criminal Court -ICC)
in Den Haag prüft die rechtlichen Auswirkungen des erfolgreichen PA-Antrages
auf Anerkennung als Nichtmitgliedsland mit Beobachterstatus



Das Büro des Chefanklägers beim Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag teilte am Freitag mit, dass man die rechtlichen Auswirkungen nach der überwältigenden Mehrheit bei der Vollversammlung der Vereinten Nationen bezüglich der Anerkennung der Palästinensischen Autonomiebehörde als Nichtmitgliedsstaat mit Beobachterstatus abwägen werde. „Das Büro des Chefanklägers hat die Entscheidung zur Kenntnis genommen und wird jetzt die rechtlichen Auswirkungen dieser Resolution prüfen“, heißt es in einer Verlautbarung gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, aber man lehnte eine ausführliche und weitergehende Stellungnahme dazu ab. Im Jahre 2009 hatte die Palästinensische Autonomiebehörde das Büro des Internationalen Strafgerichtshofes gebeten, angebliche Kriegsverbrechen durch die IDF im Rahmen der Antiterror-Operation Cast Lead im Gazastreifen zu untersuchen. Allerdings kann nach internationalem Recht nur ein Staat einen solchen Antrag stellen. Aus diesem Grund hatte sich der ehemalige Chefankläger Luis Moreno-Ocampo zuvor in diesem Jahr dazu entschieden, das Verfahren einzustellen und die Entscheidung den „kompetenten Organen der Vereinten Nationen“ zu überlassen, ungeachtet dessen, ob die Palästinensische Autonomiebehörde ein Staat ist oder nicht. Jetzt, da die UN-Resolution verabschiedet ist, berichtet die Nachrichtenagentur AFP, könnte die Palästinensische Autonomiebehörde den Gründungsvertrag des Strafgerichtshofes gemäß den Römischen Statuten ratifizieren. Das könnte den Weg für eine Untersuchung ebnen, trotz des erheblichen Widerstandes von Seiten verschiedener Länder, darunter die Vereinigten Staaten, Großbritannien und Frankreich. Vor der Abstimmung bei den Vereinten Nationen warnte Frankreich, dass die PA ihren aufgewerteten Status beim Internationalen Strafgerichtshof gegen Israel nutzen werde. „Rein rechtlich können wir hier derzeit faktisch von der Anerkennung eines Staates sprechen, denn auch als Nichtmitgliedsstaat mit Beobachterstatus haben sie die Möglichkeit, sich wie jeder andere Staat an das Gericht zu wenden“, sagte der französische Außenminister Laurent Fabius. „Wenn wir jedoch Verhandlungen erreichen und eine Lösung finden wollen, dann ist es offensichtlich, dass solche Schritte nicht eingeleitet werden sollten“, fügte er hinzu. Unabhängig von den Vereinten Nationen kann der Strafgerichtshof in Den Haag auch einzelne Personen strafrechtlich verfolgen, die des Rassenmordes, der Kriegsverbrechen oder der Verbrechen gegen die Menschlichkeit beschuldigt werden, aber nur in Ländern, die die Römischen Statuten ratifiziert haben, oder Länder, die seine Autorität anerkennen. Genau wie im Fall von Libyen im vergangenen Jahr kann ein Ermittlungsverfahren auch durch eine Entscheidung des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen eröffnet werden. Während die Entscheidung des UN-Sicherheitsrat für die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wohl nicht in Frage kommt, weil die Vereinigten Staaten wahrscheinlich ihr Veto einlegen würden, gibt es auch noch zwei andere mögliche Wege für ein Ermittlungsverfahren. Der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofes Fatou Bensouda kann sich dafür entscheiden, Richter des Strafgerichtshofes zu ermächtigen, ein Ermittlungsverfahren einzuleiten, oder ein Mitgliedsland des Strafgerichtshofes kann dem Chefankläger eine konkrete Sachlage übergeben und ein Ermittlungsverfahren beantragen. Der PA-Vorsitzender Mahmoud Abbas deutete am Freitag an, dass sein Volk Israel beim Internationalen Strafgerichtshofes nur für den Fall „der Aggression“ durch den jüdischen Staat anklagen würde. „Der Schritt vor den Internationalen Strafgerichtshof ist jetzt unser Recht, aber wir haben nicht vor, es jetzt zu tun, und wir werden es auch nicht tun, außer im Fall von direkter Aggression durch Israel“, äußerte er gegenüber Medienvertretern in New York, wie AFP berichtet. Hochrangige Vertreter der Palästinensischen Autonomiebehörde drohten in dieser Woche, sie würden sich an den Strafgerichtshof wenden, wenn die eingeleitete Untersuchung den Beweis erbringen würde, dass der frühere PLO-Führer Yasser Arafat vergiftet worden sei.
„Wenn der Beweis erbracht werden sollte, dass Arafat vergiftet wurde, dann werden wir uns an den Internationalen Strafgerichtshof wenden“, sagte Tawfiq Tirawi, der Leiter jener PA-Kommission, die den Tod von Arafat untersucht. „Wir werden die Ergebnisse der Untersuchung abwarten“, sagte er. „Wir klagen bis dahin niemanden an, aber unabhängig vom Ergebnis werden wir fortfahren, nach der Wahrheit bezüglich seines Todes zu suchen“. Arafat starb im November 2004 in einem französischen Militärkrankenhaus in der Nähe von Paris im Alter von 75 Jahren, wobei Experten nicht in der Lage waren, seine genaue Todesursache festzustellen. Viele Araber glauben, dass er durch Israel vergiftet wurde. Einige Israelis haben nun die Sorge, dass die PA-Untersuchung zu einem gezielten Plan gehört, Israel für den Tod Arafats verantwortlich zu machen.

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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Eaglesword am So 02 Dez 2012, 18:41

Tjaaa, dann lasst uns mal den Spies umwenden und zuallererst bei der PA ansetzen. Mal sehn, wie ihnen das bekommt, ständiger Aggression, Folter, Unterdrückung Andersdenkender, Schmuggels, Zwangsprostitution, Verschleppung israelischer Bürger usw. angeklagt zu werden...

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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am So 09 Dez 2012, 07:37

ISRAELS GEGENWÄRTIGE SCHLAGZEILEN:

Mashaal in Gaza: Morgen Ramallah, und dann Jerusalem

Hamas-Führer Khaled Mashaal sagte bei seinem ersten Besuch in Gaza am Freitag zu den
versammelten Massen, er hoffe, dass sein nächster Besuch ihn nach „Jerusalem, Ramallah und in ein befreites Palästina“ führen werde, berichtet die in Bethlehem ansässige Nachrichtenagentur Ma'an. Nach dem Passieren des ägyptischen Grenzüberganges kniete Mashaal auf dem Boden, um ein Dankgebet zu sprechen, und er wurde dann durch zahlreiche Vertreter von einer ganzen Reihe von konkurrierenden Splittergruppen gegrüßt, heißt es in dem Bericht. Mashaal lobte die Menschen in Gaza, und er wurde daraufhin vom Hamas- Premierminister in Gaza, Ismail Haniyeh, herzlich begrüßt. Er sagte, dass sein Besuch in Gaza seine „dritte Geburt“ sei mit Hinweis auf sein Überleben bei einem Attentat durch israelische Mossad- Agenten im Jahre 1997, das er als seine vorhergehende „Wiedergeburt“ bezeichnet. „Ich bete zu Gott, dass meine vierte Geburt der Tag sein wird, an dem wir Palästina befreien“, sagte Mashaal gemäß der Nachrichtenagentur Ma'an. „Heute ist es Gaza. Morgen wird es Ramallah sein und danach Jerusalem, dann Haifa und Jaffa“.


Haniyeh bezeichnete die Ankunft von Mashaal als einen historischen Moment. Die Hamas bestritt, dass man über ägyptische Kontakte bei Israel um Garantien ersucht habe, damit Mashaal nicht für eine gezielte Tötung in Gaza ins Visier genommen würde, berichtete Ma'an. Es gab massive Sicherheitsmaßnahmen bei seinem Eintreffen mit bewaffneten, schwarz-maskierten Sicherheitskräften der Hamas, die in den Straßen patrouillierten, in offenen Lastwagen und auf Motorrädern, heißt es in dem Bericht weiter. Am Donnerstag wurde berichtet, dass der Führer der Terrororganisation Islamischer Dschihad, Ramadan Shalah, seinen Besuch in Gaza absagte, nachdem Israel gedroht hatte, ihn zu ermorden. Mashaal wird das Haus des Hamas-Gründers Scheich Ahmed Yassin besuchen, der durch Israel im Jahre 2004 getötet wurde, sowie die Häuser von Ahmad al-Jaabari, dem Generalstabschef der Hamas und seinem Leibwächter, Mohammad Al-Hams, die Israel am 14. November zu Beginn der Operation „Pillar of Defense (Säule der Verteidigung)“ tötete. Mashaal wird etwas mehr als 48 Stunden in Gaza bleiben, wo die Hamas seit ihrer Machtübernahme durch einen blutigen Krieg mit der rivalisierenden Fatah herrscht. Die Hamas Politbüro-Mitglieder Mousa Abu Marzouq, Izzat al-Rishq, und Saleh al-Arouri begleiteten ihn, berichtete Ma'an. Die Hamas plant eine Freiluftversammlung am Samstag, um ihrer Behauptung Nachdruck zu verleihen, dass man im vergangenen Monat einen Sieg über Israel errungen habe. Gleichzeitig will man den 25. Jahrestag der Gründung der Terrorgruppe feiern. In einem Interview, das er vor einigen Wochen CNN gab, behauptete Mashaal, dass die Hamas einen palästinensischen Staat entlang den nicht zu verteidigenden Grenzen vor 1967 akzeptieren würde, aber man weigere sich, Israels Existenzrecht anzuerkennen.

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Jerusalems Bürgermeister verurteilte Obama wegen seiner Kritik am Siedlungsbau

Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat kritisierte am Montag die Obama-Regierung in scharfer
Form, weil man Israel bei jeder Gelegenheit immer wieder bei der Frage unter Druck setzt, wo Israel in der eigenen Hauptstadt bauen darf, und wo nicht. „Ich kenne keine andere Stadt in der Welt, in der der US-Präsident die Regulierungsbehörde ist“, sagte Barkat im Rahmen einer Konferenz in Herzliya, auf der das Thema bezahlbarer Wohnraum erörtert wurde. Barkat reagierte auf die amerikanische Kritik, nachdem Israel in dieser Woche die langjährigen Pläne gebilligt hatte, den Jerusalemer Außenbezirk Ma'aleh Adumim bis zum angrenzenden Hügel, bekannt als „E1“, auszuweiten. Israel genehmigte letztlich die Pläne im Gegenzug zur einseitigen Aktion der Palästinensischen Autonomiebehörde nach offizieller Anerkennung bei den Vereinten Nationen. Barkat sagte jedoch, dass der Ausbau bereits zuvor geplant war, und dass er von entscheidender Bedeutung ist für die Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum in der Hauptstadt, denn Jerusalem ist Israels am dichtesten bevölkerte Stadt. Mehrere aufeinanderfolgende amerikanische Regierungen haben Israels Pläne für E1 verurteilt, obgleich es ein unfruchtbarer und von Israel vollständig kontrollierter Höhenzug ist. Die Palästinenser behaupten jedoch, dass die israelischen Bautätigkeiten dort ihre eigenen Pläne negativ beeinflussen würden, wenn es darum geht, die Souveränität über die Osthälfte Jerusalems zu gewinnen. Aber wie die meisten anderen israelischen Führer betrachtet auch Barkat diese Gebiete als umstritten und nicht als besetzt, und deshalb muss entweder jedem erlaubt werden, dort zu bauen, oder es darf niemandem erlaubt werden, dort zu bauen. „Wenn die Welt über einen Baustopp in Jerusalem spricht, dann frage ich, welchen Baustopp?... Sollten wir die Bautätigkeit für Araber, Christen oder für Juden stoppen?“ fragte Barkat. Meint die Obama Regierung wirklich, dass „wenn sich ein Unternehmer an mich wendet, ich sollte ihn tatsächlich fragen, welcher Religion er denn angehört, dann könne er auch die Genehmigung erhalten, in Jerusalem zu bauen? Gott bewahre!“, sagte der Bürgermeister. „Das wäre ja schrecklich, und es würde ja sogar dem amerikanischen Gesetz widersprechen“. Premierminister Benjamin Netanyahu zeigte sich in dieser Frage unnachgiebig und sagte, dass seine Regierung nicht von der Entscheidung bezüglich des neuen Bauprogramms abweichen werde. Am Mittwoch genehmigte das Planungsbüro von Israels Regierung die E1-Baupläne. Es wird nun nach israelischem Recht eine 60-tägige Einspruchsfrist geben, währenddessen das israelische Volk Einwände gegen die Pläne einlegen kann. Danach wird das örtliche Planungsbüro die endgültige Genehmigung erteilen.

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Ist es Zeit für Israel, die Siedlung Ma'ale Adumin anzugliedern?

Als Folge der einseitigen Aktion von Seiten der Palästinensischen Autonomiebehörde bei den Vereinten Nationen, woraufhin „Palästina“ in den Status eines Beobachterstaates aufgewertet wurde, genehmigte die israelische Regierung den Bau von 3000 neuen Wohnungen in den Siedlungen und im Ostteil Jerusalems. In diesen 3000 Wohnungen sind auch die 1600 Wohnungen in Ramat Shlomo enthalten, die zu einer Krise zwischen Israel und den USA im März 2010 führten, als sie seinerzeit genehmigt wurden. Mit Rücksicht auf diese Meinungsverschiedenheiten wurde der Bauplan für Ramat Shlomo damals jedoch auf Eis gelegt. Israel gab auch bekannt, dass man die Baupläne im umstrittenen E1-Gebiet wieder aufgreifen werde, das im Ostteil Jerusalems liegt. Alle israelischen Regierungen während der letzten 15 Jahre haben ihre Absicht kundgetan, in E1 zu bauen, aber sie haben es wegen des amerikanischen Drucks letztlich nicht umgesetzt. Nur ein Polizeirevier und ein Netz von Straßen sind bis jetzt gebaut worden. Für Israel ist es entscheidend und von großer Bedeutung, in E1 zu bauen, um das Vakuum zwischen Jerusalem und der großen Siedlungsstadt Maale Adumim mit seinen 40000 Einwohnern zu füllen. Die internationale Gemeinschaft hat mit ungewöhnlicher Verärgerung auf die israelischen Baupläne reagiert. Mehrere Länder, die normalerweise eher gemäßigte Kritik üben, wie Frankreich, England und Australien, haben zwecks Klarstellung den israelischen Botschafter einberufen. Sie drohen mit weitergehenden Schritten, falls Israel diesen Weg weiter gehen sollte. Aber sowohl Premierminister Netanyahu als auch Außenminister Avigdor Liberman haben mitgeteilt, dass die Pläne weiter verfolgt werden. Ein Sprecher Netanyahus sagte: „Der einseitige Schritt der Palästinenser bei den Vereinten Nationen ist eine offensichtliche und grundsätzliche Übertretung von Vereinbarungen, bei denen die internationale Gemeinschaft auch Bürge war ……… Niemand sollte überrascht sein, dass Israel nicht mit verschränkten Armen dasitzt als Reaktion auf die einseitigen palästinensischen Schritte.“

Kommentar:

Gemäß der Palästinensischen Autonomiebehörde würde das israelische Bauprogramm in E1 angeblich die Errichtung eines palästinensischen Staates effektiv verhindern, da so kein zusammenhängendes Territorium entstehen kann. Die internationale Gemeinschaft hat diese Behauptung geglaubt und befürchtet nun, dass die Zweistaatenlösung in Gefahr ist. Jedoch ist die Behauptung falsch. Stimmt, die Straße von Ramallah nach Bethlehem wird länger sein, man wird 25 Minuten statt 15 Minuten brauchen.
Aber die Breite des vermeintlichen palästinensischen Staates an diesem Punkt würde immer noch 15 km betragen - also genau dieselbe Breite, die auch der schmalste Punkt des israelischen Territoriums misst, falls ein palästinensischer Staat in Judäa und Samaria (Westjordanland) gegründet werden sollte. Zum Vergleich: Norwegen ist an seiner schmalsten Stelle 6 km breit - aber niemand spricht dort vom "fehlenden zusammenhängenden Territorium“.


Es ist höchste Zeit, die Diskussion im Rahmen dieses Konfliktes, die von Propaganda und Emotionen geprägt ist, endlich auf der Grundlage von Tatsachen zu führen. Es ist entmutigend zu sehen, wie sonst brillante westliche Politiker auf diesen Propagandazug der sich wiederholenden falschen Behauptungen von Seiten der Palästinensischen Autonomie aufspringen. Wir erwarten eigentlich mehr, und wir fordern mehr. Andererseits ist die israelische Entscheidung auch problematisch - jedoch aus anderen Gründen, wie aus jenen, die von der internationalen Gemeinschaft vorgebracht werden. Hinter der Entscheidung, in E1 zu bauen, scheint eher Opportunismus zu stehen, und weniger grundsätzliches politisches Handeln der Regierung. Wenn die Regierung Netanyahu glaubt, dass eine strategische Notwendigkeit und Bedeutung für Israel besteht, in E1 zu bauen, dann sollte dies nicht so verkauft werden, als wolle man damit die PA bestrafen, sondern es sollte vielmehr als grundsätzliches politisches Handeln der Regierung dargestellt werden. Wie sich herausstellte, scheint die Entscheidung sehr unter dem Einfluss der bevorstehenden israelischen Wahlen zu stehen, die am 21. Januar stattfinden werden. Um Wähler im rechten Lager zu gewinnen, stellt Netanyahu sich jetzt als Verteidiger der Siedlungen und als ein starker Politiker dar, der es wagt, der internationalen Gemeinschaft entgegenzutreten.
Es bleibt abzuwarten, wie viele Israelis diese Taktik abkaufen werden – es wäre nicht das erste Mal, dass diese Taktik angewendet wird. Es gibt einen breiten Konsens in Israel, dass Maale Adumim und E1 bei jedweder Friedensvereinbarung auf jeden Fall Teil von Israel sein werden. Eine angemessene israelische Antwort auf der Grundlage eigener Prinzipien als Reaktion auf die einseitigen Schritte der PA bei den Vereinten Nationen würde demzufolge diese Gebiete an Israel angliedern und sie damit vom Verhandlungstisch entfernen. Das ist ja genau das, was die PA vorhatte zu tun, indem man ihren Staat entlang der Green-Line erklärte – um so die Grenzdiskussion vom Verhandlungstisch zu entfernen. Die Angliederung würde ein klares Signal an die PA senden und würde sie veranlassen, einmal mehr zu überlegen, ob man weitere einseitige Schritte in Betracht ziehen sollte. Das würde auch gegenüber der internationalen Gemeinschaft klarstellen, dass Israel davon überzeugt ist, dass es Ansprüche auf diese Gebiete hat, sowohl historisch als auch rechtlich.

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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Sa 15 Dez 2012, 10:28

Netanyahu hofft, dass Lieberman bald zurückkehren kann

Premierminister Binyamin Netanyahu sprach am Freitag mit Außenminister Avigdor Lieberman, kurz nachdem Lieberman bekannt gegeben hatte, dass er von seinem Posten zurücktritt wegen einer anstehenden Anklage gegen ihn.

Gemäß einer Pressemeldung über den Fernsehsender Channel 2 sagte Netanyahu zu Lieberman, dass er hoffe, dass Lieberman bald im Stande sein werde, sein früheres Regierungsamt wieder zu bekleiden. Netanyahu wurde mit den Worten zitiert: „Ich wünsche Lieberman, dass seine Unschuld bald bewiesen wird, damit wir uns den wirklichen Problemen widmen können“. Zuvor hatte Lieberman am Freitag überraschend bekanntgegeben, dass er von seinem Amt zurücktreten werde, nur einen Tag, nachdem sich der Oberste Gerichtshof dazu entschlossen hatte, ihn anzuklagen wegen Betrug und Untreue. „Obwohl ich weiß, dass ich keinerlei Gesetze gebrochen habe, sehe ich mich aus dem Bedürfnis heraus, diese Sache endlich zu beenden, nach so vielen Jahren von Prozessen und Untersuchungen gegen mich, von meinem Amt als Außenminister und Vizepremierminister zurückzutreten, und, wie ich gestern bereits bekannt gab, meine parlamentarische Immunität sofort aufzugeben“, sagte Lieberman. „Ich gehe diesen Schritt, weil ich glaube, dass die Bürger Israels das Recht haben, zu den Wahlen zu gehen, nachdem über diese Anklage entschieden worden ist, d.h. dass eine rechtsverbindliche Entscheidung vor den Wahlen gefällt wird, damit ich auch weiterhin in der Lage bin, dem Staat Israel und den israelischen Bürgern als Teil einer starken und vereinigten Führung zu dienen, die sich mit der Sicherheit sowie mit den politischen und wirtschaftlichen Bedrohungen befassen kann, mit denen der Staat Israel konfrontiert ist“, sagte Lieberman. Trotz seines Amtsverzichts wird Lieberman bei den anstehenden Knesset- Wahlen als Nummer 2 auf der Likud Beytenu- Liste geführt, in der Hoffnung, dass er seinen Namen bis zum Wahltermin rehabilitieren kann. Seine Amtsniederlegung wurde am Freitag von Seiten der Oppositionsparteien begrüßt. Die Meretz- Vorsitzende und Knessetabgeordnete Zahava Galon, die zuvor an das Oberste Gericht appelliert hatte, Lieberman zum Rücktritt zu zwingen, sagte: „Ich begrüße den Rücktritt von Lieberman, einschließlich der Tatsache, dass er nicht die Entscheidung des Obersten Gerichts abwartete, das ihn ganz sicher gezwungen hätte, wegen der Anklage gegen ihn zurückzutreten. Auf diese Weise erspart er sich eine Blamage und Schande“. Die Vorsitzende der Arbeitspartei, Shelly Yechimovich, begrüßte ebenfalls den Schritt von Lieberman und sagte: „Wer auch immer angeklagt wird, jener kann nicht fortsetzen, auch nur einen Tag weiter als staatlicher Amtsträger zu dienen. Lieberman verletzte in harter Form rechtsstaatliche Grundsätze und untergrub das Vertrauen der Öffentlichkeit, also jener Menschen, die ihn und die Demokratie wählten“. Die Hatenua-Partei von Tzipi Livni teilte mit: „Avigdor Lieberman tat das einzig richtige und notwendige in dieser Angelegenheit, und wir hoffen, dass er einen schnellen Gerichtsprozess bekommt“. Der Knessetabgeordnete Dov Khenin von der Hadash-Partei sagte: „In einer anständigen Demokratie kann eine solche Person kein führendes Amt bekleiden. Die Öffentlichkeit muss ihre Stimme an der Wahlurne abgeben und diesen Mann, einschließlich seiner Partner, zurückweisen“. Am Donnerstag teilte Generalstaatsanwalt Yehuda Weinstein mit, dass Lieberman wegen Betruges und Untreue im Zusammenhang mit einem Fall aus dem Jahre 2009 angeklagt werde, in den der ehemalige Botschafter von Weißrussland involviert ist. Gleichzeitig wies er weitergehende Anschuldigungen gegen ihn zurück.

Ursprünglich hatte Lieberman alle Forderungen zum Rücktritt abgelehnt, und er sagte, dass er bereits seit langer Zeit das Ziel von Anschuldigungen gewesen sei. Er fügte hinzu, dass er hoffe, dass die Angelegenheit nun so bald wie möglich geklärt werde. „Im Jahre 2008 war ich noch in der Opposition, und ich leitete eine Delegation zum Ghetto in Minsk. Im Rahmen des Besuches wollte der dortige Botschafter mich treffen. Ich ging zum Hotel, und er überreichte mir einen Umschlag. Ich schaute hinein, las es und sagte ihm, er solle die Finger von diesem Quatsch lassen. Ich warf den Umschlag in die Toilette“, sagte Lieberman. „Wenn ich es muss, dann bin ich bereit, den Preis dafür mit aufrechtem Blick zu zahlen….
Ich will, dass das Gericht so schnell wie möglich entscheidet“
, sagte er, und deutet an, dass er nicht die Absicht habe, zu resignieren. Stattdessen wolle er sich auf die kommenden Wahlen konzentrieren.


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Aufstände und Unruhen von Seiten der PA-Araber überall in Judäa und Samaria

Araberder Palästinensischen Autonomiebehörde nahmen am Freitagnachmittag überall in Judäa und Samaria an Unruhen teil. Etwa 1.000 Araber randalierten in Tulkarm. In Ni'lin und Bil'in schleuderten die Aufrührer Steine gegen Sicherheitskräfte.
Ungefähr 30 PA-Araber nahmen in Kfar Kadum in Samaria an Randalen teil und rollten einen brennenden Reifen in Richtung der Sicherheitskräfte. 10 Araber warfen Steine an der Qalandiya-Kreuzung. 40 Araber schleuderten Steine in Richtung der Grabstätte von Rachel, und ungefähr 3000 Araber nahmen in Hebron an Unruhen teil.
Es gab bislang keine Verletzten bei den Zwischenfällen. Am Freitag endeten die Gebete auf dem Tempelberg in Jerusalem ohne Zwischenfall. 35.000 Moslems nahmen an den Freitagsgebeten teil. Gleichzeitig ist den Juden bis zum Sonntag, dem letzten Tag des Chanukka-Festes, der Zugang zum Tempelberg verboten. Das Verbot wurde, wie verlautet, mit dem Ziel der Verhinderung eines moslemischen Aufruhrs an der Stätte ausgesprochen. Die jüngsten Ereignisse folgen einer ganzen Kette von Unruhen und Terrorangriffen in Judäa und Samaria. Die Spannungen bauten sich insbesondere im Zusammenhang mit zwei Zwischenfällen auf, bei denen Soldaten gezwungen waren, auf arabische Angreifer in Hebron zu schießen. Der letzte Zwischenfall ereignete sich am späten Donnerstagabend, als Mitglieder einer nahe Hebron stationierten IDF-Einheit auf einen arabischen Terroristen schossen, während dieser dabei war, eine Brandbombe in ihre Richtung zu werfen.
Nach arabischen Berichten sei der Terrorist schwer verwundet und in das Städtische Krankenhaus eingeliefert worden. Zuvor am Donnerstag warfen Terroristen eine Brandbombe in Richtung einer IDF-Stellung in der Stadt. Es gab keine Verletzten oder Schäden. Araber der Palästinensischen Autonomiebehörde nahmen am Donnerstag in Hebron an Unruhen teil, indem sie Steine und Flaschen gegen israelische Soldaten schleuderten. IDF- Truppen reagierten mit Abwehrmaßnahmen, einschließlich des Gebrauchs von Tränengas. Es gab keine Berichte über ernsthafte Verletzungen, gemäß lokaler Quellen, die besagen, dass fast hundert Protestierende versucht hatten, die IDF- Truppen zu stürmen. Die arabischen Unruhen entfachten sich nur wenige Stunden, nachdem ein weiblicher Grenzoffizier einen 17-jährigen Terroristen tötete, einen PA-Araber, der eine Pistole auf Grenzbeamte in der Nähe von Hebron richtete. Eine Pioniereinheit, die wenig später eintraf, um die Pistole zu überprüfen, stellte fest, dass es eine unechte Pistole war. In einem Interview am Donnerstagsmorgen sagte die Grenzbeamtin, die den Terroristen getötet hatte, dass sie den Terroristen erschossen habe, weil sie befürchtete, dass ein Offizierskollege von ihr getötet werden könnte. Die Beamtin gab an, dass der Terrorist mit seiner Pistole auf den Kopf ihres Offizierskollegen gezielt habe.
Nachdem sie den Terroristen vergeblich aufgefordert hatte, die Waffe fallen zu lassen, eröffnete sie das Feuer.


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Israels Vernichtung - Für Europa hinnehmbar und akzeptabel?

Führende Vertreter in der US-Regierung teilten mit, dass Präsident Obama einen neuen
Vorstoß unternehmen wird. Dabei hat er selbst jedoch nicht vor, Premierminister Benjamin Netanyahu direkt mit dem israelisch-palästinensischen Konflikt zu konfrontieren. Vielmehr tritt er selbst zurück in den Hintergrund und erlaubt dem Rest der Welt – insbesondere der Europäischen Union - internationalen Druck auf Netanyahu auszuüben. Nachdem die israelische Regierung die Förderung des E1- Bauplans genehmigte, bekamen europäische Länder grünes Licht von der US-Regierung, um gegenüber israelischen Botschaftern offiziell gegen diese Entscheidung zu protestieren. Am Montag trafen sich die EU-Außenminister und gaben eine Verlautbarung heraus, dass sie „schwer bestürzt“ seien von den israelischen Plänen, die Siedlungspläne auszuweiten, insbesondere im Hinblick auf das E1-Projekt.
Sie warnten Israel in scharfer Form vor nicht weiter spezifizierten Konsequenzen und erklärten: „Der E1-Plan, wenn er in die Tat umgesetzt werden sollte, würde die Aussichten auf eine Verhandlungslösung im Rahmen des Konflikts ernsthaft untergraben, und es würde die Möglichkeit eines palästinensischen Staates innerhalb lebensfähiger Grenzen mit Jerusalem als Hauptstadt von zwei Staaten gefährden“. Wenige Tage zuvor hatte die Hamas den 25. Jahrestag ihrer Gründung mit einer Massenversammlung in Gaza gefeiert. Hamas Führer Khaled Mashaal richtete sich in seiner Rede hauptsächlich gegen den „Zionistischen Feind“.
Er erklärte: „Palästina ist unser Land und unsere Nation vom Mittelmeer bis zum Jordan, vom Norden bis zum Süden, und wir werden auch nicht einen Zoll davon abgeben“. Mashaal beteuerte weiterhin, dass politische, diplomatische und rechtliche Bemühungen, die Kontrolle über das Land zu erreichen, mit Gewalt verbunden werden müssten. Er erklärte, dass alle gewaltlosen Methoden im Rahmen des Widerstandes „sinnlos“ seien. Er brachte auch seine Bereitschaft zur Vereinigung mit der von Abbas geführten Fatah zum Ausdruck: „Wir sind eine selbstständige Kraft, aber wir sind verbunden mit der PLO, mit der wir die Einheit wollen“.
Fatah-Vertreter haben zum Ausdruck gebracht, dass die Rede von Khaled Mashaal „sehr positiv war“. Der hochrangige Vertreter der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) Ziad Abu Ziad sagte, dass die Aussichten für die Einheit zwischen Hamas und Fatah „besser sind als jemals zuvor“.


Anmerkung:

Es ist bestürzend und beunruhigend zugleich, dass die EU-Außenminister eine Erklärung
abgegeben haben, die sich in so scharfer Form gegen Israel richtet, und dass sie, ungeachtet der jüngsten Rede auf der Massenveranstaltung der Hamas in Gaza, Israel zum Haupthindernis für den Frieden erklären. Wie kann eine wie auch immer geartete Friedensvereinbarung mit Abbas im Lichte der Rede von Mashaal und der Bestrebungen der Fatah in Richtung der Einheit mit der Terrorgruppe erreicht werden? Wie kann man Abbas noch vertrauen, ein echter Friedenspartner zu sein? Wie kann jemand ruhig schlafen, in dem Wissen, dass sein Nachbar sich mit einem Mörder vereinigt, dessen Ziel die Zerstörung ist, und der dafür Waffen hortet? Man könnte entgegnen, dass sogar Mashaal seine Bereitwilligkeit erklärt hat, einen palästinensischen Staat innerhalb der Grenzen vor 1967 zu akzeptieren, wie er in seinem Interview gegenüber CNN während der Antiterror-Operation „Pillar of Defense“ äußerte, aber das ist wohl nur ein Wunschdenken. Im selben Interview sagte er im Hinblick auf das Existenzrecht Israels: „Nachdem dieser Staat (Palästina) gegründet worden ist, kann er selbst über seine Position gegenüber Israel entscheiden“.
Man sollte nicht vergessen, wie die palästinensischen arabischen Führer verschiedene und voneinander abweichende Äußerungen gebrauchen, einerseits vor der westlichen Welt, und andererseits vor ihrem eigenen Volk. Die Rede von Mashaal auf der Massenveranstaltung zum 25. Jahrestag der Hamas ist ein
weiterer Beweis dafür. Benjamin Netanyahu hat als Reaktion darauf gesagt, dass es höchste Zeit für die Welt sei, um endlich die Wahrheit zu erkennen, nämlich dass der israelisch-arabische Konflikt sich nicht um winzige Stücke von Land dreht, sondern es gehe vielmehr um das grundlegende Existenzrecht des Jüdischen Staates im Nahen Osten.

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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Sa 22 Dez 2012, 14:04

Netanyahu: Keine 'Verweigerer' in meiner Regierung

PremierministerBinyamin Netanyahu deutete am Freitag an, dass er den Vorsitzenden der Bayit Yehudi-Partei, Naftali Bennett nicht in seine Koalition aufnehmen werde, wegen der Bemerkungen von Bennett, falls die Anordnung zur Räumung von Juden aus ihren Häusern ergehen sollte, er seinen Führer bitten würde, ihn vom Amt zu entbinden. „Ich bin nicht bereit, jemanden an meiner Seite zu haben, der sich gegenüber Anweisungen in meiner Regierung verweigert“, sagte Netanyahu im Fernsehsender Channel 10. „Die Äußerung von Bennett ist nach meiner Einschätzung sehr ernst zu nehmen“, fügte er hinzu. „Ich meine, der Gedanke der Verweigerung, auch wenn er vielleicht nachvollziehbar ist, kann so nicht hingenommen werden. Wenn jeder Soldat danach entscheiden würde, was ihm gefällt oder ob er bestimmte Befehle nicht mag, dann hätten wir letztlich keine IDF-Streitkräfte, und wir hätten wohl auch keinen Staat. Ich bin nicht bereit, so etwas zu akzeptieren." Am Donnerstag hatte Bennett im Rahmen eines Fernsehinterviews gesagt, wenn er jemals die Anordnung erhalten sollte, dass Juden zur Räumung ihrer Häuser gezwungen werden sollten, dann würde er seinen Führer bitten, ihn von seinem Amt zu entbinden, und er fügte hinzu, dass er auch bereit sein würde, eine entsprechende Zeit wegen dieser Weigerung im Gefängnis zu verbringen. Während er jedoch nicht die Empfehlung gab, Befehle zu verweigern, zumal er selbst ja auch ein Mitglied der IDF- Eliteeinheit Sayeret Matkal war, stürzten sich die Kandidaten der anderen Parteien sehr schnell auf diese Angelegenheit und behaupteten, genau dies hätte er getan. Sogar noch vor dem Interview am Donnerstag gab es Berichte darüber, dass Netanyahu Bennett in seiner nächsten Koalitionsregierung nicht haben wolle. Quellen aus dem Umfeld Netanjahus nannten als Grund, warum er die Partei Bayit Yehudi (Haus Israel) nicht in seiner nächsten Regierung haben möchte, dass er eine Regierungskoalition der „politischen Mitte“ haben wolle, was eine ultraorthodoxe Partei und mindestens eine Partei aus der politischen Mitte einschließen würde, „um das Ultrarechts-Image zu vermeiden, unter dem die gegenwärtige Koalition leidet“. Im Gegensatz dazu wurde am Mittwoch jedoch berichtet, dass Netanyahu die Knesset-Abgeordnete Tzipi Hotovely (Likud-Partei) gebeten habe, gegenüber der religiösen Öffentlichkeit deutlich zu machen, dass er keine Absicht habe, der Partei Bayit Yehudi den Weg in seine folgende Regierungskoalition zu versperren. In einem anderen Interview am Freitag über den Fernsehsender Channel 2 wurde Netanyahu bezüglich der Entscheidung seiner Regierung befragt, den Bau neuer Häuser in Jerusalem zu fördern. „Wir leben in einem jüdischen Staat“ sagte er. „Jerusalem ist die Hauptstadt der Juden, und die Westmauer ist kein besetztes Territorium. Es ist mir völlig egal, was die Vereinten Nationen sagen. Soll der jüdischen Staat nicht das Recht haben, auf israelischem Territorium
zu bauen?“

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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Sa 29 Dez 2012, 09:24

Berichte: Israel operiert in Syrien. Die Vereinigten Staaten bereiten sich darauf vor, sich der Operation anzuschließen

Verschiedene westliche, arabische und israelische Medien haben seit über einem Monat behauptet, dass sich israelische Sondereinheiten in Syrien befinden, um die Lagerbestände der chemischen Kampfstoffe ständig im Auge zu behalten. Jene Berichte passen gut zu den Informationen, dass Premierminister Benjamin Netanyahu in dieser Woche das benachbarte Jordanien besuchte, um mit König Abdullah einen möglichen Luftangriff auf einen Großteil von Syriens Massenvernichtungswaffen zu erörtern. Bedingung für einen solchen Luftangriff wäre, dass zuvor Bodeneinheiten in der Region operieren, um die möglichen Angriffsziele festzulegen. Am Donnerstag sagte der israelische Verteidigungsminister Moshe Ya'alon, dass amerikanische Einheiten sich ebenfalls rüsten für ein mögliches Eingreifen in Syrien, sollte das kampfbereite Regime von Diktator Bashar Assad chemische Kampfstoffe gegen die Rebellen einsetzen. Der amerikanische Präsident Barack Obama hatte bereits zuvor festgestellt, dass die Verwendung von chemischen Waffen durch Assad die Überschreitung einer „roten Linie“ darstellen würde. Trotz der beängstigenden Berichte in dieser Woche, wonach die Streitkräfte von Assad angeblich tatsächlich bereits chemische Kampfstoffe gegen Rebellen bei mehreren Kampfhandlungen eingesetzt hätten, sagte Ya'alon gegenüber Israel Radio, dass es keine belastbaren Beweise dafür gebe. Wahrscheinlicher ist, dass die Berichte ein Versuch waren, Angriffe auf das Assad-Regime von außen zu provozieren. Für Israel besteht die reale Befürchtung darin, dass Syriens beträchtlicher Vorrat an chemischen Kampfstoffen in die Hände der Rebellen fallen könnte, die sich durchaus nicht als die „guten Freiheitskämpfer“ erwiesen haben, wie sie von vielen im Westen dargestellt werden. „Es würde reichen, wenn nur ein winziger Prozentsatz von Syriens chemischen Waffen in die Hände von Gruppen fallen, die ein Teil der weltweiten Dschihad- Organisationen sind. Sie könnten dann auch außerhalb Syriens einen Weg finden, um eine beispiellose Terrorbedrohung zu schaffen“, schrieb der Sicherheitsexperte Amir Rapaport in der Zeitschrift Israel Defense. Am Sonntag sagte der in Jordanien ansässige Führer einer der syrischen Rebellen-Gruppen, dass die neuen Herrscher in Syrien nach dem Sturz von Assad ihre Waffen gegen Israel richten werden. „Wir sagen zu Benjamin Netanyahu... mach dich bereit. Die Armee des Propheten Mohammad macht sich auf den Weg“, erklärte Abed Shihadeh, der hinzufügte, dass seine Gruppe und seine Verbündeten nach der „Einnahme von Damaskus Tel Aviv ins Visier nehmen werden“. Dies sind dieselben Gruppen, die jetzt noch gegen Assad kämpfen und auch die Christen vor Ort bedrohen und verfolgen. So veröffentlichte eine der Rebellen-Gruppen in dieser Woche ein Video im Internet, in dem die christlichen Städte Mharda und Sqilbiya gewarnt werden, sie sollten damit aufhören, den syrischen Regierungstruppen den Aufenthalt dort zu erlauben (als ob sie wirklich eine Wahl hätten), ansonsten würden sie einem gnadenlosen Rebellen-Angriff gegenüberstehen. Die syrische Menschenrechtsorganisation „Observatory for Human Rights“ bemerkte, dass die zwei bedrohten Städte einst mit mehreren zehntausend Menschen bewohnt waren, aber dass die meisten Ortsansässigen bereits geflohen seien. Eine Untersuchung durch die Vereinten Nationen kam in dieser Woche zu dem Schluss, dass Syriens Bürgerkrieg immer mehr zu einem religiös motivierten Krieg wird, und dass Minderheitsgruppen, wie etwa die Christen, mehr als jemals zuvor in Gefahr sind. Hochrangige Rebellen-Führer wiesen diese Einschätzung zurück und behaupteten, dass die Revolution „weder grausam noch religiös motiviert sei“. Allerdings veröffentlichte das ägyptisches Fernsehen kürzlich die Rede des syrischen Rebellen-Führers Ahmad Al Baghdadi Al Hassani, der warnte, dass Syriens Christen „Freunde der Zionisten“ seien, und dass sie deshalb zwischen dem „Islam und dem Tod wählen müssen“.

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Das Syrische Regime zündet im Iran hergestellte Raketen in Richtung der Rebellen

Das syrische Regime zündete in dieser Woche mindestens zwei im Iran hergestellte ballistische
Kurzstreckenraketen, was als Versuch gewertet wird, die syrischen Rebellen noch effektiver ins Visier zu nehmen, berichteten zwei amerikanische Militärvertreter am Freitag gegenüber CNN. Gemäß den Angaben der Offiziellen verwendete das Regime Fateh A-110- Raketen, die zielgenauer sind, als die älteren Scud-Raketen, die in den vergangenen Wochen durch die syrischen Regierungstruppen eingesetzt wurden. Die Fateh-Rakete hat eine geringere Reichweite, dafür aber eine größere Zielgenauigkeit. Sie hat ungefähr eine Reichweite von 125 Meilen, während die Scud-Raketen ungefähr 185 Meilen schaffen. Allerdings hat die Fateh einen „Streukreisradius“ von nur 330 Fuß, während der Streukreisradius der Scud-Raketen 1.480 Fuß beträgt. Der so genannte „Streukreisradius“ wird als der Bereich eines Kreises definiert, in dem mindestens die Hälfte der tödlichen Nutzlast einer Rakete niedergeht, und er ist das Standardmaß für die Zielgenauigkeit einer Rakete. Die amerikanischen Militärvertreter lehnten es ab, wegen der Brisanz der Information ihre Identität preiszugeben. Die iranische Regierung hat sich in dieser Angelegenheit nicht geäußert, aber in der Vergangenheit hatte man bereits die Mobilisierung von Truppen bestätigt, um den Präsidenten Bashar Al Assad bei seinem Kampf gegen die Rebellen zu unterstützen.



Der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad genehmigte persönlich die Entsendung der erfahrenen Offiziere, um sicherzustellen, dass das Assad Regime die drohende Zerschlagung überlebt.
In der vergangenen Woche bestätigte NATO-Chef Anders Fogh Rasmussen, dass die syrische Armee Scud-Raketen gegen Rebellen einsetzt und fügte hinzu, dass es sich wohl um einen Akt der Verzweiflung handelt. „Ich kann bestätigen, dass wir den Start von Scud-Raketen festgestellt haben; wir bedauern diese Tat außerordentlich“, sagte Rasmussen. „Ich betrachte es als einen Akt der Verzweiflung eines Regimes, das sich seinem Untergang nähert“.


CNN berichtete, dass die Zündung der iranischen Fateh-Raketen nicht in der Nähe von Syriens Grenze zur Türkei erfolgten, aber allein die Verwendung von ballistischen Raketen durch das Regime ist einer der Gründe, warum die NATO plant, amerikanische, deutsche und niederländische Patriot-Raketenbatterien in türkische Armeebasen zu entsenden, um die südlichen Regionen dieses NATO-Verbündeten zu schützen. Man geht davon aus, dass alle sechs Patriot-Batterien Ende Januar vor Ort einsatzfähig sind, berichtete CNN. Ein NATO-Vertreter konnte zwar nicht den Einsatz von ballistischen Kurzstreckenraketen in dieser Woche bestätigen, aber er sagte: „Allein die Tatsache, dass Scud-Raketen in Syrien eingesetzt wurden, betont die Notwendigkeit nach einem wirksamen Verteidigungsschutz unseres Verbündeten Türkei. Das ist auch der Grund, warum sich die NATO-Verbündeten zuvor in diesem Monat dazu entschieden haben, Patriot-Raketen in die Türkei zu entsenden, um die Luftverteidigung der Türkei zu verstärken. Die Stationierung, die bereits seit Wochen begonnen wurde, hat nur defensiven Charakter. Ziel ist die Abschreckung gegenüber jeder Art von Bedrohung, um die Bevölkerung und das Territorium der Türkei zu verteidigen und zu schützen“, sagte der Offizielle.

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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Eaglesword am Sa 29 Dez 2012, 20:13

wenn die Rebellen solch ein Ansinnen haben, dann sollen sie verlieren!


"und du sollst nicht eine Frau zu ihrer Schwester nehmen, sie zu kränken, wobei du ihre Blöße neben ihr aufdeckst bei ihrem Leben"
3. Mo 18:18
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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Sa 05 Jan 2013, 08:54

Netanyahu schiebt die Umsetzung des E1-Projekts sang-
und klanglos hinaus


Premierminister Binyamin Netanyahu hat den weiteren Fortgang bei der Umsetzung der Pläne für die Bautätigkeiten in Maaleh Adumim, der so genannten E1-Region, gestoppt, meldet die hebräisch-sprachige Tageszeitung Yediot Aharonot. Netanyahu erntete internationale Kritik, nachdem die Regierung neue Ausbaupläne in der Region genehmigt hatte. Allerdings blieb die Regierung bei ihren Plänen, den Bau neuer Häuser öffentlich auszuschreiben. Das Projekt gewann die Zustimmung von Verteidigungsminister Ehud Barak, aber, wie verlautet, verzögert Netanyahu die weitere Umsetzung und die Weiterleitung an den Planungsausschuss. Diese Entscheidung beweist, dass er nie ernsthaft hinter dem Plan des Knessetabgeordneten Uri Ariel (Bayit Yehudi - Tekuma) stand. „Der Stopp im Zusammenhang mit der Veröffentlichung der Baupläne für E1 beweist, dass sein Reden über die Ansiedlung ein Trugbild ist“, behauptete dieser. „Am Tag nach den Wahlen werden wir wieder den echten Netanyahu erleben, derjenige, der den Bau von Wohnungen einfriert und dem internationalen Druck nachgibt“, fügte er hinzu. In einem Leitartikel am Mittwoch bemerkte die Washington Post, dass die Verlautbarungen von Netanyahu bezüglich des Baus neuer Wohneinheiten „eine bekannte Taktik“ ist. Netanyahu hat den Bau neuer Wohnungen unter dem Hintergrund des Wahlkampfes und der drohenden Konkurrenz von Rechtsaußen verkündet, behauptete das Blatt. In dem Leitartikel wird darauf hingewiesen, dass die internationale Verurteilung „kontraproduktiv“ gewesen sei, weil sich dadurch fälschlicherweise das Bild verfestigt habe, dass die israelischen Siedlungen in Judäa und Samaria ein Hindernis für den Frieden seien. Die neuen Baupläne betreffen jedoch Gebiete, die durch die Palästinensische Autonomiebehörde bereits bei früheren Verhandlungen abgetreten wurden, heißt es. Quellen aus dem Umfeld des Büros des Premierministers bestritten allerdings, dass die Hinauszögerung ein Hinweis sei auf eine Sinnesänderung bei Netanyahu. „Es gibt keine Änderung bei der grundsätzlichen Entscheidung, letztlich mit dem E1-Plan voranzukommen“, sagten sie.

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Islamischer Jihad: Juden haben es verdient, getötet zu werden

Die Terrorgruppe Islamischer Jihad hat verkündet, Juden zu bekämpfen, wenn sie nach Ägypten zurückkehren sollten, und es heißt, dass die Juden es verdienen, getötet zu werden, berichtete die ägyptische Tageszeitung Al-Masry Al-Youm am Donnerstag. Der Islamische Jihad forderte Essam al-Erian von der Freiheits- und Gerechtigkeitspartei der Muslim- Bruderschaft auf, von seiner Rolle als Berater des Präsidenten zurückzutreten und sich beim ägyptischen Volk für seine Verlautbarungen zu entschuldigen, man möge ägyptische Juden bitten, Israel zu verlassen und ihr Eigentum in Ägypten wieder in Besitz nehmen. In der vergangenen Woche löste Erian einen Sturm der Entrüstung in Ägypten aus, als er während eines Fernsehinterviews sagte, dass „es für Juden besser ist, in einem Land wie Ägypten zu leben, als in einem durch die Besatzung verseuchten Land“. Er fügte hinzu, dass die Juden sofort nach Ägypten zurückkehren sollten, „um Platz für das palästinensische Volk zu machen“, und weiter sagte er: „Jeder Ägypter hat das Recht, nach Ägypten zurückzukehren, egal welcher Religion er angehört“. Als Reaktion darauf sagte Mohamed Abou Samra, eine Leitfigur im Islamischen Jihad gemäß Al-Masry Al-Youm:
„Wir werden sie hart bekämpfen, wenn sie, besonders die ägyptisch-israelischen Juden, zurückkehren sollten. Die Islamische Scharia sagt, dass sie es verdienen, getötet zu werden.“ Er fügte hinzu: „Erian überschreitet die Grenzen der Religion in dem Bestreben, ein Nationalheld für die Juden zu werden, auf Kosten der Islamisten. Die Distanzierung der Muslim-Bruderschaft von seinen Bemerkungen war viel zu zaghaft“.


„Sie werden die Wirtschaft zerstören und Aufwiegelung betreiben“, sagte Samra gemäß den Angaben von Al-Masry Al-Youm. „Ihre Rückkehr wird nur über unsere Leichen geschehen. Wir werden auch weiterhin die Juden bekämpfen bis zur Befreiung Palästinas oder bis zum Jüngsten Tag“, betonte er. Zuvor in dieser Woche hatte sich Erian noch bemüht, die Meinungsverschiedenheiten zu entschärfen, die er verursachte, indem er sagte, dass die „Ideologie des Zionismus“ im Misserfolg geendet habe und voraussagte, dass Israel innerhalb eines Jahrzehnts aufhören wird zu existieren. „Jüdische Bewohner auf dem Territorium des historischen Palästina sind ein Hindernis für das Recht der Palästinenser auf Rückkehr,“ sagte er. „Jeder, der in der Lage ist, realistisch in die Zukunft zu sehen, kann erkennen, dass dieses Projekt höchstens noch ein Jahrzehnt oder weniger hat, und wir glauben daran, dass das Palästinensische Volk dann nach Palästina zurückkehren kann. Es wird kein solches Gebilde mehr wie Israel geben“, sagte er weiter, „stattdessen wird es Palästina geben, das Juden, Moslems und Drusen sowie alle Menschen aufnehmen wird, die dort von Beginn an waren. Diejenigen, die bleiben wollen, werden als palästinensische Bürger bleiben. Diejenigen, die Palästina erobert und besetzt haben, werden dann in ihre Länder zurückkehren müssen“, fügte er hinzu. In einem Video, das am Donnerstag vom „Middle East Media Research Institute“ (MEMRI) veröffentlicht wurde, ist zu sehen, wie der oberste Dienstherr von Erian, der ägyptische Präsident Mohammed Morsi, im Jahre 2010 Verhandlungen zwischen Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde zurückwies und in diesem Zusammenhang Juden als "Affen und Schweine" bezeichnete. „Diese sinnlosen [israelisch-palästinensischen] Verhandlungen sind eine Zeitverschwendung“, sagte Morsi in dem Video. „Die Zionisten gewinnen nur Zeit und weitere Vorteile, im Gegensatz zu den Palästinensern, den Arabern und den Moslems, die dadurch nur Zeit und Vorteile verlieren, und es kommt nichts dabei heraus. Wir können sehen, wie sich dieser Traum zerstreut hat. Dieser Traum ist immer eine Illusion gewesen. Und dennoch glauben einige Palästinenser immer noch, dass ihre Feinde ihnen etwas geben könnten... Diese [palästinensische] Autonomiebehörde wurde von den Zionisten und von den amerikanischen Feinden zu dem alleinigen Zweck geschaffen, dem Willen des palästinensischen Volkes und seiner Interessen entgegenzuwirken“. Er fügte hinzu: „Keine vernünftige Person kann ernsthaft einen Fortschritt über diesen Weg erwarten. Entweder man akzeptiert die Zionisten und alles, was sie wollen, oder es gibt Krieg. Das wissen die Besatzer des Landes Palästina - diese Blutegel – ganz genau. Sie greifen die Palästinenser an, diese Kriegstreiber, diese Nachkommen von Affen und Schweinen“.


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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Eaglesword am So 06 Jan 2013, 04:01

es ist schon bezeichnend, wie diese Typen fantasieren: Sie sagen das geneue Gegenteil von dem, was G'tt uns durch Seine Propheten hat wissen lassen. Ihr eigener Lügenprophet kann selbst nicht einmal mit einem durchschnittlichen israelischen Bürger mithalten. So einfach ist es


"und du sollst nicht eine Frau zu ihrer Schwester nehmen, sie zu kränken, wobei du ihre Blöße neben ihr aufdeckst bei ihrem Leben"
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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Sa 12 Jan 2013, 10:25

Eine Kartoffel ist immer noch eine Kartoffel -
Und die Palästinensische Autonomiebehörde ist immer noch kein Staat

Nach der Abstimmung in der Vollversammlung der Vereinten Nationen über die Aufwertung der PA zum Nichtmitgliedsstaat „Palästina“ mit Beobachterstatus haben die Führer der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) ihre Rhetorik geändert. Sowohl in ihren Verlautbarungen, wie auch auf ihren offiziellen Dokumenten ist nun nur noch vom „Staat Palästina“ die Rede. Gemäß einer Anordnung durch PA-Führer Mahmoud Abbas soll auf Ausweisen, Führerscheinen, Briefmarken und anderen offiziellen Dokumenten damit begonnen werden, die neue Bezeichnung zu verwenden. Israel steht dieser Bewegung entgegen und sagt, dass dies „abseits jeglicher politischer Bedeutung“ sei, aber das schreckt die PA offensichtlich nicht ab. Ahmad Assaf, der Sprecher für die Fatah, der dominierenden Partei innerhalb der PA, reagierte auf die israelische Stellungnahme: „Seit wann erlaubt der Besatzer dem besetzten Volk, Befreiung und Selbstbestimmung zu erreichen?“ Er sagte weiter: „Die ganze Welt unterstützt uns, während Israel zunehmend politisch isoliert wird, und wenn nötig werden wir uns wieder an die Vereinten Nationen und an den Internationalen Strafgerichtshof oder an andere Institutionen wenden“.

Kommentar:

Wahrscheinlich würden nur wenige westliche Länder den Worten von Assaf widersprechen. Die meisten würden dies vermutlich so akzeptieren und seine Behauptungen als richtig ansehen. Aber unabhängig von Israel, das zunehmend isoliert wird, ist die echte Wahrheit in dieser Angelegenheit ja genau entgegengesetzt. Muss man wirklich daran erinnern, wie Israel dazu kam, die Kontrolle über Judäa und Samaria (Westjordanland) zu übernehmen? Es geschah, weil fünf arabische Nationen Israel mit der festen Absicht angriffen, die jüdische Nation zu vernichten. Im Zusammenhang mit dem darauf folgenden Sechstagekrieg berichteten die westlichen Medien über einen großartigen israelischen Sieg und über die Befreiung Jerusalems (man beachte die verwendete Terminologie). Israels Sieg wurde als ein Sieg der Moral und der Tugendhaftigkeit angesehen. Aber das änderte sich, als die Welt ein wenig „gescheiter“ wurde.
Wenn es darum geht, Israel möglicherweise vor dem Internationalen Strafgerichtshof anzuklagen, so muss in diesem Zusammenhang gesagt werden, dass sich Israel den internationalen Vereinbarungen für die Kriegsführung verpflichtet hat, und man hat Waffen und Techniken entwickelt, die nach Möglichkeit Kollateralschäden von Zivilisten minimieren.
Es kann kaum Zweifel darüber geben, dass Israels Streitkräfte nach heutigen Maßstäben die moralischste Armee ist, die die Welt jemals gesehen hat. Auf der anderen Seite hat die PA den Terrorismus niemals aufgegeben, und ihre Charta (die der Fatah) stellt fest, dass man das Ziel verfolgt, „die Präsenz der Zionisten in Palästina zu liquidieren“. In der Charta wird „Palästina“ definiert als „innerhalb der Grenzen, die während des britischen Mandats existierten“, und das bedeutet ganz Israel. Das ist eigentlich eine Angelegenheit, die vor den Internationalen Strafgerichtshof gebracht werden müsste. Letztlich muss man feststellen, dass die Abstimmung bei der Vollversammlung der Vereinten Nationen nichts grundlegend verändert hat.
Die Vollversammlung der Vereinten Nationen hat nicht das Recht, einen Staat anzuerkennen.
Man kann kein internationales Recht diktieren, und die Empfehlungen der Vollversammlung verpflichten niemanden. Außerdem erfüllt die PA mit ihren unterschiedlichen Regimen in Gaza und Ramallah nicht die grundlegenden Voraussetzungen für einen Staat mit der Kontrolle über ein einheitliches Territorium, mit der Fähigkeit, internationale Vereinbarungen umzusetzen und nach Frieden zu streben. Mit anderen Worten, die PA ist heute nicht näher an einem Staat, als sie es vor zwei Monaten war. Es wird deshalb interessant sein zu beobachten, wer unter den Politikern und in den Medien der Bitte von Seiten der PA-Führer folgen wird, und die PA künftig als Staat bezeichnet. Eine solche Veränderung der Politik würde sich nicht auf Tatsachen und auf der Wahrheit gründen. Vielmehr wäre dies allein politisch motiviert und hat seine Grundlage in einer antiisraelischen Haltung.


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Steht Israel einer weiteren Terrorkampagne gegenüber?

Im vergangenen Monat gab es eine bedeutende Zunahme von Angriffen gegen Juden in Judäa und Samaria (Westjordanland) sowie in Jerusalem, heißt es in einem Bericht der israelischen Geheimdienstorganisation Shabak. Im Laufe des Dezembers wurden 111 Angriffe registriert, einschließlich Steinwürfe, Brandbomben und versuchter Messerstechereien.
Allein 30 dieser Angriffe fanden in Jerusalem statt. In den vergangenen Tagen gab es dutzende Angriffe durch Hunderte von palästinensischen Arabern gegen eine kleine jüdische Siedlung in der Nähe von Shilo mit Namen Esh Kodesh. Am Samstag, dem jüdischen Shabbat, warfen die Randalierer Steine und zerstörten Weinberge.
Die ganze Zeit schrien sie „yitbach al-yahoud“ (schlachtet die Juden). Dieser Angriff folgte einer Meinungsverschiedenheit über einen nahe gelegenen Ackerboden, den sowohl Araber als auch Juden als Eigentum beanspruchen.


Gemäß dem früheren Geheimdienstdienstchef Jaakov Peri könnte Israel „am Rand einer dritten Intifada“ stehen. Er fügte hinzu, dass der Grad der Verzweiflung unter den Menschen innerhalb der PA, verbundenen mit dem politischen Stillstand, eine weitere Intifada als möglich erscheinen lässt. Islamistische Gruppen könnten die Gelegenheit ergreifen und die Verzweiflung der Menschen zu Angriffen gegen Israel lenken, warnte Peri.

Es gibt keinen Zweifel daran, dass sich Spannungen zwischen den Siedlern und den palästinensischen Arabern aufbauen. Teilweise kann man dafür auch Extremisten unter den Siedlern verantwortlich machen, die versuchen, die so genannte „Price-tag“-Methode (einen hohen Preis bezahlen) umzusetzen. Dabei versuchen sie, arabisches Eigentum als Rache für Angriffe gegen sich selbst zu zerstören. Die israelischen Behörden versuchen seit kurzem noch besser als bisher, gegen diese Täter vorzugehen, aber es bleibt in diesem Zusammenhang auch noch viel zu tun. Gleichzeitig muss festgestellt werden, dass diese Extremisten von den führenden Siedlerverbänden verurteilt werden.

Das Hauptproblem liegt jedoch auf der anderen Seite - und es ist nicht in erster Linie der Grad der Verzweiflung, wie Peri behauptet. Verzweifelte Menschen in anderen Teilen der Welt reagieren nicht in dieser Weise mit Gewalt und Terrorismus. Es gibt keine automatische Verbindung dazu. Das Problem besteht vielmehr darin, dass die PA-Führer das Mittel des Terrorismus niemals von der Tagesordnung genommen haben. Im Gegenteil, der „bewaffnete Widerstand“, wie er verharmlosend bezeichnet wird, ist nach wie vor eine legitime Option, und jene, die dieses Mittel anwenden, werden als Vorbilder und Helden in der Gesellschaft dargestellt.

Wie MEMRI-TV in dieser Woche aufzeigte, ist die Gesellschaft innerhalb der PA dermaßen durchdrungen von dieser Einstellung, dass Mütter ihre Aufgabe darin sehen, Kinder zu erziehen, die nur ein Ziel haben, nämlich als „Märtyrer“ zu sterben. Der MEMRI-Bericht zeigt die Frau eines Hamas-Führers, die angibt: „Ich bete inständig: 'Allah, lass das Ende unserer Tage als Märtyrer geschehen.' Ich bete und erbitte dies auch für meinen Mann und meine Kinder.“

Die wirtschaftliche Notlage wird durch die PA-Führer kanalisiert in die direkte Wut gegen Israel, indem man gleichzeitig versucht, von den eigenen Fehlern und einer korrupten Politik abzulenken.
Aber die Wurzel des Übels liegt nicht in der Wirtschaft, sondern in der Ideologie. Die wirtschaftliche Situation verschärft die Situation nur in der Weise, dass es noch mehr Arbeitslosigkeit gibt, was gleichzeitig bedeutet, dass noch mehr Menschen in den Straßen verfügbar sind. Aber letztlich bestimmt die Ideologie die Art und Weise ihrer Handlungen.


Wenn eine weitere Terrorkampagne ausbrechen sollte und die PA-Polizeikräfte ihre Zusammenarbeit mit den IDF-Streitkräften beenden, dann wird als Ergebnis wahrscheinlich die physische Trennung zwischen Israelis und den palästinensischen Arabern noch vergrößert werden müssen, um Terrorangriffe zu verhindern. Unter solchen Bedingungen bestimmen die Ereignisse und die allgemeine Stimmung oftmals die Politik, und es ist durchaus möglich, dass dies zu einer De-Facto-Annexion der von Israel kontrollierten Gebiete in Judäa und Samaria führen könnte (Gebiet C), in dem 350.000 Siedler leben. Es gibt bereits einflussreiche Stimmen innerhalb der israelischen politischen Parteienlandschaft, die die formelle Annexion dieser Gebiete verteidigen. Bis zur Umsetzung dürfte es jedoch noch ein langer Weg sein.


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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Sa 19 Jan 2013, 10:43

Netanyahu verspricht: Es werden nie wieder Bulldozer gegen Juden eingesetzt

Während die Bayit-Jehudi-Partei ihm im Zuge des Wahlkampfes im Nacken sitzt, versprach der Premierminister Binyamin Netanyahu in einem am Freitag veröffentlichten Interview, in den nächsten vier Jahren absolut keine jüdische Siedlung niederzureißen.

"Unterstützer des Siedlungsprogramms und des Landes Israel könnten einen historischen und tödlichen Fehler begehen, wie sie es 1992 und 1999 taten", warnte er in dem Interview für die Zeitung Maariv. "Sie spalteten die Wählerschichten und schwächten den Likud, und das Ergebnis war die Errichtung einer linksgerichteten Regierung."

Die Frage ist nicht, ob ich die Wahl gewinne, sondern ob ich meine Hände am Steuer halten kann, um einen stabilen Kurs einzuschlagen. Wenn es zu viele Hände am Steuer gibt, kippt das Fahrzeug um.“

Der Redakteur der Zeitung fragte ihn, ob er wirklich versprechen könne, in den kommenden 4 Jahren keinerlei Siedlungen niederzureißen.

"Ja, so ist es" antwortete Netanyahu. „Die Tage von Planierraupen, die jüdische Häuser niederreißen, liegen hinter uns, und nicht vor uns. Ich pflege nicht, auf diesem Gebiet irgendwelche Kompromisse einzugehen. Die Vergangenheit beweist das. Wir haben niemals Siedlungen zerstört, vielmehr stärkten wir die Siedlungspolitik, und wir gründeten die erste Universität seit Jahrzehnten in Ariel. Wir taten dies in einem Umfeld der Unsicherheit und der internationalen Unruheherde, und natürlich ist meine Fähigkeit, weiterhin einen klaren Kurs zu halten ganz eng mit der Partei verbunden, die hinter mir steht. Je kleiner sie ist, desto weniger habe ich die Möglichkeit, den Druck von allen Seiten abzuwehren“.

„Keiner muss mir eine Lehrstunde geben in Sachen Liebe zum Land Israel oder bezüglich des Engagements für die Zionistische Bewegung und die Siedlungspolitik“, fügte er hinzu.

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Obama ist nicht derjenige, der Israel sagen könnte, was in Israels bestem Interesse ist

Der hinreichend bekannte Journalist Jeffrey Goldberg aus Atlantic-City in den USA veröffentlichte am Dienstag einen Artikel, in dem er Präsident Obama zitiert. Goldberg ist dafür bekannt, gute Kontakte zum Weißen Haus zu haben, und sein Bericht wird deshalb als zuverlässig angesehen. Gemäß dem Bericht hat Obama den israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu bereits aufgegeben.
Als seinerzeit im November bekannt wurde, dass Israel plant, im E1- Gebiet außerhalb Jerusalems zu bauen, sagte Obama wörtlich: „Israel weiß nicht, wo seine besten Interessen liegen“.


Nach Ansicht von Obama führt Netanyahu Israel auf den Weg zur vollständigen Isolierung. Der US-Präsident, so Goldberg, sieht Netanyahu als „einen politischen Feigling, ein im Wesentlichen unangefochtenen Führer, der dennoch nicht bereit ist, politische Größe zu zeigen und einen Kompromisses voranzubringen“.

In Israel wurde der Artikel von Goldberg als der Versuch gesehen, Einfluss auf die israelischen Wahlen zu nehmen, die am Dienstag kommender Woche stattfinden. Ein Likud-Vertreter behauptete, Obama strebe nach einer Revanche für die angebliche Einmischung von Netanyahu in die US-Wahlen im November, bei denen von Seiten Israels Mitt Romney favorisiert wurde. Gilad Erdan, einer der redegewandteren Likud- Vertreter erwiderte: „Die Israelis erwarten, dass ihr Premierminister diesem Druck nicht nachgibt, selbst wenn ihm das Beifall in den Vereinigten Staaten einbringen würde“.

Kommentar:
Die Behauptungen von Obama werfen die Frage auf, ob dieser sich jemals die Mühe gemacht hat, sich tiefgründig mit dieser Problematik zu beschäftigen, oder ob er einfach nur eine spontane Reaktion preisgibt, weil er mit den Handlungen Israels grundsätzlich nicht übereinstimmt? Ein vernünftigerer Weg für den US-Präsidenten, sich mit dieser Sache zu befassen, wäre, sich ernsthaft einige Fragen zu stellen. Zum Beispiel die Frage: Wenn die Politik von Netanyahu für Israel wirklich so schlecht wäre, warum ist er dann, um bei seinen Worten zu bleiben, „ein so unangefochtener Führer“ im Land? Und warum hat es den Anschein, dass die nächstfolgende Regierung möglicherweise noch weiter rechts stehen könnte, als die jetzige? Außerdem, warum besteht Netanyahu darauf, nur in sehr spezifischen Gebieten zu bauen, die weniger als 5 % von Judäa und Samaria (Westjordanland) ausmachen?

Die Antworten auf diese Fragen sind sehr entscheidend, um die Handlungen von Netanyahu zu verstehen. Um mit den naheliegenden Antworten zu beginnen, Netanyahu ist ein demokratisch gewählter Führer. Er ist von einer Parteienplattform auserkoren worden und soll jene Politik vertreten.
Er hat bereits eine ernstzunehmende Abweichung von dieser Parteilinie vertreten und dabei viel politisches Kapital verspielt, als er vor vier Jahren, entgegen dem Wahlversprechen, die Zwei-Staaten-Lösung akzeptierte. Kein Likud Führer hatte dies jemals zuvor getan. Der zunehmende Einfluss der Rechtsgerichteten innerhalb des Likud in den letzten vier Jahren kann man durchaus als eine klare Botschaft an den Parteiführer verstehen, diesen Weg nicht weiter zu verfolgen. Will Obama den israelischen Premierminister wirklich ernsthaft auffordern, den Willen der Menschen zu missachten und die grundlegenden demokratischen Regeln zu verletzen?


Zudem haben bisher alle israelischen Premierminister, einschließlich Netanyahu, gesagt, dass Israel unter allen Umständen die Hauptsiedlungsblöcke behalten will. Das E1-Gebiet, das übrigens das einzig mögliche Gebiet für eine Vergrößerung Jerusalems darstellt, ist in diesem Zusammenhang sehr entscheidend, um die Existenz der Maale-Adumim-Siedlung zu sichern. Israel kann niemals zulassen, dass dieses Gebiet Teil eines möglichen palästinensischen Staates wird. Netanyahu tut deshalb also nur das, was alle anderen israelischen Premierminister auch tun würden.

Obamas Argument, dass er angeblich weiß, was in Israels bestem Interesse ist, offenbart zunächst mal einen patriarchalischen Stolz und Hochmut, der die Israelis zu Idioten und Dummköpfen abstempelt, im wahrsten Sinne des Wortes. Desweiteren ist festzustellen, dass Obama derjenige ist, der durch seine Politik den langfristigen Verbündeten im Stich gelassen hat.
Gleichzeitig hat er damit das Erstarken von Islamistischen Regimen überall im Nahen Osten, speziell auch an Israels Grenzen, begünstigt. Heute ist Israel, auch durch die Politik von Obama im Nahen Osten, dazu gezwungen, Sicherheitszäune entlang seiner Grenzen zu errichten, die Grenzkontrollen auszubauen und ein hohes Maß an Ressourcen in die Entwicklung und den Ausbau der Antiraketen-Systeme zu investieren. Ist Obama derjenige, der Israel sagen könnte, was in Israels bestem Interesse ist?


Letztendlich, die entscheidende Frage: Wer hat das Recht, „Israels beste Interessen“ zu definieren? Was würde wohl geschehen, wenn Netanyahu, oder irgendein anderer nationaler Führer, damit beginnen würde, Obama in dieser Weise zu kritisieren und ihm zu sagen, er wüsste nicht, was in Amerikas bestem Interesse ist? Lasst die Israelis also besser für sich selbst entscheiden - sie sind diejenigen, die mit den Folgen leben müssen - nicht Obama.


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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Eaglesword am Sa 19 Jan 2013, 14:21

Was wäre, wenn...
wirklich jemand öffentlich sagt, Obama wisse nicht, was im besten Intresse Amerika´s liegt? Richtig: In dem Fall würde dieser jemand schlicht und einfach die Wahrheit sagen. Obama ist ein Schädling und hat viel Unheil angerichtet. Wie weit wird er gehn?


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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Sa 02 Feb 2013, 08:44

Netanyahu verurteilt den Terrorangriff in Ankara

Premierminister Binyamin Netanyahu verurteilte am Freitag den Angriff auf die amerikanische Botschaft in Ankara.

In einem Brief, den er an den amerikanischen Präsidenten Barack Obama sandte, schrieb Netanyahu:
„Ich bin sehr erschüttert über den Angriff. Solche Taten der Gewalt erinnern uns daran, welcher Gefahr jene ausgesetzt sind, die uns voller Mut und Courage im Ausland vertreten, und die einer Bedrohung von denen ausgesetzt sind, die der Freiheit entgegenstehen. Unsere Herzen sind an der Seite der amerikanischen Menschen.“


Netanyahu brachte auch seine Anteilnahme gegenüber den türkischen Menschen zum Ausdruck, aber er versandte keinen ähnlich lautenden Brief an den türkischen Premierminister Recep Tayyip Erdogan, denn die Beziehungen mit der Regierung in Jerusalem sind seit mehreren Jahren angespannt.

Zwei Menschen wurden bei dem Anschlag auf die Botschaft in Ankara am Freitagnachmittag getötet, einer von ihnen ist der Selbstmordattentäter selbst.

In früheren Berichten hieß es, dass angeblich zwei Wachmänner bei der Explosion gestorben seien, aber diese Meldung wurde später korrigiert mit der Richtigstellung, dass das zweite Todesopfer der Attentäter war. Eine Person wurde durch die Druckwelle verwundet.

Erdogan teilte am Freitagabend mit, dass der Selbstmordattentäter Mitglied einer verbotenen linksgerichteten Gruppe gewesen sei.

Die Verlautbarung von Erdogan deckt sich mit Berichten, in denen festgestellt wird, dass der 30-jährige Attentäter Mitglied der verbotenen „Revolutionary People’s Liberation Party/Front“ (DHKP/C) war. Der mutmaßliche Täter, bekannt als Ecevit Sanli, hatte, gemäß Berichten der türkischen Tageszeitung Hurriyet, bereits zuvor Zeit im Gefängnis verbracht.

Erdogan spielte in diesem Zusammenhang auch Behauptungen herunter, wonach der Angriff mit der Position im Zusammenhang stehen könnte, die die Türkei bei der syrischen Krise eingenommen hat, und er sagte:
„Die Wahrscheinlichkeit für einen solchen Zusammenhang vermag ich nicht zu erkennen. Ihnen ist sicher bekannt, dass die DHKP/C in letzter Zeit bereits einige Anschläge versucht hat, aber die Türkei leitet natürlich ihrerseits auch Schritte gegen den Terrorismus ein.“


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Israel weigert Sich, mit dem UN-Menschenrechtsrat (UNHRC) zusammenzuarbeiten -
Aber was ist der Grund?


Am Dienstag war Israel die erste Nation überhaupt, die sich weigerte, für die Universal Periodic Review (UPR - Allgemeine regelmäßige Überprüfung der Menschenrechtslage) durch den UN-Menschenrechtsrat (UNHRC) zur Verfügung zu stehen. Während dieser UPR, die für jeden der 193 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen individuell durchgeführt wird, kommen die Vertreter der verschiedenen Nationen zusammen, um Kritik und Empfehlungen von Mitgliedern des UN-Menschenrechtsrates bezüglich des betreffenden Staates und des Zustandes der Menschenrechte entgegenzunehmen. Die betreffende Nation hat dann natürlich die Freiheit, diese Empfehlungen zu akzeptieren, zurückzuweisen oder zu ignorieren.

Israels Weigerung, an der UPR teilzunehmen, wurde von Seiten der Vereinigten Staaten und anderer Nationen kritisiert, weil dadurch angeblich die Vertrauenswürdigkeit der Vereinten Nationen untergraben würde. Sie fürchten, dass Israel dadurch einen Präzedenzfall für andere Nationen schaffen könnte, sich ebenso zu verhalten. Der Präsident des UN-Menschenrechtsrates, Remiquisz Henczel, „bedauerte“, dass Israel für die Rezension nicht zur Verfügung steht und das Datum für die Anhörung bis November diesen Jahres verschoben hat.

Irlands Botschafter Eileen Donahoe, der die EU im UN-Menschenrechtsrat vertritt, sagte, dass die UPR ein bedeutsamer Mechanismus sei, „weil er auf alle Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen unter gleichen Bedingungen allgemein anwendbar ist, und weil die Prüfung auf der Basis der Zusammenarbeit und Kooperation durchgeführt wird.“

Anmerkung:

Israels Weigerung, mit dem UN-Menschenrechtsrat (UNHCR) zusammenzuarbeiten, ergibt sich aus einer ganz bewussten ablehnenden Haltung von Seiten dieser Organisation gegenüber Israel. Vierzig Prozent aller Resolutionen seit Gründung des Menschenrechtsrates im Jahre 2006 richteten sich gegen Israel.
Unter den zehn Artikeln auf der dauerhaften Agenda des UN-Menschenrechtsrates ist ein Artikel, die Nummer sieben, allein der Kritik und Verurteilung einer Nation gewidmet: Israel.


Dann gibt es einen weiteren Artikel, der sich der möglichen Kritik gegenüber Afghanistan, Albanien, Algerien, Andorra, Angola, Antigua, Argentinien, Australien, Österreich, Aserbaidschan, den Bahamas, Bahrain, Bangladesch, Barbados, Weißrussland, Belgien, Belize, Benins, Bhutan, Bolivien, Bosnien, Botswana, Brasilien usw. – also kurzum allen anderen 192 Mitgliedstaaten, widmet. Irlands Botschafter Donahoe mag mit seiner Behauptung richtig liegen, dass der Prozess, alle Mitgliedstaaten zur Überprüfung im Rahmen des UPR aufzurufen „unter gleichen Bedingungen“ geschieht - aber wie die einzelnen Länder dann im Rahmen dieses Überprüfungsprozesses behandelt werden, das ist alles andere als gleichwertig!

Es gibt eigentlich kein anderes Wort für eine solche Doppelmoral, als nur das Wort Antisemitismus. Israel ist nicht verpflichtet, Teil dieses heuchlerischen Zirkus zu sein oder sich auch nur darum zu kümmern.


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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Sa 09 Feb 2013, 17:33

Die Hisbollah führt Terroranschläge in Europa aus - aber sie soll trotzdem keine
Terrororganisation sein?


Bulgarische Vertreter gaben am Dienstag bekannt, dass die Hisbollah (Partei Gottes) für den Bombenanschlag von Burgas auf einen Touristen-Bus verantwortlich ist, wobei fünf Israelis und der bulgarische Busfahrer im Juli vergangenen Jahres getötet wurden. Die unmittelbaren Täter waren Teil einer Hisbollah- Zelle, zu der auch zwei Mitglieder gehörten, die mit australischen und kanadischen Pässen operierten. Der bulgarische Innenminister Tsvetan Tsvetanov präsentierte die Ergebnisse der sechsmonatigen Untersuchung mit den Worten: „Wir haben festgestellt, dass die zwei Männer Mitglieder des militanten Flügels der Hisbollah waren“, und er fügte hinzu: „Es gibt Nachweise, die die Finanzierung und Verbindung zwischen der Hisbollah und den zwei Verdächtigen offenlegen“. Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu gab in diesem Zusammenhang seiner Hoffnung Ausdruck, dass Europa letztlich die richtigen Schlüsse im Hinblick auf die Hisbollah ziehen möge. Die Hisbollah wird bereits durch die Vereinigten Staaten, Australien, Kanada und Israel als Terrororganisation eingestuft. Unter den Ländern Europas erklärten bisher allein die Niederlande im Jahre 2008, dass man die Hisbollah als Terrorgruppe betrachtet. Großbritannien stuft nur den „militärischen Flügel“ der Hisbollah als Terrorgruppe ein.

Anmerkung:

Die Zeit für Europa ist gekommen, um endlich aufzuwachen und gegenüber der Hisbollah den gleichen Maßstab anzuwenden, wie gegenüber anderen Terrorgruppen. Die Gruppe hat nun eine Terroroperation auf europäischem Boden ausgeführt (zynisch gesprochen müsste man sagen, nun also nicht nur allein gegen Juden). Wie kann Europa sie daraufhin nicht als Terrororganisation einstufen? Die von Großbritannien vorgenommene Aufteilung der Hisbollah in einen "militärischen" und einen "politischen" Flügel besteht offensichtlich nur in den Köpfen der Briten. Die Gruppe hat nur einen einzigen Führer, Hassan Nasrallah. Er diktiert die Agenda der Organisation, sowohl für jene Mitglieder, die gewöhnlich Uniformen tragen, als auch für jene, die sich mit Jeans und T-Shirts tarnen.

Frankreich und Deutschland weigern sich, die Hisbollah auf die Liste der Terrororganisationen zu setzen, aus Angst vor Vergeltungsmaßnahmen und Terrorangriffen in Europa, sowie aus dem Wunsch heraus, die wirtschaftlichen und politischen Interessen im Libanon und in der arabischen Welt zu wahren. Aber sobald man den Terrorismus in einigen konkreten Fällen akzeptiert, stärkt man damit den Terrorismus weltweit und sendet gleichzeitig die Botschaft, dass diese abscheuliche Methode Wirkung zeigt. Dahinter steht eine sehr kurzsichtige und naive Strategie.

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Könnte der Obama- Besuch in Israel der Versuch sein, Einfluss auf die Koalitionsgespräche zu nehmen?

Nachdem man damit gescheitert ist, Premierminister Benjamin Netanyahu zu verdrängen, indem man die Stimmung der israelischen Wähler vor der Abstimmung gegen ihn aufbrachte, gehen einige Beobachter nun davon aus, dass der bevorstehende Besuch des amerikanischem Präsidenten Obama in Israel zeitlich bewusst so festgelegt wurde, um die Zusammensetzung der folgenden Regierungskoalition von Netanyahu zu beeinflussen.

Obama hat Israel während seiner Zeit als Präsident bislang noch nicht persönlich besucht, obgleich er seit seinem Amtsantritt im Jahre 2009 mehrere Male in der Region unterwegs war. Aber in dieser Woche gab das Weiße Haus plötzlich bekannt, dass der jüdische Staat mit auf der Reiseroute liegen wird, wenn Obama im kommenden Monat in den Nahen Osten fliegt.

Israelische Medien begannen natürlich sofort mit Spekulationen darüber, dass der amerikanische Präsident möglicherweise versuchen könnte, Druck auf Netanjahu auszuüben, damit dieser auch eher linksgerichtete Parteien in seine Koalition aufnimmt, um damit vielleicht Zugeständnisse gegenüber den Palästinensern zu erleichtern.

Das ist eine "unangebrachte Einmischung", sagte ein Mitglied von Netanyahus Likud- Partei.

Aus gleicher Quelle ist in der linksliberalen israelischen Tageszeitung Ha'aretz zu lesen, dass Netanyahu auf der Hut sein wird, Obama vor den Kopf zu stoßen, dadurch, dass er eine ausschließlich rechtsgerichtete Regierung noch vor der Ankunft des Präsidenten bildet. Deshalb würde der Besuch von Obama die Verhandlungsposition der Mitte- und der Linksparteien wie zum Beispiel Yair Lapids Yesh Atid stärken.

Obama sähe offensichtlich auch gern die neue linksgerichtete Hatnuah-Partei von Tzipi Livni in der Regierung, und in entsprechenden Berichten heißt es, dass Netanyahu verstärkt darüber nachdenkt, der Anfrage von Livni nachzukommen, und sie als federführend für den Friedensprozess ins Kabinett aufzunehmen.

Als frühere Außenministerin hatte Livni seinerzeit fast allen palästinensischen Landforderungen entsprochen, und sie ging gelegentlich sogar so weit, die Teilung Jerusalems zu unterstützen.

In einem Kommentar gegenüber der Zeitung Jerusalem Post wies der US-Botschafter in Israel, Dan Shapiro, die Spekulation als Quatsch zurück.

"Ganz offensichtlich spielen wir keine dementsprechende Rolle, und wir haben auch keinerlei Absicht, uns in die israelischen Koalitionsverhandlungen einzumischen", behauptete Shapiro.

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Ahmadinejad spielt das Unschuldslamm:
Ich würde Israel niemals mit Kernwaffen angreifen!


Mahmoud Ahmadinejad war am Mittwoch der erste iranische Führer seit der iranischen Revolution von 1979, der Ägypten besuchte, und er nutzte gleichzeitig die Gelegenheit, um sich als einen pragmatischen Präsidenten darzustellen, der angeblich nicht danach trachtet, dem jüdischen Staat zu schaden.

Im Anschluss an die Islamische Revolution gewährte Ägypten seinerzeit dem abgesetzten Schah des Iran Asyl, was zu Spannungen in den Beziehungen zwischen Kairo und dem neuen Islamischen Regime in Teheran führte. Der Bruch verschärfte sich weiter durch die Tatsache, dass der Iran zum neuen Zentrum des Schiitischen Islam wurde, während Kairo lange Zeit eines der primären Zentren des sunnitischen Islam gewesen war.

Aber die zwei Seiten sind nun nach der Demokratiebewegung in Ägypten und der Machtergreifung durch die
Moslembruderschaft wieder näher zusammengerückt.


Nachdem er anscheinend bereits versucht hatte, den Klerikern der berühmten Kairoer Al-Azhar Universität die Hand zu reichen, sagte Ahmadinejad gegenüber ägyptischen Medien, dass der Iran bereits eine Nuklearmacht sei.

"Vom jetzigen Zeitpunkt an sollte die Welt den Iran als eine Atommacht behandeln", sagte Ahmadinejad gegenüber der ägyptischen Zeitung Al-Ahram. Er weigerte sich jedoch, konkret zu sagen, ob der Iran tatsächlich Kernwaffen baut, oder ob man einfach nur die Fähigkeit besitzt, dies zu tun.

Unabhängig davon bestand Ahmadinejad auf seiner Behauptung, dass seine Nation „keinen militärischen Schlag gegen Israel plant“, aber man würde mit harten Maßnahmen antworten, wenn Israel zuerst angreifen sollte.

In Israel begegnete man den Bemerkungen des iranischen Führers mit viel Skepsis, angesichts der Tatsache, dass er bei zahlreichen anderen Gelegenheiten in den vergangenen Jahren ganz offen die Eliminierung des jüdischen Staates verlangt hatte.

Am Montag hatte Ahmadinejad im Libanesischen Fernsehen Al-Mayadeen noch gesagt, dass "die Zeit der Zionisten zu Ende ist".

In der sonntäglichen Kabinettssitzung in Jerusalem sagte der israelische Premierminister Benjamin
Netanyahu, dass seine Nation einfach nicht mit einem atomar-bewaffneten Iran leben kann, und er betonte, dass der Hauptfokus seiner neuen Regierung darin bestehen wird, die Islamische Republik davon abzuhalten, dass sie in den Besitz von Atomwaffen kommt.


Gemäß einem von fünf amerikanischen unabhängigen Experten vorgelegten Berichtes könnten Netanyahu und Israel nicht mehr viel Zeit bleiben, um zu handeln.

Die Experten erklärten, "gestützt auf den gegenwärtigen Verlauf von Irans Kernprogramm schätzen wir ein, dass der Iran innerhalb eines Jahres eine kritische Phase erreicht haben könnte", und das bedeutet nichts anderes, als dass man dann genug Uran angereichert hat, um eine oder noch mehr Atombomben herzustellen.

Der ehemalige israelische Geheimdienstchef Amos Yadlin sagte, dass es sogar weniger Zeit sein könnte.

Am Institut für Nationale Sicherheitsstudien bemerkte Yadlin am Montag, dass der Iran bereits "über alle notwendigen Mitteln verfügt, um eine Atomwaffe herzustellen, sobald das Land beschließen sollte, dies auch zu tun“.

In dem Moment, wo der Iran die Entscheidung treffen sollte, eine Atomwaffe ins Rennen zu schicken, wird man auch im Stande sein, dies innerhalb von 4-6 Monaten umzusetzen, stellte Yadlin fest.

Aber Yadlin behauptete auch, dass der Iran diese rote Linie noch überschreiten muss, und bis der Iran dies tut, sollte Israel weiterhin den Westen dahingehend unterstützen, nach einer diplomatischen Lösung zu suchen.

Yadlin sagte, dass Israel in Betracht ziehen müsse, dass der amerikanische Präsident Barack Obama mit immer geringerer Wahrscheinlichkeit einem israelischen Angriff gegen den Iran beitreten oder einen israelischen Präventivschlag unterstützen würde, nachdem er John Kerry zum Außenminister und Chuck Hagel zum Verteidigungsminister ernannt hat. Sowohl Kerry als auch Hagel wenden sich gegen den Einsatz des Militärs, um Irans Atomprogramm zu stoppen.


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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am So 24 Feb 2013, 07:43

Purim, Obama und die Juden

Wieder solch ein denkwürdiges Ereignis, das man vielleicht sogar im Zusammenhang mit den bevorstehenden religiösen Feierlichkeiten sehen kann. Präsident Obama wird Israel zum Purim-Fest besuchen. Einige sehen darin für Obama eine erneute Gelegenheit, von der kürzlich neu gewählten Knesset eine Friedensinitiative zu fordern. Andere sehen rein politische Motive bei Obama, der versucht, sich im Lichte seiner fehlenden außenpolitischen Erfolge ein außenpolitisches Vermächtnis zu schaffen.

Was auch immer der Grund sein mag für diese plötzliche Entscheidung der amerikanischen Führung, Israel zu besuchen, es sollte nicht ignoriert werden. Wer könnte wohl das Treffen zu Purim vor einem Jahr vergessen, als Premierminister Netanyahu ein großartiges, handschriftliches Manuskript der Schriftrolle von Esther in die Hände von Präsidenten Obama legte? Mit einer Mordechai-ähnlichen Klarheit sagte Netanyahu zu Obama: „Herr Präsident, wir müssen den Iran stoppen, bevor sie uns zerstören!“

Für den jüdischen Premierminister bedarf es keiner großen Überlegung; Israel steht einem modernen Haman gegenüber. In seiner Rede vor dem American-Israeli Public Affairs Committee (AIPAC), einer einflussreichen pro-israelischen Organisation, beschrieb Netanyahu Haman als „einen persischen Antisemit, der versuchte, die Juden zu vernichten.“ Netanyahu erklärte: „In jeder Generation gibt es diejenigen, die die Juden vernichten möchten. In dieser Generation sind wir besonders gesegnet, weil wir in einer Zeit leben dürfen, in der es einen jüdischen Staat gibt, der in der Lage ist, das Volk der Juden zu verteidigen“.

Dieses Mal muss, mehr als jemals zuvor, die Botschaft von Netanyahu klar sein, und sie darf sich nicht allein nur an Obama richten. Purim muss eine Erinnerung und Mahnung für uns alle sein, egal ob Frau oder Mann, dass wir aktiv handeln müssen, um uns selbst zu retten. Es reicht nicht aus, dass wir den Ereignissen einfach nur ihren freien Lauf gewähren. Wir dürfen nicht einfach nur passiv auf das Eingreifen Gottes warten.

Das ist die Botschaft in der Schriftrolle von Esther. Purim ist die Versicherung, dass die göttliche Hand des Eingreifens das Blatt im Hinblick auf die Feinde Israels wenden wird, wenn jemand bereit ist, persönlich für das Richtige einzutreten. Der Held von Purim gründet sich weder auf ein Schicksal noch die Folge von Ereignissen. Es ist dieses junge Mädchen, das mit einem gesunden Menschenverstand, mit der Intuition der Frau und mit sanfter weiblicher Überzeugungskraft erreicht, dass ein König sie anhört. Wir erfahren etwas über die Kette von Ereignissen, die in Gang gesetzt wird, wenn ein treuer Onkel alles riskiert, um für das einzutreten, woran er glaubt, und der nicht zögert, sein Volk vor der drohenden Gefahr zu warnen.

Während Purim eine unveränderliche Gedächtnishilfe und Mahnung ist, dass wir Juden Feinde haben, die nach unserer Zerstörung trachten, erfahren wir im Buch Esther, dass wir in der Lage sind, etwas dagegen zu unternehmen, und dass wir das auch tun sollten. Wenn es hart auf hart kommt, und wenn sich alles gegen uns zu wenden scheint, dann ist es nicht die Zeit, nur dazusitzen und darüber nachzusinnen oder die Situation zu beklagen. Es ist vielmehr die Zeit, sich an Purim zu erinnern, einem Fest, das uns aus unserer Teilnahmslosigkeit herausreißen möchte. Es ist der Aufruf, etwas zu unternehmen, genau das zu tun, was wir tun sollten, etwas, das das Blatt im Hinblick auf unsere Feinde wenden kann, indem wir den Feind bei seinen eigenen Schwächen packen oder den modernen Haman an seinem eigenen Strick aufhängen.

Während, wie man sagt, Netanyahu über militärische Handlung gegen den Iran nachdenkt, glaubt der israelische Autor Yossi Klein Halevi, dass das Lesen der Purim-Geschichte durch Netanyahu nachvollziehbar ist. „Die Tradition betont, dass das Buch Esther der einzige heilige Text in der hebräischen Bibel ist, in dem nicht der Name Gottes erwähnt wird, und dies kann als Hinweis darauf verstanden werden, dass es sich hier um eine Geschichte handelt, bei der die eigene Rettung eigene menschliche Initiative verlangt, wobei das göttliche Eingreifen darin natürlich enthalten ist“, sagte er. In diesem Sinne liest Netanyahu die Purim- Geschichte völlig zu Recht, wenn er in diesem Zusammenhang nach aktiver israelischer Selbstverteidigung gegenüber der existenziellen Bedrohungen verlangt.

In diesem Jahr feiern wir Purim im Angesicht einer tickenden iranischen Atombombe, im Angesicht einer tödlichen chemischen Waffenflut von Seiten der syrischen Grenze, im Angesicht von Raketen der Hezbollah im Libanon sowie von Möchtegern- Al Qaida-Mitgliedern, die Tunnel graben unter den Sand-Hügeln von Gaza, und die einen Bürgerkrieg vor unserer Haustür entfachen. Der Einsatz ist also weiter erhöht worden. Vor langer Zeit bereits wurde das Sterben im Nahen Osten zur Regel, und wir haben schon lange die Grenze für diplomatische Lösungen bezüglich Israels Sicherheit überschritten. Israel kann und will nicht sein Überleben allein der Redekunst und dem Wunschdenken einzelner Politiker überlassen. Die einzige
Frage die bleibt, besteht darin, ob Präsident Obama und die Vereinigten Staaten von Amerika ihr Gewicht rechtzeitig in die Waagschale werfen wird, um einen Unterschied zu machen.


Vielleicht sollte Netanjahu beim Lesen des Buches Esther für Präsident Obama die Verse mit einem gelben Textmarker besonders hervorheben: „Wenn du in dieser Zeit weiter schweigst, dann wird Freiheit und Erlösung für die Juden an einer anderen Stelle entstehen... Aber wer weiß, ob du nicht doch deine königliche Stellung einnimmst, in einer Zeit wie dieser?“

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Unruhen unter Arabern, Zusammenstöße mit Sicherheitskräften

Tausende von Araber innerhalb der Palästinensischen Autonomiebehörde beteiligten sich auch am Freitag wieder an Unruhen, im Anschluss an die Gebetsversammlungen in den Moscheen in Judäa und Samaria sowie auf dem Tempelberg.

Aus verschiedenen Quellen verlautete, dass Dutzende von PA-Arabern im Zuge der Zusammenstöße mit den Sicherheitskräften verletzt wurden. Zur gleichen Zeit wurde ein Polizist durch einen Ziegelstein leicht verwundet, der aus Richtung der arabischen Unruhestifter in Hebron geworfen wurde.

Auf dem Tempelberg warfen Dutzende von PA-Arabern Steine und Feuerwerkskörper in Richtung der Polizeieinheiten, die außerhalb der Al-Aqsa Moschee zusammengezogen waren. Als Reaktion drangen Dutzende von Soldaten in die Menschenansammlung ein und trieben die Aufrührer mit Tränengas und Blendgranaten auseinander. Die Ruhe in dem Gebiet kehrte erst wieder zurück, nachdem ein Araber verhaftet und zum Verhör mitgenommen wurde.

In Hebron lieferten sich ungefähr 1.500 PA-Araber Zusammenstöße mit Sicherheitskräften. Ähnliche Unruhen fanden auch am Stadtrand von Shechem und Ramallah statt.

PA-Araber haben bereits seit längerer Zeit überall in Judäa und Samaria an Unruhen teilgenommen, aber sie verstärken jetzt ihren Einsatz als Zeichen der Solidarität mit vier Terroristen, die ihre Strafe in israelischen Gefängnissen absitzen, und die als zusätzliches Druckmittel in einen Hungerstreik übergegangen sind, um Israel zu veranlassen, dass sie freigelassen werden.

Die vier Terroristen sind Samer Issawi, Tareq Qaadan, Jafar Ezzedine und Ayman Sharawna. Die vier wurden als Teil der Vereinbarung zur Befreiung des verschleppten Soldaten Shalit im Jahre 2011 freigelassen, aber sie wurden wieder verhaftet, nachdem sie die Bewährungsauflagen nicht
eingehalten hatten.


Am Donnerstag verurteilte der Jerusalemer Amtsrichter Issawi zu acht Monaten wegen Verletzung seiner Bewährungsauflagen. Issawi hat bereits den größten Teil seiner Strafe verbüßt, und somit könnte er eigentlich Anfang März freigelassen werden, aber sein Schicksal liegt auch noch in den Händen des Militärgerichtes, dass ihn für Jahre zurück ins Gefängnis schicken könnte.

Zuvor am Donnerstag nahmen Hunderte von Arabern vor den Toren des Ofer- Gefängnisses an Demonstrationen teil, in dem Issawi festgehalten wird. Sie waren Teil von ungefähr 1.000 Arabern, die aus dem nahe gelegenen Dorf Beitounia mit der Forderung marschierten, Israel solle die im Hungerstreik befindlichen arabischen Terroristen freilassen, die sich in israelischer Haft befinden.

Die Araber warfen Steine und Ziegel gegen israelische Sicherheitsbeamte, wobei auch zwei israelische Reporter verletzt wurden. Beide wurden in Jerusalemer Krankenhäuser zur Behandlung gebracht.

Israel hat in der Vergangenheit wiederholt dem Druck durch Hungerstreik nachgegeben und einige Hungerstreikende freigelassen. Im letzten Jahr führten ungefähr 2.000 Terroristen einen Massenhungerstreik hinaus und spekulierten dabei auf eine Vereinbarung mit den israelischen Behörden.

Als Teil dieser Vereinbarung machte Israel einige Zugeständnisse gegenüber der PA, einschließlich einer Vereinbarung, die Maßnahme der Einzelhaft zukünftig nicht mehr durchzuführen.

Israels Verteidigungsministerium teilte am Freitag mit, dass die Gefangenen, die sich derzeit im Hungerstreik in Israel befinden, aus sehr gutem Grund eingesperrt sind. Die Verlautbarung erging, nachdem die Vereinten Nationen und die Europäische Union ihre ernste Sorge geäußert hatten.

Aus Quellen innerhalb des Verteidigungsministeriums hieß es, dass der gegenwärtige Hungerstreik eine Übertretung der Vereinbarungen darstellt, die gemeinsam mit den Gefangenen nach dem Massenhungerstreik des vergangenen Jahres ausgehandelt wurden.

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Netanyahu: Der Iran wird, genau wie Nordkorea, in den Besitz von Atomwaffen gelangen, wenn wir mit dem Druck nachlassen

Premierminister Benjamin Netanyahu warnte am Montag, falls der Westen im Zusammenhang mit Irans Atomprogramm dieselbe unangebrachte Herangehensweise praktizieren sollte, wie man es bei Nordkorea getan hat, dann würde Irans unnachgiebiges Atomprogramm letztlich dazu führen, dass die Islamische Republik, genau wie Nordkorea auch, unumkehrbar in den Besitz von Atomwaffen gelangt.

Die Warnung erging weniger als eine Woche, nachdem Funktionäre der Internationalen Atomenergiebehörde(IAEA) erneut daran scheiterten, eine Vereinbarung mit dem Iran zu erzielen, die es ihnen erlauben würde, verdächtige Anlagen innerhalb des Iran zu untersuchen. Dieses Katz- und- Maus- Spiel wird nun bereits seit mehr als einem Jahrzehnt geführt, und es ist dieselbe Art der erfolglosen diplomatischen Bemühungen, die Nordkorea nahezu unbehelligt in die Lage versetzte, zur Atommacht aufzusteigen.

Die einzige sinnvolle Annäherung ist eine entsprechende Drohung und Abschreckung gegenüber dem Iran, sagte Netanyahu im Rahmen einer Sitzung des „Jewish Agency's Board of Governors“. Dabei geht es nach seinen Worten darum, dass man „Sanktionen mit einer robusten, glaubwürdigen militärischen Drohung verbindet“.

Das einzige Land, das realistischer weise eine solche Drohhaltung aufbauen könnte, nämlich die Vereinigten Staaten, scheinen jedoch genau in die entgegengesetzte Richtung zu gehen. Der amerikanische Präsident Barack Obama ernannte in die Positionen des Außenministers und des Verteidigungsministers gerade erst zwei Männer, die bislang ganz offen ihren Widerstand gegen militärische Mittel im Zusammenhang mit dem Iran bekundet haben.

Netanyahu sagte, wenn Obama Israel im nächsten Monat besucht, dann würde er darauf achten, den amerikanischen Führer daran zu erinnern, dass „der Iran mit seinem Trachten nicht hinter dem Berg hält, den jüdischen Staat zu zerstören und zusätzlich auch den den Rest der Welt zu bedrohen.“


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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Sa 09 März 2013, 10:33

Netanyahu und Barak:
Ein Friedensabkommen mit der Palästinensischen Autonomiebehörde ist derzeit nicht realistisch!


In einer Video-Botschaft, die zur AIPAC-Konferenz in Washington DC übertragen wurde, thematisierte Premierminister Benjamin Netanyahu die drei wichtigsten Herausforderungen, denen Israel im Moment gegenüberstehen.

(American Israel Public Affairs Committee AIPAC, dt.: „Amerikanisch-israelischer Ausschuss für öffentliche
Angelegenheiten“)

Die erste Herausforderung und zugleich stärkste Bedrohung ist das Atomprogramm des Iran, und Netanyahu versicherte, dass er das Mullah-Regime davon abhalten werde, zur Atommacht zu werden: „Die Juden kennen den Preis, denjenigen gegenüber wehrlos zu sein, die uns vernichten wollen. Wir werden nie zulassen, dass dies wieder geschieht.“

Als zweiten Punkt nannte Netanyahu die Bedrohung von Seiten Syriens. Wegen des Bürgerkriegs ist das Schicksal dieser Nation und vor allem seines riesengroßen und hochentwickelten Waffenarsenals ungewiss. „Wenn das syrische Regime zerfällt, ist die Gefahr, dass diese Waffen in die Hände von Terrorgruppen fallen, sehr real.“ Der Premierminister fuhr fort, indem er sagte, dass die Terrorgruppen Hisbollah und Al Qaida die Vernichtung Israels zum Ziel haben: „Sie sind Hyänen gleich, die von einem Kadaver fressen“, und wenn die syrischen Waffen in ihre Hände fallen, dann bedeutet das eine ernsthafte Bedrohung für Israel.

Im Hinblick auf die Friedensverhandlungen mit der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) sprach der Premierminister von „einem maßvollen schrittweisen Prozess“ und einem „realistischen Weg nach vorn.“ Verteidigungsminister Ehud Barak führte die Punkte in seiner eigenen Rede an die AIPAC weiter aus und sagte, dass eine umfassende und endgültige Vereinbarung wahrscheinlich derzeit nicht möglich ist. Das Ziel, so Barak, sei immer noch eine Zwei-Staaten-Lösung, aber so wie die Situation sich derzeit darstellt, könnte es sogar schwer werden, Teil-Vereinbarungen mit der PA abzuschließen. Von daher sollte Israel auch einseitige Schritte erwägen mit dem Ziel, sich aus weiten Teilen von Judäa und Samaria (Westjordanland) zurückzuziehen, aber man sollte an den Siedlungsblöcken und an der militärischen Präsenz im Jordantal festhalten. Das, so Barak, würde eine stabile jüdische Mehrheit in Israel sicherstellen.

Schlussendlich, so sagte der Verteidigungsminister, habe er zwei wichtige Dinge während der letzten Jahre erkannt. Der erste Punkt ist, dass man mit Vorhersagen im Zusammenhang mit dem Nahen Osten vorsichtig sein sollte, weil in der Region immer wieder unerwartete Dinge geschehen. Mit dem zweiten Punkt gab er indirekt auch eine Botschaft an die westlichen Staaten: „Wenn Freunde mir sagen: Mach dir keine Sorgen! Wenn es noch schlimmer und ärger wird, dann wird die Welt vorangehen und handeln! Dann ist meine Antwort: Darauf solltest du dich nicht verlassen!“

Kommentar:

Die Reden von Netanyahu und Barak könnten vielleicht ein Hinweis darauf sein, was sie Obama sagen werden, wenn dieser in zwei Wochen nach Israel kommt. Jedoch könnten Baraks Worte von einem möglichen einseitigen israelischen Rückzug eher seine eigenen Ideen sein. Für eine realistische Politik dürften sie weniger geeignet sein, besonders wenn man in Betracht zieht, dass die neue Regierung wahrscheinlich viele Mitglieder aus dem rechten Lager enthalten wird.

Zusammengenommen vertreten diese Botschaften allerdings Anschauungen, die im Vergleich zur vorherrschenden Sichtweise in Europa deutlich abweichen. Die klugen Köpfe in Europa, seien es nun Politiker, Akademiker oder Reporter, mögen so fest daran glauben wie sie wollen, dass sich Ihrer Meinung nach Israels Führer irren, und dass alle strittigen Punkte gelöst werden können, wenn man einfach nur verhandelt - aber davon lässt sich Israel nicht beeindrucken. Wenn diese klugen Köpfe wirklich ernsthaft an einer Lösung des Konfliktes interessiert sind, dann sollten Europa, und auch Obama, der Rede von Netanyahu und Barak besonders aufmerksam zuhören! Wenn sie Israel isolieren wollen, dann gibt es einen vorgezeigten Weg vor ihnen; sie müssen nur einfach damit weitermachen, Israel wegen einer endgültigen Friedensvereinbarung zu bedrängen. Aber wenn ihnen wirklich etwas an Israel liegt, der einzigen funktionierenden Demokratie im Nahen Osten und einer Nation, die in unermesslichem Maße einen Beitrag leistet auf dem Gebiet der Erfindungen und der technologischen Entwicklung, und die eigentlich ihr Hauptverbündeter sein sollte, dann wäre es auf jeden Fall klug und angemessen, mehr Sensibilität gegenüber den israelischen Bedürfnissen zu zeigen. Israel kann sich nicht total verbiegen für eine aufgezwungene Vereinbarung, und dies aus dem einfachen Grund, weil seine Führer dies als eine xistenzielle Frage für das Land betrachten.

Aber nehmen wir mal an, dass ein Friedensvertrag wirklich abgeschlossen wird, könnten die europäischen Führer dann die Zukunft voraussagen? Könnten sie versichern, dass der Friedensvertrag eingehalten wird? Könnten sie voraussehen, wie die Entwicklung in Ägypten, Syrien, Jordanien, Libanon und im Iran weitergeht? Könnten sie die Islamisten davon abhalten, die Macht in „Palästina“ zu übernehmen? Manchmal ist es schier unerträglich, die besserwisserische Einstellung der europäischen Führer zu sehen. Europa, das es nicht schaffte, die Juden zu schützen, während sie innerhalb ihrer eigenen Grenzen lebten, fordert jetzt Israel auf, seine territoriale Sicherheit preiszugeben, während es gleichzeitig von einer wahren Flut von mehr oder weniger feindlich gesinnten moslemischen Nationen umgeben ist. Und Israel soll einfach nur akzeptieren, dass dann auf einen Schlag alles in Ordnung sein wird, nur weil ein Papier unterzeichnet worden ist?

Es ist höchste Zeit zu verstehen, dass dies kein normaler Konflikt ist, wo es zwei gegenseitig feindlich gesinnte Mächte gibt. Das mag vereinfacht klingen und steht natürlich absolut im Gegensatz zur allgemeinen Sichtweise, aber die Wahrheit ist: Es gibt nur eine feindlich gesinnte Partei in diesem Konflikt: Die arabische Welt.
Diese Partei hat die Existenz eines jüdischen Staates nie akzeptiert! Israel war es in der Vergangenheit, und wird auch weiterhin gezwungen sein, sich immer wieder gegen die Angriffe von Seiten der arabischen Staaten zu verteidigen.
Israel hat niemals mit Aggression begonnen. Es ist eine Nation, die Frieden will, und wir haben nur dann eine kriegerische Auseinandersetzung gesucht, wenn es darum ging, eine bessere Ausgangsposition zu haben für die nächstfolgenden Angriffe gegen uns - ein absolut legitimes und logisches Verhalten. Kurz gesagt, Israel ist kein aggressiver Staat.


Deshalb müssen die Europäer die Idee über Bord werfen, dass Verhandlungen den Konflikt in einem Monat oder in drei Monaten lösen könnten. Das ist in absehbarer Zukunft nicht möglich, aus dem einfachen Grund, weil die arabische Welt nach wie vor Israels Existenz ablehnt; sie würden die jüdische Nation vernichten, wenn sie es könnten. Möglicherweise könnte man diese Sichtweise wiederum als extremistisch einstufen, und für unsere aufgeklärte und hoch entwickelte Welt mögen diese Worte befremdlich klingen, aber es dürfte einem noch so klugen Kopf kaum möglich sein, diese auf Tatsachen basierende Sichtweise zu widerlegen. Beruhend auf dem Wunschdenken, und wir glauben, dass die Welt auf der Grundlage von Wunschdenken agiert, könnte man natürlich zu einer anderen Sichtweise kommen. Aber Israel existiert nun mal in der realen Welt, und nicht in der Welt des Wunschdenkens.


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