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Zum Verhältnis von Mann und Frau zZ Yeshua's

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Zum Verhältnis von Mann und Frau zZ Yeshua's

Beitrag von Teymur B am Fr 12 Feb 2010, 05:42

Die Jüdische Gesellschaft zZ Yeshua's war stark patriarchalisch strukturiert. Der Jüdische Mann war der Herr und Besitzer des Hauses.

In rechtlicher Hinsicht war die Jüdische Frau mehr als nur benachteiligt. Sie galt gleichsam als das Eigentum des Mannes. Dieses Verhältnis von Mann Frau, das letztlich vom Besitzrecht gekennzeichnet war, kommt im Tenach ganz gut zum Ausdruck. In der Fassung des Buches Exodus wird die Ehefrau ohne weiteres unter dem Besitz des Mannes angeführt. Es heißt dort in [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]:

"Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus! Du sollst nicht begehren die Frau deines Nächsten noch seinen Knecht, seine Magd, seinen Ochsen, seinen Esel noch irgend etwas, was deinem Nächsten gehört!" ([Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]).



An dieser Stellung der Frau hatte sich auch zur Zeit Yeshuas nichts geändert. Ganz im Gegenteil: innerhalb des Eherechts hatte diese Vorstellung sogar zur Meinung geführt, dass ein Mann immer nur eine fremde Ehe, nie aber seine eigene Ehe brechen kann. Er kann im Grunde immer nur das Besitzrecht eines anderen Mannes schädigen, die Frau spielt in dieser Frage letztlich keine Rolle.

Nach dieser Rechtsvorstellung galt eine Ehefrau dementsprechend auch als Ehebrecherin, wenn sie sich mit einem Unverheirateten einließ.

Die Scheidung einer Ehe war in der damaligen Zeit verhältnismäßig leicht. Je nach Rechtsauffassung stand es dem Mann im Grunde nahezu frei, seine Frau aus einem meist belanglosen Grund aus der Ehe zu entlassen. Selbstverständlich hatte die Frau nicht die Möglichkeit, die Ehe zu lösen.

Welche Praxis bei der Ehescheidung zur Zeit Yeshuas nun genau vorherrschend war, ist schwer zu sagen. Wir können heute nur noch ausmachen, dass verschiedene Gruppen die Frage wohl unterschiedlich handhabten.

Die Pharisim ließen die Ehescheidung beispielsweise zu. Sie legten aber innerhalb ihrer verschiedenen Rechtstraditionen unterschiedlich strenge Maßstäbe an. Die Hillelim sollen die Scheidung bereits erlaubt haben für den Fall, dass die Frau die Suppe hatte anbrennen lassen.

Bei anderen, vor allem Reformgruppen, scheint die Ehescheidung hingegen verpönt gewesen zu sein.



Natürlich war die Verheiratung einer Tochter Sache des Vaters. Von daher ist die Frage durchaus angebracht, ob eine Liebesheirat überhaupt vorkommen konnte. Nichtsdestoweniger besitzen wir das biblische Hohelied, in dem eine junge Liebe mit höchster Sprachgewalt gepriesen wird.

Es braucht fast nicht erwähnt zu werden, dass die Mädchen natürlich auch in der Erziehung benachteiligt waren. Die Thora zu lernen, war allein Sache der Knaben.

Die Erziehung - vom Kleinkind einmal abgesehen - lag übrigens in den Händen des Vaters.

Im übrigen waren Frauen auch nicht erbfähig, sie waren nicht als Zeugen bei Gericht zugelassen und hatten keinen Zutritt zu den festlichen Mählern. Als Gäste wurden nur Männer geladen. Nur beim Shabbat- und Pessachamahl durften Frauen erscheinen.

So war das Auftreten von Frauen beim Mahl der Männer, von dem die Evangelien mehrfach berichten, etwas ganz und gar Ungewöhnliches und Besonderes (vgl. [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] parr; [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]).

Lediglich Dirnen fand man hin und wieder bei solchen Mählern. Sie pflegten dabei die Männer - sexuell- und mit Tanz zu unterhalten (vgl. [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] par).
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Pflichten eines Ehemannes

Beitrag von Elischua am Fr 12 Feb 2010, 12:53


Pflichten eines Ehemannes


Für junge Talmudschüler mag es ein Ersatz für erotische Literatur sein, wenn sie sich mit der Talmudlektüre beschäftigen, wie oft und unter welchen Umständen der Mann seinen ehelichen Pflichten nachkommen muss. Es ist für sie ein Quell der Belustigung, zumal sie es unter dem Vorzeichen von männlichen Privilegien
betrachten. Die Weisen vor zweitausend Jahren haben dieses Thema keineswegs leichtfertig behandelt; sie diskutierten es kontrovers, wobei sie insbesondere die Belange der Frau berücksichtigten.


Den Gelehrten der Mischna (der Tanna’im des 2. Jhdt.) waren menschliche Bedürfnisse nicht fremd, und sie haben sich aus nahe liegenden Gründen der Bedürfnisse der Ehefrau angenommen, da sie der schwächere Teil in der ehelichen Gemeinschaft war. Die des Mannes waren in einer polygamen Gesellschaft nicht besonders eingeschränkt. Zur Regelung des ehelichen Verkehrs legten die Gelehrten genau fest, wie oft die Frau einen Anspruch auf diesen hatte. Die Überlegungen waren praktischer Art. Schwer arbeitende Männer
oder solche, die lange Zeiten unterwegs waren (Seeleute, Eseltreiber), mussten seltener zu ihren Frauen kommen als „verwöhnte“ (wohlhabende) Leute. Es ging den Gelehrten nicht nur darum, der Frau Nachwuchs zu ermöglichen (was für das Prestige und für die wirtschaftliche Absicherung wichtig war), die
Freude am Leben war ein ebenso legitimes Motiv. Es herrschte die Einstellung: Der Mann übernimmt mit der Eheschließung eine Verantwortung für Ehe und Familie, und dieser muss er gerecht werden. Wer seiner Verantwortung nicht nachkam, konnte auf Verlangen der Ehefrau zur Scheidung gezwungen werden,
wobei er ihr die Ketuba, eine nicht geringe Abfindung, auszahlen musste.

Für die Gelehrten und ihre Jünger (talmide chachamim) sah die Regelung vor, allwöchentlich ihren Frauen beizuwohnen. Ferner hatten sie die Möglichkeit, zwecks Weiterbildung dreißig Tage ohne die Genehmigung der Ehefrau abwesend zu sein. Und obwohl generell Vertragsfreiheit herrschte, sahen es die Gelehrten
nicht gern, wenn der Ehemann seine Frau „überredete“, ihm eine längere Abwesenheit zu genehmigen. Er sollte, wenn erforderlich, abwechselnd dreißig Tage zuhause und in der Ferne sein.

Zwei Jahrhunderte später waren die Amora’im, die Gelehrten der Gemarazeit, mit dieser Regelung nicht mehr einverstanden. Sie erklärten schlicht und ungerührt, dass ein talmid chacham auch zwei bis drei Jahre ohne Einverständnis der Ehefrau abwesend sein dürfe. Es ist nicht klar, warum die Gelehrten
sich dieses Privileg absichern wollten. Zwar dauerte die Ausbildung eines Rabbijüngers manchmal mehrere Jahre, auch war der Weg zwischen den Zentren der Gelehrsamkeit Palästina und Babylonien mit dem Kamel oder dem Esel nicht gerade kurz, trotzdem ist es schwierig, hinter diese Logik (für welche die Talmudisten eigentlich berühmt sind) zu kommen. Es waren auch durchaus nicht alle an der Diskussion beteiligten Amora’im mit dieser Regelung zufrieden. Die Befürworter mobilisierten zu ihrer Unterstützung eine Legende aus dem zweiten Jahrhundert. Nach dieser Legende soll die Ehefrau von Rabbi Akiwa ihn für zwölf Jahre in die Lehre geschickt haben und nach Ablauf dieser Zeit für weitere zwölf Jahre. Man muss sich allerdings die Frage stellen, welchen Sinn solch eine Ehe noch haben soll, zumal für die Frau. Die Gemara berichtet auch von einem Rabbi, der zwölf Jahre in der Lehre war, dessen Frau aber nach seiner Rückkehr keine Kinder mehr bekommen konnte. Und selbst bei einer Abwesenheit von drei Jahren ist der Sinn einer solchen Ehe in Frage zu stellen. Die Kritiker dieser Regelung, die in der Minderheit waren (und die Halacha richtet sich bekanntlich nach der Mehrheit), haben ihrerseits mit einer Kurzgeschichte ihren Unmut zum Ausdruck gebracht:

Rabbi Chama pflegte jeweils am Vorabend des Jom Kipur von seinem Lehrer nachhause zurückzukehren.
Einmal war er dermaßen in eine Frage vertieft, dass er vergaß, nachhause zu gehen. Seine Ehefrau stand vor dem Haus und erwartete ihn. Immer wieder sagte sie „bald wird er kommen, bald wird er kommen“. Als er dann doch nicht kam, schmerzte es sie und es kamen ihr die Tränen. In diesem Augenblick stürzte
das Dach ein, auf dem sich R. Chama befand, und er kam zu Tode.

Was der Talmud hiermit klarmachen will, scheint: Auch wenn die Mehrheit einen frauenfeindlichen Beschluss gefasst hat, müssen diejenigen, die sich daran halten, mit einer göttlichen Strafe rechnen.

(Fundstelle: b Ketubot Kap. 5, Mischna 5)

Hier mehr dazu:
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] unter Talmud, kleinere Beiträge, Mann und Frau


Gabriel Miller


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JHWH segne euch mit Weisheit, Erkenntnis, u. Verständnis für sein Wort und Wahrheit!
Hes. 3,10 Und er JaHWeH sprach zu mir: Menschenkind, alle meine Worte, die ich zu dir reden werde, nimm in dein Herz auf, und höre sie mit deinen Ohren!
Jer. 17,5 So spricht JaHWeH der HERR: Verflucht ist der Mann/Frau, der auf Menschen vertraut und Fleisch ( = eigenes Können) zu seinem Arm ( = Rettung, Hilfe) macht und dessen Herz vom JaHWeH dem HERRN weicht!

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