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G´ttes Sohn - Sohnschaft

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Beitrag von Eaglesword am Fr 19 März 2010, 23:05

Bleibt Ehrenmänner, wenn ihr streitet, bitte.


"und du sollst nicht eine Frau zu ihrer Schwester nehmen, sie zu kränken, wobei du ihre Blöße neben ihr aufdeckst bei ihrem Leben"
3. Mo 18:18
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Beitrag von Orlando am Sa 20 März 2010, 12:01

Zitat von Shomer von Shomer Gestern um 8:59
Ich würde gern einen bestimmten Aspekt in die Diskussion einwerfen, nämlich
den, dass es im Heidentum damaliger Zeit Usus war, Gottessöhne zu haben. In der
griechischen Mythologie wurden bspw. Gottessöhne oder -töchter mitunter ohne
Sex gezeugt.

Antwort
Für Shomer
Da hast du sicher Recht, aber mit der Katholischen Religion hat das nichts zu tun.
...........................................................

Zitat von Shomer
So hörte ich, dass ein Gott eine Tochter (oder war es ein Gottessohn) aus seinem Kopf geboren hatte. In den alten Mythologien wimmelt es von Halbgöttern, die aus einer Verbindung von Menschen und Göttern entstanden und aus Gottessöhnen und
-töchtern, die von Göttern und Göttinnen gezeugt wurden.

Antwort für Shomer
Lieber Shomer da hast du sicher Recht, es ist ein Gewimmel von Göttern .
Die alten Mytologien, haben aber mit der christlichen Religion nichts zu tun, auch dann NICHT, wenn aus einem Heiden ein Christ wird.

Eine der Grundlagen der christlichen Religion ist der Glaube an das Reich Gottes, an das AUCH Josef aus Arimatäa glaubte- ein jüdischer,, Christ ,, oder Messianer.
Lukas 23,50.51;
.......................................................

Zitat von Shomer
Und da die christliche Religion grundsätzlich eine heidnische ist (ob man es sehen will
oder nicht), durfte natürlich auch hier ein Gottessohn nicht fehlen, der von einer heiligen Jungfrau in die Welt gesetzt wurde, die ihn zuvor von der dritten Person der Gottheit, dem sogenannten Heiligen Geist jungfräulich (!) empfangen hatte.

Antwort von einen christlichen Leser
Und da die christliche Religion grundsätzlich eine (heidnische ist) jüdische ist.
(ob man es sehen will oder nicht), Zitat von Shomer (Fortsetzung) dürfte natürlich
auch hier ein Gottessohn nicht fehlen, der von einer heiligen Jungfrau in die Welt gesetzt wurde, die ihn zuvor von der dritten Person der Gottheit, dem sogenannten Heiligen Geist jungfräulich (!) empfangen hatte.

ANTWORT
Lieber Shomer

Dieser Gottessohn, der von Maria in die Welt gesetzt, - wurde, (Kraft des Höchsten wird sie überschatten Luk.1,35;)
,wird ja nach der Schrift als Sohn Davids erkannt.G´ttes Sohn - Sohnschaft - Seite 5 772856
Matthäusevangelium
Buch von der Geschichte Jesus Christi Kapitel 1,1;
Die griechische Namensgebung ,, Christus,,- für Messias macht aus Jesus ja auch keinen Heiden oder etwas Anderes.

G´ttes Sohn - Sohnschaft - Seite 5 772856
Auf seine Präexistenz als Sohn Gottes macht ja die Schrift, angefangen von Moses, bis Johannes Offb 22,16; aufmerksam.
------
http://weisnicht.forumieren.com
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Parallel-Lesung / Messias
Juden Christen u.Moslem
3.Sure,...Mat. 1,1;...Luk. 1,35;...Offb.22,16;
Man könnte es ja auch Parallel betrachten, diese Geschichte mit der Maria und den zwei Tauben nach Lukas EV.

Parallel Betrachtung
Messianische Juden, Katholiken, Luther sonstige ,,Christen;;

Auch Katholiken lesen und verstehen es, ohne Konstantin.

Es geht ja um die Zeit WEIT vor Konstantin und darf mit der griechischen Mytologie NICHT vermischt werden.

Lieben Gruß von einem Leser
....................................................................
3.Sure werde und es wurde,...
entspricht in etwa dem...
aus dem Kopf geboren.

Das selbe kann man auch bei der Schöpfung sagen, ...aus dem Kopf geboren.... Kolosser 1,15;
.......................................
......immer ein Witz auf Lager,.....
aus dem Kopf geboren, aber...aba...ist ja auch noch hier ....
----------------
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G´ttes Sohn - Sohnschaft - Seite 5 Empty Auch das hat Jeschu` gesagt

Beitrag von helmut am Sa 24 Apr 2010, 15:03

@Luluthia schrieb:Also aus all dem kann ich nur entnehmen, dass Jeshua ganz sicher keine neue Religion einführen wollte, sondern es ging ihm darum, dass die Menschen zurück zu HaShem finden sollten. Er wollte die Tora nicht ändern, sondern sie verstärken und in die Herzen der Menschen hineinbringen. Meines Erachtens hat uns Jeshua vorgelebt, wie wir uns verhalten sollen, um HaShems Willen zu tun. Er hat uns vorgelebt, was wahrer Glaube an HaShem ist und hat uns versichert, dass wir auf HaShem bauen können, dass HaShem unsere Tränen abwischen wird und unser Licht im Dunkeln ist, wenn wir darauf vertrauen und seine Gesetze halten.

Das Christentum, wie wir es heute kennen, hat nicht das Geringste mit dem zu tun, was Jeshua je wollte.
Wenn mensch selektiv zitiert, lässt sich vieles "beweisen". Aber Jeschu` hat auch Dinge gesagt, die zeigen, dass er mehr wollte als nur, uns den rechten Weg zu zeigen.
Mk 10,45 Auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich bedienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben als Lösegeld für alle Menschen hinzugeben.

"Menschensohn" bezieht sich natürlich auf Dani'el 7, wo der Menschensohn mit den Wolken des Himmels zum Uralten (=HaSchem) kommt, und von ihm mit der Herrschaft über die Welt beauftragt wird, um alle Menschen zu richten. Hier sagt Yeschu`, dasss er (zunächst) dazu gekommen ist, nicht zu richten, sondern zu retten und für die Rettung der Menschen zu sterben. Dass es nötig ist, an Yeshu` und seinen rettenden Tod zu glauben, um vor Gottes Zorn gerettet zu werden, hat Yeschu` mehrfach vor und nach seiner Auferweckung gesagt.

Jh 5,23 Denn alle sollen den Sohn ebenso ehren wie den Vater. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt auch den Vater
nicht, der ihn gesandt hat.


Hier beansprucht Jeshu` also, dass er genauso verehrt werden soll wie HaSchem. Wenn Christen also Jesus und seinen Vater gemeinsam ehren, dann tun sie also genau das, was Yeschu` gefordert hat.
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Beitrag von helmut am Sa 24 Apr 2010, 15:25

@Eaglesword schrieb:Das Christentum stellt sogar das genaue Gegenteil der Lehre dar:
-Nicht werdet ihr euch den Haarkranz (= Tonsur!) schneiden!
-Nicht betet an die Königin der Himmel bzw. Himmelskönigin
-"Unsere liebe Frau" (Semiramis/Isis!)
Das ist nicht "Christentum", viele Christen lehnen das ab, das ist Katholizismus. Müsstest du eigentlich wissen, denn das mit "Semiramis" ist wohl aus den Verleumdungen eines Protestanten (Hislop) entnommen, der keine Bedenken hatte, auch unbewiesene (und i.d.R. inzwischen längst als falsch erkannte) Hypothesen gegen die katholische Kirche anzuführen.

-Ersatztheologie (Ecclesia versus Synagoga)
Ein trauriges Kapitel, aber da gibt es inzwischen ja andere Stimmen. Viele Christen und Kirchen haben sich besonnen.

-Nicea versus Yeschua
Wo liegt der Gegensatz?

--Was hat er gelehrt?
--Zurück zum Herzen der Torah, hat sie befreit von der schweren Schicht in Form der Menschengebote, die man auf sie gelegt hatte
--"Ich bin gekommen, die zerstreuten Schafe YisraEl´s einzusammeln... Wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut!"
Das ist nur ein Teil. Er hat auch gelehrt, dass seine Nachfolger zu allen Gojim gehen sollen, um ihnen die gute Nachricht zu sagen, dass G'tt auch sie annimmt, wenn sie an Jeschu` glauben.

Was tun wahre Diener für das "Reich G'ttes"?
-YisraEl einsammeln, dem Volk zurück in die Heimat helfen
-Torah wieder zu Ehren bringen
-Bekämpfung des Götzendienstes
Redest du von jüdischen Dienern oder den Dienern von G'ttes Herrschaft aus den Gojim?

Yeschua hat sich in allen Punkten als ein wahrer, vorbildlicher Sohn erwiesen, und seine Schülerschaft soll dies ebenfalls tun, mit ihm zum Vorbild.
"Dies auch zu tun", reicht nicht:
Jochanan 16,8 Und wenn er kommt, wird er die Welt von ihrer Sünde und von Gottes Gerechtigkeit und vom bevorstehenden Gericht überzeugen. 9 Die Sünde der Welt ist, dass sie nicht an mich glaubt. 10 Die Gerechtigkeit erweist sich darin, dass ich zum Vater gehe und ihr mich nicht mehr sehen werdet. 11 Das Gericht wird kommen, weil der Herrscher dieser Welt schon gerichtet ist. Glaube an Jeschu` ist auch nötig. Jedenfalls hat Jeschu` das gesagt.
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Beitrag von helmut am Sa 24 Apr 2010, 15:59

@Orlando schrieb:1.Korinther 10,4 und haben alle einerlei geistlichen Trank getrunken; sie tranken aber von dem geistlichen Fels,der mit folgte,welcher war Christus
Jesus ist Hohenpriester wie Moses und Melchisedek
Jesus ist NICHT.... G-TT
Merkwürdig, in den von dir zitierten Stellen wird nichts darüber gesagt, ob Jesus G'tt ist oder nicht. Vielleicht sollten wir besser mal in die Stellen schauenb, in dene dies thematisiert wird. Zunächst mal eine von Schaul, der auch 1.Korinther geschreiben hat:
Ph 2,5 Habt im Umgang miteinander stets vor Augen, was für einen Maßstab Jesus Christus gesetzt hat: 6 Er war in allem Gott gleich, und doch hielt er nicht gierig daran fest, so wie Gott zu sein. 7 Er gab alle seine Vorrechte auf und wurde einem Sklaven gleich. Er wurde ein Mensch in dieser Welt und teilte das Leben der Menschen. 8 Im Gehorsam gegen Gott erniedrigte er sich so tief, dass er sogar den Tod auf sich nahm, ja, den Verbrechertod am Kreuz.
9 Darum hat Gott ihn auch erhöht und ihm den Rang und Namen verliehen, der ihn hoch über alle stellt. 10 Vor Jesus müssen alle auf die Knie fallen – alle, die im Himmel sind, auf der Erde und unter der Erde; 11 alle müssen feierlich bekennen: »Jesus Christus ist HaSchem!« Und so wird Gott, der Vater, geehrt.

Wenn du vergleicht, fällt dir vielleicht auf, dass ich in V.11 "HaSchem" geschrieben hat und nicht "der Herr", wie in christlichen Übersetzungen üblich (und in der Übersetzung, aus der ich kopiert habe). Das hat die folgenden Gründe:

  • Vor 2000 Jahren wurde "Herr" (Griechisch κυριος) von Juden ähnlich benutzt wie heute G'tt oder HaSchem.
  • In V.6 wird deutliuch gesagt, dass Jeschu` so wie G'tt war.
  • In V.9 heißt es wörtlich, dass Jeschu` "den Namen über alle Namen" erhalten hat. Welcher Name damit gemeint ist, braucht in diesem Forum sicher niemandem erklärt werden.
  • V.10-11 ist eine Anspielung auf Jeschajahu 45,23. Dies ist einer der Fälle, in dene Schaul ganz selbstverständlch Stellen im Tenach, in denen HaSchem (bzw. in den griechischen Übersetzungen κυριος) steht, auf den κυριος Jesus anwendet.
Aber vielleicht gibts auch Leute, die es lieber deutlich in klarem Deutsch lesen wollen, statt sich auf Argumente über das Original (wie oben) einzulassen. Bitte schön:
1.Johannes 5,20 Wir wissen aber: Der Sohn Gottes ist gekommen und hat uns die Augen geöffnet, damit wir den einzig wahren Gott erkennen. Wir sind mit dem einzig wahren Gott verbunden, so gewiss wir verbunden sind mit seinem Sohn Jesus Christus. Der ist der einzig wahre Gott, der ist das ewige Leben.

Statt also zu versuchen, etwas aus Stellen rauszulesen, in denen die Frage, ob Jesus G'tt ist, keine Rolle spielt, sollten wir uns auf die Stellen konzentrieren, die diese Frage zum Thema haben. Zwei habe ich genannt.
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Beitrag von helmut am Sa 24 Apr 2010, 16:25

@Teymur B schrieb:Ganz genau,für mich ist Yeshua der leibliche Sohn Yosef Bar Nazarteh.
Nur, wenn du mal in Mattajahu ("Matthäus") reinschaust, steht es da ein wenig anders:
Mt 1,17 Zusammengerechnet sind es vierzehn Generationen von Abraham bis David, vierzehn weitere von David bis zur Wegführung nach Babylonien und noch einmal vierzehn von dieser Zeit bis zu Christus.
Das heißt nicht, dass es biologisch jeweils 14 Generationen waren - du hast ja selber auf die drei Könige hingewiesen, die Mattajahu auslässt, um auf 14 zu kommen. Es heißt, dass im Stammbaum in Mt 1,2-16 es jeweils 14 Generationen sind.

Und wenn du jetzt mal nachzählst, stellst du fest:
1. Generation Abraham ... 14. Generation David
1.Generation König Schlomo ... 14. Generation Jojakhin
1.Generation Sche'ati'El ... 12. Generation Josef, 13. Generation Mariam, 14. Generation Jeschu` HaMaschijch

(Anmerkung: es heißt nicht Josef bar Nazaret, sondern Josef bar Ja`kov, und streng genommen wird nur vom mariam gesagt, dass sie auch aus Nazaret stammte, nicht von Josef).

Folgt mensch also diesem Stammbaum, so wird da gesagt, dass Josef nicht direkt der Vater von Jeschu` ist, sondern erst über Mariam zum Vorfahren von Jeschu` wird. Die Fragen, die sich daraus ergeben, werden dann gleich in V.18 aufgegriffen: 18 Mit der Zeugung von Jesus Christus verhielt es sich so: Seine Mutter Maria war mit Josef schon rechtsgültig verheiratet, aber sie hatten die Ehe noch nicht vollzogen. Da stellte sich heraus, dass Maria ein Kind erwartete – durch die Wirkung des Heiligen Geistes.

Yeshua wird erst viel später durch die Heidenchristen und deren Göttervorstellung zu einem LEIBLICH von G'tt gezeugtem Sohn, bzw.sie sagen ER selbst sei G'tt.
Später als wann? Schon Mattajahu, der uns den Stammbaum, über den du redest, überliefert, schreibt davon, dass Jeschu` vom Ruwch HaSchem gezeugt wurde. Und gegen den Ausdruck "leiblich" würden vermutlich die meisten Christen protestieren, weil er nicht das ausdrückt, was sie glauben.

Vom Mashiach erwarten bibeltreue und orthodoxe Juden weiterhin, dass er als Mensch bestimmte Kriterien und Aufgaben erfüllen wird, die die Welt für immer verändern.
Bibeltreue Christen erwarten, dass Jeschu` diese Aufgaben erfüllen wird, wenn er als der Menschensohn zum Gericht über alle Menschen, Juden und Gojim, Lebende und Tote, wiederkommen wird.
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Beitrag von helmut am Sa 24 Apr 2010, 16:44

Die Urgemeinde kannte kein Johannesevangelium, sie hatten ihr eigenes,
Das zu beweisen dürfte dir schwer fallen.

auch die Ebioniten hatten ihr eigenes.
Genauso wie Valentianer und andere Sondergruppen. Die Mehrheit der "Judenchristen" hat in der Frage der Evangelien genauso gedacht wie die großen Kirchen.

Es gab soviele Evangelien.
Kommt darauf an, wann. Wir kennen genau vier Evangelien, die vor dem Jahr 100 entstanden sind. Du findest sie in jeder Bibelausgabe. Was es an späteren Produktionen von "interessierten Kreisen" gab, interessiert mich weniger.
Wenn es dich interessiert: Schau mal in das Protoevangelium Jakobi, das angeblich von Ja`kov, dem Bruder des Herrn, stammt. Ich wette du bringst es nicht fertig, es zu Ende zu lesen (weil es selbstverständlich nicht von Ja`kov stammt).

Paulus war der Gegenspieler zu Yaakov dem Bruder des Herrn.
Wieso schreibst du "Paulus" und "Ja`kov"? Warum nicht "Scha'ul" und "Jakob"? Oder besser konsequent "Paulus" und "Jakobus" bzw. "Scha'ul" und "Ja`kov"?

Scha'ul betont jedenfalls, dass in den wichtigen Fragen, wie es mit der Beschneidung der Gojim ist, die Jeschu` nachfolgen, er mit Ja`kov einer Meinung ist:
Gal 2,9 Die maßgebenden Leute, die als »die Säulen« gelten, Jakobus, Petrus und Johannes, erkannten, dass Gott mir diesen Auftrag anvertraut hat. So gaben sie mir und Barnabas die Hand zum Zeichen der Gemeinschaft. Wir einigten uns, dass Barnabas und ich unter den anderen Völkern die Gute Nachricht verkünden sollten und sie unter den Juden.10 Sie machten nur zur Bedingung, dass wir die verarmte Gemeinde in Jerusalem unterstützten. Darum habe ich mich auch wirklich bemüht.
Es waren gewisse Theologen im 19.Jh., die auf die Idee kamen, Paulus wär der Gegenspieler von Petrus gewesen. Wie das Gegenteil erwiesen wurde, kamen ihre Nachfolger auf die Idee, ihn als Gegenspieler von Jakobus zu sehen. Wofür es weder in den Briefen von Scha'ul einen Beleg gibt noch bei Ja`kov noch in der "Apostelgeschichte" des Griechen (oder hellenistischen Juden?) Lukanos.
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Beitrag von Shomer am Sa 24 Apr 2010, 18:39

@helmut schrieb:"Menschensohn" bezieht sich natürlich auf Dani'el 7, wo der Menschensohn mit den Wolken des Himmels zum Uralten (=HaSchem) kommt, und von ihm mit der Herrschaft über die Welt beauftragt wird, um alle Menschen zu richten. Hier sagt Yeschu`, dasss er (zunächst) dazu gekommen ist, nicht zu richten, sondern zu retten und für die Rettung der Menschen zu sterben. Dass es nötig ist, an Yeshu` und seinen rettenden Tod zu glauben, um vor Gottes Zorn gerettet zu werden, hat Yeschu` mehrfach vor und nach seiner Auferweckung gesagt.
Shalom helmut
Insbesondere der letzte Satz bereitet mir Kopfschmerzen; denn in diesem Fall war Noach nicht gerettet, Avraham, Jitzchak, Ja'akov nicht, Moshe nicht die Propheten.... und dies, obwohl sie Gerechte waren. Sie haben aber alle nicht an Jeshua geglaubt und an den christlichen Christus namens Jesus auch nicht. Das sind zwei verschiedene Sachen, Jesus und Jeshua. Wenn heute bspw. ein Jude gerecht ist, ähnlich den Vätern, und ihm wurde nie der christliche Christus gepredigt, dann ist der - gemäss deiner Aussage - verloren, ganz "einfach". Und ein Christ, der muss sündigen auf teufelkommraus, weil er sonst kein Christ sein kann - Hauptsache er hat die selbst eingebildete Gnade von Jesus am Kreuz. Wo stünde bei Jeshua geschrieben, dass er die Torah für ungülig erklärt? Nirgends! Das Gegenteil ist der Fall. Der Galaterbrief widerspricht Jeshua also vehement, bitte mal zur Kenntnis nehmen. Aber warum wird in christlichen Kreisen trotzdem gelehrt, dass die Torah ungültig ist? Eine Heilsgewissheit, von der nichts geschrieben steht, kann ich nur als eine Trostlüge bezeichnen.

Warum hat Moshe niemals auch nur ansatzweise vom "Neuen Testament" gesprochen und niemals ansatzweise von Satan oder von der Hölle, wie dies in christlichen Kreisen Dogma ist? Hat Moshe das Bundesvolk von JHWH bewusst irre geleitet? Wir haben es hier bekanntlich mit "ewigen Wahrheiten" zu tun. Warum hat Moshe zwar von "einem Propheten wie mich, aus deinen Brüdern" gesprochen, niemals aber von einem christlichen Religionsstifter Jesus Christus, der mit dem Judentum fast nichts zu tun hat, ausser dass er in Bethlehem geboren und in Jerusalem gestorben wurde?

Das Vertreten christlicher Dogmen, auch wenn sie mit dem hebräischen Namen Jeshua, statt dem lateinischen Je-Sus verbunden werden, halte ich für einen schlechten Synkretismus, auch wenn dies in messianischen Kreisen gang und gäbe ist. Es soll nämlich Zeitgenossen geben, denen so etwas auffällt. Mir stellt sich heute nicht mehr die Frage, was im sogenannten NT Nachbearbeitungen, Redaktionen und Pseudepigraphen sind, sondern die Frage für mich lautet: "Was ist es nicht?" Wenn ich Aussagen im "NT" nicht mit der Tenach belegen kann, dann sind sie für mich apokryph und wenn ich sie mit der Tenach belegen kann - wofür brauche ich das "NT" dann noch? Das "NT" kann mir heute nur noch gewisse Hinweise geben, es ist aber ausgeschlossen, dass es sich dabei um das "unfehlbar geoffenbarte Wort Gottes" handelt, das von gewissen Kreisen behandelt wird, als sei es "Gott" in Person. Zu viele Nachbesserungen durch Kirchenväter und Kirche können einem unvoreingenommenen Leser darin auffallen, wenn er das will.

Dass Jesus "Gott" ist, das ist ja völlig klar. Er gehört nämlich zu denjenigen Göttern, von denen JHWH sprach: "Ihr sollt keine anderen Götter haben...." Jesus ist selbst dann ein Götze, wenn wir seinen Namen zu "Jeshua" zurück übersetzen, ihn aber weiterhin mit seinen heidnischen Eigenschaften lehren. Jeshua war nämlich Jude und nicht etwa ein konvertierter Christ!

Helmut, wie viele Paulusse haben am "NT" geschrieben? Da jeder "Christ" (d. h. Mithras-Anbeter) der seinerzeit etwas auf sich hielt, irgendeinen "christlichen" Text verfassen und Paulus zuschreiben konnte, dürfte heute schwer auszumachen sein, was von Paulus kam und was von Sha-ul, ausser, man prüft alles "paulinische" einmal an der Tenach. Ein Galaterbrief fällt so z. B. schon einmal mit Pauken und Trompeten durch. Der Galaterbrief ist katholische Theologie in Reinkultur, wie die evangelische Theologie auch - nur müsste man das sehen dürfen.

Hier einmal das kürzeste Himmelreichsgleichnis zur Veranschaulichung, an was wir eigentlich glauben, wenn wir das "Himmelreich" sind:
Mat 13:33 Ein anderes Gleichnis redete er zu ihnen: Das Himmelreich ist gleich einem Sauerteig, den ein Weib nahm und unter drei Scheffel Mehl vermengte, bis es ganz durchsäuert ward.
Der Jude Jeshua bezeichnet die "wahre Lehre" der Christenheit als Sauerteig. Allerdings ist von Moses bekannt, dass Sauerteig in Verbindung mit Pessach (Abendmahl) den Tod bedeutet. Seien wir doch so ehrlich und prüfen wir uns selbst! Jeder jüdische Haushalt wird vor Pessach akribisch von Sauerteig gereinigt und der Militärrabbiner geht sogar mit einem Gasbrenner durch die Militärküchen, um jedes mögliche Krümelchen Sauerteig notfalls weg zu brennen. So sehr wird Sauerteig im Judentum gehasst. Im Christentum ist das im geistlichen natürlich etwas völlig anderes, so abgestumpft sind wir schon gegen Sauerteig in der "geistlichen Speise". Bekanntlich gibt es keine Methode, Mehl und Sauerteig nach dem Vermischen wieder zu trennen. Demzufolge kann auch jüdisches und christliches nicht mehr getrennt werden. Als mir mein Sauerteig auffiel, begann ich, bei dem christlichen Sankt Paul alias Paulus den Sauerteig zu erkennen und rate mal, was dann geschah: Ich habe ihn mit dem geistlichen Gasbrenner verbrannt. Ja, der "grosse Heidenapostel Paulus" hat sich so oft widersprochen, dass ich ihm kein Wort mehr glauben kann, das ich nicht in der Tenach lese. Und was dem katholischen Je-Sus alles in den Mund gelegt wurde, wovon der Jude Jeshua nicht die geringste Ahnung hatte - auch dieser Umstand lehrt noch das Staunen.

Ferner verteidigst du die Irrlehre der Jungfrauengeburt - bitte lasse es, du könntest dich nämlich sehr irren. Eine Prüfung von Mat. 1:23 an Jes. 7:14 beweist nämlich das Gegenteil von dem, was im Matitjahu steht. Wer mit Matitjahu beweist, dass Jesus (auch wenn er ihn Jeshua nennt), von der Jungfrau Maria geboren wurde, der beweist gleichzeitig, dass Maria die heilige Jungfrau, heilige Gottesmutter, Himmelskönigin und was nicht alles ist. Das gehört zusammen, da man Jesus und Maria genauso wenig trennen kann, wie Semiramis und Thammuz oder Isis und Horus, selbst dann nicht, wenn man behauptet, dies zu können.

Einen schönen Sonnen-Tag wünscht
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Beitrag von helmut am So 25 Apr 2010, 16:45

@Teymur B schrieb:Für mich ist die Himmelfahrt,das verborgene Leben Yeshua's.
Von dem redet die Sekte der Ahamdiyya, zu der auch der Herr Saleem gehört, zu dem du verlinkt hast. Fachleute haben längst erkannt, dass deren "Beweise" nix wert sind. Der "Grabstein Jesu" ist der Grabstein eines "Boddhisatva" (mit z.T. falsch gelesen indsichen Buchstaben und einer willkürlichen eingeschobenen Worttrennung). Eine andere, ähnliche Verleseung hatte übrigens dazu geführt, dass Buddha im Mittelalter unter dem Namen Josafat als katholischer Heiliger verehrt wurde (Josafat <- Boddhisatva).

Es gibt keinen ernst zu nehmenden Hinweis darauf, dass Jesus jemals östlich des Euphrat war, von Kaschmir ganz zu schweigen, oder dass er nach seiner Kreuzigung irgendwo als normaler Mensch gelebt hat.
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G´ttes Sohn - Sohnschaft - Seite 5 Empty Off Topic: Keine verlorene Stämme

Beitrag von helmut am So 25 Apr 2010, 17:07

Elishua schrieb:Es kann durchaus stimmen, daß verlorene Stämme im heutigen Afganistan gibt. Nur die verlorenen Stämme sind nicht nur da zu finden, sondern Weltweit!
Was für verlorene Stämme? Nach dem Exil kamen Teile des ehemaligen Nordreichs zur jüdischen Provinz im Perserreich bzw. später im Römerreich. Auch kannst du im Tenakh entdecken, dass im reich Juda nicht nur Jhuwda und Ben-Jamin (Jhowschu` 19,6), sondern auch Schim'on, Teile von Levij und andere Stämme lebten. Zur Zeit Jeschu`s wissen wir z.B. von Angehörigen Jhuwdas, Ben-Jamins, Levijs und Aschers.

In Jeschajahu 6,13 kannst du sehen, dass die Masse der Israeliten zu seiner Zeit keine Zukunft im Volk Gottes hatten, und nur ein "Rest" übrig bleibt.

Sviw kommt die Theorie, dass in Kaschmir nachkommen der verlorenen Stämme leben, durch die Beobachtung, dass einige Stämme im Hindukusch Regelungen kennen, die an Sabbatjahr und Jobeljahr erinnern. Was als Beweis etwas dürftig ist. Aber selbst wenn da was dran wär: das sind keine Juden, schon seit Jahrhunderten, wenn nicht seit Jahrtausenden, nicht mehr.

ja, und es gibt Leute, die überall verlorene Stämme entdecken, da wird dann (gegen jede Evidenz) "British" von b'rith abgeleitet, oder Gallier von Galiläa. Ernst nehmen kann ich das nicht.
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