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Fragen zum Baum der Erkenntnis und des Lebens

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Fragen zum Baum der Erkenntnis und des Lebens

Beitrag von Luluthia am Di 05 Jan 2010, 12:36



Und Gott der Herr sprach: Siehe, der Mensch ist geworden wie unsereiner und weiß, was gut und böse ist. Nun aber, dass er nur nicht ausstrecke seine Hand und breche auch von dem Baum des Lebens und esse und lebe ewiglich!... Und er trieb den Menschen hinaus und ließ lagern vor dem Garten Eden die Cherubim mit dem flammenden, blitzenden Schwert, zu bewachen den Weg zu dem Baum des Lebens. 1. Mos. 3,22 u. 3,24

Meine Fragen hierzu:

Laut obigen Bibeltext scheint der Mensch nach dem Essen vom Baum der Erkenntnis, in der Tat wie HaSchem zu wissen, was gut und was böse ist. Da ich bei manchen Menschen nicht unbedingt den Eindruck habe, dass sie wirklich zwischen Gut und Böse unterscheiden können, frage ich zunächst mal, ob der Mensch grundsätzlich in der Lage ist, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden, seit er vom Baum der Erkenntnis gegessen hat?

Kann man den Baum der Erkenntnis überhaupt als realen Baum betrachten oder mehr als Sinnbild? Wenn man ihn sinnbildlich betrachtet, was ist dann im Prinzip wirklich passiert, als Eva vom Baum der Erkenntnis aß? Sprich, wie kam sie an das Wissen von Gut und Böse überhaupt heran?

Laut obigen Text gibt erst die Frucht vom Baum des Lebens dem Menschen ewiges Leben. Scheinbar hatten Adam und Eva vor dem Sündenfall noch gar nicht vom Baum des Lebens gegessen. Somit waren sie auch noch nicht unsterblich, oder?

HaSchem hat Cherubime zum Bewachen des Baumes des Lebens bestellt, so dass jetzt doch kein Mensch wirklich an den Baum des Lebens herankann, oder?

Auch wenn der Baum des Lebens nur sinnbildlich zu nehmen ist, so hat HaSchem dann quasie das Wissen über den Baum des Lebens durch die Cherubime eingeschränkt, richtig?

Im Kabbalistischen Bereich wird viel über den Baum des Lebens geschrieben. Es gibt viele kabbalistische Meditationen, aber auch in der Magie wird immer wieder auf die Kabbala Bezug genommen. Viele Kabbalistische Lehren deuten immer wieder auf eine Trinität HaSchems hin, was ich sehr fragwürdig finde. Deshalb hier meine Frage: Inwieweit ist die Kabbala wirklich jüdisch? Sind die Lehren der Kabbala bezgl. des Baumes des Lebens mit Vorsicht zu genießen?

Letzte Frage: Wenn der Mensch eines Tages wieder Aufersteht, HaSchem alles neu geordnet hat, und alles so geworden ist, wie es HaSchem von Anfang an geplant hatte, wird der Mensch dann immer noch zwischen Gut und Böse unterscheiden können? Gibt die heilige Schrift hierüber überhaupt eine Auskunft?

So, hoffe ich erhalte wieder viele Antworten.

LG, Luluthia
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Re: Fragen zum Baum der Erkenntnis und des Lebens

Beitrag von Eaglesword am Di 05 Jan 2010, 22:12

Sehr gute Fragen, werte Luluthia! Bitte warte ein klein we bit, schließlich muss man erst nachdenken und eventuell recherchieren.


"und du sollst nicht eine Frau zu ihrer Schwester nehmen, sie zu kränken, wobei du ihre Blöße neben ihr aufdeckst bei ihrem Leben"
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Re: Fragen zum Baum der Erkenntnis und des Lebens

Beitrag von Eaglesword am Do 07 Jan 2010, 07:38

Versuch einer ersten Überlegung...
Wenn stimmt, was im Brief an die römische Gemeinde steht, so haben wir ein Gewissen. Beiden Teilen der Menschheit ist es zu eigen. Die heidnische Mehrheit verfügt über eine bestimmte Art von Torah, denn "ihre Gedanken lehnen entweder 1ander ab oder bestätigen sich in ihrem Gewissen". Das bedeutet für sie, dass El ihnen eine Beurteilung außerhalb der geschriebenen Torah zukommen lässt, während Er uns innerhalb der Torah bewertet.
Somit hat jeder Mensch ein wie auch immer ausgeprägtes und bearbeitetes Gewissen.


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Re: Fragen zum Baum der Erkenntnis und des Lebens

Beitrag von Eaglesword am Sa 09 Jan 2010, 19:57

Hm, was ist "ewiges Leben"? Jedenfalls scheint es das im Garten doch noch nicht gegeben zu haben, zumindest nicht nach dem "Essen der Frucht". Vorher aber eventuell. In den Episteln steht ja, dass "der Tod in das Leben durchgedrungen" war. Wo er sich vor dem Sündensturz befand, ist nicht so klar. Vielleicht war "das Totenreich" ein abgeschlossenes Terrain, mit welcher Bedeutung auch immer.
Beim schnellen Lesen entgeht uns mitunter so manche Frage...


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Re: Fragen zum Baum der Erkenntnis und des Lebens

Beitrag von Schwertlilie am So 10 Jan 2010, 12:22

Warum wird denn das Essen der Frucht vom Baum der Erkenntnis überhaupt als Sündenfall bezeichnet? Heißt es nicht, daß man nach dem Verzehr der Frucht informiert ist über gut und böse, daß man weiß, was gut und was böse ist?

Um sich überhaupt bemühen zu können, ein nach dem Gewissen guter Mensch zu sein, bedarf es doch dem Wissen, was gut und böse überhaupt ist. Wir erziehen auch unsere Kinder dahin, daß sie wissen, wie man sich verhalten sollte, was sich gehört und was frech ist. Das tun wir mit der Süße unserer Liebe, also auch mit einer Art Frucht.

Mir drängt sich der Gedanke auf, daß Adam und Eva noch sehr jung sind, vielleicht Kinder, bevor sie die Frucht essen. Danach sind sie in Kenntnis gesetzt, was gut und böse ist, also haben sie vielleicht eine gewisse Reife erlangt. Ihnen wird bewußt gemacht, daß sie sterblich sind und daß sie nun nicht mehr im Paradies bleiben können, sondern für ihr Überleben arbeiten müssen. Das ist wie ein Prozeß des Erwachsenwerdens.

LG

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Re: Fragen zum Baum der Erkenntnis und des Lebens

Beitrag von Eaglesword am So 10 Jan 2010, 15:16

Was du grade beschrieben hast, ist nur der Zustand, wie wir ihn kennen. Was vorher war, entzieht sich unserer Erfahrung. Nur durch antike Aufzeichnungen wissen wir überhaupt etwas von einer "früheren Welt", welche "durch die Flut zerstört wurde", und was noch weiter voraus war, finden wir in Genesis 1 und in Yaschar/Jaschar so wie in Hennoch.


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Re: Fragen zum Baum der Erkenntnis und des Lebens

Beitrag von Luluthia am Mo 11 Jan 2010, 11:40

Shalom Schwetlilie!

Deinen Gedanken finde ich gar nicht mal so schlecht, zumindest im Hinblick auf das, was wir derzeit erleben. Solange wir noch Kinder sind, können wir das Leben und die Welt noch paradiesisch erleben. Erst mit aufkommender Reife, schwindet dies aus uns.

Möglich, dass HaShem die Kinder in der Tat noch irgendwie schützt. Denn erst mit der Bar/Bat Mitzva wird der Mensch erwachsen und religionsmündig und somit selbstverandtwortlich. Das Alter, welches man bei der Bar/Bat Mitzva hat, kann man durchaus als Alter bezeichnen, in welchem man den Stand eines jungen Erwachsenen hat.

Dennoch muss man die Tatsache, dass Adam und Eva von der Frucht des Baumes der Erkenntnis gegessen haben so einordnen, dass es uns Menschen nichts gutes gebracht hat, sondern in der Tat Tod und Verderben. Deshalb kann man das Geschehen auch als Sündenfall betrachten.

Wenn wir den Brief an die römische Gemeinde betrachten, scheint zwar jeder Mensch heutzutage ein Gewissen zu haben, doch scheint mir, dass wir trotz der Frucht des Baumes der Erkenntnis nicht zu 100% erkennen können, was gut und was nun böse ist.

Wahrscheinlich hat uns HaShem deshalb die Tora auch überreicht, damit wir eine Richtlinie haben über das, was für uns gut und was für uns schlecht ist.

LG, Luluthia
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Re: Fragen zum Baum der Erkenntnis und des Lebens

Beitrag von Schwertlilie am Mo 11 Jan 2010, 16:27

Schalom Luluthia,

es macht wirklich oft den Eindruck, daß Einige nicht wissen, was gut und böse ist. Aber sicher gibt es auch die Jenigen, die etwas unternehmen wollen, was nun mal als was Böses einzuschätzen ist, allerdings bietet sich trotzdem ein Vorteil für diese Leute. Oft wird dann nach einer Begründung gesucht, die das Böse rechtfertigen können. So können sie ihr Gewissen überlisten. Wenn es um finanzielle Vorteile oder um gute Positionen geht, in denen man Macht ausüben kann, dann ist einigen jedes Mittel recht.

Wenn jemand selbst Konflikte oder eine Unzufriedenheit mit sich hegt, könnte er auch den Vorteil genießen, daß er sich erhaben fühlt, sobald er jemanden niedermachen kann. Auch solche Absichten gibt es häufig.

LG

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Re: Fragen zum Baum der Erkenntnis und des Lebens

Beitrag von Eaglesword am Mo 11 Jan 2010, 16:52

Nu gibt es die Taktik, das eigene Gewissen zu manipulieren, es mundtot zu bekommen. Ebenfalls kann man Andere manipulieren durch das Einreden eines schlechten Gewissens. Typische angewendete Psikologie, um eigene Vorteile zu sichern. Das übliche Spiel ald.
Religiös, ideologisch wie auch politisch immer wieder angewendet. Niggs Neues unterm Vordach.


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Re: Fragen zum Baum der Erkenntnis und des Lebens

Beitrag von Eaglesword am Mi 09 Feb 2011, 05:49

Einige der Gedanken habe auch ich seit Längerem betrachtet. Wer letztlich Nachasch wirklich war, ist aus Genesis 1 nicht zu ersehn. Erst Chenoch/Henoch zählt Namen auf, die uns irgend wie vertraut vorkommen. Was das Reich der 1.000 Jahre und anschließend die Ewigkeit betrifft, habe ich eine Ausarbeitung vor Jahren geschrieben. Momentan befindet sie sich noch in Revision.
Jedenfalls wird die Ewigkeit anders verlaufen als von der christlichen bzw. kirchlichen Theologie beschrieben. Auch befindet sich der Ort an unerwarteter Stelle, eben so wie "Himmel" und "Hölle" eine echte Überraschung darstellen dürften.


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