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Für Sünden opfern - geht das überhaupt?

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Für Sünden opfern - geht das überhaupt?

Beitrag von Shomer am Sa 25 Nov 2017, 11:38

Wenn ein Jude einen geistlichen Sachverhalt erkundet, begibt er sich in der Torah zur Ersterwähung eines Wortes. Nehmen wir in unserem Fall einmal den Suchbegriff "Opfer". Auf Hebräisch heißt Opfer, Opfergabe: Minchah (מִנְחָה) Und dieser Begriff erscheint das erste Mal in der Torah hier:

1 Mose 4:3-5 Elbf.  Und es geschah nach Verlauf einer Zeit, da brachte Kain dem Jahwe eine Opfergabe von der Frucht des Erdbodens;  4  und Abel, auch er brachte von den Erstlingen seiner Herde und von ihrem Fett. Und Jahwe blickte auf Abel und auf seine Opfergabe;  5  aber auf Kain und auf seine Opfergabe blickte er nicht. Und Kain ergrimmte sehr, und sein Antlitz senkte sich.
Wer hat den beiden gesagt, dass sie opfern sollen oder müssen und was oder wofür? Der Begriff "Sünde" erscheint erst nach diesem Zwischenfall mit dem Opfer, vorher wird die "Sünde" in der Torah nirgends erwähnt, noch nicht einmal beim "Apfelessen" wegen der Schlange.

1 Mose 4:7 Elbf.  Ist es nicht so, daß es (Kains Antlitz) sich erhebt, wenn du wohl tust? Und wenn du nicht wohl tust, so lagert die Sünde vor der Tür. Und nach dir wird sein Verlangen sein, du aber wirst über ihn herrschen.
In allen heidnischen Religionen wird geopfert, die christliche nicht ausgenommen. Während früher die Priester ihren Gottheiten Tier- und Menschenopfer darbrachten, opfert man heute eher bargeldlos per Banküberweisung. Die Priester leben überall vom Opfer. Dass sogar die berüchtigten Baals-Priester Menschen opferten (und logischerweise auch konsumierten), lässt sich z. B. in der deutschen Sprache belegen: Der Baals-Priester heißt auf Hebräisch "Kahane Baal" und bildet die etymolgoische Grundlage des Wortes "Kannibale".

Dass Rabbi Jeshua BarJosef durch den Statthalter des Pontifex Maximus exekutiert wurde, sollte m. E. als gegeben angesehen werden. Alle Infos, die darüber hinaus gehen (Gottessohnschaft, Menschenopfer usw.) sind offensichtlich zu verneinen. Wäre Jeshua der Sohn Gottes gewesen, so hätte es sich bei ihm um einen Halbgott nach griechisch-mythologischem Vorbild gehandelt, ja, und dann kann man ihm noch andere mystische Eigenschaften anhängen, bei denen sich unser Rabbi nicht einmal mehr wehren kann, da er (im Gegensatz zum Katholik Jesus Christus) nach seinem Tod keinen Mucks mehr machen konnte. Der Tod des Juden Jeshua war kein Opfer; da musste einer der vielen jüdischen Oppositionellen des Kaisers in Rom weg. Mehrfach hörte ich die Zahl von 6000 "Kreuzigungen" von Juden durch die Römer in jener Zeit. Dass Oppositionelle weg müssen, war vor gut 70 Jahren auch in Deutschland noch bekannt (z. B. Dietrich Bonhoeffer - man brauchte über ihn nur eine "liebe Geschchte" zu erfinden, dann wäre auch er ein Halbgott, der irgendwann einmal von den Toten auferstehen wird und zurück kommt usw.). Bonhoeffer hat sich zwar geopfert, das hat mit unserem Opfergedanken aber nicht sehr viel gemein.

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Re: Für Sünden opfern - geht das überhaupt?

Beitrag von Elischua am Sa 25 Nov 2017, 12:10

G´tt hat niemals Tier - und Menschenopfer geboten - niemals. Man geht davon aus, das G´tt damals Abels Opfer, der Tiere opferte, annahm, deswegen auch Tieropfer wichtig sind. Nein, warum hat sich G´tt Abel angenommen und nicht Kain? Weil Abel mit dem Herzen näher bei G´tt war als Kain. G´tt hat somit Abel angenommen, weil er G´tt sehr nahe war mit dem Herzen, denn G´tt sieht auf das Herz und nicht auf das äußere. Kain opferte Getreide, Obst und Gemüse etc.
Was kann damals geschehen sein, das Abel ums Leben kam? Kain hat ihn nicht umgebracht und hat sich event. so zugetragen haben könnte:
Als G´tt das Opfer von Abel annahm, wurde Kain sauer, hat es nicht verstanden warum er, Abel, und er Kain doch kein Blut vergossen hat betr. Opfer sein Bruder Abel aktzeptiert wurde. Sie fingen das streiten an, mich liebt G´tt mehr, nein, mich liebt G´tt mehr, fingen das rangeln an, und Kain stupste seinen Bruder Abel und Abel ist hingefallen und hat sich vermutlich durch den Sturz am Kopf verletzt. Und Kain hat dies ganz schön fertig gemacht, was ist mit seinem Bruder, warum bewegt er sich nicht mehr - und das erstemal den Tod erfahren.

Auch ist das Opfern für Tiere nicht erst in Erscheinung getreten als G´tt es angeblich seinem Volk lt. Thora empfohlen hat. NEIN! Diese Opferrituale gab es bereits bei den Semiten ( Sem, ein Sohn Noahs) und wurde von Kultur zu Kultur weitergegeben. Unser Volk lebte über 400 Jahre in Ägypten und dort wurden auch Tiere geopfert und das Volk dies dann auch übernahm. Denn die Götter deren die Fleischopfer galten und sich für G´tt ausgaben, die Menschen nun meinten, wir müssen dies unsern G´tt JaHWeH auf geben. Somit ist dieser Opferwahn entstanden. Steht auch im Tanach, daß G´tt dies nie wollte - es ist Menschenwunsch und Wille.

Warum soll G´tt seine wundervolle Schöpfung umbringen, die er doch über alles liebt? Nein, G´tt hat dies nie gewollt, die Menschen wurden verführt. Wir kämpfen nicht mit Fleisch und Blut - sondern mit Geistesmächten -es ist so, auch wenn dies viele nicht wahr haben wollen.


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Re: Für Sünden opfern - geht das überhaupt?

Beitrag von Shomer am So 26 Nov 2017, 20:03

Für Sünden opfern - geht das überhaupt?

Dazu hätte ich eine Gegenfrage: Was überhaupt sind Sünden? Ah, die erste und wichtigste Sünde scheint die Erbsünde zu sein, der alle Menschen auf diesem Globus, ob Katholiken, Juden, andere Christen und alle Heiden unterworfen sind, ob sie das wissen oder nicht. Ja, und wegen dieser Erbsünde kommen alle per se in die Hölle, die es nicht gibt. Für diese Erbsünde musste Jesus als Retter der Welt natürlich sterben, damit alle, die an ihn glauben nicht verdammt werden. Und dann habe ich noch ein anderes Problem: Ein Jude sündigt, wenn er den Sonntag hält und den Sabbat bricht und ein Christ sündigt, wenn er den Sabbat hält und den Sonntag nicht. Für welche Sünde ist der sündlose Jude und Gottessohn Jesus nun das taugliche Opfer?

Dann stelle ich mir einen Mann vor, der viele Schafe hat und einen, der nur eines hat. Der reiche Mann kann sich in unserem Fall das Sündigen leisten; denn das Opfern von einem oder zwei Lämmern tut ihm nicht weh, und der arme ist wegen des Opferns seines einen Lämmchens ruiniert. Ist dies Gerechtigkeit von JHWH? Wohl kaum!

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Re: Für Sünden opfern - geht das überhaupt?

Beitrag von Elischua am So 26 Nov 2017, 21:17

Man redet über Sünde - aber keiner erklärt das Wort Sünde. Wenn ich Menschen frage, was sind Sünden - keine Antwort.

Was bedeutet nun das Wort Sünde: Verfehlung, Fehler, Schwachheiten. Inwieweit kann man was dafür für seine Fehler, Schwächen - seiner Verfehlung. Jeder Mensch hat somit "Sünden" = Verfehlungen, jeder, da gibt es keine Ausnahmen. Als bekannte Sünden sind z.B. morden, stehlen, lügen, betrügen etc. Es gibt Menschen die das tun - aber warum? Und es gibt Menschen die es nicht tun. Z.B. die Kirchen und Co.KG begehen schwere Sünden - Verfehlungen, indem sie ihre Gläubigen mit falschen Lehren, die ihnen bewusst sind zu belügen, oder unsere Politik -  ist nur ein Beispiel.

Psalm 19,13:
Menge-Bibel: Verfehlungen – ach, wer nimmt sie wahr? Von den unbewußten Fehlern sprich mich los
Einheitsübersetzung 1980: Wer bemerkt seine eigenen Fehler? / Sprich mich frei von Schuld, die mir nicht bewusst ist
NGÜ - Neue Genfer Übersetzung: Wem fällt es schon gleich auf, wenn er falsch gehandelt hat? Sprich mich frei von unbewusster Schuld!
Luther 1912: Wer kann merken, wie oft er fehlet? Verzeihe mir die verborgenen Fehler
Siehe auch Psalm 69,6.

Was können die unbewussten Fehler und Schwächen sein? Können wir was dafür, daß wir so "ticken", verhalten etc. Was kann die Ursache sein?
Dies beginnt bereits im Mutterleib. Wenn z.B. die Mutter unter Stress leidet, Alkohol trinkt, raucht, Vitaminmangel hat, wird dies an das Kind ungewollt übertragen. Z.B. wird krank geboren, ist psychisch nicht gut drauf. Warum werden soviele Kinder heute mit Diabetes geboren? Weil die Mütter sich z.B. mit Lebensmittel vollstopfen, und die meisten von der Industrie hergestellten Nahrungsmittel mit Industriezucker zugeschüttet sind. Und so vieles mehr. Auch Krankheiten können von den Eltern an das Kind vererbt werden - ist Fakt.
Kann dieses Kind nun was dafür was sie von ihren Eltern vererbt hat - ist bekannt unter der Erbsünde.

Dann kommt hinzu, wie wurden wir erzogen? Von wem und was? Eltern, Kindergarten, Schule, Lehrer, Freunde, Vereine etc. etc. Es kann positiv - sowie negativ sein.

Unser G´ttvater weiß darum, und versteht unser verhalten etc. ER kennt uns besser, als wir uns selbst kennen, wir meinen es uns zu kennen. ER hilft uns die Fehler, Schwächen - unsere Verfehlungen zu erkennen und von diesen uns zu befreien. Es ist so - spreche aus eigener Erfahrung und konnte Dank Vaters Hilfe von einigen Fehlern und Schwächen befreit hat. Dafür können wir nichts und verurteilt uns nicht.

Wenn ich Zeit habe, werde ich hier tiefer eingehen und noch mehr hierzu erklären - da es ein wichtiger Themenbereich ist.


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Hes. 3,10 Und er JaHWeH sprach zu mir: Menschenkind, alle meine Worte, die ich zu dir reden werde, nimm in dein Herz auf, und höre sie mit deinen Ohren!
Jer. 17,5 So spricht JaHWeH der HERR: Verflucht ist der Mann/Frau, der auf Menschen vertraut und Fleisch ( = eigenes Können) zu seinem Arm ( = Rettung, Hilfe) macht und dessen Herz vom JaHWeH dem HERRN weicht!

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Re: Für Sünden opfern - geht das überhaupt?

Beitrag von Shomer am So 26 Nov 2017, 21:24

Ich gehe davon aus, dass der ALLEIN HEILIGE (HKB"H) genau weiß was Sünden sind und dass er diese in der Torah abschliessend behandelt hat. Neue Sünden wie z. B. Gedankensünden, kann man getrost ausschließen, ohne dass etwas passiert. Gedankensünden muss man vermutlich in einem Beichtstuhl bekennen und dann muss man 50 Rosenkränze beten und 20 Ave Maria und, und, und - wäre auch eine Art des Sühnopfers, die aber ist in der Torah völlig unbekannt.

Es geht hier nur um die Opfer für die Vergebung von Sünden. Heiden opfern aber noch aus völlig anderen Gründen, für eine gute Ernte oder für Glück z. B. oder man opferte seine Kinder für die Fruchtbarkeit. So finden wir auch in der Torah die verschiedenartigsten Opfervorstellungen (Schwingopfer, Ganzopfer, Opfer zum lieblichen Geruch, Opfer der ersten Früchte usw.) Die Christenheit hat jedoch alle Opfer auf ein einziges zusammen gestrichen: Golgatha, wo ein sündloser Jude von einem heidnischen Theos (Gott) für die Sünden der Welt geopfert worden sein soll. ELOHIM jedoch hatte gesprochen: "Bete Theos nicht an und diene ihm nicht". Dies wäre eigentlich die schlimmste Sünde (sprich: Götzendienst), darf in der Christenheit aber niemals gelehrt werden.

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