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Wie wurde der Gesalbte gesalbt?

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Wie wurde der Gesalbte gesalbt?

Beitrag von Shomer am Mo 20 Nov 2017, 09:04

das Eingangsposting lautete :

Wie wurde der Gesalbte gesalbt?
[size=13][size=13]Einleitung[/size][/size]
Während meiner Zeit in der Bundeswehr lernte ich eine Regel, die zwar in jeder Armee gelten dürfte, jedoch niemals in religiösen Angelegenheiten gelten sollte: Der letzte Befehl gilt. Im Judentum gibt es denn auch eine Regel, nach der man zum „ersten Befehl“ gehen muss. Aber im Christentum und im Islam finden wir (leider) eben genau die Vorstellung, dass die letzten Informationen gelten. In der Armee kann ein Hauptmann einem Soldaten einen Befehl erteilen und kaum ist der Soldat um die Ecke, da befielt ein Unteroffizier dem Soldaten das genaue Gegenteil – der letzte Befehl gilt. Und in den erwähnten Religionen – da kann der Mose etwas von JHWH geoffenbart bekommen haben – weil die erwähnten Religionen es aber besser wissen, gelten halt das „Neue Testament“ oder der Koran. Sodom und Gomorrha hatten auch einmal beschlossen, dass ihre eigene, „neue“ Vorstellung von Gerechtigkeit gilt und nicht das, was Abraham und Lot dazu meinten – mit bekanntem „Erfolg“.
5 Mose 4:1-2 Elbf. Und nun, Israel, höre auf die Satzungen und auf die Rechte, die ich euch lehre zu tun, auf daß ihr lebet und hineinkommet und das Land in Besitz nehmet, welches Jahwe, der Gott eurer Väter, euch gibt. 2 Ihr sollt nichts hinzutun zu dem Worte, das ich euch gebiete, und sollt nichts davon tun, damit ihr beobachtet die Gebote Jahwes, eures Gottes, die ich euch gebiete.
Was gilt nun? Der katholische Heilige St. Paul alias Paulus bezeichnet den Tanach im „NT“ mehrfach für ungültig, aber Mose bezeichnete hier lange vorher das „NT“ für ungültig, das er prophetisch wohl erwartete. Mose schien geahnt zu haben, was katholischerseits auf „seine“ Torah zukommen würde. Gilt tatsächlich das, was sich vor ca. 1500 – 2000 Jahren gewisse Heiden (Römer, Griechen....) im „NT“ haben einfallen lassen – der „letzte Befehl“, sozusagen oder gilt das, was Mose von JHWH empfangen hatte? Vers 2 ist eindeutig: „Ihr sollt nichts hinzu tun“ (auch kein „Neues Testament“)! – Und dann erinnere ich mich an Aussagen von ganz „schlauen“ Christen, dass die Juden angeblich aber doch Propheten und Schriften zu den Worten von Mose hinzu gefügt hätten. Nun, wer so etwas behauptet, der hat zwar fundierte Kenntnisse vom Katholizismus, nicht aber Infos über das Judentum. Der Umstand, dass in der katholischen Bibel eine mehr oder weniger zutreffende Übersetzung der Torah (5 Bücher Mose) mit anderen jüdischen (AT-) und heidnischen (NT-) Büchern zusammen gebunden wurde, täuscht nämlich ungemein. So etwas gäbe es bei Juden niemals. Sie machen nämlich einen nicht unwesentlichen Unterschied zwischen der Torah und ihren anderen Schriften. Keinem Juden käme es in den Sinn, an eine Torah-Rolle z. B. auch noch eine Jesaja-Rolle anzunähen, vom „NT“ ganz zu schweigen. Dass Christen aber ihr „Neues Testament“ über die Torah stellen, zeugt von einer Arroganz dem HEILIGEN Israels gegenüber, gesegnet sei ER (HaKadosh Baruch Hu [HKBH]), die nicht mehr zu überbieten ist. Ich bin davon überzeugt, dass die Abrechnung nicht mehr lange auf sich warten lassen wird.
Psalm 119:105 Luther Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege
Für den Psalmisten war klar, dass hier ein „Neues Testament“ nicht infrage kommt, da es so etwas zu seinen Lebzeiten noch gar nicht gab. Ein Psalmist, der über das Wort schrieb und sang, der meinte nur und ausschließlich die Torah. Wie kommen „Christen“ eigentlich darauf, in dieses „Wort“ noch ein katholisches „NT“ hinein zu interpretieren?
Christus ist des Gesetzes Ende
Römer 10:4 Luther Denn Christus ist des Gesetzes Ende; wer an den glaubt, der ist gerecht.
Die Idee des „Christus“ wurde von einem Mann erfunden, der das Judentum und dessen ELOHIM JHWH abgrundtief hasste und bekämpfte. Nur so ergeben seine Aussagen im „NT“ einen Sinn. Wobei er unmöglich alles selbst geschrieben haben konntekatholische Redakteure und Bibelübersetzer haben ihr „Bestes“ gegeben, seine Anti-Torah-Tiraden noch zu vervollständigen. Ein Aspekt dürfte sein, dass er den hebräischen Begriff „Torah“ mit „Gesetz“ wiedergab statt korrekt mit „Weisung“.

Anderes Beispiel:
Bei „Christus ist des Gesetzes Ende“, steht hier auf Griechisch „Telos“ (Zweck, Ziel) und wenn ein Jude auch noch „Christus“ mit „Mashiach“ übersetzt (wovon aber abgeraten werden muss), kann er sich sogar mit dieser Aussage identifizieren. Beim zweiten Teil des Verses hört es dann aber definitiv auf! „Wer an ihn (Christus) glaubt, der ist gerecht.“ Hier hat das Team „St. Paul“, bestehend aus Paulus, Redakteuren und Übersetzern der katholischen Kirche alle Register gegen die Torah gezogen. Noch ein Beispiel:
1 Timotheus 1:8-9 Luther Wir wissen aber, daß das Gesetz gut ist, so es jemand recht braucht (9) und weiß solches, daß dem Gerechten kein Gesetz gegeben ist, sondern den Ungerechten und Ungehorsamen, den Gottlosen und Sündern, den Unheiligen und Ungeistlichen, den Vatermördern (….)
Dann hat St. Paul in diesem Fall dem Timotheus geschrieben, dass alle, die die Torah halten in seinem Sinn und Geist „Ungeistliche“ und „Unheilige“ sind. Er hat an anderer Stelle durchgegeben, dass niemand das Gesetz „recht brauchen“ kann. Im sogenannten Galaterbrief hat St. Paul aber richtig gegen die Torah polemisiert, z. B. hier:
Galater 3:13 Elbf. Christus hat uns losgekauft von dem Fluche des Gesetzes, indem er ein Fluch für uns geworden ist (denn es steht geschrieben: "Verflucht ist jeder, der am Holze hängt!"
Dass derjenige, der die Torah tut, unter dem Fluch ist, ist eine ganz unverfrorene Lüge des katholischen Vordenkers St. Paul, auf die jeder herein fällt, der die Torah nicht kennt. Das krasse Gegenteil ist nämlich der Fall: Gesegnet ist derjenige, der die Torah hält und verflucht der, der sie nicht hält und meint, durch einen Glauben an einen katholischen Halbgott, d. h. einen geschnitzten Kruzifix-Götzen und ein katholisches „NT“ gerecht zu sein:
5 Mose 28:1-2 Luther Und wenn du der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorchen wirst, daß du hältst und tust alle seine Gebote, die ich dir heute gebiete, so wird dich der HERR, dein Gott, zum höchsten machen über alle Völker auf Erden, (2) und werden über dich kommen alle diese Segen und werden dich treffen, darum daß du der Stimme des HERRN, deines Gottes, bist gehorsam gewesen.
5 Mose 28:15 Luther Wenn du aber nicht gehorchen wirst der Stimme des HERRN, deines Gottes, daß du hältst und tust alle seine Gebote und Rechte, die ich dir heute gebiete, so werden alle Flüche über dich kommen und dich treffen.
In der Torah gehören Segen und Fluch immer zusammen. Wenn uns „Christus“ angeblich vom „Fluch des Gesetzes“ erlöst hat, warum hat er uns dann nicht auch vom Segen des Gesetzes „erlöst“? Dass St. Paul davon aber nichts schreibt, lässt seine Durchtriebenheit erkennen. Wo steht in der Torah geschrieben, dass der Segen des „Gesetzes“ gültig bleibt, während der Fluch durch einen heidnischen Kruzifix-Götzen ungültig würde? Nirgends! Dies jedoch ist, was St. Paul behauptet. Ich „lese“ auch das, was nicht geschrieben steht. Hätte St. Paul hier die Wahrheit gelehrt, wäre JHWH ein Lügner. Ich nehme aber an, dass es eher umgekehrt sein dürfte.
Das griechische Wort „Nomos“ (Gesetz) sagt etwas völlig anderes aus als das hebräische Wort „Torah“ (Weisung). Den Begriff „Gesetz“ für „Torah“ einzusetzen, ist grundsätzlich nicht statthaft; St. Paul macht's trotzdem und nicht nur er. In der sogenannten Heiligen Schrift haben das die Autoren, Redakteure und Übersetzer zur Genüge gemacht. Ich schlage vor, griechische und hebräische Begrifflichkeiten gut auseinander zu halten, damit wir vom selben reden.
.verflucht ist jeder, der am Holz hängt? Wie war das noch bei Mose?
5 Mose 21:22-23 Elbf. Und wenn an einem Manne eine todeswürdige Sünde ist, und er wird getötet, und du hängst ihn an ein Holz, (23) so soll sein Leichnam nicht über Nacht an dem Holze bleiben, sondern du sollst ihn jedenfalls an demselben Tage begraben; denn ein Fluch Gottes ist ein Gehängter; und du sollst dein Land nicht verunreinigen, das Jahwe, dein Gott, dir als Erbteil gibt.
Das, was Mose durchgegeben hat, klingt aber völlig anders als das, was das „Team St. Paul“ meint, was dort stehen müsste. Der Jude Jeshua hat nicht gegen die Torah gesündigt, sondern gegen den römischen Gott-Kaiser und genau dies steht in der Torah nicht unter dem Fluch. Und dann wurde bei Mose nur jemand zur Abschreckung aufgehängt, der bereits tot war. Jemanden durch „Kreuzigung“ zu töten, war zu qualvoll und unverhältnismäßig, weshalb er gemäß Mose zuvor gesteinigt werden musste (Vers 21). St. Paul kannte sich offensichtlich gut mit „Theos“ aus, niemals aber mit JHWH.
Der bürgerliche Name von „Paulus“ soll Saul(-us) aus Tarsus (Taraz/Antiochia am Kydnos/Juliopolis) gewesen sein. Taraz hat heute ca. 240.000 Einwohner und liegt an der türkischen Mittelmeerküste unweit der syrischen Grenze. Dieser Saulus wurde später zu Paulus, dann heilig gesprochen und zu einem „christlichen“ St. Paul gemacht und es war genau dieser St. Paul, der sich vermutlich einen mystischen „Christos“ hatte einfallen lassen, den es vor ihm nicht bzw. nicht so gab, und wenn, dann nur im Heidentum. Ursprünglich hatte Saul von Tarsus seinen „Christos“ gar nicht mit einem jüdischen Rabbi Jeshua in Verbindung gebracht, dies aber hat später die Kirche für ihn erledigt. Gemäß meiner Einschätzung war St. Paul mit „allen Wassern gewaschen“ und kannte aus seinem heidnischen (griechischen) Umfeld verschiedene Kulte, die er in sein neues Denken einbrachte, woraus das Fundament der christlichen Religion entstand. Dass in das „NT“ auch der griechisch-philosophische „Logos“ eingeflossen ist
[size=16][size=16]Johannes 1:1 direkte Übs. Im Anfang war der Logos....[/size][/size]
scheint mir eine realistische aber fragwürdige Basis für den „Gesalbten“ zu sein, der angeblich, wie auch dieser „Logos“, ebenfalls vor Grundlegung der Welt bei „Gott“ (=Theos!) war.
Johannes 17:24 Luther Vater, ich will, daß, wo ich bin, auch die bei mir seien, die du mir gegeben hast, daß sie meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast; denn du hast mich geliebt, ehe denn die Welt gegründet ward.
Solche und ähnliche Verse deuten darauf hin, dass „Christus“ und der „Logos“ vor Grundlegung der Welt waren, was davon aber wurde von der Kirche redigiert? Ich vermute einmal: alles, da Mose von so etwas keine Ahnung hatte. - Wenn ich Jeshua gewesen wäre, hätte ich gesagt: „....ehe du die Welt gegründet hast.“ Die Passiv-Form in der Ausdrucksweise könnte ein Hinweis für eine katholische Redaktion sein. Gehen wir aber zum hebräischen Verständnis von „Mashiach“, dann fallen alle mystischen Erklärungsversuche weg. Ein Mashiach wurde immer gemäß der Torah mit dem Salböl gesalbt, das gemäß der Torah angefertigt werden musste.
Die Salbung ist nicht irgendwie geschehen, sondern in der Regel musste der Hohepriester persönlich salben, womit wir wieder beim ursprünglichen Verständnis des „Gesalbten“ wären.
Die Ersterwähnung von „mashach“ (salben)
Wollen wir die Idee des Gesalbten ergründen, so sollten wir dasselbe tun, was ein Jude tut, der auch einer Idee auf den Grund geht: Er geht zur Ersterwähnung des entsprechenden Begriffes in der Torah (erster „Befehl“). Begriffe, die wir im Tanach nicht finden, dürfen wir, nein, müssen wir vergessen sie sind heidnisch. Bestes Beispiel ist das „NT“. In Jeremia 31:29+30 lesen wir, dass jeder für seine eigenen Missetaten sterben wird (was den stellvertretenden Kreuzes-Tod Christi für die Sünden der Welt kategorisch ausschließt) und Jeremia hatte diese Vorstellung aus der Torah:
1 Mose 3:3 Elbf. aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des Gartens ist, hat Gott gesagt, davon sollt ihr nicht essen und sie nicht anrühren, auf daß ihr nicht sterbet.
Nach „dass ihr nicht sterbet“ lese ich einen Punkt. Warum hat „Gott“ nichts davon gesagt, dass wegen dieser einen Frucht alle Menschen nach Adam und Eva sterben? Adam und Eva starben gemäß 1 Mose 3 wegen ihres eigenen Ungehorsams, weil sie selbst von der Frucht „gegessen“ hatten und dies deckt sich sogar mit
Jeremia 31:29-30 Elbf. In jenen Tagen wird man nicht mehr sagen: Die Väter haben Herlinge gegessen, und die Zähne der Söhne sind stumpf geworden; (30) sondern ein jeder wird für seine Missetat sterben: Jeder Mensch, der Herlinge ißt, dessen Zähne sollen stumpf werden.
Die Erbsünde ist eine katholische Erfindung (durch Kirchenvater Augustinus von Hippo ca. 400 u. Z.) und in der Torah unbekannt. Wir sehen, wie sich über die ursprünglichen Aussagen bei Mose ein Nebel von dubiosen Erkenntnissen und Lehren gelegt hat, besonders im Christentum. Aber auch im Judentum kann man Aussagen im Talmud und in Mishnot finden (Auslegungen von Auslegungen von Auslegungen....), bei denen vom Original der Torah nicht mehr viel übrig geblieben ist – vorsichtig ausgedrückt. Also, dann machen wir uns einmal an die Erforschung des Begriffes „Gesalbter“ in der Torah! Der erste „Gesalbte“ war – man lese und staune – ein Stein:
1 Mose 31:13 Elbf. Ich bin der Gott von Bethel, wo du (Jakob) ein Denkmal gesalbt, wo du mir ein Gelübde getan hast. Nun mache dich auf, ziehe aus diesem Lande und kehre zurück in das Land deiner Verwandtschaft.
Dass dieser Stein von Jakob mit Öl übergossen wurde, hat keine christliche (gesalbte) Bedeutung, gar keine. Aber im Christentum – ein Stein als Christus (Gesalbter)? Ja, das gibt es sogar bei St. Paul, und zwar wider alle Vernunft:
1 Korinther 10:1-4 Luther Ich will euch aber, liebe Brüder, nicht verhalten, daß unsre Väter sind alle unter der Wolke gewesen und sind alle durchs Meer gegangen 2 und sind alle auf Mose getauft mit der Wolke und dem Meer 3 und haben alle einerlei geistliche Speise gegessen 4 und haben alle einerlei geistlichen Trank getrunken; sie tranken aber vom geistlichen Fels, der mitfolgte, welcher war Christus.
Hier behauptet das katholische „Team“ St. Paul, bestehend aus „Paulus“, katholischen Redakteuren und Übersetzern, dass vielleicht 500 Jahre nach der Salbung des Steines in Bethel durch den Erzvater Jakob das hebräische Volk von einem geistlichen Felsen in der Wüste einen geistlichen Trank getrunken haben soll und das soll der „Christus“ gewesen sein. Was ein Fels ist, das weiß ich – aber was ist eingeistlicher Fels“? Was Wasser ist, weiß ich auch, aber was ist ein „geistlicher Trank“? Und ausgerechnet dieser St. Paul hat einen Christus erfunden, von dem bis zu diesem St. Paul niemand auch nur die geringste Ahnung hatte, wie ich das sehe. Da hatte dieser St. Paul nach der Zeitenwende mit seiner Hirnwindungsakrobatik einen christlichen Christus zusammen gezaubert, und der soll 1500 Jahre zuvor bereits beim Wüstenzug in Form eines „geistlichen Felsenszugegen gewesen sein? Warum lese ich hierüber bei Moses nichts? „Christus" erscheint in der ganzen Torah nirgends, nicht einmal prophetisch! Wer so etwas behauptet, der ist offensichtlich heiligengeistesgestört. Heute kann man auf Google Earth reihenweise Fotos herunter laden, auf denen jener Fels zu sehen ist, und dies aus allen möglichen Perspektiven, aus dem nachweislich das Wasser floss.
Dieser Fels steht nicht auf der Sinai-Halbinsel, sondern in Tabuk, Saudi Arabien, östlich des Golfs von Eilat/Aqaba. Das Kartenmaterial in christlichen Bibeln ist unzutreffend (und nicht nur das Kartenmaterial). – Die Strecke, die Mose auf der Sinai-Halbinsel zurück legte, verlief von Gosen nordöstlich bis zum Gaza-Streifen und dann Richtung Süden bis Nuweiba. Auf dem Wadi-Delta lagerte das Volk Israel und von dort aus ging es durch den Golf von Eilat/Akaba, dem „Schilfmeer“, (auf hebräisch: Yam Suf). Dass Israel von Nuweiba nach Osten durch den Golf von Eilat/ Akaba gezogen ist, konnte anhand korallenbewachsener ägyptischer Kampfwagenräder aus der 18. Dynastie belegt werden, die auf dem Meeresboden gefilmt werden konnten, der ägyptischen Gesetze wegen aber nicht geborgen werden durften. Auch davon gibt es natürlich Fotos auf Google Earth. Kampfwagenräder auf dem Meeresgrund, wo sonst nur versunkene Schiffe liegen? Hat der Pharao da wohl versucht, mit seinen Kampfwagen Schwimmversuche zu unternehmen? – Jedermann kann bei dem Felsen auf dem Foto erkennen, wo durch das ausgetretene Wasser die Kanten rund gewaschen worden sind, eine andere Erklärung gibt es nämlich für die Rundungen und den Spalt in der Mitte nicht! Dieser Fels ist vielleicht 50m (plus) hoch und er ist ganz real, aber nicht „geistlich“. Was soll überhaupt ein mystischer Fels, der vom katholischen St. Paul erfunden wurde und der angeblich ein christlicher Christus sein soll? Dieser reale Fels belegt, dass Mose dort wohl einmal dran geschlagen haben muss – aber eine Behauptung über einen „geistlichen Felsen“ ist absurd.
Nun, „Paulus“ hatte keine Ahnung, dass wir heute Google Earth und Archäologie und andere feine Dinge haben würden, die seinen heiligengeistesgestörten Anwandlungen diametral widersprechen sollten, sonst hätte er auf eine solch abstruse Aussage verzichtet. Unweit dieses Felsens befinden sich zwei Altäre, die auch im 2. Buch Mose erwähnt werden: Der Altar des goldenen Kalbes von Aaron und der mosaische Altar, der nach Weisung von JHWH in 2 Mose 20:24-26 errichtet wurde. Direkt neben dem mosaischen Altar erhebt sich ein Berg, der heute von den dort lebenden Arabern „Jabal al Lawz“ oder „Jabal al Musa“ (Mosesberg) genannt wird. Seine Spitze ist nicht wüstenbraun, wie der Rest des Geländes, sondern brandschwarz (s. 2 Mose 20:18) – ein Hinweis auf das Feuer bei der Offenbarung von JHWH an Israel.
Die Archäologie liefert uns Hinweise darauf, dass Mose dort tatsächlich die 10 Gebote und andere Weisungen, z. B. die Salbung betreffend, bekommen hat. Die Salbung ist eine Idee aus der Torah, niemals aber aus dem Vatikan, dessen St. Helena (die Mutter Konstantins) bestimmt hat, dass Mose beim katholischen St. Katharinenkloster gewesen sei. – Der Vatikan und damit alle anderen christlichen Kirchen, Sekten, Gemeinden, Freikirchen.... bezeichnen sich zwar alle irgendwie als „Christen“ und somit als „Gesalbte“, aber von Salbung gemäß der Torah sehe ich nicht die Spur! Da kann doch etwas nicht stimmen!
Und noch etwas stimmte noch nie: Mose sprach zwar davon, dass JHWH „einen Propheten wie mich“ (5 Mose 18:15+18) senden würde, davon aber, dass es sich dabei um einen katholischen Kruzifix-Götzen handeln sollte oder dass alle Heiden zu salben wären, um christliche Christen (Gesalbte) zu werden, konnte gar nie die Rede gewesen sein.
Die Salbungen in der Torah
[list=0]

  1. Das Salböl

[/list]
2 Mose 30:22-33 Elbf. Und Jahwe redete zu Mose und sprach: 23 Und du, nimm dir die besten Gewürze: von selbst ausgeflossener Myrrhe fünfhundert Sekel, und würzigen Zimmet die Hälfte davon, zweihundertfünfzig, und Würzrohr zweihundertfünfzig, 24 und Kassia fünfhundert, nach dem Sekel des Heiligtums, und ein Hin Olivenöl; 25 und mache daraus ein Öl der heiligen Salbung, eine Mischung von Gewürzsalbe, ein Werk des Salbenmischers; es soll ein Öl der heiligen Salbung sein. 26 Und du sollst damit salben das Zelt der Zusammenkunft und die Lade des Zeugnisses 27 und den Tisch und alle seine Geräte und den Leuchter und seine Geräte und den Räucheraltar 28 und den Brandopferaltar und alle seine Geräte und das Becken und sein Gestell, 29 und du sollst sie heiligen; und sie sollen hochheilig sein: alles, was sie anrührt, wird heilig sein. 30 Und Aaron und seine Söhne sollst du salben und sollst sie heiligen, um mir den Priesterdienst auszuüben. 31 Und zu den Kindern Israel sollst du also reden: Ein Öl der heiligen Salbung soll mir dieses sein bei euren Geschlechtern. 32 Auf keines Menschen Fleisch soll man es gießen, und nach dem Verhältnis seiner Bestandteile sollt ihr keines desgleichen machen; es ist heilig, heilig soll es euch sein. 33 Wer desgleichen mischt, und wer davon auf einen Fremden tut, der soll ausgerottet werden aus seinen Völkern.

    [list=2]
  1. Der Hohepriester

[/list]
2 Mose 29:1-9 Elbf. Und dies ist es, was du ihnen tun sollst, sie zu heiligen, um mir den Priesterdienst auszuüben: (....) 4 Und Aaron und seine Söhne sollst du herzunahen lassen an den Eingang des Zeltes der Zusammenkunft und sie mit Wasser waschen. (....) 7 Und nimm das Salböl und gieße es auf sein Haupt und salbe ihn. 8 Und seine Söhne sollst du herzunahen lassen und sie mit den Leibröcken bekleiden; 9 und umgürte sie mit dem Gürtel, Aaron und seine Söhne, und binde ihnen die hohen Mützen um; und das Priestertum sei ihnen zu einer ewigen Satzung. Und du sollst Aaron und seine Söhne weihen.
2 Mose 30:30 Elbf. Und Aaron und seine Söhne sollst du salben und sollst sie heiligen, um mir den Priesterdienst auszuüben.

    [list=3]
  1. Die Stiftshütte

[/list]
2 Mose 30:26-27 Elbf. Und du sollst damit salben das Zelt der Zusammenkunft und die Lade des Zeugnisses 27 und den Tisch und alle seine Geräte und den Leuchter und seine Geräte und den Räucheraltar

    [list=4]
  1. Der König

[/list]
1 Samuel 15:1 Elbf. Und Samuel sprach zu Saul: Jahwe hat mich gesandt, um dich zum König zu salben über sein Volk, über Israel. So höre nun auf die Stimme der Worte Jahwes.
1 Samuel 16:13 Elbf. Da nahm Samuel das Ölhorn und salbte ihn inmitten seiner Brüder. Und der Geist Jahwes geriet über David von selbigem Tage an und hinfort. Und Samuel machte sich auf und ging nach Rama.
1 Könige 1:34 Elbf. Und Zadok, der Priester, und Nathan, der Prophet, sollen ihn daselbst zum König über Israel salben; und ihr sollt in die Posaune stoßen und sagen: Es lebe der König Salomo!

    [list=5]
  1. Der Prophet

[/list]
1 Könige 19:16 Elbf. Und Jehu, den Sohn Nimsis, sollst du zum König über Israel salben; und Elisa, den Sohn Saphats, von Abel-Mehola, sollst du zum Propheten salben an deiner Statt.[size=13][size=13](Jehus Regierungszeit im Nordreich dauerte von 841-814 v. d. Z.), als es zwei Königreiche (Haus Israel und Haus Juda) gab. Diese Hintergrundinformationen sind hilfreich, wenn wir den Begriff des Messias (Mashiachs) ergründen wollen. Hier jedoch salbt ausnahmsweise ein Prophet. Ohne diese Salbung gibt es keinen Mashiach, aber sehr wohl einen Christus - leider! Ein heidnischer, christlicher Christus kann und darf nämlich gar nicht gesalbt werden, jeder, der einen Fremden salbt, muss sofort sterben und der Fremde vermutlich gleich mit ihm; und ein christlicher Christus wäre offensichtlich solch ein Fremder.[/size][/size]

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Re: Wie wurde der Gesalbte gesalbt?

Beitrag von Shomer am Sa 25 Nov 2017, 10:10

Alle deine Schriftzitate sind dem katholischen (!) "Neuen Testament" entnommen und haben für jüdisch denkende und lebende Zeitgenossen keinerlei Relevanz. Wenn du das Evangeliun des ersten Jahrhunderts jüdisch lesen kannst, dann kannst du auch die Quadratur des Kreises verstehen und mir erklären; viel Erfolg!

Hast du schon einmal etwas vom "Evangelium" des Hesekiel gelesen? Nein? Schau mal hier:


Hesekiel 33:14-16 Elbf.  Wenn ich aber zu dem Gesetzlosen spreche: Du sollst gewißlich sterben; und er kehrt von seiner Sünde um und übt Recht und Gerechtigkeit,  15  so daß der Gesetzlose das Pfand zurückgibt, Geraubtes erstattet, in den Satzungen des Lebens (Torah) wandelt, ohne unrecht zu tun, so soll er gewißlich leben, er soll nicht sterben;  16  aller seiner Sünden, die er begangen hat, soll ihm nicht gedacht werden; Recht und Gerechtigkeit hat er geübt: Er soll gewißlich leben.

Frage: Ist das Vergebung oder etwa nicht? Hier beschreibt Hesekiel Vergebung durch JHWH, ohne irgendetwas vom katholischen Jesus (Sünderheiland, Retter der Welt usw.) zu schreiben. So hat JHWH auch festgelegt, dass kein Vater für die Sünden des Sohnes und kein Sohn für die Sünden des Vaters sterben darf. Warum aber ein völlig unbeteiligter "sündloser Jude" für alle Sünden der ganze Welt sterben kann, müsste man mir vor diesem Hintergrund einmal erklären.

Dies wären dann die Konsequenzen aus dem Umstand, dass unser "Gesalbter" niemals gesalbt wurde.

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Re: Wie wurde der Gesalbte gesalbt?

Beitrag von Elischua am Sa 25 Nov 2017, 10:34

betr.
@Orlando schrieb:Deshalb liebt mich der Vater, weil ich mein Leben hingebe, um es wieder zu nehmen.    
Joh 10,18     Niemand entreißt es mir, sondern ich gebe es aus freiem Willen hin.

Dieser Vers wird vom Christentum total missverstanden - was meinte Jeschua damals wirklich? *Hier* haben wir bereits über die falsche Überlieferung aufgeklärt. Und dies betrifft uns alle, wir sollen alle unser altes Leben aufgeben. Jeschua hat es vorgelebt was wir tun sollen um den Vater uns zu gefallen.

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Re: Wie wurde der Gesalbte gesalbt?

Beitrag von Orlando am Sa 25 Nov 2017, 10:53

Schalom

http://weisnicht.forumieren.com/t288-judische-geschichte#715

Matthäus 1,20...wird HEUTE auch von Katholiken gelesen...der Traum des Josefs...wird im voraus offenbart.

Schalom


Zuletzt von Orlando am Sa 25 Nov 2017, 13:41 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Wie wurde der Gesalbte gesalbt?

Beitrag von Elischua am Sa 25 Nov 2017, 11:26

Schabbat Schalom,

betr. Matthäus 1, 18-25 kann man in die Tonne werfen. Dies hat mit unseren Bruder Jeschua null zu tun und ist gleichzusetzen mit den Mithrasgöttern:

Zitat aus nachstehenden Link:
Die der Wissenschaft und dem gesunden Menschenverstand widersprechende Kirchenlehre soll das Geschehen um die Zeugung und Geburt von Jesus möglichst weit von den Menschen und ihren Erfahrungen wegrücken. Denn die Kirche lehrt nicht den nahen Gott, sondern einen fernen Gott voller Abstrusitäten, den man den antiken Götzenkulten und ihren Mythen entlehnt hat. Hier eine Aufstellung angeblicher Jungfrauengeburten: 

gautama buddha - um 600 v. Chr. von der Jungfrau MAYA geboren.
dionysos - griechischer Gott, von einer Jungfrau geboren.
quirinus - Heilsbringer der frühen Römerzeit, geboren von einer Jungfrau.
attis - von der Jungfrau NAMA ca. 200 v.Chr. in Phrygien geboren.
indra - um 700 v.Chr. von einer Jungfrau in Tibet geboren.
adonis - babylonischer Gott, Sohn der Jungfrau ISHTAR.
krischna - Hindu-Gottheit, ca. 1200 v.Chr. von der Jungfrau DEVAKI geboren.
zoroaster - ca. 1500 -1200 v.Chr. von einer Jungfrau geboren.
mithras - von einer Jungfrau am 25. Dezember, ca. 600 v. Chr. Geboren. (siehe unten Vermerk)
SAOSCHYANT - von einer im See badenden Jungfrau durch Zarathustra empfangen.
PLATON  - vom Gott Apollon und einer Jungfrau gezeugt.
PERSEUS - die Jungfrau DANAE haben den Samen des Zeus schlafend als Goldregen empfangen.
Zum Link:
Jungfrauengeburt - eine falsch Übersetzung und Erfindung:

Wusstet ihr, daß die 4 Evangelien Lukas, Markur, Matthäus und Johannes von einer Person geschrieben worden sein soll und das Original von Original Essener Schriften stammt. Vermerk: es gibt mehrere Essener Schriften, z.B. Qumran Essener Schriften nicht das Orginial sind. Da wo auch Jeschua lebte und seine Lehre die mit der Bibel nicht identsich sind. Es wurde die Original Essener Schriften von den Kirchen und Co.KG gefälscht und der Vatikan Stück für Stück diese nun frei gibt. Man muss beim Lesen aber auch sehr mit Verstand und Weisheit lesen, da es von Christen ins Deutsche übersetzt wurde. Im NT lesen wir was von verlorenen Sohn und wenn man dann die Original Essener liest, erkennt man den wahren Sinn was wirklich betr. verlorenen Sohn bedeutet - es ist geistlich zu verstehen. Ich werde hierzu, wenn es mir die Zeit erlaubt ein neues Thema hier aufmachen und darüber schreiben. Bitte habt Geduld.

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Re: Wie wurde der Gesalbte gesalbt?

Beitrag von Shomer am Sa 25 Nov 2017, 12:05

Shabbat Shalom Elischua

Du bestätigst und ergänzt mir hier etwas, das mir schon länger bekannt ist. In meinem Thread über die drei christlichen Irrlehren über Jesaja habe auch ich mich dem Thema Jungfrauengeburt gewidmet. In meinen vormals evangelikalen Kreisen wird wie besessen an die Jungfrauengeburt Jesu Christi geglaubt, an die heilige Jungfrau aber glaubt niemand. Das muss man sich bitte einmal vorstellen: da gibt es eine Jungfrauengeburt ohne Jungfrau....

Du schreibst ferner etwas vom verlorenen Sohn. Ich versetze mich in einen jüdischen Rabbi, der hier jüdische Mishnah zu Hesekiel 37 gibt. Dieser verlorene Sohn sind in diesem Fall die verlorenen Stämme des Hauses Israel (bzw. das was davon übrig geblieben ist), die zum VATER (Avinu) nach Eretz Israel zurück kehren. Der große Bruder (Haus Juda) ist zwar schon im Land, hat aber keine besondere Freude an der Rückkehr seines kleinen Bruders (Haus Israel). Er sagt zum Vater: "So viele Jahre diene ich dir und habe deine Mitzvah noch nie übertreten....", so denken und sprechen nur gewisse Nachfahren des Hauses Juda, wenn man sie heute richtig versteht.

Jeshua hatte einen gewissen Blick auf JHWHs Bundesvolk, der hier zum Ausdruck kommt. Dieser Blick jedoch hat mit Salbung gar nichts zu tun, da viele andere Neviim diesen Blick auch hatten und auch nicht gesalbt waren.

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Re: Wie wurde der Gesalbte gesalbt?

Beitrag von Orlando am Sa 25 Nov 2017, 15:18

Schalom

Hesekiel

Danach kommt das Ende, wenn er jede Macht, Gewalt und Kraft vernichtet hat und seine Herrschaft Gott, dem Vater, übergibt.    
1 Kor 15,25     Denn er muss herrschen, bis Gott ihm alle Feinde unter die Füße gelegt hat.    
1 Kor 15,26     Der letzte Feind, der entmachtet wird, ist der Tod.    
1 Kor 15,27     Sonst hätte er ihm nicht alles zu Füßen gelegt. Wenn es aber heißt, alles sei unterworfen, ist offenbar der ausgenommen, der ihm alles unterwirft.
https://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/bibel/1kor15.html

Schalom

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Re: Wie wurde der Gesalbte gesalbt?

Beitrag von Elischua am Sa 25 Nov 2017, 15:50

Schalom Orlando,

was ist Tod - was bedeutet Tod sein?

Ich will hier keine Bibelverse - sondern deine Meinung was für dich Tod bedeutet.

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Re: Wie wurde der Gesalbte gesalbt?

Beitrag von Shomer am Sa 25 Nov 2017, 16:15

@Elischua schrieb:Wusstet ihr, daß die 4 Evangelien Lukas, Markur, Matthäus und Johannes von einer Person geschrieben worden sein soll und das Original von Original Essener Schriften stammt. Vermerk: es gibt mehrere Essener Schriften, z.B. Qumran Essener Schriften nicht das Orginial sind. Da wo auch Jeschua lebte und seine Lehre die mit der Bibel nicht identsich sind. Es wurde die Original Essener Schriften von den Kirchen und Co.KG gefälscht und der Vatikan Stück für Stück diese nun frei gibt. Man muss beim Lesen aber auch sehr mit Verstand und Weisheit lesen, da es von Christen ins Deutsche übersetzt wurde. Im NT lesen wir was von verlorenen Sohn und wenn man dann die Original Essener liest, erkennt man den wahren Sinn was wirklich betr. verlorenen Sohn bedeutet - es ist geistlich zu verstehen. (....)

Das Markus-Evangelium endete ursprünglich bei Kapitel 16 Vers 8. Im Codex Sinaiticus, datiert auf das 4. Jahrhundert, sind die Verse 9 - 20 unbekannt, d. h., sie wurden erst wesentlich später angehängt. Meine Frage: "Warum wusste Markus nichts von der Auferstehung und Himmelfahrt Christi und die "NT"-Texter mussten (wohl in irreführender Absicht), dies noch nachbessern? Das bedeutet für mich: Bei Jeshua war der Leichnam in Vers 8 verschwunden wie bei Mose und Elia und vielen anderen auch und er war nachher, in seinem Körper auferstanden, im Sheol, wo er noch heute ist und nie, nie wieder auf unsere Erde zurück kehren kann.

Angenommen, ich wäre Jeshua und im Sheol - wenn ich aus der Welt von JHWH in diese Welt mit dieser "Moral" und "Ethik" zurück kehren müsste - ich würde mich weigern.

Angenommen, die Evangelien wären von einer Person abgefasst worden, wo, so meine Frage, kommen all die vielen Nachbesserungen her? Ah, Kirchen & Co.KG, wobei es damals so viele Kirchen noch gar nicht gab.

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Re: Wie wurde der Gesalbte gesalbt?

Beitrag von Elischua am Sa 25 Nov 2017, 16:57

Falls es die 4 Evangelisten gab, Markus, Matthäus, Lukas, Johannes, und z.b. über die Geburt Jeschuas / Jesus schreiben z.B. Lukas 1 und Matthäus 2. Markus und Johannes erwähnen die Geburt Jeschuas / Jesus nicht.
Wie alt waren denn z.B. Lukas und Matthäus als Jeschua / Jesus geboren wurde. Waren sie dabei, haben sie schon gelebt. Von wem haben sie die Informationen, wenn sie nicht dabei waren?
Es wäre mal interessant die 4 Evangelien miteinander zu vergleichen, da gibt es mit Sicherheit Unterschiede.

Lieber Shomer ich hoffe du weißt was ich damit meine mit Kirche und Co. KG. Ich weiß, daß es damals noch  keine Kirchen gab und wie sie entstanden sind. Viel hat ja Konstantin beigetragen, die damalige Päpste und Co.KG.

Ich bin mir ziemlich sicher, daß sich die Kirchen um deren Lügen bewusst sind.

Und zwar folgendes:
Ich kenne eine Bekannte, eine Christin die in meiner Nähe wohnt. Ich habe ihr z.B. erzählt, daß Jeschua / Jesus nie für die Sünden der Menschen gestorben sei. Dies hat sie beschäftigt und auch angenommen hat, sowie auch vieles falsch überliefertes was ihr gelehrt wurde, die Wahrheit annehmen konnte.
Das fatale kommt ist, deren Vater war selbst ein Pastor einer evanglischen Gemeinde und dieser sagte zu seinem Kind: Kind ich verbiete dir die Bibel zu lesen, die könnte dir nur schaden. Jetzt erst mit fast 70 Jahren erkennt sie langsam was ihr Vater damit meinte. Warum sagt ein Vater der Pastor ist, sowas zu seinem Kind.

Dann rief sie mal an und sagte mir folgendes: Sie war wieder mal in der Kirche und fragte die Pastorin folgendes: Sag mal, stimmt es wirklich, daß Jeschua / Jesus für die Sündern der Menschen gestorben ist: Die Antwort der Pastorin: Nein, Jeschua / Jesus ist nicht für die Sünden der Menschen gestorben - aber wir lehren es trotzdem so, das er für die Sünde der Menschen gestorben ist.

Dies sagt, denke ich vieles aus.

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Re: Wie wurde der Gesalbte gesalbt?

Beitrag von Shomer am Sa 25 Nov 2017, 17:23

Wer die Bibel so versteht, wie sie uns überliefert wurde, der wird unschwer verstehen, dass das, was von den Kanzeln kommt, im krassen Widerspruch zur Gesamtheit des Wortes Gottes steht. Da steht in Jesaja bspw. ein falsch übersetztes Wort "Jungfrau" und darauf wird eine absurde Gottesmutter samt Jungfrauengeburt konstruiert. Das einzige von JHWH angeordnete Menschenopfer (Isaak) fiel aus, weil Abraham lernen musste, dass so etwas bei IHM niemals vorkommen darf.

Dass ein christlicher, griechischer, heidnischer Theos aber seinen eingeborenen Sohn für die Sünden der Welt opferte, müsste eigentlich jeden hellhörig machen. Ich kann nur jedem raten, es mir gleich zu tun: Ich habe eine Auszeit von meiner Gemeinde genommen und erst dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen, wie ich betrogen worden bin, damit man meine Spenden bargeldlos kassieren konnte. Erst da war ich frei, meinen Austritt zu erklären. Vorher war ich noch psychisch an den Pastor gebunden und hätte seine Aussagen immer nach außen verteidigt. Auch dies ist eine "Salbung", eine mystische zwar, aber immerhin, eine Salbung. Diese Salbung hielt genau eine Woche bis zur nächsten, am Sonntag Morgen zwischen zehn und zwölf, hinterließ aber nie Spuren in Form von Ölflecken.

Las ich vor nicht allzu langer Zeit in einem Gemeindebrief einer eher unbekannten Denomination, dass der Autor in Jungen Jahren von seinem Pfarrer folgende Info erhielt: "Die Hölle gibt es gar nicht, aber ich muss meinen Zuhörern die Hölle mit ihren schrecklichsten Eigenschaften heiß machen, um sie zur Bekehrung zu Jesus zu zwingen." Doch, sehr lieb, dass muss ich schon sagen....

Dass Orlando aber in all den Jahren, in denen ich mich im Forum ausgeklinkt habe, nichts davon mit bekommen hat, ist für mich unverständlich. Ah, ich habs: Er hat noch keine Auszeit zum Abstellen christlicher Indoktrination gemacht.

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Re: Wie wurde der Gesalbte gesalbt?

Beitrag von Lopileppe am Sa 25 Nov 2017, 19:12

Haste recht Schomer, 
Die Hölle ist nicht (mehr).
Selbst der Papst hat sie schon ad Acta gelegt.
Und auch ich hab so meine Verstehensprobleme wenn Orlando schreibt.


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Völker!
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Re: Wie wurde der Gesalbte gesalbt?

Beitrag von Elischua am Sa 25 Nov 2017, 19:14

Es wird immer offensichtlicher und die Wahrheit immer mehr öffentlich wird:

Ich habe ein Buch, was ich euch sehr empfehlen kann, da gibt Pabst Benedikt zu, daß Jeschua / Jesus kein Osterlamm aß und Vegan-Rohkost lebte.

Jesus aß kein Osterlamm


  Herzliches Schalom von אלישוע(Elischua)
JHWH segne euch mit Weisheit, Erkenntnis, u. Verständnis für sein Wort und Wahrheit!
Hes. 3,10 Und er JaHWeH sprach zu mir: Menschenkind, alle meine Worte, die ich zu dir reden werde, nimm in dein Herz auf, und höre sie mit deinen Ohren!
Jer. 17,5 So spricht JaHWeH der HERR: Verflucht ist der Mann/Frau, der auf Menschen vertraut und Fleisch ( = eigenes Können) zu seinem Arm ( = Rettung, Hilfe) macht und dessen Herz vom JaHWeH dem HERRN weicht!

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Re: Wie wurde der Gesalbte gesalbt?

Beitrag von Shomer am Sa 25 Nov 2017, 20:33

Jesus aß kein Osterlamm. Das ist völlig korrekt. Wie auch sollte ein in Holz geschnitzter Kruzifix-Korpus etwas Essbares zu sich nehmen können? Das ist doch völlig unmöglich! Ferner wurde in der christlichen Kirche noch nie ein Osterlamm bei den üblichen Osterfeierlichkeiten zur Ehre der heidnischen Göttin Ostera gegessen. Also gibt es Jesus nicht und die Ostera gibt es auch nicht. Was übrig bleibt, das ist ein Lamm und im Judentum wäre es unvorstellbar, wenn es an Pessach kein geschächtetes Lamm zu essen gäbe; das ist nämlich bei jeder Sederfeier, in welcher Form auch immer, mit dabei. Wenn du dich persönlich dazu entschieden hast, vegan zu leben, dann sei deiner Meinung gewiss; erwarte aber bitte nicht von "Jesus" und mir, dass wir das auch sind. 

Können wir bitte wieder auf die Nicht-Salbung des Gesalbten zurück kommen?

Shomer
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Re: Wie wurde der Gesalbte gesalbt?

Beitrag von Orlando am So 26 Nov 2017, 09:20

Schalom
Ja gerne Shomer,Salbung durch den Hohepriester
Wie wäre das HEUTE mit der Salbung ?

Nicht-Salbung des Gesalbten
Habe in der Nacht Joh 13,9 gelesen
Nikodemus kam bei Nacht Jo.3,1-9
Danach bat Josef aus Aarimatäa
doch heimlich Jo.19,38-42
Nikodemus brachte Myrre und Aloe
Mattäus 28,13.
Der ,,Sohn,, des Josefs wurde NICHT ausgetauscht,entwendet.
Jo.die Schrift wurde noch nicht verstanden.20,9.
http://www.bibel-online.net/suche/?qs=kapernaum&translation=6
Vor der Auferstehung in Kapernaum
Rabbi, wann bist du hergekommen?Joh.6,24


Schalom


  Abendmahl Fest der ungesäuerten Brote, Brot und  Wein,
Lamm wurde wo anders gegessen siehe Moses Exodus
Wann esst ihr Heute Lamm ?
Joh.21,9 Kommt her und esst! Fisch war auf dem Feuer,
und das war nach der Auferstehung.
----
Anderes Thema  Tod
Beim Tod kehrt der Geist zu G-tt zurück.
Bereschit  1,26,27 und G-tt schuf den Menschen zu  seinem Bilde, nicht aus Holz ,
Bereschit 2,7. Und gab Atem - Odem des Lebens in seine Nase.

Matthäus und Lukasev wird in der Schule  so anschaulich gebracht als wäre man mit dabei,Bethlehem.
Beim zuhören lebt man bei dieser Erzählung mit.

Lukas 3,23 Und Jesus war als er  auftrat etwa 30 Jahre alt
und wurde gehalten für einen Sohn Josefs,der war der Sohn Elis....
---------------------- für einen Sohn Josefs,---------------------------
Joh.6,42.... .................................Josephs Sohn, des Vater und Mutter wir kennen?



6.) Und verließ die Stadt Nazareth, kam und wohnte zu Kapernaum,
das da liegt am Meer, im Lande Sebulon und Naphthali, Matthäus 4.13
 Es geht HIER um das Passafest die Zeit kurz vor seinen Tod joh.19,7.-11.
Er wurde von einen Teil der Juden nicht erkannt!
Das wird aber von den HEUTIGEN ,,Christen,, bemerkt.!
ES ist nun mal KEIN Schubladen Thema für HISTORIKER !


EIN  Engel hat  die Schafe  auf dem Feld gesehen
und sagt den Hirten wohin sie gehen sollen....

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