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existiert noch die finanzielle und moralische Verschuldung IsraEl gegenüber?

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Re: existiert noch die finanzielle und moralische Verschuldung IsraEl gegenüber?

Beitrag von Eaglesword am Mo 14 Jul 2014, 16:12

Heplev deckt noch mehr auf:
Wie europäische Organisationen Schlüsseldaten zum Antisemitismus unterdrücken
14. Juli 2014 um 13:04 | Veröffentlicht in EU-Europa | Hinterlasse einen Kommentar
Schlagwörter: Antisemitismus, EUMC, FRA, Ideologie

Manfred Gerstenfeld interviewt Amy Elman (direkt vom Autor).
Seit dem Jahr 2000 hat in vielen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union die Zahl der antisemitischen Vorfälle beträchtlich zugenommen. Sie wurden von der zweiten palästinensischen Intifada, der antiisraelischen Hetze, der Welt-Antirassismuskonferenz 2001 in Durban und dem 9/11 angeheizt. Offizielle europäische Gremien gaben den Einfluss dieses „neuen“ Antisemitismus nur sehr zögernd zu; die Offenlegung der Urheber erfolgte nur langsam und oft verzerrt.
Das European Monitoring Center for Racism and Xenophobia (EUMC – Europäisches Beobachtungszentrum für Rassismus und Fremdenfeindlichkeit) wurde offiziell 1997 durch einen europäischen Regulierungsrat eingerichtet. Seine Gründung fiel mit dem Jahr gegen Rassismus 1997 zusammen, eine Nebenerscheinung der Kommission zu Rassismus und Fremdenfeindlichkeit (die Kahn-Kommission) von 1994/95. 2002 begann das EUMC eine Studie zu Antisemitismus. Wie damit umgegangen wurde, führte zu einem internationalen Skandal.

R. Amy Elman
R. Amy Elman ist Weber-Professorin für Sozialwissenschaften am Kalamazoo College in Michigan. Ihr bald erscheinendes Buch The European Union, Anti-Semitism and the Politics of Denial (Die Europäische Union, Antisemitismus und die Politik des Leugnens) erkundet die Bemühungen der EU zur Bekämpfung von Antisemitismus und deren Folgen.1
Das EUMC forderte von seinen nationalen Fokus-Punkten (d.h. Kontakten) in allen der damals 15 EU-Mitgliedsstaaten, dass sie vom 15. Mai bis 15. Juni 2002 antisemitische Gewalt und Ansichten beobachten und darüber berichten sollten. Es fragte außerdem nach Beispielen der besten Praktiken zur Verhinderung und Reduzierung von Antisemitismus, die von den Staaten umgesetzt wurden. Nach der Sammlung all dieser Informationen beauftragte das EUMC das ZfA (Zentrum für Antisemitismusforschung) an der Technischen Universität in Berlin mit der Analyse der Ergebnisse.
Das ZfA schloss sein Dokument im Oktober 2003 ab. Es stellte fest, dass gewalttätige Angriffe gegen Juden oft aus virulentem Antizionismus aus dem gesamten politischen Spektrum entstehen. Zudem ermittelte es besonders junge Muslime arabischer Herkunft als die Haupttäter physischer Angriffe auf Juden und für die Schändung und Beschädigung von Synagogen. Viele waren selbst Opfer von Rassismus und sozialer Ausgrenzung.
Das EUMC veröffentlichte die Studie nicht, sondern bestand darauf, dass der in der ZfA-Untersuchung abgedeckte Zeitraum von einem Monat zu kurz war. Es behauptete außerdem, dass der Bericht niemals zur Veröffentlichung vorgesehen gewesen sei. Die Forscher des ZfA kommentierten, dass ihre Konzentration auf muslimische Täter von antisemitischen und antizionistischen Angriffen das EUMC irritierte. Sie erklärten, diese EU-Organisation hätte sie wiederholt aufgefordert ihre „polarisierenden“ Erkenntnisse abzuändern. Nachdem die Forscher diesen Revisionismus ablehnten, legte das EUMC ihren Bericht im November 2003 ad acta.
Das ZfA legten offen, dass das EUMC den Bericht unterdrückte, was zu einem Skandal führte, mit dem die EU-Organisation nach Angaben des Direktors des Zentrums ihre „größte Herausforderung“ gestellt bekam. Das ZfA litt ebenfalls, da das EUMC seine Forschungsarbeit – für die das EUMC selbst die Parameter erstellt hatte – als „methodisch unsolide“ charakterisierte.
Im November 2003 führte ein Artikel der Financial Times zur Unterdrückung des Berichts durch die EUMC zu einem öffentlichen Aufschrei. Mehrere europäische Parlamentarier forderten die sofortige Veröffentlichung des Dokuments. Im Dezember veröffentlichte der World Jewish Congress den Berichtsentwurf des ZfA im Internet und legte damit die Manipulation des EUMC offen.
Im April 2004 veröffentlichte das EUMC eine endgültige, umfangreichere Studie. Dieses Dokument wiederholte und erläuterte noch einmal die Hauptpunkte des ZfA-Berichts, allerdings so oft, das es schwierig wurde all die Unterschiede genau zu bestimmen. Dennoch war der klarste und wichtigste Unterschied, dass der Abschlussbericht des EUMC wenige bis keine allgemeinen Angaben dazu machte, wer die antisemitischen Taten beging.
Diese Zurückhaltung wurde besonders betont, wenn Antisemitismus Begehende nicht aus dem Bereich des Rechtsextremismus kamen. Der ZfA-Berichtsentwurf beinhaltete z.B. eine Schilderung aus Schweden von einer öffentlichen Versammlung von 100 Personen in Stockholm gegen Antisemitismus und antimuslimische Vorurteile. Nach Angaben des Entwurfs wurde die Versammlung von 100 bis 150 Demonstranten gestört, die „Tötet die Juden!“ und „Wir werden euch in die Luft jagen!“ brüllten. Der ZfA-Bericht besagte, dass viele der zumeist angriffslustigen Gegendemonstranten linksextreme Jugendliche waren. Der Abschlussbericht des EUMC löschte diese Beobachtung.
Durch das Löschen von Belegen der Rolle der extremen Linken beim Schüren von Antisemitismus konnte der Abschlussbericht der EUMC unterstellen, dass allein Gegnerschaft gegenüber der extremen Rechten eine ausreichende Antwort auf Antisemitismus ist. Das ZfA legte nahe, dass das nicht stimmt, denn einige der größten Bedrohungen von Juden kommt aus der Linken und deren sich vertiefende Bündnisse mit radikalen Islamisten und anderen extremen Antisemiten im gesamten politischen Spektrum.
Heutzutage scheint auch der Nachfolger des EUMC, die European Agency for Fundamental Rights (FRA – Europäische Agentur für Grundrechte) unwillig zu sein Antisemitismus zu identifizieren und die Täter klassifizieren. 2013 distanzierte sich die FRA von der Arbeitsdefinition für Antisemitismus ihres Vorgängers, Monate vor Veröffentlichung ihres eigenen Antisemitismus-Berichts. Zusätzlich fehlen verdächtigerweise in einem Merkblatt mit der Zusammenfassung der Methodik und der Schlüsselerkenntnisse des Berichts von 2013 („Die Erfahrung von Juden mit Diskriminierung und Hassverbrechen in Mitgliedsstaaten der Europäischen Union“) Daten, zu den erkannten Tätern.
Der Bericht bietet außerdem keine Differenzierung dieser Täter nach Staaten, wie er das für andere Daten wie die zu Opfern, ihrer Sorgen und Erfahrungen tut. Durch Zurückhaltung dieser Daten behindert das FRA Informationen zu den Täter von Antisemitismus, die helfen könnten Antisemitismus abzuschwächen. Dieses Verhalten entspricht dem wiederholten Verweis auf die „Wahrnehmungen und Erfahrungen des jüdischen Volks“ zu Antisemitismus und nicht Antisemitismus als Tatsache.
Dr. Manfred Gerstenfeld ist der ehemalige Vorsitzende des Jerusalem Center for Public Affairs.
1 University of Nebraska Press, 2015


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"und du sollst nicht eine Frau zu ihrer Schwester nehmen, sie zu kränken, wobei du ihre Blöße neben ihr aufdeckst bei ihrem Leben"
3. Mo 18:18
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Re: existiert noch die finanzielle und moralische Verschuldung IsraEl gegenüber?

Beitrag von Eaglesword am Fr 29 Aug 2014, 15:25

Politik

Pauschale Sichtweise


23.09.11
Deutsche Schulbücher erklären Israelis zu Tätern
Im Nahost-Konflikt machen deutsche Schulbuchverlage die israelische Seite zu Tätern, Palästinenser zu Opfern. Cornelsen, Westermann und Klett sehen keinen Grund für Änderungen.


Von  Gideon Böss

Auch das gehört zum Alltag: Palästinenser bewerfen einen israelischen Checkpoint zwischen Ramallah und Jerusalem mit Steinen Foto: dapd/DAPD
Kein Staat wird in Deutschland so kritisch gesehen wie Israel .
Obwohl er die einzige Demokratie im Nahen Osten ist und Herausragendes in Bereichen wie Medizin, Telekommunikation, Softwareentwicklung oder erneuerbare Energien leistet, hält eine Mehrheit hierzulande den jüdischen Staat für die größte Bedrohung für den Weltfrieden.
Außerdem traut man ihm zu, an den Palästinensern Verbrechen zu begehen, die mit denen der Nazis an den Juden vergleichbar sind. Woher kommt dieses ausgesprochen schlechte Image?
Die Grundlagen dafür werden vermutlich schon in der Schule gelegt. Die drei großen Schulbuchverlage, Klett, Westermann und Cornelsen, haben allesamt ausführliche Materialien zum Nahost-Konflikt im Angebot, den Schülern wird dabei ein einseitiger Blick auf diesen Krisenherd vermittelt, der die israelische Seite zum Täter macht und die palästinensische zum Opfer.
Zum Teil werden Texte verwendet, die Anfang der Neunzigerjahre geschrieben wurden und darum hoffnungslos veraltet sind, andere Beiträge stecken voller historischer Fehler und Verdrehungen.
 
Palästina
Abbas will Antrag auf Vollmitgliedschaft stellen  
 
Westjordanland
Rawabi – die geplante Palästinenser-Stadt

Jeder große Verlag beschäftigt sich mit Konflikt

Jeder der großen Verlage hat ein Buch auf dem Markt, welches sich ausführlich mit dem Nahost-Konflikt beschäftigt. So ist von Cornelsen "Forum Geschichte 12" in Umlauf, das diesem Thema 50 Seiten Platz einräumt, die es in sich haben.
Israel wurde auf "arabischem Land" gegründet, und einer einflussreichen jüdischen Lobby gelang es, die westliche Welt für die Zweistaatenlösung zu gewinnen. Ausführlich wird auf die Flüchtlingsproblematik eingegangen, wobei diese sich auf die Araber reduziert, dass auch Juden vertrieben wurden, bleibt unerwähnt.
Als nach der israelischen Staatsgründung arabische Armeen in Israel einfielen, äußerte die Arabische Liga die Hoffnung, dass unter den Juden ein Gemetzel angerichtet wird, welches an die der Kreuzritter und Mongolen heranreicht.
Die Schüler lesen eine andere Version: "Die Freiwilligen- und regulären Armeen aus den arabischen Ländern intervenierten erst, als dieser Prozess [die Vertreibung der arabischen Bevölkerung] in vollem Gange war und sich herausstellte, dass die Palästinenser ihm weitgehend hilflos ausgesetzt waren." So wird bei Westermann aus einem gescheiterten Vernichtungskrieg eine humanitäre Intervention.

Israelische Verganenheit wird tendenziös dargestellt

Ebenso wie die Staatsgründung wird auch die nähere Vergangenheit Israels tendenziös dargestellt. Die zweite Intifada, die im Jahr 2000 begann, wird als "Aufstand der Bevölkerung in der Westbank und im Gazastreifen" vorgestellt, deren Auslöser Ariel Scharons Besuch auf dem Tempelberg gewesen sein soll.
Dabei ist längst bekannt, dass die zweite Intifada monatelang vorbereitet wurde und dieser Besuch nur der Vorwand war, um mit dem Terror gegen die israelische Bevölkerung zu beginnen. Kein Wort findet sich dazu, dass Arafat noch kurz vor Beginn der zweiten Intifada ein weitreichendes Friedensangebot ablehnte.
Überhaupt werden israelische Friedensbemühungen unterschlagen. So heißt es an einer anderen Stelle, dass weder die israelische noch die palästinensische Führung bereit waren, für einen Frieden das "Risiko einer Konfrontation mit ihren innenpolitischen Widersachern einzugehen."
Für die israelische Seite stimmt das nicht, denn die Räumung der Siedlungen im Gazastreifen war genau eine solche Konfrontation, die das Land spaltete und heftig umstritten war.

Bücher bleiben ohne Beanstandung

Ebenfalls knapp 50 Seiten lang ist "Horizonte 12" von Westermann. Wie jedes andere Schulbuch auch, musste es eine mehrmonatige Prüfung durch Verlag, Ministerium, Lektoren und Gutachter durchstehen. Ohne Beanstandung blieb dabei, dass die Palästinenser systematisch als Opfer dargestellt werden.
Sie greifen nie aus taktischen Gründen zum Terror, sondern immer "unter Druck" oder wenn sie ihre Sache als "verraten und perspektivlos erkannten". Selbstmordattentate sind keineswegs das Ergebnis religiösen Wahns, sondern die Folge "schlechter wirtschaftlicher Lage", und der Mufti von Jerusalem, der als Freund Adolf Hitlers die Endlösung der Judenfrage unterstützte, wurde von den Nazis "geschickt instrumentalisiert".
Berechnend ist hingegen der "jüdische Terror", der mit "gezielten Aktionen" für die Flucht vieler Araber sorgte. Juden begehen ihre Massaker kühl kalkulierend, Araber aus der Not heraus.
Wo palästinensischer Terror nicht ignoriert werden kann, wird er zumindest verharmlost. Über den Anschlag auf die Olympischen Spiele von 1972 in München liest man, dass "eine palästinensische Terrorgruppe einen Teil der israelischen Olympiamannschaft in ihre Gewalt brachte".

Einwohner Ost-Jerusalems werden "Siedler" genannt

Kein Wort dazu, dass die Geiseln alle umgebracht wurden. In strittigen Punkten wird die palästinensische Sichtweise oft direkt übernommen. Israelisch-jüdische Einwohner von Ost-Jerusalem werden als Siedler bezeichnet, und die größten Hürden für einen möglichen Frieden sind "die Verteilung der Wasser-Ressourcen, die Rückkehr palästinensischer Flüchtlinge, die Zukunft der jüdischen Siedlungen in den besetzten Gebieten sowie der Status von Jerusalem".
Nicht auf die Liste der Friedenshindernisse haben es der palästinensische Terrorismus und die Charta der Hamas geschafft, die zur Vernichtung Israels aufruft und Friedensgespräche mit dem jüdischen Staat grundsätzlich ablehnt.
Im Buch "Thema Geschichte - Der Islam" vom Schroedel Verlag, der wiederum zur Westermann Verlagsgruppe gehört, erfährt der Schüler, dass die Israelis den Palästinensern "unermessliches Leid" zufügen.
Laut diesem Buch sind außerdem "ca. 1 Million" Araber vor den Israelis geflohen, womit sogar die offiziellen Zahlen der Generaldelegation Palästinas in der Bundesrepublik Deutschland in den Schatten gestellt werden, die von 700.000 spricht.

Intifada? Daran sind die Israelis schuld

Historiker gehen wiederum zumeist von 500.000 bis 750 000 Flüchtlingen aus. Die Millionenmarke knackt Schroedel exklusiv.
Auch Klett informiert auf ähnlichem Niveau. Das Heft " Nahost - Der Kampf um das Heilige Land ", 58 Seiten dick, bemüht sich offiziell, ebenfalls nicht Partei zu ergreifen – und ergreift sie eben doch. Die zweite Intifada geht auch hier auf das Konto der Israelis.
Allerdings geht Klett noch einen Schritt weiter und behauptet, die Intifada sei die "Reaktion auf die Sackgasse, in der die PLO angesichts der Unnachgiebigkeit Israels festsaß".
Bei dieser angeblichen Unnachgiebigkeit handelte es sich um ein Friedensangebot der Israelis, welches Arafat im Sommer 2000 vorgelegt wurde und das sogar arabische Beobachtern als überraschend großzügig bezeichneten. Arafat lehnte ab und startete die zweite Intifada. Er beantwortete ein Friedensangebot mit Krieg, und Klett macht daraus israelische Unnachgiebigkeit.

Antisemitismus spielt keine Rolle in den Büchern

In keinem Schulbuch wird Antisemitismus als ein Antrieb für den irrationalen Hass auf die Juden erwähnt, dabei ist der Nahost-Konflikt für die Hamas kein territorialer Konflikt, sondern ein religiöser Kampf gegen das Judentum und für die Errichtung eines Gottesstaates.
Israel die Hauptschuld am Konflikt zu geben und die palästinensische Seite pathologisch aus der Verantwortung zu nehmen, nähert die Schüler zwar erfolgreich an die deutsche Mainstream-Meinung in Bezug auf den Nahost-Konflikt an, aber eben auf Kosten der Realität.
Cornelsen, Westermann und Klett, die 90 Prozent des deutschen Schulbuchmarktes unter sich aufteilen, sehen dennoch keinen Anlass, ihre Präsentationen kritisch zu hinterfragen.

Cornelsen ist sich keiner Schuld bewusst

"Zentrales Anliegen eines modernen Geschichtsunterrichts", erklärt Cornelsen , "ist es, die Schüler zu einem vertieften und reflektiertem Umgang mit Geschichte zu befähigen."
Ein Wort, das dabei immer wieder fällt, lautet Multiperspektivität. Es gibt nicht die eine richtige Deutung eines Ereignisses, sondern verschiedene, und sie sollen alle berücksichtigt werden, das ist Multiperspektivität.
Eine Wertung findet nicht statt, jeder darf sich die Version aussuchen, die ihm gefällt. Nach dieser Logik müssten auch die Sichtweisen von Stasi-Mitarbeitern und Stasi-Opfern im Geschichtsunterricht ohne Wertung präsentiert werden.
Man darf vermuten, dass die Terrororganisation Hamas weniger am Niveau der deutschen Schulbücher auszusetzen hätte als die israelische Seite.
(gefunden in die Welt)


"und du sollst nicht eine Frau zu ihrer Schwester nehmen, sie zu kränken, wobei du ihre Blöße neben ihr aufdeckst bei ihrem Leben"
3. Mo 18:18
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