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Terraformieren und Besiedeln

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bedenkliche Strahlung

Beitrag von Eaglesword am Sa 20 Dez 2014, 06:20

Für die Gesundheit eines Marsonauten stellt schon die Belastung auf dem Transfer eine ernste Gefahr dar. An eine Rückreise zur Erde ist somit nicht zu denken, falls man das Problem nicht meistert. Marsbewohner sind ganz auf die Hilfe ihrer Gefährten gestellt, Hilfe seitens der Erde kann höchstens im Turnus von 2 Jahren erfolgen. Bis dahin kann viel vor sich gehn, und wir können die Tragik erahnen, in der Krankheit und Unfälle sich auswirken. Daher ist es unabdingbar, medizinische Kenntnisse fest im Lehrplan der Ausbildung zu verankern, um eine Risikominimierung zu erreichen. Um so mehr muss man darauf Wert legen, je länger eine Fahrt zu anderen Welten braucht. Mars liegt um die Ecke, was aber ist mit Monden wie Enceladus? Das ist erst unser Anfang, wenn man bedenkt, wie weit weg das uns nächste Sonnensystem liegt. Für die Zukunft solcher Raumreisen hat Sicherheit nun mal die höchste Priorität, erst anschließend kann man sich Gedanken um Schiffstypen und Antrieb machen.


Zuletzt von Eaglesword am Di 29 Nov 2016, 17:46 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet


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Kann Mars überhaupt reaktiviert werden?

Beitrag von Eaglesword am Mo 26 Jan 2015, 17:11

Die Wiederbelebung mittels des Dynamos bewirkt eine Zunahme der Gravitation und auch des Magnetschildes bzw. erst eine Herstellung des Selben. Was aber dann mit seinen zwei Mondbruchstücken geschieht, könnte so vonstatten gehn:



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Re: Terraformieren und Besiedeln

Beitrag von Eaglesword am Mo 26 Jan 2015, 22:44

Probleme der Marsfahrt und Besiedlung:



über den Sinn der bemannten Marsforschung:





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Pläne der NASA

Beitrag von Eaglesword am Mo 26 Jan 2015, 23:49

Dr. Zubrin´s Mars Direkt:















Zuletzt von Eaglesword am Di 27 Jan 2015, 02:05 bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet


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Re: Terraformieren und Besiedeln

Beitrag von Eaglesword am Do 19 März 2015, 13:31

18.03.2015 11:33

Mars-Mission ohne Rückflugticket: Harsche Kritik an Mars One

So soll der Test-Außenposten von Mars One auf der Erde aussehen.
 
(Bild: Mars One)

Das Projekt Mars One hatte weltweite Aufmerksamkeit erhalten, als berichtet wurde, mehr als 200.000 Menschen hätten sich für ein One-Way-Ticket zum Mars beworben. Dabei waren es gerade einmal wenige Tausend. Die Kritik an den Plänen wächst.
Eine australische Journalistin hat schwere Vorwürfe gegen die Organisatoren von Mars One erhoben und das gesamte Projekt als "hoffnungslos fehlerhaft" kritisiert. In einem Blogeintrag fasst Elmo Keep die Einschätzung von Joseph Roche zusammen, einem der 100 sogenannten Finalisten, der selbst beim Guardian einen Bericht geschrieben hat. Dort erklärt er, dass er es inzwischen für unwahrscheinlich halte, jemals auf dem Mars zu landen. Die Macher von Mars One haben bereits reagiert und lassen angeblich andere Finalisten zu einigen Kritikpunkten Stellung beziehen.
One-Way-Ticket zum Mars
Die niederländische Stiftung Mars One will nach eigenen Angaben bereits im Jahr 2024 die ersten Siedler auf den roten Planeten schicken, auf dem die Temperaturen zwischen etwa minus 125 und plus 35 Grad Celsius schwanken und gewaltige Stürme mit Geschwindigkeiten bis zu 400 km/h toben. Ein Rückflug ist nicht vorgesehen, denn der Start eines Raumschiffs vom Mars wäre technisch zu aufwendig und zu teuer, erläutert die Stiftung. Aus wissenschaftlicher Perspektive waren die Pläne bereits von Doktoranden am MIT für zu gefährlich erklärt worden. Beim derzeitigen Stand der Technik würde der erste Kolonist nach 68 Tagen sterben, bevor auch alle Kollegen erstickten, hatten sie berechnet.
In ihrem Text kritisiert Keep nun gleich zu Beginn, dass wiederholt berichtet wird, Mars One habe Bewerbungen von 200.000 Menschen für einen Flug zum Mars ohne Rückflugticket erhalten. Dabei hätten so viele Menschen gerade einmal den Auswahlprozess auf dem dazu eingerichteten Portal begonnen. Im Laufe der erforderlichen Schritte seien aber so viele abgesprungen, dass – nach der Entrichtung einer Gebühr von bis zu 73 US-Dollar – gerade einmal knapp 2800 übrig geblieben seien. Dem widerspricht Mars One auch gar nicht. Die Stiftung habe immer gesagt, mehr als 200.000 Personen hätten den "Bewerbungsprozess begonnen". Für die Medienberichte sei sie nicht verantwortlich.



Mars One



Planskizze für das Camp auf dem Mars.
Bild: Mars One
Gamification im Auswahlprozess
Weiterhin weist Keep darauf hin, dass die 100 Finalisten gebeten wurden, 75 Prozent der Einnahmen aus Interviews mit Bezug zu Mars One an das Projekt zu überweisen. Für ein Unterfangen, das Milliarden verschlingen soll, sei dieser kleinliche Hinweis sehr seltsam, habe Roche ihr erklärt. Außerdem habe er bemerkt, dass die Finalisten offenbar nach Umfang ihrer (finanziellen) Unterstützung des Projekts Punkte zugewiesen bekommen und zu Top-Kandidaten erklärt wurden – unabhängig von ihrer sonstigen Qualifizierung. In der Erwiderung von Mars One werden die Punkte jedoch als Teil der Gamification bezeichnet, die "Spaß und Engagement" fördern sollten. "Top-Kandidaten" gebe es nicht und die Bitte um einen Teil der Einnahmen sei außerdem genau das, eine Bitte und nicht mehr.
Ihr gegenüber habe Roche den sogenannten Auswahlprozess als völlig unzureichend beschrieben. So habe er noch immer keinen Vertreter von Mars One persönlich getroffen: "Alle Informationen, die sie über mich haben, ist ein schlechtes Video, das ich gemacht habe, ein ausgefülltes Bewerbungsformular mit zumeist Ein-Wort-Antworten und ein 10-minütiges Skype-Interview." Darin sei es vor allem um Literatur über den Mars gegangen. Dabei seien alle Astronauten, die er kennengelernt habe, Menschen, die "Supermenschen so nahe kommen wie möglich". Die seien nicht in einem derartigen Verfahren zu finden. Mars One kontert, dass Kolonisten gesucht würden, keine Piloten. Und der Auswahlprozess sei noch gar nicht abgeschlossen.

Unklare Finanzierung
Auch an der geplanten Finanzierung des Projekts machen die Kritiker grundsätzliche Probleme aus. So sei zwar von Kosten in Milliardenhöhe die Rede, aber noch unklar, wo das Geld herkommen solle. Ein Vertrag mit der Produktionsfirma Endemol sei geplatzt und Geld durch Fernsehrechte fließe ja auch erst, wenn das Projekt kurz vor dem Start stehe. Bis dahin seien aber schon immense Kosten angefallen. Dabei schätzen Kritiker die Kosten ohnehin teilweise deutlich höher ein als von Mars One veranschlagt. Dort wird auf eine – ungenannte – Investmentfirma verwiesen, die den ersten Teil finanziere. Fernsehübertragungen brächten dann später Geld.
Wie es mit dem Projekt nun weitergeht, ist weiter unklar. Laut Missionsplan soll noch in diesem Jahr das Training der Mars-Kolonisten beginnen. Die dafür nötigen Anlagen scheint es aber noch gar nicht zu geben. Dabei ändern offenbar bereits Menschen ihr Leben für das große Ziel Mars: Bereits im November hatte Keep vom australischen Finalisten Josh berichtet. Für das Projekt hat er demnach schon vor seiner Auswahl als Finalist sein altes Leben aufgegeben, sich von seiner Freundin getrennt und ist von England zurück in seine Heimat gezogen. Trotz der absehbaren Schwächen des Projekts hatte er die Hoffnung damals noch nicht aufgegeben. Joseph Roche wiederum, der noch im November einen TED-Talk gehalten hat, schreibt nun, dass er seit Jahresende 2014 keine Vorträge mehr halte, um für das Projekt zu werben. Er fürchte, dass Mars One der Begeisterung für die bemannte Raumfahrt schade.


[Update: 19:03.2015 – 10:40 Uhr] Im Einstiegsbild wurde ursprünglich nahegelegt, dass es den geplanten Mars-Außenposten zeige. Jedoch handelt es sich um eine Darstellung der geplanten Trainingsanlage. Das wurde berichtigt. (mho
Forum zum Thema: Wissenschaft

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Zuletzt von Eaglesword am Di 29 Nov 2016, 17:44 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet


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was macht Mars zum Reiseziel?

Beitrag von Eaglesword am Di 19 Jan 2016, 14:17

Die Besiedelbarkeit wird erörtert:



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künftige Anlagen?

Beitrag von Eaglesword am Sa 23 Jan 2016, 22:47

Sehn sie etwa so aus?



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Evakuierung muss jetzt beginnen!

Beitrag von Eaglesword am Di 06 Sep 2016, 15:51

"Och, wir haben doch noch Millionen Jahre Zeit!"... Wirklich?
Um es direkt zu sagen:
Schon jetzt nimmt unser Stern an Intensität zu, während gleichzeitig unser Magnetschild abnimmt. Leider ist es die harte Realität und kein Schwarzmalen. Es ist keine Untergangsfantasie, sondern wird seit gewisser Zeit gemessen. Diese beiden Vorgänge sind real. Und sie beschleunigen den Tod unseres Planeten durch ihre Wechselwirkung.
Wir müssen Evakuierungsschiffe samt geeignetem Antrieb erforschen und bauen, und wir müssen es jetzt unternehmen. Denn das Tempo unserer  Flucht ist langsam, selbst wenn wir 1 Prozent der Lichtgeschwindigkeit erreichen können. Das Licht unserer Sonne wird immer stärker und stellt eine wachsende Bedrohung dar. Wir müssen der Tatsache realistisch ins Auge sehn.
Folgendes Vid illustriert uns, wie ernst die Lage ist, auch wenn statt unserer Sonne ein anrückender Neutronenstern den Tod bringt. Aber die Sonne ist jetzt aktiv und verstärkt ihre Strahlung, während unser Magnetschild immer schwächer wird. Es braucht kein Objekt von außen.

Dies ist ein Szenario, welches auf uns zukommt:



Zuletzt von Eaglesword am Di 29 Nov 2016, 17:43 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet


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Raumfahrt zu neuen Welten- machbar?

Beitrag von Eaglesword am Fr 11 Nov 2016, 00:09

Wie könnte es werden?
bis etwa 1:17:55


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Re: Terraformieren und Besiedeln

Beitrag von Eaglesword am Di 15 Nov 2016, 00:16

Diesmal habe ich ein Lied mitgebracht:


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