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Was trieb Nikodemus zu Jeschua

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Re: Was trieb Nikodemus zu Jeschua

Beitrag von Mati am Mo 23 Jul 2012, 21:51

Lieber Eaglesword
Dein Interesse an dem, was wirklich aus dem Text hervorgeht und deine offenen Fragen freuen mich sehr.
Deshalb versuche ich dir zu antworten, wie es mir ums Herz ist.
"Verdienste" ist vielleicht nicht das richtige Wort. Doch um Titel wie "Pharisäer", "Oberster der Juden" und "Lehrer Israel" zu erwerben, war sicher ein gewisser Leistungsausweis nötig.
Seine Liebestat in Joh 19 und seine grosszügige Spende einer Salbenmischung aus Myrrhe und Aloe zeugen für mich zumindest von einem "Gesinnungswandel", womit auch für dich das "Reich G'ttes" zu tun hat.
Du hast völlig Recht, wenn du bemerkst, dass das "Reich G'ttes" für mich mit "prachtvoller Herrlichkeit" zu tun hat, ein Ausdruck aus dem Lobgesang Dawids Teh 145,11-13. Uebrigens benutzt Petrus ähnlich begeisterte Worte, obwohl ihm Jeschua deutlich machte, dass das Ablegen seiner irdischen Hütte nahe war und er wohl die Parusia seines Herrn nicht mehr zu Lebzeiten erleben würde. Ihm war völlig klar, dass sein Erlebnis auf dem Berg, wo er Augenzeuge seiner herrlichen Grösse war, und von Gott, dem Vater, aus der prachtvollen Herrlichkeit der Schechina-Wolke die Worte hörte: "Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe", zwar die Erfüllung von Jeschua's Worten in Matth 16,28 war, jedoch nur kleine Kostprobe der zukünftigen Parusia Jeschua's darstellte. Petrus verstand, dass Jeschua's Worte, wie das allermeiste, was wir in der Schrift lesen, Weissagung, ergo Prophetie ist, auf die genau zu achten. uns wohl ansteht Jes 46,10; 2 Kefa 1,14-21.
Ich bin meinem Vater von Herzen dankbar für die felsenfeste Hoffnung, am "Reich G'ttes" teilzuhaben, wie Nakdimon und sein Freund Joseph von Arimathia, von dem es in Luk 23,51 ausdrücklich heisst, dass er es erwartete. Genauso aber wie es für den einen Mitgehängten das Wichtigste war, mit seinem Herrn, der für ihn litt und starb, dort zu sein, wäre dieses Reich für mich ohne Anziehungskraft, wenn ich mich dort nicht in der Gegenwart des Sohnes des Menschen wüsste, der aus jener prachtvollen Herrlichkeit zu  mir herabstieg, um mir das neue Leben zu schenken, mit dem ich mich im Königreich seiner Liebe erst wohlfühlen kann Luk 23,40-43..

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Re: Was trieb Nikodemus zu Jeschua

Beitrag von Eaglesword am Mo 23 Jul 2012, 22:58

ob nu Jeschua wiederkommt oder nicht- wenn Elohim "in Liebe nach Zion zurückkommt", erübrigt sich alle vorige Theolgie. Dann haben wir ein paar Anweisungen der Torah als internationale Verpflichtung, wie aus dem Kapitel 14 von ZakarJahu (SecharJah) hervorgeht. Bis dahin aber versuchen wir, das Beste aus der Welt zu machen


Zuletzt von Eaglesword am Di 20 März 2018, 15:33 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet


"und du sollst nicht eine Frau zu ihrer Schwester nehmen, sie zu kränken, wobei du ihre Blöße neben ihr aufdeckst bei ihrem Leben"
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Parusie oder zweiter Tod

Beitrag von Fadinger am Di 24 Jul 2012, 04:14

Hallo und Schalom!
Denn die Geschichte mit der Aussage des christlichen JeSus ... :
>Einige die hier stehen werden den Tod nicht schmecken, sondern ich werde vorher wiederkommen!<
… ist eine reine zur heidenchristlichen Erbauung erfundene
Geschichte.
Eine Art Erbauungsliteratur a la Buch Hiob für
Heidenchristen? Im Grunde ja nichts Schlechtes. Aber auch diese Sache
hat insofern einen Haken, daß es zu dieser Zeit noch keinen einzigen Heidenchristen gab ...
Jedoch großes Fragezeichen: Geht es hier wirklich um die Parusie?
Wahrlich ich sage euch: (soll JeSus selbst gesagt haben)
Einige von euch, die hier stehen, werden den Tod nicht sehen, sondern sie werden das Reich Gottes in aller Kraft kommen sehen. (Mk 9,1 und Lk 9,27)
Da sich Mk 9,1 bzw. LK 9,27 auf Mk 8,35 und Lk 9,24 gründen, wäre es
doch naheliegender, das hier auf den "zweiten Tod" Bezug genommen wird.
Offb 2,11 20,6 20,14 21,8
Denn wer sein Leben retten will, wird es
verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen und um des Evangeliums
willen verliert, wird es retten.
(Mk 8,35)
Selig und heilig, wer an der ersten Auferstehung
teilhat. Über solche hat der zweite Tod keine Gewalt. Sie werden
Priester Gottes und Christi sein und tausend Jahre mit ihm herrschen.
(Offb 20,6)
Also die Verheißung an seine Jünger, bereits bei den
Trompetengerichten/Schalengerichten im himmlischen Tempel als Priester
dienen zu dürfen. Während das profane Volk durch die große Drangsal
geht, und auf die Parusie wartet ...
Im Hinblick auf die Parusie sagt Jesus nämlich folgendes: Mt 24,36 Mk 13,32
Doch jenen Tag und jene Stunde kennt niemand, auch nicht die Engel im Himmel, nicht einmal der Sohn, sondern nur der Vater. (Mk 13,32)
...
O Tiefe des Reichtums, der Weisheit und der
Erkenntnis Gottes! Wie unergründlich sind seine Entscheidungen, wie
unerforschlich seine Wege!
(Röm 11,irgendwas)

Gruß F
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Re: Was trieb Nikodemus zu Jeschua

Beitrag von Eaglesword am Di 24 Jul 2012, 15:57

ihr geliebten Mitglieder, geschätzte Gäste,
tatsächlich hat "G'ttes (kommende bzw. anbrechende) >>Reich<<" nichts mit einer "Messiaserscheinung" zu tun. Ganz einfach weil es kein Territorium darstellt, sondern eine interne Änderung. Das bedeutet auch hier wieder die neue Gesinnung, welche sich in Umkehr zur Torah deutlich zeigt.


Zuletzt von Eaglesword am Mi 25 Jul 2012, 19:02 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet


"und du sollst nicht eine Frau zu ihrer Schwester nehmen, sie zu kränken, wobei du ihre Blöße neben ihr aufdeckst bei ihrem Leben"
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Re: Was trieb Nikodemus zu Jeschua

Beitrag von Orlando am Di 24 Jul 2012, 20:24

Schalom Eaglesword
Was sagst du zu Korinther 1.15,14-28.
1 Kor 15,1 Ich erinnere euch, Brüder, an das Evangelium, das ich euch verkündet habe. Ihr habt es angenommen; es ist der Grund, auf dem ihr steht.
1 Kor 15,24 Danach kommt das Ende, wenn er jede Macht, Gewalt und Kraft vernichtet hat und seine Herrschaft Gott, dem Vater, übergibt.
1 Kor 15,25 Denn er muss herrschen, bis Gott ihm alle Feinde unter die Füße gelegt hat.
1 Kor 15,26 Der letzte Feind, der entmachtet wird, ist der Tod.
1 Kor 15,27 Sonst hätte er ihm nicht alles zu Füßen gelegt. Wenn es aber heißt, alles sei unterworfen, ist offenbar der ausgenommen, der ihm alles unterwirft.
1 Kor 15,28 Wenn ihm dann alles unterworfen ist, wird auch er, der Sohn, sich dem unterwerfen, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott herrscht über alles und in allem.
1.Ko 15 ,24
(Fußnote Aus dem Buch DEUTSCHE BIBELGESELLSCHAFT  Römer 8,36)
1.Ko 15,25
(Fußnote Mt 22,44)
1..Ko 15,26
(Fußnoten Offb 20,14;21,4)
Lieben Gruß an Eaglesword
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Malkut HaSchamejim ohne JeSus???

Beitrag von ABA am Mi 25 Jul 2012, 09:19

Schalom Fadinger!

du schreibst:
... diese Sache hat insofern einen Haken,
daß es zu dieser Zeit noch keinen einzigen Heidenchristen gab ...
Leider gibt es da keinen Haken, lieber Fadinger!!!
Es waren nunmal Heiden, die sich Christen nannten und die Schriften im 4. Jahrhundert !!! redaktionell zusammenstellten. Und diese teilweise erfundenen Heilandsgschichten bezeichnen wir Juden nunmal zurecht als:
Heidenchristliche Erbauung !!!

Was ja im Grunde nicht negatives ist, allerdings auch nichts mit dem religiösen Judentum zu tun hat. Weder in der Antike, noch in der heutigen Zeit. Genauso sieht auch dann die weitere christliche Auslegung in deinem sehr interessanten Posting aus. Jedoch sie ist und bleibt heiden-christlich und somit auch der heidnischen Religion des Christentums zugehörig. Ein jüdisches Fundament liegt der heidenchristlichen Auslegung allerdings nicht zu Grunde!

weiternin meinst du:
... Jedoch großes Fragezeichen: Geht es hier wirklich um die Parusie ?
Die Parusie (Wiederkunft) JeSu ist nach christlicher Deutung eigentlich immer mit dem kommenden Gottesreich verbunden, in welcher der christliche JeSus der Regent sein sollte. Und dazu müsste er normalerweise selbst und persönlich Wiederkommen. Darum geht es in der Parusie.
Und das wäre von mir ein großes Ausrufezeichen !

Schalom ABA
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Das Reich G´ttes ist innwendig in uns!

Beitrag von Elischua am Mi 25 Jul 2012, 12:27

Schalom ihr Lieben,

Himmelreich, Reich G`ttes, G´ttes Reich, Himmel auf Erden, so wie im Himmel so auf Erden, das Reich der Himmel, Königsreich!

Was ist ein "Reich"? Jeder hat sein Reich z.B. Zuhause in der Whg. und dies ist dein Be-Reich indem du "herrscht"! Im NT finden wir den Ausdruck G´ttes Reich im Tanach nicht. Es gibt Könige die haben ihr Königsreich, es gibt Kaiser die haben ihr Kaiserreich, es gab Zaren die hatten ihr Zarenreich, es gibt Weltherrscher die haben ihr Weltreich, es gibt Pflanzen die haben ihr Pflanzenreich, es gibt Tiere die haben ihr Tierreich. Es gibt Menschen sie sind fleischlich gesinnt die haben ihr Weltreich, es gibt Menschen die sind geistig gesinnt, die haben ihr Geistiges Reich ihren G´tt!!

Unser Allmächter hat die Himmel (Atmosphäre) geschaffen und hat die Sterne und Planeten z.B. Erde geschaffen - das Universum und ist somit der Herrscher des Universums, der Herrscher über Sterne und Planeten und somit auch Herrscher der Himmel, der König über alles etc. IHM gehört die Erde auf der wir leben, ER hat Königen ein Königreich gegeben und auch wieder genommen. ER hat uns kein Himmelreich gegeben und der Himmel ist auch nicht näher gerückt, sondern immer noch in gleicher Entfernung von uns weg. Wir sind alle noch auf der Erde und werden auf der Erde sterben und nicht im Himmel. 2.Mose 19,55 Und nun, wenn ihr willig auf meine Stimme hören und meinen Bund halten werdet, dann sollt ihr aus allen Völkern mein Eigentum sein; denn mir gehört die ganze Erde.

Vater wollte von Anfang eine Beziehung zu uns, direkt mit jedem einzelnen - nur die Menschen wollten es nicht, sie wollten einen Vermittler zwischen ihnen und unseren Vater, wollten einen König wie die Nationen haben - Schaul wurde der 1.König durch JaHWeH berufen und hat Schaul ein Königreich gegeben, dies ER ihn wieder genommen hat und an David weitergab. Die Menschen wollten einen Tempel wie die Nationen haben, sie wollten nicht, daß JaHWeh ihr König ist und sein Königreich in ihnen und als Nation sei. Sie wollten sein wie die Nationen.

Lest euch das nachstehende aufmerksam durch, denn dies was JaHWeH zu Samuel sprach, hat heute noch Gültigkeit. Heute sind es keine Könige, sondern Staatsoberhäupter. Es wird bereits fleißig daraufhin gearbeitet einen neuen Tempel zu bauen, den Priesterdienst und Opferdienst wieder einzuführen - dies hat JaHWeH nicht geboten, es ist Menschenwunsch, deren Willen und somit Menschenwerk!

1.Samuel 8:

1 Und es geschah, als Samuel alt geworden war, da setzte er seine Söhne als Richter über Israel ein.
2 Der Name seines erstgeborenen Sohnes war Joel und der Name seines zweiten Abija; sie waren Richter in Beerscheba.
3 Aber seine Söhne wandelten nicht in seinen Wegen und sie suchten ihren Vorteil und nahmen Bestechungsgeschenke und beugten das Recht.
4 Da versammelten sich alle Ältesten von Israel und kamen zu Samuel nach Rama.
5 Und sie sagten zu ihm: Siehe, du bist alt geworden, und deine Söhne wandeln nicht in deinen Wegen. Nun setze doch einen König über uns, damit er über uns Richter sei, wie es bei allen Nationen ist!
6 Und das Wort war übel in den Augen Samuels, dass sie sagten: Gib uns einen König, damit er Richter über uns sei! Und Samuel betete zu JaHWeH.
7JaHWeH aber sprach zu Samuel: Höre auf die Stimme des Volkes in allem, was sie dir sagen! Denn nicht dich haben sie verworfen, sondern mich JaHWeH haben sie verworfen, dass ich nicht König über sie sein soll. (dies hier sagt deutlich aus, daß die Menschen nicht das Reich-Königsreich JaHWeHs wollten und es ihnen mit Sicherheit besser gegangen wäre; wie weiter zu lesen ist, daß die unter der Herrschaft eines Königs und heute unter der Herrschaft der Staatsoberhäupter sind)
8 Entsprechend all den Taten, die sie immer getan haben von dem Tage an, da ich sie aus Ägypten geführt habe bis zum heutigen Tag, dass sie mich verlassen und andern Göttern gedient haben, so machen sie es auch mit dir.
9 Und nun höre auf ihre Stimme! Doch warne sie mit allem Ernst und mach ihnen das Recht des Königs bekannt, der über sie herrschen wird!
10 Und Samuel sagte dem Volk, das einen König von ihm begehrte, alle Worte von JaHWeH.
11 Und er sagte: Dies wird das Recht des Königs sein, der über euch regieren wird: Eure Söhne wird er nehmen, um sie für seinen Wagen und seine Gespanne einzusetzen, damit sie vor seinem Wagen herlaufen,
12 und um sie sich zu Obersten über Tausend und zu Obersten über Fünfzig zu bestellen, damit sie seine Äcker pflügen und seine Ernte einbringen und damit sie seine Kriegsgeräte und seine Wagengeräte anfertigen. (heute sind es Waffen, Atombomben, Panzer etc.)
13 Und eure Töchter wird er zum Salbenmischen, zum Kochen und Backen nehmen.
14 Und eure besten Felder, Weinberge und Olivengärten, die wird er nehmen und sie seinen Knechten geben.
15 Und von euren Kornfeldern und euren Weinbergen wird er den Zehnten nehmen und ihn seinen Kämmerern und Beamten geben. (heute die Bauern denen die Felder und Höfe genommen werden und für den Staat-das Weltreich arbeiten, Steuern als Zehnten, da gäbe es noch mehr Beispiele)
16 Und eure Knechte und eure Mägde und eure besten jungen Männer und eure Esel wird er nehmen und sie in seinen Dienst stellen.
17 Von euren Schafen wird er den Zehnten nehmen, und ihr, ihr müsst seine Knechte sein. (Heute sind es die Steuern)
18 Wenn ihr an jenem Tage wegen eures Königs um Hilfe schreien werdet, den ihr euch erwählt habt, dann wird euch JaHWeH an jenem Tag nicht antworten.
19 Aber das Volk weigerte sich, auf die Stimme Samuels zu hören. Und sie sagten: Nein, sondern ein König soll über uns sein, (Ein Menschenkönig)
20 damit auch wir sind wie alle Nationen, und dass unser König uns richtet und vor uns her auszieht und unsere Kriege führt. ( Hätte vermieden werden können, wenn man JaHWeH ernst genommen hätte, das Staatsregime richtet)
21 Und Samuel hörte all die Worte des Volkes und sagte sie vor den Ohren JaHWeHs.
22 Und JaHWeH sprach zu Samuel: Höre auf ihre Stimme und setze einen König über sie ein! Da sagte Samuel zu den Männern von Israel: Geht hin, jeder in seine Stadt!

Es betrifft hier alle Nationen, alle Religionen, was nützten Tempel, Kirchen, Synagogen, steinere Gebäude? Wollte dies unser Vater so, daß ER in steineren Gebäuden sein soll, so ungefähr: Lieber Vater, wir lieben dich, und suchen dich wenn wir ins Gebäude kommen, der Pastor, Priester und wie sie sich noch nennen, werden uns von dir mitteilen, wir wollen nicht, daß du uns zu Nahe kommst - wir gehen unseren Weg! Wie weh muss dies einem Vater tun, wenn seine Kinder sagen, ne lass mal, wir gehen unseren Weg, und in den Gebäuden bist du zu finden, wenn wir dich mal brauchen, auch über einen Vermittler, den sagen wir was uns fehlt, was wir uns wünschen und dieser dann dich bittet, daß du unseren Willen erfüllst!

G´ttes Reich wird nicht in den Himmeln sein, sondern ER wird wenn die Zeit reif ist als König mit seinem Heer kommen und die Erde von allem Übel reinigen. ER wird sein Königsreich im neuen Jerusalem aufbauen mit seinem Haus IsraEL, alle die durchgehalten haben, alle die fest an JaHWeH glauben, alle die JaHWeH gehorsam sind und IHN gewähren lassen sein Reich auf der Erde, sowie in unserem Herzen aufzubauen, IHN als König und Herrscher endlich zu aktzeptieren und mit Freude annehmen! und IHM dienen!

Wenn wir die Verse betr. Reich Gottes worüber unser Bruder Jeschua spricht im NT lesen, haben einige Verse schon Sinn, wo Jeschua über die Torah und den Propheten spricht und folgendes damit sagen wollte: Wir müssen Teschuwah tun, nicht nur am Jom Kippur, sondern tagtäglich, auch mehrmals am Tag wenn es sein muss. Umkehren von den falschen Wegen. Umkehren vom Weltreich, daß Menschenwerk ist, und IHN den Vater suchen und bitten uns rein zu waschen von unseren Verfehlungen - dann werden wir das "Reich G´ttes" innwendig haben. Werden wir IHN erkennen und in unserem Herzen wahrnehmen, seine Herrlichkeit und Eins sein mit IHM.
MK 1,15: und sprach: Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe gekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium!
Was unser Bruder Jeschua hier eigentlich sagen wollte ist dies: Die Zeit wird bald erfüllt sein und Vater der EWIGE sein Königreich aufbauen wird. ER wird einen Messias als König senden (ob dies Jeschua sein wird, lassen wir mal offen, denn es geht nicht aus den Schriften hervor, daß es Jeschua sein wird, sondern ein Messias und wie wir ja inzwischen gelernt haben, hat unser Vater der EWIGE, Geheiligt sei ER, viele seiner Diener gesalbt = Messias und dieser König wird aus JaHWeH sein)! Wir sollen Teschuwah-Buße tun und an das Wort was JaHWeH durch Jeschua und seine Propethen sagte glauben und tun! An ein Evanglium zu glauben ist quatsch, denn als Jeschua lebte gab es noch kein Evangelium, daß die evangelische Kirche ist. Sowie wie es damals keine Kirchen und ein Christentum gab! Ist Fakt! Eigentlich gehört dies was Jeschua wirklich sagte nicht ins NT, sondern in den Tanach, denn Jeschua lehrte jüdisch und nicht christlich!!

Ich bitte oft unseren Vater, daß ER die Zeit verkürze, wenn ER es möchte, weil wir sehr schweren Zeiten zugehen werden und ER sein Königreich baue. Deutschland geht sehr schlechten Zeiten entgegen und wird eines der nächsten Länder sein, daß in der EU pleite geht!!

Lieber Vater wir lieben Dich und brauchen Dich und Deinen Schutz!


Zuletzt von Elischua am Do 26 Jul 2012, 07:38 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet


  Herzliches Schalom von אלישוע(Elischua)
JHWH segne euch mit Weisheit, Erkenntnis, u. Verständnis für sein Wort und Wahrheit!
Hes. 3,10 Und er JaHWeH sprach zu mir: Menschenkind, alle meine Worte, die ich zu dir reden werde, nimm in dein Herz auf, und höre sie mit deinen Ohren!
Jer. 17,5 So spricht JaHWeH der HERR: Verflucht ist der Mann/Frau, der auf Menschen vertraut und Fleisch ( = eigenes Können) zu seinem Arm ( = Rettung, Hilfe) macht und dessen Herz vom JaHWeH dem HERRN weicht!

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Heidenchristliche Erbauung?

Beitrag von Fadinger am Mi 25 Jul 2012, 15:46

Schalom, schönen Tag!

Eventuell sollte man ein neues Thema eröffnen, mit Nikodemus selbst hat es eigentlich nicht mehr viel zu tun ... Wink
@ABA schrieb:Leider gibt es da keinen Haken, lieber Fadinger!!!
Es waren nunmal Heiden, die sich Christen nannten und die Schriften im 4. Jahrhundert !!! redaktionell zusammenstellten.
In Bezug auf einen späteren Abfassungszeitpunkt muß ich zustimmen. Aaaaaber:


Das setzt die (spekulative) "Moderation" durch die Exegeten des 4.
Jhdt. voraus. Ein riskantes Unterfangen, wenn man bedenkt, daß einige
der Schriften seit Ende des 1. Jahrhunderts im Umlauf waren. Jede
Änderung hätte zwangläufig zu Widersprüchen führen müssen, und hätte
die Verfasser Lügen gestraft.
Derartiges ist jedoch nicht bekannt. Einzig die Pleite, als man
versuchte, die Ehebrecherin aus Joh 8,1-11 auszulassen, was jedoch
beinahe das ganze 8. Kapitel des Johannesevangeliums entstellte, und
das nachfolgende Zeugnis Jesu vom Sinn befreite (Joh 8,15). Auch hat
Jesus die Ehebrecherin nicht freigesprochen, er hat sie nur (noch)
nicht gerichtet.
Bemerkenswert ist auch, daß gerade heidenchristlich geprägte Schriften,
wie etwa der Barnabasbrief dann im 4. Jhdt. nicht in den Kanon
aufgenommen wurden. Zudem dient vielen neutestamentlichen Schriften der
Tanach als Referenz.

Bei der eigentlichen Geschichte in den Evangelien allerdings, bzw. zum
Zeitpunkt der eigentlichen Geschichte, muß ich den Haken mit der damals
praktisch nicht vorhandenen Heidenmission wiederholen! Jesus selbst
spricht diese nur am Ende seiner Wirkzeit kurz an. Vorher tönt es ganz
anders:
Diese Zwölf sandte Jesus aus und gebot ihnen: Geht nicht zu den Heiden und betretet keine Stadt der Samariter ... (Mt 10,5)
Oder:
Er erwiderte: Es ist nicht recht, das Brot den Kindern wegzunehmen und den Hunden vorzuwerfen. (Mt 15,26 Mk 7,27)
Schaut so heidenchristliche Erbauung aus?

Gruß F
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Re: Was trieb Nikodemus zu Jeschua

Beitrag von Eaglesword am Mi 25 Jul 2012, 19:32

werte Lesende, werte Schreibende
Orlando hatte mich etwas gefragt, zu dessen Antwort ich erst jetzt komme. Da geht es um Herrschaft Jeschua´s im Auftrag des Himmlischen Vaters. Nu denn, persönlich habe ich keine derartige Herrschaft beobachten können außer situationsbedingtem Eingreifen G'ttes. Das bedeutet eine Herrschaft aus dem unsichtbaren Bereich im sichtbaren Bereich, was man als "transzendent" beschreibt. Wenn Jeschua von sich selber als einen "guten Hirten" sprach, meinte er seinen Dienst innerhalb JisraEl´s. Schließlich erwähnte er das im Zusammenhang mit "zerstreuten bzw. versprengten Schafen" des Hauses JisraEl. Zerstreut oder versprengt innerhalb der damaligen Landesgrenzen? Oder sah er mehr darin, zeitlich voraus? Das könnte sein, da ausgerechnet seine Anhängerschaft bemüht ist, Zions´s Kinder heimzubringen. In diesem Fall bedarf es einer Begrenzung auf Manche, da längst nicht alle seiner Lehre Folgenden sich an Aliya/Alija- Missionen beteiligen.
Aber als einen Herren seh ich ihn deshalb nicht, eher als hingegebenen Propheten, der auch im seelsorgerlichen Bereich wie auch rabinisch tätig war. Somit war er ein Leiter, aber kein Monarch.


Zuletzt von Eaglesword am Di 20 März 2018, 15:36 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet


"und du sollst nicht eine Frau zu ihrer Schwester nehmen, sie zu kränken, wobei du ihre Blöße neben ihr aufdeckst bei ihrem Leben"
3. Mo 18:18
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Re: Was trieb Nikodemus zu Jeschua

Beitrag von Mati am Mo 30 Jul 2012, 23:12

Schalom ihr Lieben
Ja, lieber Eaglesword, du hast recht:
Wenn Elohim "in Liebe nach Zion zurückkommt", erübrigt sich alle vorige Theolgie. Dann haben wir ein paar Anweisungen der Torah als internationale Verpflichtung, wie aus dem Kapitel 14 von ZakarJahu (SecharJah) hervorgeht.
Du bist ja ein Freund vom zusammenhängenden Lesen. Deshalb empfehle ich, den "Ausspruch oder die Last des Wortes JaHWeH's" ab 12,1-14,21 am Stück zu lesen. Vielleicht bilden die 3 Kapitel eine Art "Trilogie" ähnlich den 3 Tehillim 22-24. Damit kommen wir zurück zu dem, was Nakdimon zu Jeschua trieb.
Wir haben gesehen, dass er zuerst einfach nur wissen wollte, wer Jeschua denn wirklich war. Jeschua erklärte ihm, dass er dazu zuerst die Neugeburt erleben müsse. Diese Neugeburt meint eine völlige Gesinnungsänderung, ein Umdenken. Sie geschieht aus Wasser, dem Wort Gottes, und aus dem Ruach, Atem, Wind oder Geist Gottes (Sech 4,6). Dies ist es, was SecharJah 12-13 als Voraussetzung von Kapitel 14 vorstellt: In 12,10-14 bewirkt der Geist der Gnade und des Flehens, ausgegossen von Gott, ein persönliches Aufblicken auf einen Durchbohrten und ein Wehklagen aller über ihn. Entspricht das nicht dem erhöhten Menschensohn von Joh 3,14?
In 13,1 wird eine Quelle geöffnet für Sünde und für Unreinheit. Sie bewirkt eine gründliche  Reinigung von Götzen und Lügenpropheten, die nur "mit Dunst trösten" Sech 10,2. Kürzlich habe ich das Zeugnis von Dr. Max Wertheimer dazu gelesen. Doch dann spricht in Sech 13,7 JaHWeH von  seinem Hirten als dem Mann, der sein Genosse ist. Das Schwert soll gegen ihn erwachen, was von Gericht spricht. In 1.Chron 21,16-17 sieht David das gezückte Schwert in der Hand des Engels ausgestreckt über Jerusalem. Da nimmt er als Vorbild des Gesalbten die ganze Schuld auf sich und fleht: "JaHWeH, mein Gott, es sei doch deine Hand gegen mich und gegen das Haus meines Vaters, aber nicht gegen dein Volk!"
Hat nicht die Sinnesänderung der Neugeburt, die Jeschua in Joh 3 erklärt, damit zu tun, dass man anerkennt, das Gericht verdient zu haben, indem man seine Ungerechtigkeit vor Gott einsieht und bekennt, wie es 3.Mose 26,40 ua beschreibt?
Wem gehören die Füsse, die an jenem Tag auf dem Oelberg stehen, der vor Jerusalem im Osten liegt? Wem gehören die Hände, die wund geschlagen wurden im Haus seiner Lieben? Wer darf jene herrliche Zeit miterleben, wenn "Elohim in Liebe nach Zion zurückkommt" und mit ihm auf dem Berg JaHWeH's an seiner heiligen Stätte stehen? Ps 24 antwortet: "Wer unschuldiger Hände und reinen Herzens ist." Ja, solche empfangen Segen von JaHWeH und Gerechtigkeit von dem Gott ihres Heils. Die Frage ist: Wie komme ich dazu? Genügt es dazu ein paar Anweisungen der Torah einzuhalten oder muss ich mich grundlegend von dem gerechten Knecht JaHWeH's zur Gerechtigkeit weisen lassen?

Mati
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Re: Was trieb Nikodemus zu Jeschua

Beitrag von Eaglesword am Di 31 Jul 2012, 15:34

oki, werter Mati,
du hast ein paar Stellen zum Lesen gelistet. Sowas braucht Zeit, wenn man sie aufmerksam betrachten will.
Vorab kann ich zwei Dinge schon erläutern:
Der Durchbohrte wird immer noch idntifiziert als Jeschua. Doch ist es ein Hebraismus mit Entsprechung in deutsch, wo von einem "Stich ins Herz" gesprochen wird. Hier ist kein Lanzenstich in die Herzregion eines Gepfählten gemeint. Wem das unbekannt ist, muss ja die Stelle: "und sie werden aufsehn auf Mich, Den sie gestochen haben..." als Hinweis auf Jeschua vorkommen.
Der zweite Punkt ist auch so eine Sache, wer denn der (gerechte) Knecht sei. Da sind auch Fachleute sich nicht so einig, auch wenn die kirchliche Deutung auf Jeschua dominiert. Zu diesem Sachverhalt ist intressant, `Logik der Jachad- 2 Messiasse´zu lesen.
Was den Durchbohrten anbelangt, wäre der zweite Link noch gezielter...


Zuletzt von Eaglesword am Di 20 März 2018, 15:39 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet


"und du sollst nicht eine Frau zu ihrer Schwester nehmen, sie zu kränken, wobei du ihre Blöße neben ihr aufdeckst bei ihrem Leben"
3. Mo 18:18
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