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Der PROZESS Jeschua aus jüdischer Sicht -6- >Die Gefangennahme<

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פסח תשע''ב

Beitrag von ABA am Mo 09 Apr 2012, 10:36

Anlässlich zu: ________ פסח תשע''ב

dürfen wir nie die jüdische Sicht über das christliche Ostern vergessen.

… denn das Haus ISRAEL sieht dies etwas anders als URBI ET ORBI !!!

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Der PROZESS Jeschua aus jüdischer Sicht -6- >Die Gefangennahme<

Beitrag von ABA am Di 27 Okt 2009, 13:29



> GAT SCHMANIM < גת שמנים _-_ - Die Gefangennahme JESCHUAS -________

! שלום כולם
Schalom zusammen!


Die eigentliche Prozess-Geschichte-Jeschuas beginnt mit seiner Gefangennahme! Hierin liegt der Schlüssel zur Lösung der oft widersprüchlichsten Anschauungen über dieses Thema! Jesus und seine Schüler verließen nach dem Mahl der Seder-Feier(!) Abendmahl) die Stadt und gingen zum Ölberg in den Gat-Schmanim (Garten Gethzemane/Ölkelter). Es ist wichtig zu wissen,dass diese Schar mit ihrem Lehrer sich häufig an diesem Ort aufhielt.(Lk 22,39 ; Joh. 18,2)

An der Verhaftung durch die Römer, auf römischen Haftbefehl wegen
>>> CRIMEN MAIESTATIS <<<
(Anmaßung eines Königstitels ohne Zustimmung des römischen Herrschers)
waren lt.christl. NT-Schriften u.a.folgende Personen beteiligt:

  • 1. Der Teil einer diensthabenden römischen Kohorte >(Σπειρο)
  • 2. Der römische Tribun (diensthabender Anführer) selbst >(Χιλιαρχος)
  • 3. Bedienstete der jüd. Tempelpolizei >(Υπηρετης / Οχλος)
  • 4. mit ihrem diensthabenden Leiter >(Στρατηγος)
  • 5. Leute aus der Bevölkerung >(Οχλος)
  • 6. JEHUDA ISCH KARIOT (Ιουδας Ισκαριωτ)als Beauftragter des Sanhedrin.

Dass Jeschua gerade zu diesem Zeitpunkt verhaftet wurde, geht auf die Initiative der Römer zurück, da am späten Abend kaum mit einem Volksaufstand zu rechnen war. Der hohe Rat hingegen hatte die ihm gegebene Möglichkeit genutzt, durch (den Vermittler >Προδοσις <) JUDAS, bevor der römische Prozess beginnt, sich JESCHUA zu einer jüdischen Anhörung aus- bzw. überliefern zu lassen! (hierbei sei noch mal bemerkt, dass i.d.F. > παραδιδωμι < nicht – verraten – sondernüberliefern/weitergeben heißt ! )

Zwar wollen die Redakteure der Evangelien uns glauben lassen, dass die Initiative der Verhaftung Jeschuas vom jüdischen Hohen Rat ausging; Tatsache ist jedoch, dass die jüdische Obrigkeit gar keiner Hilfe der Römer bedurfte, um eine Verhaftung vorzunehmen !!! Die unterschiedliche Schilderung der Evangelien, ob es sich bei der Gefangennahme um die Seder-Nacht (Nacht des großen PESSACH-Festes) handelte oder um den Vorabend (Vorbereitungs-Abend) muss nicht ausdiskutiert werden. Hier spielt die jüdisch-interne und unterschiedliche Kalenderberechnung eine Rolle.

Weiterhin ist es nicht bedeutungslos, dass die Verfasser des Johannesevangeliums die geschichtliche Überlieferung ablehnen, wonach JUDAS seinen Lehrer durch einen Kuss identifizierte, also in einer Weise, die selbst Jeschua tadelte (Lk 22,48). Nach der Johannes-Schilderung wird Jeschua nicht von Judas identifiziert, sondern er trat selbst hervor und fragte:
>Wen such ihr?< Und als er hörte, dass sie ihn suchten, sagte er: >ICH bin´s!<
Judas hingegen stand bei dieser Schilderung nur dabei (18,4-5). So wie das Johannesevangelium über die Einzelheiten der Verschwörung des Judas schweigt, gibt er es auch nicht preis, auf welche Weise er angeblich Jeschua "verraten" haben sollte. Wahr ist und bleibt, dass für die Festnahme weder eine Verschwörung noch ein Verrat in irgend einer Weise erforderlich war, denn wer auch immer Jeschua ergreifen wollte, konnte dies, tagsüber wie nachts, ohne fremde Hilfe tun.
Die Tatsache bleibt bestehen, dass der Befehl zur Verhaftung von den Römern ausging. Für die Anwesenheit der jüdischen Tempelpolizei bleibt die Erklärung, dass es ihr eigens auf Ersuchen des Hohepriesters gestattet wurde, dabei zusein, um dann Jeschua zur dortigen Anhörung zu bringen.

Die weitverbreitete christliche Meinung:
>Der jüdische Gerichtshof habe Jeschua den Prozess machen wollen und habe die Römer zur Unterstützung bei der Festnahme gebeten, < scheitert faktisch daran, dass die Römer diese Unterstützung verweigert hätten. Wenn nämlich im Bereich der exklusiven Gerichtsbarkeit der jüdischen Gerichte ein Prozess gemacht werden sollte, musste auch die Gerichtsbarkeit über genügend Macht und Mittel verfügen, ihren Angeklagten herbei zu zitieren / verhaften, um ihn den Prozess zu machen. Selbst bei einem zu erwartenden Todesurteil durch die Kapital-Gerichtsbarkeit, bestand hierin kein Unterschied.

Die Römer vertraten den Standpunkt:
Es ist beim Ausüben eurer Gerichtsbarkeit auch euer Problem, wie ihr den Angeklagten vor Gericht bringt. Oder besitzt ihr weder genügend Macht noch hinreichende Mittel zu gewährleisten, dass eure Leute vor euch erscheinen - , dann seid so gut und bekundet nicht den Anspruch auf die Gerichtsbarkeit über sie.
Die Alternative lautet:
Entweder könnt ihr das Erscheinen des Angeklagten vor euch gewährleisten oder nicht; könnt ihr es nicht, sollte ihr Prozess besser vor dem römischen Statthalter stattfinden, ungeachtet der Paralell-Gerichtsbarkeit, die das Gesetz euch zugesteht. Also bleibt auch hier die Tatsache, dass die jüdische Obrigkeit gar keine Hilfe der Römer bedurfte, um eine Verhaftung vorzunehmen.

Für mich ist die nur eine Version plausibel:
Haftbefehl, Verhaftung, Prozess, Verurteilung, Hinrichtung, gingen voll und ganz von den Römern aus. (und wurde auch durchgezogen wie wir wissen). Die jüdische Obrigkeit machte ihren Einfluss bei den Römern geltend um ihren Volksgenossen von seinem „Irrweg“ abzubringen um ihn zu retten. Oder er sollte seinen messianischen Auftrag bestätigen und wird dann erwartungsgemäß als MESSIAS mit Glanz und Glorie, mit Macht und Herrlichkeit siegen.
Der römische Tribun gab bei der Verhaftung bzw. beim Transport des Gefangenen zur römischen Haft, der Bitte des Befehlshabers der Tempelpolizei statt. Er übergab Jesus in den Gewahrsam der jüdischen Behörden, solange sein Prozess vor dem Statthalter am nächsten Morgen noch ausstand. Die Tempelpolizei führte ihn in den Palast des Hohepriesters, und dort fand Jesus ihn und alle Hohepriester und Älteste Israels versammelt. Es war mitten in der Nacht, und das große PESSACH-Fest lag in der Luft und beschäftigte jedermann.
Was war passiert, dass der Hohepriester darauf bestand, Jeschua sollte in seinen Palast gebracht werden?
Was hatte ihn dazu getrieben, eine Einheit der Tempelpolizei von der Ausübung ihrer Pflichten im Tempel abzuziehen, nur damit Jesus zu ihm eskortiert wurde? Zu welchem Zweck waren alle Hohepriester und Ältesten und Schriftgelehrten und der ganze Rat in des Hohepriesters Hause zusammengekommen?
Warum wurde JESCHUA zu dieser Nachtzeit vor diese illustere Synode gebracht?

שלום אבא
Schalom ABA

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Weiterer Link von der >Forschungsstelle für jüdisches Recht< zum gleichen THEMA!

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GRUNDSATZ der kritischen Vernunft :
Wer wirklich an der Wahrheit Interesse hat, wird so verfahren,
dass er gerade Auffassungen, die er für besonders wichtig hält,
am schärfsten der kritischen Prüfung aussetzt !!!

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Zuletzt von ABA am So 26 Aug 2012, 16:32 bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet (Grund : Neue Formatierung!)


_______ שמע ישראל יהוה אלהינו יהוה אחד _______
Ακουε Ισραηλ κυριος ο θεος ημων κυριος εις εστιν

______ Höre Israel JaHWeH unser GOtt ist > e i n z i g < ______
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