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Ehe denn die Falsche thront

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Ehe denn die Falsche thront

Beitrag von Eaglesword am Do 06 Okt 2011, 17:51

Meine Damen und Herrn,
da besteht eine Brautgemeinde aus Christen und (messianischen) Juden. So wird es uns nahezu global dargestellt. So viele Menschen können sich doch wohl nicht irren! Im Grunde weiß demnach die Mehrheit, was richtig ist. Gehn wir beruhigt zur Tagesordnung über und vergessen das Ganze einfach (selbst-) gönnerhaft.
Ist etwas falsch an der Sache? Hat nicht soeben jemand eine Bemerkung angebracht?

Vortreten! Was haben Sie zu ihrer Verteidigung zu sagen? Wir wollen doch keine Unruhe stiften, oder?

Herr Kleinlaut hat sich unterdessen klammheimlich aus dem Saal geschlichen, doch er wird an der nächsten Ecke schon erwartet und ausgefragt. Bedrängen Sie ihn ruhig, Agenten. Das ist genau das passende Mittel, um ihn ganz gefügig zu machen.

Herr Mittelweg versucht, sich als Schlichter zwischen dem Tribunal und Ehepaar Infokrieger hervorzutun. Ob ihm das auch wirklich Pluspunkte von beiden Parteien einbringt?

Herr Infokrieger hat momentan zu tun beim Verteidigen seiner Frau, denn ein Mitglied im Tribunal traktiert sie mit Feindseligkeiten, die kaum etwas zur Aufklärung beitragen. Sie selber ist zu perplex, um gebührend zu antworten.

Die Infokrieger haben seit geraumer Zeit beobachtet, wie ihre Gesellschaft subtil bis unverholen belehrt wird, sich als Angehörige einer überlegenen Elite zu sehn. Das darf nicht geduldet werden! Das Paar kennt erwähnte Schieflage aus erster Hand, zumal da noch eine weitere Gesellschaft ist, welche tatsächlich auf legitimem Weg zur Elite ernannt worden ist, und zwar viele Jahrhunderte vor diesem Tag. Dass die Infokrieger selber Teil dieser ursprünglichen Elite sind, braucht noch nicht erwähnt zu werden.

Herr Mittelweg´s Einwand wird scheinbar wohlwollend notiert, aber sodann entlässt man ihn aus der Sitzung. Und jetzt stehn die beiden Infokrieger alleine vor dem Tribunal. Ihre Argumente wurden ebenfalls notariell festgehalten, um sie gegebenenfalls gegen weitere Aussagen zu verwenden, falls die Infokrieger sich selber widersprechen. Dabei braucht sich das ja nur ungefähr so anzuhören. Den Rest bügelt schon der erste Vorsitzende zurecht.

Die Gesellschaft, zu der die Infokrieger gehören, wurde vielfach bestätigt, sei es durch ihren Gründer selbst, sei es durch Begegnung mit anderen Bevölkerungen. Das intressiert aber niemanden im Tribunal. Hier gilt nur, was konform ist. Punktum. So kommt es denn, wie erwünscht: Ehepaar Infokrieger muss Bußgeld zahlen und ein Schweigegelübte halten. Das hätten wir, nächster Fall...

Daheim kontaktieren die wackeren Infokrieger ihre engsten Verbündeten, Herrn Erinnerung, seine Kinder Durchblick, Scharfsinn und Galantheit. Erinnerung´s Frau, Beliebtheit, wurde entführt und versklavt. Sie muss nunmehr der Pralerischen Lügen- Organisation dienen und ist unglücklich.
Die Freunde beraten, was zu tun sei und einigen sich auf den Widerspruch. Diesmal wollen sie als Gruppe ihre Gesellschaft vertreten. Sie reichen eine Petition ein. Gespannt warten sie. Tage vergehn. Die Tage werden zu Wochen, ohne dass irgend eine Reaktion erfolgt. Als der Fall schon erfolglos zu sein scheint, werden sie tatsächlich als Gruppe zugelassen.
Der Gerichtstag ist gekommen. Was allerdings auffällt, ist ein kleiner Tagungsraum, in den man sie weist. Keine Öffentlichkeit. Aber dafür kam der ganze Juristenbund vollständig zusammen, um geschlossen diesen kleinen Trupp zur Vernunft zu bewegen.

Im Eiltempo verliest ein Schöffe die vorherigen Anklagepunkte samt allen Urteilen. Dann beginnt ein Szenario, das noch Generationen später Argumente des Tribunals aufrechthalten würde.
Obwohl Scharfsinn die Ungereimtheiten der Argumente klar aufgezeigt hat, wird er zuerst entlassen. Seinem Bruder Durchblick wird ein etwas längerer Aufenthalt gestattet, bis das Tribunal auch Seiner überdrüssig wird. Zum Schluss bleiben Herr Erinnerung und seine Tochter Galantheit. Erinnerung wird mehr der Form halber angehört, aber bald fällt man ihm ins Wort und schickt ihn aus dem Raum. Tochter Galantheit gelingt es, den Juristen auf elegante Weise den Spiegel vorzuhalten, doch zu mehr als derer Erheiterung reicht es nicht, und auch sie muss das Zimmer verlassen. Das Urteil wird gesprochen, und wieder kommt es zur Begleichung der Kosten durch die Infokrieger.

Zuhause schreiben die Freunde eine Information, die sie vervielfältigen und in der Öffentlichkeit verteilen. Unerwartet bekommen sie Antwort, vereinzelt erst, aber das ist ein Anfang.
So weit recherchiert aus den damaligen Gerichtsprotokollen.
Fortsetzung folgt, bitte erst nach Abschluss kommentieren.


"und du sollst nicht eine Frau zu ihrer Schwester nehmen, sie zu kränken, wobei du ihre Blöße neben ihr aufdeckst bei ihrem Leben"
3. Mo 18:18
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Ehe denn die Falsche thront -2-

Beitrag von Eaglesword am Di 11 Okt 2011, 06:06

Nach wenigen Tagen schaarte sich ein Freundeskreis um die Infokrieger, bereit zur offenen Konfrontation. Und es dauerte nicht lange, bis die Juristen das Paar erneut herbeizitieren. Diesmal stand jedoch eine Delegation der Verbündeten in der Eingangshalle, um die Infokrieger nachher zu empfangen und ihnen sicheres Geleit zu bieten. Während sie warteten, begannen die Übrigen eine weitere Verteilaktion. Auch ergaben sich manche Unterhaltungen, und sie sahn, wie die Passanten sich ihrerseits in Gruppen zusammenfanden und austauschten.
Der Prozess verlief erwartungsgemäß mit einer deutlichen Drohung seitens der Gesetzespächter. Doch das war den Streitbaren schon klar, und gelassen hörten sie sich den Richterspruch an.
Die Juristen hatten bemerkt, wie Signale von Beliebtheit, obwohl streng bewacht, nach außen dringen konnten. Sie hatten versucht, Beliebtheit zu brechen und als willenlosen Schatten ihrer selbst ganz für sich zu haben. Doch sie vermochten es nicht. Schließlich sperrten sie die Ärmste in ein Verlies. Ihnen bekannt, lebte eine lose Frau in der Stadt und hatte den Ruf der Unbeständigkeit. Es war Frau Symphatie, die immer mal zwischen den Intressenten herumpendelte.
Symphatie wusste nie so recht, was sie wollte und war äußerst oppertun. Ihr war es gleichgültig, an wessen Schulter sie sich jeweils für eine Zeit schmiegte. Ihre rechtschaffenen Schwestern Treue und Liebe waren lange schon weggezogen vor Gram. Um so wohler fühlte sich Symphatie, deren Schwestern ihr keine weiteren Vorwürfe machten. Sollten sie ihren Idealen hinterhertäumen- sie, Symphatie, hatte nun freie Bahn und kostete es aus.

Doch Beliebtheit schien einen verlängerten Arm zu besitzen und übte wachsenden Einfluss auf die Bevölkerung aus, zu Gunsten des Freundeskreises um die Infokrieger. Diese erlebten wachsenden Erfolg in ihren Bemühungen, die wahren Hintergründe unters Volk zu bringen.

Die Juristen der herrschenden Klasse versammelten sich bald zu einer mehrtägigen Beratung, unter Ausschluss der Öffentlichkeit und jeglicher Kritiker. So erarbeiteten sie eine Sammlung von Statuten, die für ihre Gesellschaft verbindlich sein sollten. Wer davon abwich, wurde drakonisch bestraft, auch vor Todesfolter schraken sie nicht zurück.
Das bekamen die Rebellen zu spüren, und erste Verluste an Freunden wurden beklagt. Jedoch wuchs der Einfluss der Beliebtheit, selbst wenn sie weggeschlossen war. Vielleicht bedeutete ja ihre Verbergung ungestörte Möglichkeiten?

Je härter die Behörden gegen die "Verschwörer" vorgingen, um so schärfer verurteilten Letztere in aller Öffentlichkeit genau diese Methoden. Die Beliebtheit erstarkte trotz der Gefangenschaft und erwies ihre Kunst mit großem Geschick.
Mittlerweile mussten die Herrschenden zugeben, dass diese "verderbliche Sekte", wie sie die Infokrieger nannten, so einfach nicht aufgehalten werden konnten. Ja, deren Einfluss hatte sogar zur ernsthaften Spaltung innerhalb der Bevölkerung mit einhergehenden Fronten geführt. So besann man sich einer List. Wenn sie nicht unterdrückt werden konnten, dachte man sich, sie zu ködern. Beteiligung an der Landesführung dürfte sie zum Aufweichen durch Kompromisse veranlassen und sie am Ende korrumpierbar machen.
Gleich eine Woche nach dem Beschluss wurde ein entsprechendes Angebot den Verantwortlichen des Rebellenlagers zugestellt. Als die Infokrieger sich daraufhin versammelten, erörterten sie das Anschreiben. Klar schien eine Regierungsbeteiligung verlockend, und eben so offensichtlich war auch das Risiko, erpressbar zu werden.
Weitere Wochen vergingen, und eine Delegation kam vom Regierungspalast zurück. Von Weitem war das Gebäude an seinem hohen Bau und noch weiaus höheren Spitztürmen zu erkennen, in deren Dachkonstruktion Glocken aufgehangen waren.
Schließlich traf die Gruppe ein und wurde von den Infokriegern begrüßt. Alle waren gespannt auf das, was die Delegierten zu berichten hatten. Sie teilten der Versammlung mit, dass ihnen ein gewisser "Sonderstatus" zukäme. Zwar lehnte die herrschende Klasse sie als gleichwertige Bürger ab, aber sie durften fortan ihre Überzeugung offiziell frei ausleben. Auch wenn die Herrschenden es missbilligten, dass die Rebellen "zurück in primitive Vorstellungen rutschten", so wurde der Krieg nur noch mit Worten ausgefochten und nicht länger mit Gewalt.

Wie es denn kam, wurde von beiden Seiten versucht, möglichst Viele aus der Bevölkerung für die jeweilige Sache zu gewinnen, um ein Ungleichgewicht zu eigenen Gunsten zu erreichen. Alle bisherigen Versuche waren im Grunde auf dem etablierten Denken aufgebaut und mussten bald wieder in Bedeutungslosigkeit versinken. Doch die Infokrieger sollten letztendlich doch noch Erfolg haben. Da war der große weise Gründer des ursprünglichen Gesellschaftslebens, welcher niemals wankte. Unbestechlich und unsterblich hatte er die Infokrieger stets beflügelt, und von ihm schöpften sie immer wieder neue Kraft. Sie sahn, wie landesweit ein Aufbruch im Denken der Bürgerschaft im Gange war, unabhängig von ihnen selber. Auch sie, die Infokrieger, waren Teil dieser Bewegung und nicht an der Gründung beteiligt. Nein, es ging von keinen Bürgern aus. Der große weise Urheber selber hatte es bewirkt und ließ es gedeihen. Die Infokrieger sahn sich gewissermaßen als Werkzeuge und selber auf dem Weg mit all den anderen Aufwachenden, die sich erhoben und nun den Staub des Todes abschüttelten, um endlich mündig und frei zum Ursprung zu finden, einem Ursprung, wie er vor langer Zeit gewesen war und allmählich wieder Gestalt annahm.

"Die Sehnsucht lasst uns wachhalten, denn sie treibt uns an!" Aus den Memoiren der Zurückkommenden


"und du sollst nicht eine Frau zu ihrer Schwester nehmen, sie zu kränken, wobei du ihre Blöße neben ihr aufdeckst bei ihrem Leben"
3. Mo 18:18
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