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Was bedeutet das "Wort" in Joh.1.1

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Was bedeutet das "Wort" in Joh.1.1

Beitrag von Elischua am Mo 15 Aug 2011, 10:12

das Eingangsposting lautete :

Schalom ihr Lieben,

Was bedeutet das Wort "Wort"!

Nachfolgende Verse werden wie ja bekannt auf Jeschua / Jesus bezogen, nur weil es als NT deklariert und gelehrt wird, daß Jeschua / Jesus von Anfang an war der die Welt erschuf und somit als GOtt gesehen und verherrlicht wird!

Johannes 1, 1-4
Übersetzung lt.Rev. Elberfelder
1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott -
richtig müßte dies heißen:
Am Anfang war JaHWeH und ER sprach, (er sprach nicht nur ein Wort, sondern Worte, hielt Reden, gab Anweisungen etc.) und JaHWeH war vor aller Schöpfung da - nichts war vor IHM da!

2 Dieses war im Anfang bei Gott.
Nun, dieser Vers ist eigentlich hinfällig, man könnte ihn auch so auslegen, daß JaHWeH vor aller Anfang war, und außer ihm war nichts!

3 Alles wurde durch dasselbe, und ohne dasselbe wurde auch nicht eines, das geworden ist.
Richterweise müßte es so heißen: Alles, die ganze Schöpfung wurde durch JaHWeH, denn ohne JaHWeH wäre nichts geschaffen worden, indem ER Anweisungen gab und redete!

4 In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
Richtig dürfte dies heißen: JaHWeH erschuf Leben und war "Licht" für die Menschen!
Diese Verse haben nun nichts mit Jeschua zu tun, sondern weisen eindeutig auf die Schöpfungsgeschichte im 1.Mosche hin und das JaHWeH hier Worte spricht und nicht das Wort selbst, wie kann ein Wort von sich alleine reden!
Ein Wort kann nie aus sich selbst reden, denn es braucht jemanden, der das Wort auspricht. Man braucht eine Zunge um ein Wort, Wörter reden zu können. Ohne Zunge kann man nicht sprechen!

Das Wort "Wort" in Hebärischer Sprache bedeutet:
Dabar = Wort דָּבָר

1) Rede, Wort, Sprechen, was  a) Rede
 b) sagen, Äußerung
 c) Wort, Wörter
 d) Geschäft, Beruf, wirkt, egal, Fall etwas, Weise (nach Erweiterung)

Das Wort oder ein Wort besteht aus Buchstaben, ohne Buchstaben würde kein Wort entstehen. Wie viele Worte sprichst du tagtäglich? Sprichst du immer nur ein Wort? Niemals! Du sprichst viele Worte, könntest du dir vorstellen, du fragst jemanden z.B: Straße, der Fragende sagt - da?!
Um zu verstehen muss man mehrere Worte sprechen, und mehrere Worte ergeben einen Satz und somit einen Sinn wie z.B: Du fragst jemanden; kannst du mir bitte sagen wie ich zum "Straßenweg" komme? Nun der Fragende erklärt es dir und bedankst dich und findest den "Straßenweg", aber du findest nicht dort was du suchtest, z.B. die Hausnummer. Du bist irritiert, verstehst nun nichts mehr. Gibst du nun auf und bist frustriert oder suchst du weiter. Du wirst fündig nach langen suchen und fragen und erfährst, daß dies nicht "Straßenweg" heißt, sondern "Straßenplatz"! Was ist geschehen? Hast du den Straßennamen falsch verstanden, hast du ihn dir falsch aufgeschrieben, oder er wurde dir falsch übermittelt! Es kann aber auch geschehen, du willst in den "Straßenweg", aber in diesem Ort gibt es diesen Straßennamen nicht, nur den "Straßenplatz", es kann auch sein, daß weder diese Straße noch diesen Platz in diesem Ort gibt!
Seht ihr, wie schnell falsche Worte ein durcheinander bringen können, und so ist es mit der ganzen Bibel z.B. mit NT, man kann das NT nicht einfach wegwerfen, nur weil vieles falsch geschrieben wurde! Sicher gibt es vieles was im NT nun wirklich an den Haaren herbeigezogen ist und nun nichts mit der Torah und Tanach zu tun haben!

Wie wir oben ja bereits gelernt haben sprach JaHWeH nicht nur ein Wort, sondern Worte die z.B.zur Rede oder Weisungen wurden. Als er die Schöpfung machte, lesen wir, daß er auch nicht nur ein Wort, sondern Worte sprach und wie wir sehen können, je nach Übersetzung 2 oder 3 Worte. Ich persönlich kann mir durchaus vorstellen, daß es mehr waren!
1.Mose 1, 3
Buber / Rosenzweig steht:
Gott sprach: Licht werde! Licht ward.
Naftali Herz-Tur Sinai steht:
Da sprach Gott: Es werde hell!
Hoffnung für alle steht:
Da sprach Gott: "Licht soll entstehen!", und es wurde hell.
Rev. Elberfelder steht:
Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es wurde Licht

Lt. Hebr. Strongs bedeutet dies:
1) sein oder werden, Licht, Glanz   a) (Qal)
 1) Licht (Tag geworden)
 2) zu leuchten (der Sonne)
 3) zu hell werden
 b) (Niphal)
 1) beleuchtet werden
 2) zu werden, beleuchtet
 c) (Hiphil)
 1) Licht zu geben, Glanz (von Sonne, Mond und Sterne)
 2) zu erleuchten, leuchten, führen zu glänzen, leuchten
 3) zu entfachen, Licht (Kerzen, Holz)
 4) aufzuhellen (der Augen, sein Gesetz, etc)
 5) zu machen scheinen (im Gesicht)
(Auch hier kann man sehen, was in dem Wort Licht und Hell dahinter steckt und aussagen kann)

Somit ist, was das Christentum lehrt, das Wort wäre Jeschua eine völlige Irrlehre! Und nicht nur dies!

Ein Wort besteht aus Buchstaben und mehrere Worte einen Satz ergeben. Mehrere Sätze können einen Abschnitt ergeben, einen Artikel und durch mehrere Artikel somit ein Buch z.B. die Bibel entsteht!
Niemand kann ein "Wort" selbst sein, sondern spricht Worte, hält eine Rede indem man ja Wörter spricht. In jedem Wort steckt eine Aussage, ein Sinn, eine Äußerung, ein Name, eine Bezeichnung, ein Titel usw.

Nun zu behaupten, daß wie z.B. o.g. Verse so von JaHWeH eingegeben also inspieriert sei ist defakto falsch! JaHWeH und Jeschua ist nicht "das Wort", sondern sprachen Worte! Dann noch zu behaupten, das man kein Wort verändern darf, weil es in jener oder dieser Bibel so steht! Wie wir oben sehen können, betr. 1.Mose 3 sind verschiedene Worte aufgeführt, hell, Licht und schon hier besteht ein Unterschied. Durch was wurde es "hell" und was ist ein Licht!
Wie wir nun unschwer erkennen können, ist die Bibel nicht von JaHWeH so geschrieben worden, wie wir sie kennen und lesen in ihren verschiedenen Auslegungen, sondern von Menschen! Man glaubt nun den Menschen, da man ja nichts ändern darf, denn es steht so geschrieben, heißt es - aber von wen geschrieben? Wenn jedoch genau liest und prüft mit Vaters Hilfe kann man sehr gut erkennen, das vieles richtig übernommen wurde, nur wurden daraus verschiedene falsche mündliche Lehren daraus gemacht und somit die Menschen in die Irre geführt! Bibel lesen und Bibel verstehen ist ein großer Unterschied!

Ich möchte nochmal auf o.g. Verse von Joh. 1,1, hinweisen! Wenn man nun das "Wort" richtig versteht, kann man sehr gut erkennen, daß dies nichts mit Jeschua, sondern mit JaHWeH und seinen Anweisungen betr. Schöpfung zu tun hat. Möglicherweise hat dies Johannes auch richtig erkannt, nur wie es verstanden und weitergeben wurde, ist ja nicht übersehbar!

Im nachstehenden Link könnt ihr mehr nachlesen was ein Wort* bedeutet, aussagt!

Ich hoffe, ich konnt es euch so gut wie möglich erklären (das Wirrwarr der Babelsprache), und dies ist nur ein Beispiel von vielen!


Zuletzt von Elischua am Mi 23 Jul 2014, 07:36 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet


  Herzliches Schalom von אלישוע(Elischua)
JHWH segne euch mit Weisheit, Erkenntnis, u. Verständnis für sein Wort und Wahrheit!
Hes. 3,10 Und er JaHWeH sprach zu mir: Menschenkind, alle meine Worte, die ich zu dir reden werde, nimm in dein Herz auf, und höre sie mit deinen Ohren!
Jer. 17,5 So spricht JaHWeH der HERR: Verflucht ist der Mann/Frau, der auf Menschen vertraut und Fleisch ( = eigenes Können) zu seinem Arm ( = Rettung, Hilfe) macht und dessen Herz vom JaHWeH dem HERRN weicht!

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Re: Was bedeutet das "Wort" in Joh.1.1

Beitrag von heinz am Do 19 Jan 2012, 14:53

Shalom zusammen,
der Begriff,,Logos``ist falsch.Gemeint ist das aramäische Wort memra.G´tt zeigt sich,macht sich sichtbar durch jenes memra.Da lohnt sich ein Blick auf die jüdische Theologie zu werfen um es zu verstehen.Mit dem Begriff ,,Logos``landet man in der griechischen Philosophie -eben falsch.Der zweite Denkfehler besteht in der Beurteilung Jeschuas.G´tt ist eins.Nicht teilbar .Ob Mose,Jeschua oder sonstwer-hüten wir uns irgendwen zu ,,vergöttern``.Was unser Vater von uns verlangt und erwartet hat er deutlich mit Jeschua gezeigt.Was mir da zuweilen auffällt ist eine Endlosdiskussion um die Person Jeschuas,ohne sich mit den Inhalten seiner Reden zu beschäftigen.Sinnen wir da mal über sein Wirken und seine Lehren nach -es ist jüdische Theologie vom Feinsten.Für die Sünden gestorben....die einen glauben´s die anderen nicht.Es ist naives christliches Denken ,zu glauben so errettet zu werden.Erst durch die Verinnerlichung und das befolgen der Lehren Jeschuas wird man errettet.Das beste Beispiel dafür ist da unser lieber Aba.Laut unserem Bruder Jeschua ist er gerettet, da er an den Lehren Jeschuas kein Anstoß nimmt und sie befolgt.Messianisch hin oder her darüber kann man sich streiten,muß aber nicht.Errettet sind da die Täter des Wortes nicht die Hörer.Wesentlich denke ich bei der Person Jeschuas ist da bei den Inhalten zu bleiben .Mag sich unser Aba auch hartnäckig den Bekehrungsversuchen Schmuels widersetzen und mit einem ,,es steht geschrieben`` study rausreden .Die Interpretaton der Gesetze durch Jeschua ,wie sie auch das liberale Judetum pflegen ist jüdisch,rein jüdisch das Wort ,,christlich``kam da etwas später .Diese Urchristen vertraten/vertreten theologisch gesehen also eine bestimmte jüdische Richtung.Streng genommen Abas Richtung ,oder er ihre.Im täglichen Leben ,wie auch in grundsätzlichen Dingen sollte es keine Unterscheidung zwischen Juden und Christen geben sollten wir uns Fragen ,was hat Jeschua gesagt,wie hat er gelebt,leben wir auch danach. Smile
LG heinz

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Re: Was bedeutet das "Wort" in Joh.1.1

Beitrag von Orlando am Do 19 Jan 2012, 20:58

Schalom Heinz
....du sagst memra G-tt zeigt sich.
Faße deine Worte aus christlicher Sicht geshen
(OHNE griechische Philosophie)
mal so auf, das sich G-tt durch den Sohn zeigt.
Mfg.Orlando

Habe gerade bei wiki nachgesehen
Siehe
Personifizierung des Logos als Christus, Definition als Gott


Im ersten Teil des Satzes („Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott“) wird der Logos eng an die Gottheit
gebunden und könnte verstanden werden als Attribut oder eine
eigenständige Person, die vor Erschaffung der Welt bei Gott bereits
existent war.
......
Anmerkung von mir.
Also Christus ist der Sohn G-ttes und NICHT Gott.
Sonst hätte ja Kolosser 1,15 keinen SINN

Achtung Katholische Einführung und Anmerkungen zu Kolosser 1,15;
1,15: Christus wird ,,Erstgeborener,, vor aller Schöpfung genannt,weil er vor allem im Himmel und auf Erden Geschaffenen war (vgl.Jo I Iff).
Seiote44*

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LOGOS bedeutet ...

Beitrag von ABA am Do 19 Jan 2012, 23:00

שלום כולם
Schalom zusammen,
ganz wichtig an dieser Stelle wäre es do einmal zu erfahren wie das griechischen Wort λογος [logos] im Verhältnis zur tenachisch-hebräischen Wurzel דבר [dawar] steht!
Wenn also in unserem Diskussions-Beitrag das WORT λογος [logos] mit der hebräischen Denkweise des דבר [dawar] verbunden wird, so müssen wir uns für die deutsche Übersetzung an die griechisch philosophische Begriffsverwertung B 2 bei λογος [logos] halten. (wer altgriechisch gelernt hat wird jetzt wissen was ich meine).

Somit bedeutet dieses WORT λογος [logos] > (wirksame) Vernunft < !!!

Diese sprachliche Verwertung des Begriffes gründet sich philosophisch auf die Begriffsverwertung B 2, ohne dass die Anderen zurückzutreten hätten. So erklärt es Philo1) dass in diesem vorwiegend stoischen Gedankengang,
>> die Vernunft GOttes durch die das höchste Wesen ordnend auf diese unsre Welt einwirkt.

Wie alle Hypostasen2) des religiösen Judentums des späten hellenistischen Zeitalters gilt der λογος [logos] - דבר [dawar] bald als Kraft, bald als persönliches Wesen. Entgegen der Verselbständigung des >Wortes GOttes< in manchen jüdisch apokryphischen Schriften, wie u.a. in der >Weisheit Schlomos< können wir nicht von einer Personifizierung göttlicher Eigenschaften sprechen.
Die christlichen Schriften hingegen lassen unvermeidlich erkennen, dass sie λογος [logos] mit ihrem neu kreierten Gottes-Sohn gleichsetzen. Und dies ist für die Christen natürlich von großer und ausschlaggebender Bedeutung.
Jedoch weitergehend ins mittelalterliche jüdische Denken, setzen unsere Leher die LOGOS-Lehre weiter fort mit Begriffen wie >göttlichem Wort< und Seiner >schöpferischen Fülle< bzw. wird das WORT mit dem >göttlichen Willen< bis zur >göttlichen Angelegenheit< gleichgesetzt.

שלום אבא
Schalom ABA

Anm.:
1)= Philo der Ältere tat z.B. u.a. viel zur Verbreitung der LXX (Septuaginta) unter den Heiden bei.
2)= unter HYPOSTASE verstehen wir die personifizierung göttlicher Eigenschaften, bzw. religiöse Vorstellungen zu einem eigenständigen göttlichen Wesen.
_________________________________________________________________________
PS:
Um nunmal die Gemüter zu beruhigen, wenn es darum geht den ABA (wenn möglich noch mit der ganzen Mischpoche) zum Messianismus oder gar zum Christsein zu bekehren, darf ich denen mitteilen, die es noch nicht mitbekamen, dass ...

nur für unsere User lesbar:


Und so schließe ich mit:
@Heinz schrieb:... mag sich unser Aba auch hartnäckig den Bekehrungsversuchen Schmuels widersetzen und
Also keine Befürchtung lieber Heinz, ABA hat das ganze Palaver schon seit Jahrzehnten hinter sich!!!
Und auch nichts für Ungut lieber Schmuel, es gibt halt nunmal nichts Neues unter der Sonne!!!

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Re: Was bedeutet das "Wort" in Joh.1.1

Beitrag von Eaglesword am Fr 20 Jan 2012, 06:23

wie war das bei mir?
Schon von Anfang an wissenschaftlich intressiert, suchte ich nach dem Ursprung. Das war mein Bestreben. Irgend wann kam die Evangelisation, während ihr hatte der Vater mir Jeschua in einer Sterbevision gezeigt, um Seine Langmut und ehrliche Liebe darzustellen. Weit mehr gewährte Er mir, als Er Sich mir schrittweise offenbahrte. Oooy, wie behutsam Er doch bei mir vorgehn musste, dass ich nicht verscheucht wurde! Doch was Er mich erleben ließ, war äußerst überzeugend für den atheistisch geprägten Kerl, der ich war.

In der ersten Zeit kannte ich nur christliche Gemeinschaft und ahnte noch nichts von meiner wahren Identität. Erst nach Wochen drang jüdisches Verhalten bei mir durch, obwohl ich der kirchlichen Dogmatik folgte. Da ich es nicht besser wusste, führte mich der Vater zu immer stärkerem Bewusstsein meiner "Jüdischkeit", wie das auch genannt wird. Es war die Stimme des Blutes, die in mir erwachte und zunahm.
Heute habe ich alle kirchliche Theologie hinter mir gelassen und bin bereit, mich in das Gemeindeleben der Synagoge zu integrieren. Ja, konsequenterweise mit allem Zugehörigen, sollte das erforderlich sein. Ausgenommen der Giur, zumal ein jüdischer Genealoge mir damals mitteilte, dass der nicht nötig ist in meinem Fall.
Wie ich heute zu Jeschua steh?
Nu seh ich ihn als vorbildlichen Diener des Vaters und ahne, dass er mehr ist. Allerdings "mehr" im Sinn seiner einzigartigen priesterlichen Mission, in der er unterwegs war als priesterlicher Maschiach. Ob er auch als Melech erscheinen wird, lasse ich offen. Das kann ich ohne Offenbarung des Vaters an mich auch nicht wissen. Nu ist er mein Vorbild, wie manch anderer Lehrer für andere Landsleut ebenfalls. Wäre ja intressant, einen Begriff `Jeschuanit´zu prägen, so man das wirklich wolle. All diese "Parteiungen" aber sind nicht mein Fall. Da versuche ich lieber, möglichst authentisch als Teil des Volkes zu leben, ganz einfach und schlicht. Mehr will ich auch nicht.
Von Christen kann man lernen, von Anhängern verschiedener jüdischer Strömungen ebenfalls, ja sogar von Atheisten, die einem den Spiegel vorhalten. Alles kein Problem, dient es zur persönlichen Reife!

So, nu hat Adlerschwert euch sein Herz gezeigt.

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Re: Was bedeutet das "Wort" in Joh.1.1

Beitrag von Orlando am Fr 20 Jan 2012, 10:47

Schalom Heinz
....du sagst memra G-tt zeigt sich.
Faße deine Worte aus christlicher Sicht geshen
(OHNE griechische Philosophie)
mal so auf, das sich G-tt durch den Sohn zeigt.
Mfg.Orlando

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Personifizierung des Logos als Christus, Definition als Gott


Im ersten Teil des Satzes („Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott“) wird der Logos eng an die
Gottheit
ACHTUNG dieser Link GOTTHEIT aus WIKI
http://de.wikipedia.org/wiki/Logos
führt NICHT zum Thema
Erstgeborener vor aller Schöpfung nach Paulus Kolosser 1,15

gebunden und könnte verstanden werden als Attribut oder eine
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existent war.

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philosophische Betrachtungen

Beitrag von ABA am Fr 20 Jan 2012, 12:15

Schalom Orlando und danke für dein Posting,

wir dürfen nimmer betonen, dass du deine Ansichten von der christlichen Seite her siehst, und das ist ja auch dein Recht. Ich erwähnte ja auch zu diesem Thema:
Die christlichen Schriften hingegen lassen unvermeidlich erkennen, dass sie λογος [logos] mit ihrem neu kreierten Gottes-Sohn gleichsetzen. Und dies ist für die Christen natürlich von großer und ausschlaggebender Bedeutung.
auch deine Ansicht ...
@Orlando schrieb:Anmerkung von mir.
Also Christus ist der Sohn G-ttes und NICHT Gott.
Sonst hätte ja Kolosser 1,15 keinen SINN
... teile ich mit dir, weil auch ich und wir alle Bnei-Elohim sind!
>Söhne/Kinder GOttes<
nicht nur Jesus allein! (hierin teilen sich wieder unsere Meinungen)

Schabat Schalom ABA

PS:
Danke für deine Ausführungen Eaglesword.


Zuletzt von ABA am Fr 20 Jan 2012, 20:12 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Tippfehler)

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Re: Was bedeutet das "Wort" in Joh.1.1

Beitrag von Schmuel am Fr 20 Jan 2012, 18:38

Schalom zussamen

Aus meinen schreiben,ist der Eintruck entsanden ich möchte hier Menschen zu Jeshua bekehren,das ist nicht meine Absicht,zumahl ich in keine Christliche kirche gehe auch nicht einer Mesianischen gemeinde angehöre.

Vielmehr möchte ich bedonen das es 2 Arten von wissen giebt,die gelehrte aus Bücher,Geschichte uzw,und eine Geistliches also eine realität die sich auserhalb desesen bewegt was mann lehrnen kann durch Bücher uzw.Kurz also die Geistliche Dimension.

So giebt es also bei vielen Schreiben im Tenach und talmud sovohl eine Sichtbare prophetie oder erfüllung oder teutung aber auch eine Geistliche auf UNSICHTBARER ebene,die aber ins Sichtbare hinein reicht und diese Formt zum sichtbaren hien.

Alles gehört zussamen,keines ist klüger oder warlicher,beides ist Real
die Proplehme enstehen dann wenn mann beginnt zu trennen.

Wir leben in einer Welt die uns sagt was weise zu sein hatt,und was als unklug zu gelten hatt.

So kann einer ein Geni sein in Matematik und Gramatik,auf Sozialer ebene ist er jedoch nicht fähig das gegenüber zu fühlen,was in ihm vorgeht uzw.

Jeder der mich kennt weis das ich zu keiner Religions Gemeinschaft gehöre,und menschen auch nicht zu einer solchen bewegen will und tuhe.
Was ich sage sage ich aus meinem Innersten aus dem herzen,und der vater weis das ich nicht mehr leben würde ohne ihn noch mit euch heute schreiben könnte.Keine religion kein Glaube hätte mir geholfen.Ich habe jeshua erlebt und erlebe ihn auch heute noch,ohne Kirche und währe er eine lehre hülle die mahl auf erde wandelte und das gesetzt lehrte nach JAHWEH sinn ja wenn es dabei und NUR dabei geblieben währe ich währe heute nicht da,sondern tot.

keine gmeinde keine Religion hatt mir gelehrnt oder mich bekehrt sondern mein leben,mein Weg,durch schlimme zeiten.Ich bin Jung,und vieles ghet und ist das mann nicht mit den Augen sehen kann,mann kann es niemandem sagen sie glauben es nicht.Zumahl mann ja noch Jung ist.Dies macht einsahm doch es hatt auch sein Gutes.

Es ist also auch eine Schuhle die ich besuchte jedoch nicht eine mit Diplom oder sichtbahren dingen die mann vorweisen könnte.
Die aber genau so existent ist,jedoch in einer zeit der sichtbarkeit und wo sichtbare Dinge zählen keine bedeutung genisst.

So bin ich weder hier zuhause noch sonst wo,bin weder christ noch Jude(Auser vom Blute her)sondern bin einfach Schmuel oder mit echt Dawid.

Es tut mir leid ABA das es den anschein machte das ich dich bekehren wollte(Machen wir das nicht alle iergentwie auch hier!?)
Den das ist nicht mein Ziehl.

Ich habe von meinen Eltern mahl von der Jesus- People geselschaft gehört,und habe nichts Gutes davon erzählt bekommen
Halte selber nichts von den Charismatischen Jesus bewegungen und wie sie alle heissen,für mich sind das Esoterisch anghauchte vereinigungen die jedoch nicht Odin oder Zeus als nahmen sich berufen sondern auf Jesus,das was sie jedoch tun heidnische dinge sind die ausgegraben wurden und mit dem nahmen Jesus vermischmoschelt wurden.
Ich bekomme Hünerhaut wenn ich solches schon nur am fehrnsehen sehe.

Meine gmeinde besteht darin das ich in mein Zimmer gehe,und still zu meinem vater bete der da ist im Himmel,dem einzigen Ewigen.
Und lese in meiner Biebel.

Ich war einige Jahre dief im satanismus drinn,und ich meine nicht in iergentwelchen Jugen grufti trefs sondern mit Sehle und Geist und leib,in gebet und leben,und wirken.
Das macht aus einem 29 Jährigen Jungen mann einen Alten Mann,deils auch gebrochenen Mann,und das leben wirt niee meht so sein wie es wahr so naiv,einfach,wenn die geistlcihe welt dich kennt und du bis zu gewissem sie,wirt sie dir niee mehr so begegnen wie jemandem der niee darin war.

daher aber sagte ich bin ich weder hier zuhause,noch sonst wo.Weder bei den Juden noch bei den Christen den beide verstehen es nicht,würde ich sagen was ich erlebt habe oder geshen habe oder fühlte und fühle.
Besonderst in einer zeit des verstandes(Was auch immer Inteligenz und verstand sein mag)ist dies noch schwieriger.

Ich verstehe dich ABA das du,das du gegenüber Jeshua die sicht hast die du heute hast,das verstehe ich sehr gut glaub mir!Und wir sind uns da näher als wir vieleicht denken,jedoch sind wir dabei auf verschiedene Wege gesetzt worden und zu verschiedenen schlüsse gekommen.

Jeshua und das was die Christenheit lehrnt über ihn sind für mich rieeesen Unterschiede wie Ost und West,das sehen wir wohl beide so,nur die usrachen und gründe dafür sind verschieden.

Kurz es giebt eine Sichtbare Schuhle und eine Unsichtbare schuhle,so habe ich keine Diplome oder weltliche Titel,jedoch in der Unsichtbaren welt kennt mann mich,und diese dimension wirt niee mehr Neutral mir gegenübers stehen,es giebt in warheit keine Graue mitte auch wenn wir das alle gerne hätten.In der Unsichtbaren Welt gelden keine Weltlichen Titel iergentwas,da kann einer Durchaus ein Glehrter sein in theologie uzw aber in der unsichtbaren welt ist er klein,und ungekehrt. DAS wollte ich sagen!

Und das wollte Jeshua auch den Pharisäern klahr machen,die schau auf die Unsichtbaren dingen HINTER den sichtbaren dingen,die Diefe aufzeigen hinter dem gesetzt die weiter reicht als das rein sichtbare.
Gerade damit Hatt sich ja Jeshua keine Freunde gemacht bei den Gelehrten seines Zeitalters. Sie varstanden seine rede nicht,weil sie die geistliche Welt nicht verstanden.

So stimme ich Heinz zu,wennig über den Inhalt der potschaft Jeshuas gesprochen wirt,sondern zuviel darüber was mann aus ihm macht oder machte das zentrum seine Worte gehen dabei ganz unter,warum aber!? Weil sie oft NUR Geistlich verstanden werden können oder mann zumintest glauben muss das es diese Dimension giebt.

Jehsua hatt viel praktische anweisungen gegeben für das sichtbare aber auch dinge die in das Unsichtbare wirken des JAHWEH hinein gehen,die mann nicht mit den Kopf alleine verstehen kann sondern nur mit dem Herzen,aus Geist.

Wenn mann mir sagt das ich hier Missoniere oder zu missonieren versuche,so nehme ich dies auf mich es ist nicht mein Ziehl,ich bin einfach DAS WAS ICH BIN,und werde es immer sein.

Jeder hier hatt seine Stächen seine reife und seine weite,keiner hier ist der Oberguru Weder durch sein alter noch durch seine jugend,ABA noch ich noch sonst wehr,wir sind jediglich verschiedene Gefässe,die auf verschiedenen Gebieten ihre Kompetenz haben,machmahl reiben diese aneinander,müssen jedoch nicht zum unheil sein sondern zum miteinander.

Daher sagte ich auch das ich ABA liebe und ich bin froh das er da ist,und alle die hier sind,weil jeder einzigartig anderst ist.

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Re: Was bedeutet das "Wort" in Joh.1.1

Beitrag von Schmuel am Fr 20 Jan 2012, 19:02

Um es in Kurzen worte zussamen zufassen;.Wir alle haben unsere Spezialgebiede oder Fächer(um es zu verteutlichen) es giebt sichtbare fakultäten und Fächer und unsichtbare,einer ist dort weiter jener auf einem anderen Gebied.KEINES ist klüger als das andere.Währe ich früher vor einem Gelehrten gestanden und hätte dann Gegenstände zum fliegen gebracht,oder die kerzen angezündet mit den Inneren ,Augen vor seinen Augen(Solches tat ich,durch dämonische Kräfte) und hätte ihm dann gesagt mach auch,so hätte er mir gesagt kann ich nicht,hätte ich sagen können;.Ist der Dumm,so ungebilder und kann nicht mahl dieses kleine. So seht ihr was ich meine.Ein Augenartzt kann auch nicht einem Herzchirurgen sagen dieser sei Blöd wenn er den Aufbau des Auges nicht beschreiben kann,und ungekehrt kann der Herzchirurgen auch nicht sagen der Augenartzt sei unwissend,weil dieser keine Herzoperation ausführen kann Wink

Der Augenartzt KANN aber dem Herz Chirurgen sagen,wenn es um die Augen geht da bist du nicht so, kommpetent wie ich und ungekehrt,das hatt nichts mit bösartilkeit oder besserwisserei zu tun sondern ist eine Warheit.

So kann mann zurecht sagen das jemand auf einem Gebied noch wie ein baby ist dafür ist mann selber auf einem ANDEREN gebied ein Baby!
Wenn wir das anehmen ohne uns gekränkt zu fühlen könne wir voneinander lehrnen.

Fackt ist aber;. Ohne Diplome und Theologische Abschlüsse oder sonstigem das vorweisen kann das Papier ist,ist mann schnell bei den unwissenden eingeortnet.

Wie kann mann aber das anehmen!? IN dem Mann Respekt hatt vor dem was der andere gelehrnt hatt,sei es im Sichtbaren gewesen oder im Unsichtbaren. Den ich glaube kaum das es Mose in den sinn gekommen währe die die zauberer von Agybten als Unwissende zu bezeichnen NUR weil ihre Taten und ihr wissen aus und in dem unsichtbaren wahren,und durch dieses wiederum nach aussen traten.Im Alterum galten solche menschen als gelehrte und wissende oder fachmänner jedoch auf einem ANDEREN Gebied,als dem beding sichtbaren

Heute Zählen Diplome und Titel die mann fassen kann und wehr solche besitzt der ist weise,deshalb weil er sie eben besitzt.das ist aber nur eine Warheit,es giebt noch eine andere

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Glaubensleben ohne Gemeinschaft ...

Beitrag von ABA am Fr 20 Jan 2012, 20:30

... ist nicht gerade leicht!

Schalom lieber Schmuel,
das mit dem missionieren habe ich schon recht verstanden und ich denke die anderen auch.

Was m.Ea. weitaus schwieriger ist, besonders für dich, weil du schreibst:
Meine gmeinde besteht darin das ich in mein Zimmer gehe, und ...
Denn ohne Geminde oder Gemeinschaft ist das Glaubensleben sehr schwierig, vor allem birgt es die Gefahr zu Ergebnissen zu kommen, die oft sehr häretisch sein können, so wie es die Vergangenheit bei vielen Gläubigen beweist. Denn wer ? , lieber Schmuel, korrigiert dich oder hilft dir wenn es daneben läuft,( außer dass ABA mal wieder was von sich gibt) Wink
Alleine im Kämmerlein, das ist schon was gutes, jedoch Gemeinschaft im Glauben ist ein wichtiges anzustrebendes Gut. Deshalb hoffe ich für dich, dass du einmal hier fündig wirst.

Schabat Schalom ABA

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Re: Was bedeutet das "Wort" in Joh.1.1

Beitrag von Schmuel am Fr 20 Jan 2012, 22:15

Schalom ABA

Da habe ich mich falsch ausgetrückt ich habe schon gemeinschaft,mit denen ich austauschen kann über den glauben,und auch im gebet uzw,bin jedoch nicht in einer Ofizielen Gemeinde,oder Kirche.

Gemeinschaft habe ich unter meiner familie,und mit Menschen auserhalb der familie.Also ganz alleine bin ich nicht.

Aber gehöre ich keiner Ofizielen Kirche oder gmeinde an,noch die menschen mit denen ich gemeinsamkeit pflege,im Privaten.


Ich weiss das ich NICHTS weis,das macht mich Wissend.

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Re: Was bedeutet das "Wort" in Joh.1.1

Beitrag von Eaglesword am Fr 20 Jan 2012, 23:54

das ist besser als nichts, auf jeden Fall. In den Jahrzehnten meines Aufenthaltes innerhalb der christlichen Gemeinschaften habe ich feststellen müssen, dass einigen Leuten solche Vergesellschaftung nicht bekommt. Warum leben so viele Christen (oder sind sie jisraelitisch ohne das zu wissen?) ohne Gemeinde und scheuen sich vor erneuten Schlägen, wenn sie "zurück in die Arme des Christentums" eingeladen werden? Heute weiß ich den Grund, fernab von starren Lehrsätzen. Was ist nu die Stimme des Blutes? Ist es nicht G'ttes Werben, uns zurück in den Ursprung zu wünschen?
Weder im Judaismus alleine noch im Christentum an sich findet man die Heimat. Wo aber dann? Judaismus kann eine Orientierungshilfe sein, in liebevoller christlicher Obhut wurde so manche wunde Seele versorgt. Alles kein Wenn und Aber. Doch wer weiter will, braucht Wüstenzeit, wo man alleine auf G'tt gestellt ist bzw. sich bewusst in direkte Abhängigkeit von Ihm begibt und sie auch durchhält. Manche Propheten durchlebten das, damit ihr Dienst vollmächtig werden konnte. Abgesondert zu sein bedeutet ja keine vollständige Isolation, sondern hat mehrere Funktionen. Das gesprochene Wort in sich ist kraftlos, wenn es nicht aus dem innigen Verbundensein mit G'tt gespeist wird.
Genau das aber macht es zum "Rema" bzw. "Memra", wie wir es ja hier untersuchen.


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Re: Was bedeutet das "Wort" in Joh.1.1

Beitrag von Schmuel am Sa 21 Jan 2012, 12:16

Danke Eaglesword!

Du kannst es in Worte fassen wie ich es nicht kann.

Mir ist wichtig zu Unterscheiden zwischen einer öffentlich rechltlichen INSTITUTION,und GEMEINSCHAFT im glauben mit Menschen.

Das Prophelm ist das wenn du heute in keiner Institution bist,das gesagt wirt;.Du hats keine gemeinschaft,Midlgied sein in einer Institution sei sie Jüdisch oder Christlich was auch immer ist nicht gleich Gmeinschaft und Gemeinschaft ist nicht gleich Institution.

Es ist wichtig das wir Menschen haben wo wir den glauben austauschen können uns ergenzen können,diese Gemeinschaften brauchen aber keinen Nahmen,genau sowenig ghet mann zugrunde ohne mitglied zu sein in einer Kirche oder Ofizielen Gemeinde,sonst währen warlich alle Alten Propheten inklusive Jeshua zugrunde gegangen,den sie alle wahren einsahme Menschen haten nur wennige die sie unterstützten und liebten.


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Re: Was bedeutet das "Wort" in Joh.1.1

Beitrag von heinz am Sa 21 Jan 2012, 23:00

Schalom zusammen,
Servus Schmuel
Der ,,Bekehrungsversuch``ist natürlich mit einem versehen,wie Aba es auch richtig verstanden hat.Aber auch wir ,,alten``Füchse halten unsere Nase in den Wind,will sagen wir sind da auch bestrebt unser Glaubensleben weiter zu vervollkommen.Von einem ich weiß alles sagen die Holländer ,,pass up ``.Erst die Nähe zu G´tt führt einem seine eigene Winzigkeit vor Augen und seine mit vielen Fehlern behaftete Person.Der Mensch ist alt,hört er auf seine Positionen zu überprüfen oder ist nicht mehr bereit ,,Neues`` zu erlernen.Gemeinschaft im Glaubesleben ist sicher auch wichtig.Jeschua spricht da von zwei bis drei Gläubigen nach alter jüdischer Tradition sind es glaube ich sieben Leute die eine Versammlung/Gottesdienst durchführen können.Sich da nicht vorschnell einer Versammlung anzuschließen ist sicher richtig.Auf der anderen Seite macht 1X1 auf Dauer betrachtet auch 2 wie Nietsche mal bemerkt hat.Mag Nietsche eigentlich nicht,weder ihn noch seine Kinder(Schüler).Vor ein paar Tagen hielt ich einen silbernen Schabatbecher in der Hand.Die Gravur wurde zum Teil entfernt ,für jemanden der hebräischen lesen kann aber zu entziffern(nicht für mich).Betroffen hat mich da das Schicksal der Familie der dieser Becher mal mal gehört hatte.Als Restaurator und Küstler stellt die Symbolik ein Teil meines Schaffens dar.Muß sagen ,trotzdem halte ich wenig von Künstlern (Schwätzer) noch von Symbolik (sie sollte sich auch dem Laien sofort auf den ersten Blick ohne intellektuelles Getue erschließen).Als ich diesen Becher in der Hand hielt muß ich sagen war ich tief berührt.Ich konnte mir das Elend und Leid vorstellen was sich dahinter verbarg,er hatte mal seinen festen,,Platz`` wurde mit einer gewissen Ehrfurcht behandelt ein Symbol des jüdisch sein,des jüdischen Lebens.Mein erster Gedanke war natürlich wo sind die Leute denen dieser Becher gehört hatte .Hatten sie es damals ,,geschafft``?Leben ihre Kinder noch ? Würde sie so gerne kennenlernen.Male mir da alle Szenarien aus, alle Möglichkeiten -hoffe so,sie haben es geschafft.Die Hoffnung sehe ich da in dem Symbol der Schriftzeichen ,die Anbetung des Vaters ,der Versuch des Bösen das Volk Israel auszulöschen.Doch ist der Becher geblieben, trotz der Narben die er erlitten hatte bei dem Versuch die Schriftzeichen zu entfernen .Auch ist das Volk geblieben und unser Vater hat sich seiner erinnert-sein Volk.Denke bei vielen im Forum ist es ähnlich wie mit diesem Becher den ich in der Hand hielt.Da scheinen trotz Zwangschristianisierung usw. die hebräischen Buchstaben herraus.Mir geht es da nicht um messianisch und wie weit messianisch,mit Verlaub diese Frage ist eine jüdische Frage und keine christliche.Wie bei allen Fragen geht es um Inhalte,wie auch bei diesem Becher was ihn als Gefäß erst wertvoll macht.
LG heinz

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Re: Was bedeutet das "Wort" in Joh.1.1

Beitrag von SaraHanna am So 22 Jan 2012, 00:20

Lieber heinz und Ihr lieben Mitleser,

herzlichen Dank für diesen tiefen Beitrag! Er berührt mich gerade sehr mit dem Bild, das Du aus Deinem Alltag herausgegriffen hast und der Symbolik die dahinter steht. Nun siehst Du - eben doch Symbolik....aber sie ist erlebbar, erfassbar, mitten aus dem Leben, für das Herz spürbar Very Happy

Wir sind vom "Das Wort" aus Johannes 1,1 plötzlich in die Gemeinschafts-bezw. Gemeindefrage gerutscht....

Sagt nicht Jeschua: Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen?
Ist das nicht ein Pendant zu der jüdischen Regel, dass es um etwas zu bestätigen, stets "zwei oder drei Zeugen" bedurfte?
Geht es nicht um Gemeinschaft, die im selben Geist, im Geist JHWHs, im Geist des Vaters, im Geist der Wahrheit, stattfindet?

Ja, das Leben in der Synagoge und auch in den ersten Gemeinschaften der Nachfolger Jeschuas, war schon eine einerseits beständige Gemeinschaft und Versammlung.
Aber nicht eine Starre, nicht eine, die vor allem durch das Abhandeln von Gottesdiensten, Gebeten, Liturgien, Halten von bestimmten Tagen usw. Gottes Gunst erhielt.
Sondern es war auch stets die Gemeinschaft der Herzen die sich ganz dem EINEN, dem einzig wahren Gott, dem Gott Israels, zuhielten.
So sagte Jeschua auch:
Aber die Stunde kommt, und sie ist schon da, zu der die wahren Beter
den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit; denn so will der
Vater angebetet werden.

Gott ist Geist, und alle, die ihn anbeten, müssen im Geist und in der Wahrheit anbeten. (Johannes 4, 23-24)

Es ist übrigens dieselbe Passage, in der Jeschua der Frau sagt, dass er der Messias ist, der da kommen soll.
Es kann zwar gesagt werden, man habe ihm das in den Mund gelegt. Unumstösslich bleibt aber das, was er zuvor gesagt hat, Wahrheit.

@Sajin: Du schreibst darüber, wie sehr im Johannesevangelium Jesus sich selbst als Zentrum anpreise bezw. vom Autor so dargestellt wird.
Hier zeigt sich meiner Meinung nach aber deutlich, wo Jeschua wirklich stand, in dieser Rede und da wo er immer stand: Auf den Vater hinweisend, dem einzigen wahren höchsten Gott, den Gott Israels Very Happy

Und diesen sollen wir anbeten, in unserem Geist und in der Wahrheit.
Mit diesem sollen wir Gemeinschaft suchen. Und mit den Menschen, die ihr Herz ebenso auf ihn ausgerichtet haben.

Gerade in der heutigen Zeit, wo so viel Äusserlichkeiten manchmal die Institutionen prägen, ist es sogar vonnöten, sich je nach Zeit und je nach Situation, wo wir im Leben stehen, zu distanzieren und vor allem und zuallererst Gemeinschaft mit unserem Schöpfer und Vater zu pflegen und mit Menschen, von denen wir wissen, dass sie im selben Geist gehen. Es braucht diese Zeiten, wo wir alleine oder mit wenigen dafür "Eines Sinnes"-Menschen die uns Schwestern und Brüder sind, unterwegs zu sein, dass wir aus dem Lauten Treiben der Welt und der äusseren Hüllen, JHWHs feinen leisen Ruach, den Geist der Wahrheit, wieder heraushören und uns nach ihm ausrichten können.
Und - nach einer gewissen Zeit, je nach dem, wieder zurückzukehren in einen grösseren Gemeinschaftsrahmen.
Manchmal sind wir dazu berufen, und manchmal auch dazu, herausgerufen zu sein und zu bleiben.
Unser Vater im Himmel geht mit jedem von uns einen einzigartigen persönlichen Weg, um sich mitzuteilen, um seinen Willen zu tun.
Und schickt uns auch dementsprechend die notwendigen Mitmenschen, Mitgeschwister, persönliche Korrektur usw. auf den Weg, wenn wir uns nahe an IHM halten und seine Wege erkennen.

Auch ich bin derzeit nicht mehr in einer Institution zu Hause, aber aufgehoben in einem Kreise von Menschen, mit denen ich persönlich unterwegs sein kann.

Mit einem herzlichen Schalom an Euch alle,
SaraHanna


Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege.
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Re: Was bedeutet das "Wort" in Joh.1.1

Beitrag von Eaglesword am So 22 Jan 2012, 02:14

an unseren geschätzten Heinz:
Sicher meinst du das Quorum, bekannt als Minjan. Es besteht aus mindestens 10 lesebefugten Männern.

Von Anfang an, scheint es, war das Wort ein Ausdruck von Gemeinschaft. Das Wort "wurde den Leuten verkündet" und verhallte nicht im Nirgendwo. Selbst wirkliche Einzelgänger, Eremiten, suchen immer wieder den Austausch mit Leuten. Manche, die sich zurückgezogen haben, bauen auch stärkeren Kontakt zu Tieren auf und lernen die Kommunikation mit ihnen. Aber stets ist es ein Wort, welches in Gesellschaft ausgesendet und empfangen wird.


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Re: Was bedeutet das "Wort" in Joh.1.1

Beitrag von Sajin am So 22 Jan 2012, 10:26

Hallo SaraHanna

Wie schon gesagt, von mir und anderen, ist das JoEv sehr hellenistisch geprägt. „Attribute“ Gottes werden personifiziert, und eine Lehre von Philon übernommen. Es geht hier weniger darum, was Jesus wirklich lehrte, sondern es beinhaltet mehr einen Lehre über Jesus, welche man ihm geschickt in den Mund legt.

Sicher ist der Verweist auf den einen und einzigen Gott immer noch vorhanden, wie zB Jo 17, aber doch irgendwie auch da verschoben. So wird hier Jesus als das alleine „Heilmittel“ dargestellt (niemand kommt zum Vater denn durch ihn..), was natürlich wohl kaum die „Lösung“ Gottes ist. Oder sind nun die Juden alle verdammt und haben keine Spiritualität und Gemeinschaft mit dem himmlischen Vater? Weiter ist so eine Lehre wohl eher gegen die Aussage der Tenach, wo der Ewige immer allen „zugänglich“ ist. Selbst der Lehre in den synoptischen EV wird das nicht so hingestellt. Da ist vom Hören und Tun die Rede.

Sicher fliessen da aus manchen Menschen lebendige „Wasser“, welche einem „gut tun“, aber das „Wasser“ ist oder kommt doch vom Ewigen.

Weiter hat das JoEv weitere typische „charismatische“ Züge, wie den von dir zitierten Vers, dass Gott im Geist und der Wahrheit angebetet werden soll. Nur, was ist denn „Geist“? Es stellt ein Element dar, welches sehr „esoterisch“ (Gnosis)ist, und kaum richtig eingeordnet oder definiert werden kann, was es nun bedeutet, im Geist anbeten. In welchem Geist denn? Welche Wahrheit? Es geht nicht mehr um die „einfachen“ erklärenden Gleichnisse (Gleichnisse sind bekanntlich nichts Geheimnisvolles, keine Geheimlehre, sondern wollen erkläre und nicht, damit man sie nicht versteht..), und hier im JoEv geht es dann auf einmal darum, in einem Glauben verborgenen Geheimnisse, mystische Gedanken und Philosophien darzulegen.

Der neue Bund, der da in der Tenach verheissen ist, von dem da geschrieben steht, geht nun nicht durch einen „Mittler“.

So vermittelt das JoEv eben seinen eigenen „Geist“, gemischt und gepaart mit hellenistischer Philosophie, welche geschickt auch in den Mund Jesu gelegt wird. So wie dann auch dieses NT in den Mund des Ewigen gelegt wird, dass es dann "sein" Wort, seine Rede sein soll.


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Re: Was bedeutet das "Wort" in Joh.1.1

Beitrag von Mati am Mo 23 Jan 2012, 23:43

Schalom Aba, Eaglesword, Schmuel und Sajin

Herzlichen Dank für eure Offenheit über euren Hintergrund und Werdegang. Da möchte ich mich gerne anschliessen.
Ein Schlüsselerlebnis war für mich, als ich in Hiob 25,6 las, wie Gott mich sieht: תּוֹלָע ein Wurm, der blind und taub ist, wie es sogar einmal von Israel heisst in Jeschajahu 41,14; 42,19. Wenig später aber las ich in Ps 22,6 von einem, der klagt: „Ich aber bin ein Wurm und kein Mann, der Menschen Hohn und der vom Volk Verachtete. Alle, die mich sehen, spotten über mich. Auf http://www.mechon-mamre.org/p/pt/pt2622.htm konnte ich mir diesen Psalm sogar vorlesen lassen. Ich wusste, dass der Ewige mich in seinem Bild gemacht hat. Sterben war also nicht etwas Normales für mich, denn wie kann ich als Sterblicher zu JHWH passen? Sterben wurde bereits Adam als Folge seines Ungehorsams in Gen 2,17 angekündigt und ist seither das Los von uns allen, - einmal von Henoch und Elijah abgesehen. Was konnte JHWH tun, um seinem Wort in Gen 2,17 treu zu bleiben, und doch einen Übertreter wie mich in seine Gemeinschaft aufzunehmen? Ich stellte mir plastisch vor, wie ich einem Wurm auf regennassem Asphalt klarmachen könnte, dass ich ihn liebe und ihn vor der Gefahr, überfahren zu werden, bewahren möchte. Das zweite könnte ich tun, indem ich ihn packe und auf der andern Strassenseite wieder in die Wiese lasse. Da würde er sich sofort in die Erde bohren und verschwinden. Um ihm meine Liebe verständlich zu machen, müsste ich selbst ein Wurm werden, um in seiner Sprache zu kommunizieren.
Wird nicht genau das wird in Joh 1 ausgedrückt durch das Fleisch werden? Ja, Sajin, du hast Recht mit deiner Feststellung, dass „die Gleichnisse nichts Geheimnisvolles, keine Geheimlehre sind, sondern erklären wollen und nicht, damit man sie nicht versteht.“ Das Gleichnis vom Weingärtner in Lukas 20,9-19, das die direkt Betroffenen sehr deutlich verstanden, beschreibt unsern Vater, wie er sich fragte: „Was soll ich tun?“ Wie kann ich solchen Menschen klarmachen, dass ich sie liebe und nur ihr Bestes in meiner Gemeinschaft möchte, um mit ihnen fröhlich zu sein wie in 15,23? Seine eigene Antwort ist: „Ich will meinen geliebten Sohn senden; vielleicht werden sie sich vor diesem scheuen.“

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Re: Was bedeutet das "Wort" in Joh.1.1

Beitrag von Orlando am Di 24 Jan 2012, 11:47

http://www.scribd.com/doc/9386054/Elias-Erdmann-Der-judische-Theologe-Philon-von-Alexandria
SEITE 2 letzer Absatz
.Philon hat als jüdischer Theologe mit griechischer Bildung einige Ideen des Christentums vorweggenommen, aber – und das möchte ich an dieser Stelle ganz deutlich betonen – er hat Jesus, die Evangelien und das Christentum in seinen Schriften mit keinem einzigen Wort erwähnt. Alles das kannte er noch nicht. Und wir können davon ausgehen: Wenn er es gekannt hätte, dann hätte er es ganz sicher erwähnt

http://weisnicht.forumieren.com/t162-auferstehung-hesekiel-3710#546

Denke das Johannesevangelium läst sich auch ohne hellenistisches Gedankengut für Historiker und andere Leser lesen.
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Re: Was bedeutet das "Wort" in Joh.1.1

Beitrag von Eaglesword am Di 24 Jan 2012, 13:11

wenn es wirklich so heißen würde, dass das Wort "Fleisch wurde", könnten wir uns das Ganze sparen. Doch steht ja nur in den Übersetzungen davon, während im Ursprung das Wort sinngemäß "dem Volk unterbreitet wurde". Von da ist ein "Fleischwerden" des Wortes keine realistische Grundlage, ihr Geliebten.

Eine Anmerkung zu deinem Wort, werter Mati:
Der Weingärtner hatte Forderungen an die Rebarbeiter. Sie jedoch wollten den Weinberg an sich bringen und ermordeten jeden Boten des Eigentümers. Darauf hin schickte er seinen eigenen Sohn, der ja rechtlicher Nachfolger des Betriebes war. Die Erzählung handelt von korrupten Verwaltern, die dem Eigentümer keine Rechenschaft ablegen wollten.


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