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Israel Ja - Palästina Nein!

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Re: Israel Ja - Palästina Nein!

Beitrag von alexander pfersdorff am Mo 27 Jan 2014, 18:39

Bravo ... darf ich bitte einen Antrag auf Wahlrecht stellen, damit
in IsraEL solche Männer gewählt werden und die vollste politische
Unterstützung erhalten !? ... danke ...

obige Rede des Kneset-Abgeordneten sagt ALLES ...

herzlichst SCHALOM: Alexander


Zuletzt von alexander pfersdorff am Do 06 Feb 2014, 18:55 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Palästina? Wer hat sowas bestellt?

Beitrag von Eaglesword am Do 06 Feb 2014, 11:05

http://www.israelandstuff.com/kerry-intensifies-the-drama-to-pressure-israel-in-any-way-possible
Transl. R.L.

Kerry verstärkt das Drama, indem er Israel auf jede mögliche Weise unter Druck setzt


5. Februar 2014

Der Anspruch des amerikanischen Außenministers Kerry, die Welt retten zu wollen, ist unnötig, weil die Welt nicht gerettet werden will. Weder die Juden, noch die Araber wollen bei dieser Party mitmachen, weil sie wissen, dass sie daraus auch nicht den geringsten Nutzen ziehen werden.

von Karni Eldad

In amerikanischen Kinofilmen gibt es gewöhnlich Gut und Böse sowie ein klares Ende. Mehr als das; amerikanische Regisseure trauen ihren Zuschauern so wenig zu, dass sie die Komponisten der Filmmusik beauftragen, uns auf jedes Szenario vorzubereiten: Wenn etwas im Begriff ist, schreckhaft, lustig oder romantisch zu werden - wir können dies anhand der Musik schon im Voraus erahnen.

Außenminister John Kerry versucht ebenfalls, das Drama zu verstärken und uns auf jede erdenkliche Weise unter Druck zu setzen, und er versucht uns in Schrecken zu versetzen, mit einer Hintergrundmusik, die das Ende des jüdischen Staates einläuten soll (weil wir von den Arabern ins Abseits gedrängt werden, wenn wir ihnen keinen eigenen Staat geben). Er sagt zu den Geigen in dieser Musik, dass sie kreischen sollen, wenn er von einem Wirtschaftsboykott spricht, der uns abwürgen wird, und die Holzblasinstrumente und die Kesselpauken sollen brüllen und laut erschallen, wenn er zu uns sagt, dass das Ende nahe ist, wenn wir hier, hier und hier nicht endlich unterzeichnen.

Kerry warnt, dass die Dinge bei einem Scheitern der Gespräche ein schlimmes Ende nehmen werden. Wir würden international isoliert werden und einen wirtschaftlichen Zusammenbruch erleiden. Es könnte zu einer Radikalisierung und zu gewaltsamen Reaktionen von Seiten der Araber kommen.

Aber es gibt ein paar Haken bei diesen Drohungen: Erstens sind sie einfach nur Hypothesen. Und es sind Hypothesen von der Regierung eines Landes, das eben nicht das getan hat, was gut wäre im Zusammenhang mit den Einschätzungen der Geheimdienste. Basiert die Vermutung, dass die Palästinenser angeblich eine dritte Intifada planen, etwa auf der Einschätzung der Gemeindienste? Kann er wirklich sicher sein, dass es tatsächlich einen europäischen Boykott von in Israel hergestellten Waren geben wird?

Natürlich nicht. Es gibt natürlich Stimmen, die nach einem Boykott Israels verlangen, und im Übrigen, es gäbe diese Aufrufe zu einem Boykott auch dann, wenn wir Jerusalem aufgeben würden. Natürlich gibt es Antisemitismus in Europa, danke, das wissen wir. Die Zeit, als es den wenigsten Antisemitismus gab (zumindest der Empfindung nach) war während des Sechstagekrieges 1967 und nach der israelischen Geiselrettungsoperation in Entebbe in Uganda.
[Erklärung: Im Rahmen der Operation Entebbe, einer militärischen Befreiungsaktion in der Nacht vom 3. Juli bis zum frühen Morgen des 4. Juli 1976 auf dem Flughafen von Entebbe in Uganda, wurde die Entführung eines Passagierflugzeugs der Air France nach Entebbe durch palästinensische und deutsche Terroristen von israelischen Sicherheitskräften beendet.]
Dann waren wir plötzlich stark, souverän und bewundernswert. Je mehr wir uns jedoch beugen und einknicken, desto mehr blühen unsere Feinde auf. Da spielt es keine Rolle, ob sie Arabisch, Englisch oder Deutsch sprechen.

Das zweite Problem mit der „Begleitmusik“ von Kerry ist die Tatsache, dass der größten Demokratie in der Welt demokratische Grundsätze anscheinend völlig Schnuppe sind. Man versucht durch Einschüchterung und durch die Ausübung von Druck einem anderen souveränen und demokratischen Staat die eigene Meinung aufzuzwingen, der seine eigenen unabhängigen und eigenständigen Regierungsmechanismen hat. Es gibt nun mal keinen zusätzlichen Stern auf der Flagge der Vereinigten Staaten, so frustrierend das auch klingen mag.

Außerdem sind der Anspruch und die Anmaßung, die Welt retten zu wollen, in diesem Fall unnötig, weil die Welt nicht gerettet werden will, zumindest nicht unter diesen Bedingungen. Weder die Juden, noch die Araber wollen bei dieser Party mitmachen, weil sie wissen, dass sie daraus auch nicht den geringsten Nutzen ziehen werden.
Bei dieser Party sind nur die Veranstalter in Feierlaune. Die Juden wollen keinen Friedensvertrag, der Siedlungen auslöscht und den Terrorismus noch näher an Tel Aviv bringt, und auch die Araber wollen im Grunde nicht, dass wir die Gebiete verlassen.

Wie bitte? Ist das wirklich so? Die Araber wollen nicht, dass wir abziehen? Ja, die Araber, das palästinensische Volk, bevorzugen vor jeder anderen Autorität diejenigen, mit denen sie Handel treiben und Geschäftsbeziehungen aufbauen können, also die Siedler. Stimmt, das ist keine ideale Verbindung. Stimmt, sie haben etwas, worum sie kämpfen. Aber kein Palästinenser in Judäa und Samaria, der nicht Teil des Regimes von Mahmoud Abbas ist, will so werden wie seine Brüder in Gaza, nur um Selbstbestimmung oder sogar ein eigenes Land zu haben.

Die klitzekleine Tatsache, dass kein einziger Araber, der in Israel lebt, oder in Judäa und Samaria, nach Gaza auswandert, ist der amerikanischen Aufklärung anscheinend entgangen. Die Amerikaner sind davon überzeugt, dass die Araber erst dann zufrieden sein werden, wenn das Land geteilt ist und ihnen ein Ort ohne israelische Herrschaft gegeben wird. Sie meinen, ihre Sichtweise und Überzeugungen einer Region auferlegen zu können, in der einfach andere Bedingungen herrschen.

In der Palästinensischen Autonomiebehörde spricht niemand über die bürgerlichen Rechte der palästinensischen Bürger. Und die Araber betrachten den „Friedensprozess“ genauso, wie wir es tun: Die weltliche Elite in Ramallah macht Geschäfte mit der weltlichen Elite in Tel Aviv, unabhängig vom Land, unabhängig vom Willen der Menschen und unabhängig von den Realitäten.

Also machen sie uns keine Angst mit der Behauptung, es gebe keine andere Option. Es gibt immer eine. Wenn so viele Menschen dem Konzept „Land für Frieden“ entgegenstehen, und wenn ihre Argumente absolut begründet und triftig sind, dann ist es vielleicht an der Zeit, zu versuchen, die Dinge in einem neuen Licht zu sehen, anstatt andauernd immer dieselbe schreckhafte Hintergrundmusik abzuspielen. Das ist auf Dauer einfach nicht überzeugend.




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Rede/Artikel von Karni Eldad

Beitrag von alexander pfersdorff am Do 06 Feb 2014, 19:15

... WOW diese Rede, dieser Artikel haut voll rein ....

 Bravo   Amen 

... gerade heute las ich einen Artikel (beim doc, Zeitschrift:"zuerst"): WOW (im negativen Sinne jetzt!!!)
Hetze pur: gegen den Zentralrat der Juden in Deutschland, gegen Israel, gegen die israelische Regierung,
gegen gegen gegen: Hauptsache gegen das jüdische Volk... bei allem Frust mußte ich aber ein wenig
schmunseln, wegen der billigen Machart dieses pseudo-Artikels (in: "zuerst").
Alles was angeblich gegen den Zentralrat der Juden sprach und Israel, ist nüchtern betrachtet,
in Wirklichheit eine lange Argumentationskette FÜR den Zentralrat und FÜR Israel.

Diese IDIOTEN. Die haben den Knall noch immer nicht bemerkt.... a4 

 Danke für obigen Artikel  Danke  Zentralrat der Juden in Deutschland  Danke  Israel (+ Regierung)

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Etwas über Kerry!

Beitrag von Elischua am Do 06 Feb 2014, 19:58

Schalom ihr Lieben,

betr. Kerry:

Was die meisten in der Welt nicht wissen - aber dieser Kerry weiß es:

Link aus Wiki schrieb:1 wegen der Häufigkeit des Namens der specifisch jüdisch ist
2 weil er glaubt, daß ihm der Name in der beabsichtigten Militär Carriere schaden werde.

Die Vorfahren und Verwandten von Friedrich Kohn/Kerry

Die Familie Benedikt Kohn und Mathilde geb. Fränkel
Benedikt Kohn, der Urgroßvater von Senator John Kerry, wurde 1824 in Klobouk im Süden von Mähren geboren. Er war zweimal verheiratet. Von seiner ersten Ehefrau wissen wir leider nichts. Mit ihr hatte er 5 Kinder; zwei davon sind uns bekannt: Bernhard wurde 1854 in Klobouk geboren, Josef 1860, ebenfalls in Klobouk. Bald darauf muß seine erste Frau gestorben sein, und Benedikt zog mit seinen Kindern nach Bennisch, wo er um 1868 Mathilde Fränkel heiratete. Benedikt erhielt erst am 8. November 1868 die Heimatberechtigung von Bennisch - und war vorher nach Klobouk zuständig. Da Mathilde die Heimatberechtigung von Bennisch erst am 20.3.1890 erhielt dürfen wir annehmen, daß die Eheschließung erst nach 1868 erfolgte.
Mögliche Geschwister von Benedikt Kohn waren:
-    Johanna Kohn
-    Emanuel Kohn, geboren in Trobuk 1829 und + in Wien 1898
-    Cäcilia Kohn, verheiratet in Kremsier mit dem Postmeister Haas
-    Rosalia Kohn, verheiratete Fränk

Den Rest könnt ihr *hier* nachlesen und über Kerry in Wikipedia!





Weiteres was ebenfalls vielen nicht bekannt ist, er gehört der Loge / Geheimbund Skull and Bones an:


Hier ein Auszug aus nachstehendem Link: Wikipedia
Bush & Kerry
Zitat von Alexandra Robbins: „Ohne Skull & Bones wäre ein so mittelmäßiger und inkompetenter Politiker wie George W. Bush niemals Präsident der USA geworden.[9]
Es hat in den USA für einige Irritation gesorgt, dass die beiden US-Präsidentschaftskandidaten des Jahres 2004 Mitglieder von Skull & Bones waren. John Kerry des Jahrgangs 1966, zwei Jahre vor George W. Bush, obwohl sie aus verschiedenen politischen Lagern stammen. Beide lehnten es ab, über die gemeinsame Verbindung zu sprechen, als sie von Tim Russert für die Sendung Meet The Press von NBC darauf angesprochen wurden.
Interview mit Kerry am 31. August 2003: Kerry polemisiert gegen die Politik Bushs. Dann wirft der Journalist ein:

  • Russert: Sie beide waren Mitglieder von Skull and Bones, einer Geheimgesellschaft in Yale. Was sagt uns das?
  • Kerry: Nicht viel, weil es ein Geheimnis ist.
  • Russert: Gibt es einen geheimen Handschlag? Gibt es einen geheimen Code?
  • Kerry: Ich wünsche, es gäbe etwas Geheimes, das ich da bekannt machen könnte.
  • Russert: Drei zweiundzwanzig, eine Geheimzahl?
  • Kerry: Es gibt alle Arten von Geheimnissen, Tim. Aber eines ist kein Geheimnis. Ich stimme mit der Richtung dieses Präsidenten nicht überein, in die er das Land führt. Wir können es besser machen. Und ich beabsichtige, es zu tun.[10]


Normal zu zwischendurch zur Kenntnis!!


  Herzliches Schalom von אלישוע(Elischua)
JHWH segne euch mit Weisheit, Erkenntnis, u. Verständnis für sein Wort und Wahrheit!
Hes. 3,10 Und er JaHWeH sprach zu mir: Menschenkind, alle meine Worte, die ich zu dir reden werde, nimm in dein Herz auf, und höre sie mit deinen Ohren!
Jer. 17,5 So spricht JaHWeH der HERR: Verflucht ist der Mann/Frau, der auf Menschen vertraut und Fleisch ( = eigenes Können) zu seinem Arm ( = Rettung, Hilfe) macht und dessen Herz vom JaHWeH dem HERRN weicht!

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US-Außenminister Kerry ....

Beitrag von alexander pfersdorff am Do 06 Feb 2014, 20:59

(... erinnert mich immer wieder "Kerry" an Curry-Wurst ...in meinem Dialekt spricht man es fast gleich aus)
... aber bitte! Lasse wir das!... clown )

... Ach Du liebes bißchen! Ich hör jetzt schon wieder die ganzen Verschwörungs-Theoretiker:

US-Außenminister: jüdische Vorfahren

er gehört zur Glaubensgemeinschaft der "Mormonen" ...

und dann noch einer Loge der Freimaurer !!!

Nachtigall ick hör Dir trappsen ...lach.

Erstens wieder: die Juden, die Juden ...Zweitens: die sind doch überall drin: bei den Mormonen, den Logen,
den Freimaurern ....

 Lach 

und hier die  ankündigung     der Verschwörung-Theoretiker: ... an ALLEM sind wieder DIESE JUDEN SCHULD ! ....

Tja ...da haben wir es wieder!  a4
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Re: Israel Ja - Palästina Nein!

Beitrag von Eaglesword am Do 06 Feb 2014, 23:15

"Kerry" bedeutet in der Tat "Curry" und ist ein jüdischer Familianname, genau wie "Kimmel" und "Kümmel".


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Re: Israel Ja - Palästina Nein!

Beitrag von alexander pfersdorff am Fr 07 Feb 2014, 10:15

Lach ... das war jetzt Zufall ... möchte natürlich NIEMANDEN mit diesem alten, ehrwürdigen Namen
beleidigen.

... da kann ich es mir gut merken ("Eselsbrücke")

 Guta
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ist IsraEl wichtig für das arabische Wohl?

Beitrag von Eaglesword am Di 18 Feb 2014, 12:11

http://calevbenyefuneh.blogspot.de/2014/02/the-demise-of-arab-narrative-by-dr.html

Der Niedergang der arabischen Geschichte

von Dr. Mordechai Kedar (Übers. R.L.)

16. FEBRUAR 2014

Die arabische Welt versinkt vor unseren Augen in einem Sumpf aus Blut, Tränen und Feuer. Ihre nahöstliche Kultur zieht dreihundert Millionen Araber und dazu noch viele weitere Moslems, die keine Araber sind, buchstäblich hinab in die Tiefen der Hölle. Gesetzt den Fall, Israel gäbe heute bekannt, dass man die Grenzen öffnet für eine unbegrenzte Einwanderung von Arabern und Moslems nach Israel, wie viele Araber würden wohl in den jüdischen „Zionistenstaat“ eilen, um ein neues Leben zu beginnen?

Dr. Mordechai Kedar
Middle East Insights
Januar 2014

Arabische Intellektuelle schauten seinerzeit sehr genau hin, als der nationalstaatliche Wind seit Mitte des neunzehnten Jahrhunderts durch Europa wehte. Sie haben die Entwicklungen studiert, haben sie für gut befunden und haben versucht, sie auch in den Ländern des Nahen Ostens umzusetzen. So kam es letztlich zu den panarabischen Bewegungen, die die Errichtung der Nationalstaaten Marokko im Westen, dem Irak im Osten, Syrien im Norden und Jemen im Süden auslösten. Parallel dazu etablierten die britischen, französischen und italienischen Kolonialmächte lokale Staaten, die versuchten, ihre Existenz auf der Schaffung eines lokalen Bewusstseins zu gründen, wobei dies in Syrien, dem Irak, Jordanien usw. auf Kosten eines inbegriffenen arabischen Bewusstseins geschah und letztlich zur Bildung der Arabischen Liga führte.  

Das positive Image, das die Sowjetunion in der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts genoss, hat das Aufblühen von Bewegungen ausgelöst, aus denen sich der arabische Sozialismus von Gamal Abd al-Nassar und die Baath-Partei ableitete, die in Syrien und im Irak herrschte. Andere wurden durch den westlichen Liberalismus inspiriert, und man versuchte, ihn zu imitieren, und dann gab es noch jene, die im Gegensatz dazu ein monarchistisches Modell angenommen hatten, das auf einer lokalen Tradition basierte und sich mit einer Pseudo-westlichen Verfassung umgab.

Der rote Faden, der sich durch alle diese Ideologien zog, war die Tatsache, dass hinter all diesen Bewegungen der Versuch stand, eine neue Substanz und ein modernes Selbstverständnis für die arabische Gesellschaft zu finden, mit dem Ziel, die traditionelle Substanz abzulösen, die eine Kombination aus dem Stammeswesen und dem Islam war, was die beiden grundsätzlichen  Elemente des kollektiven Bewusstseins im Nahen Osten sind. Die Basis für alle neuen Ideologien war die Tatsache, dass man sich jetzt auf eine einzelne arabische Nation mit einzigartigen Eigenschaften bezog, in der die Anpassung von westlichen Ideologien an die besonderen Bedingungen des arabischen Ostens erforderlich wurde.

Im Laufe der Jahre war das eigentliche Ergebnis nur ein Kartenhaus, hohle Phrasen und gescheiterte Ideen, die es nie wirklich geschafft haben, ein gemeinsames Bewusstsein mit einer festen und allgemein anerkannten Substanz zu erschaffen, die, so hatte man gehofft, sich in den Herzen der Massen manifestieren sollte, um die übermächtig starke, grundlegende Loyalität gegenüber den religiösen Traditionen und gegenüber dem Stammeswesen abzulösen. Wir sehen den Beweis davon – in vielfältigen Ausprägungen – an den Entwicklungen der letzten drei Jahre, die den Zusammenbruch dieser vielen leeren Ideen ausgelöst haben, jene Ideen, die den öffentlichen Bereich in den letzten Jahrzehnten durchdrungen hatten.

Der arabische Nationalismus, der von der Arabischen Liga und seinen Institutionen, unter anderem auch auf dem arabischen Gipfel, formuliert wurde, hat sich jedoch erwiesen, nichts anderes als ein Feigenblatt zu sein, um die Blöße der internen Querelen, der Intrigen, der Rachegelüste, des Hasses, des Neides und des Konkurrenzdenkens zu bedecken, wovon jede kollektive Handlung der arabischen Länder belastet wurde.
Auch die vielbeschworene arabische Solidarität hat sich erwiesen, nicht mehr als ein Klischee und ein sinnentleerter Slogan zu sein, weil die arabischen Länder bei einem Angriff durch ausländische Mächte nicht nur einander nicht unterstützt haben, sondern zudem auch gegeneinander gekämpft haben, was im absoluten Widerspruch zur Gründungsurkunde der Arabischen Liga steht. Während der letzten drei Jahre waren wir Zeuge der offenen militärischen Verstrickung Katars, Saudi-Arabiens und anderer Staaten in Libyen, Syrien, Bahrain und dem Jemen. In einigen Fällen war das ausländische Eingreifen sogar gewollt, um die jeweiligen Machthaber zu stärken, und in anderen Fällen war wiederum die Unterstützung der Gegner jener Machthaber beabsichtigt. Außerdem gibt es das unveränderliche Verschwörertum von Al-Jazeera, dem Fernsehkanal der Moslembruderschaft, der von Katar aus sendet und seit seiner Gründung im Jahre 1996 einen Medien-Dschihad gegen die arabischen Machthaber geführt hat.

Diese Machthaber, oder genauer gesagt, diese Diktatoren, von Gamal Abd al-Nassar bis Saddam Hussein, von Gaddafi bis Assad (der Vater wie der Sohn), haben in der vorherigen Generation Hunderttausende ihrer eigenen Bürger ohne Mitgefühl abgeschlachtet, nicht etwa diejenigen anderer Länder, und das alles natürlich im Namen des Nationalismus und des Patriotismus. Sie sind gemeinhin akzeptierte Gäste auf Kongressen, Konferenzen, Empfängen und in den Fluren der Macht gewesen, und jeder Politiker will unbedingt mit ihnen zusammen abgelichtet werden. Es gab sogar einige Politiker unter den arabischen Bürgern Israels, die vor ein paar Jahren nach Libyen gingen, um sich zusammen mit dem Massenmörder fotografieren zu lassen, der dort über 42 Jahre geherrscht hat. Ihr Verhalten bringt alle Bestrebungen des Nationalismus und des Patriotismus in Verruf, der durch ihre Propagandamaschinerie ausposaunt wird, und die einfachen Bürger von der Straße können diese Botschaften einfach nicht mehr hören, die sie zu verbreiten versuchen.

Der arabische Bürger hat, im Vergleich zu Bürgern anderer Länder in der Welt, ein erstaunlich niedriges Vertrauen zu seinem Staat. Der einfache arabische Mann von der Straße ist unzweifelhaft davon überzeugt, dass die Regierung seines Landes korrupt und verdorben ist und einzig zu Gunsten derjenigen agiert, die auf der Lohnliste des Staates stehen. Sie missbrauchen das Regierungsamt und die damit verbundene Autorität für den persönlichen Gewinn durch Bestechlichkeit und Korruption. Es gibt ein allgemeines Gefühl der Verzweiflung unter den Menschen auf der Straße wegen der Unfähigkeit der Araber, einen geregelten, modernen Staat mit Transparenz der Regierung und wirtschaftlicher Fairness zu führen. Die Gewalt, die die Regime in arabischen Staaten seit Jahrzehnten angewandt haben, entfremdet sie von der Mehrheit der Bevölkerung und schafft eine tief eingewurzelte Feindschaft zwischen dem Regime und den Bürgern. Dennoch, parallel dazu gibt es auch ein Verständnis dahingehend, dass eine Regierung ohne Anwendung von Gewalt innerhalb der arabischen Welt nicht in der Lage wäre,  ein geregeltes und effizientes System auf Dauer aufrechtzuerhalten.

Die Anwendung von Gewalt durch die Regierung existiert sowohl auf nationaler, staatlicher Ebene, wie auch im kommunalen Bereich. Staatliche Organisationen, wie das Militär, Polizei und Ministerien leiden unter ähnlichen Missständen. Das Niveau der familiären Gewalt ist im Nahen Osten höher als in anderen Regionen der Welt, und die arabische Frau wird mehr unterdrückt, als irgendwo sonst in der Welt.

Die arabische Loyalität gegenüber den Palästinensern hat sich ebenso erwiesen, nichts anderes als ein sinnentleerter Slogan zu sein. Was haben die arabischen Länder getan, um das Leiden der Flüchtlinge von 1948 zu vermindern, die auf „Flüchtlingslager“ beschränkt sind? Die Palästinenser in Judäa, Samaria und Gaza halten ihre Brüder weiter in den Flüchtlingslagern!! Was haben die arabischen Behörden mit den Milliarden an Fördermitteln getan, die sie im Laufe der vergangenen Jahre aus allen Teilen der Welt für die Flüchtlinge erhalten haben? Wohin sind all die Spendengelder verschwunden, die die Welt über die Jahre hinweg für die Flüchtlinge aufgebracht hat? Haben nicht arabische Länder wie Ägypten und  Jordanien einen Friedensvertrag mit Israel abgeschlossen, auch ohne, dass das palästinensische Problem gelöst wurde? Es scheint, dass die besonderen Interessen dieser Länder über die fadenscheinigen Slogans der angeblichen Solidarität mit den Palästinensern obsiegt haben. Die Ereignisse, die man in den letzten Tagen im Flüchtlingslager Jarmouk in Syrien beobachten konnte, beweisen doch nur, wie lieb und teuer die Palästinenser in den Herzen der anderen Araber wirklich sind.

Sogar die Bedrohung von Seiten des Iran, die kürzlich im Nachgang der Genfer Vereinbarung noch mehr an Bedeutung gewann, hat es nicht geschafft, die Araber zu vereinigen. Aus dieser Verzweiflung heraus knüpfen sie deshalb auch hinter den Kulissen Beziehungen mit Israel, in der Hoffnung, dass Israel sie vielleicht vor den Iranern retten wird. Hassan Nasrallah nennt diese Araber jedoch „fälsche Männer“, und das arabische Lexikon kennt eigentlich kein schärferes Wort der Verunglimpfung.

Mehr als ein hundert Millionen Araber leben weit unter der Armutsgrenze, und ihr Leben ist durch Krankheit, Unwissenheit und Verwahrlosung gekennzeichnet. Andererseits führt eine sehr kleine Oberschicht von Arabern ein luxuriöses Leben als Milliardäre in den Ölländern sowie an anderen Orten. Die wirtschaftliche Solidarität innerhalb der „arabischen Nation“ ist annähernd bei Null, und eine echte Fürsorge für die Armen, die Waisen und die Witwen ist fast nicht existent. Das Fehlen der wirtschaftlichen Solidarität ist das Ergebnis der Schwächung der sozialen Solidarität. Die Rücksicht auf menschliche Werte in der arabischen Welt ist äußerst niedrig angesiedelt. Deshalb liegt die Sorge nach Lebensqualität auf einem ziemlich niedrigen Niveau.

Man hat die Position der Führung aufgegeben, und Allah ist mit einer Kalaschnikow in seiner Hand eingegangen

Während der letzten drei Jahre, infolge des Verfalls der modernen Ideologien und der Schwächung der arabischen Regime, haben die Geier der Al- Qaeda damit begonnen, diesen schwachen und kranken Körper der arabischen Nation anzupicken. Man hat die Position der Führung aufgegeben, und Allah ist mit einer Kalaschnikow in seiner Hand eingegangen. Überall dort, wo ein Staat nicht mehr richtig funktioniert, kommen die Terroristen aus aller Welt, um dort einen „islamischen Staat“, zu gründen. Das ist so im Irak, in Syrien, in Libyen, im Jemen und im Sinai, ebenso auch in Somalia, Mali, Nigeria, Afghanistan und Pakistan. Das Hauptziel dieser Agenten des Todes ist die arabische Nation, und die Zahl der Moslems, die sie getötet haben, ist viel größer, als die Zahl der „Ungläubigen“, die im Feuer getötet worden sind, dass sie überall dort entfachen, wo sie dazu in der Lage sind. Die Al-Kaida hat Allah in einen Schlachtfeldkrieger verwandelt, und er kämpft gegen die eigenen gläubigen Moslems.

Die arabische Welt versinkt vor unseren Augen in einem Sumpf aus Blut, Tränen und Feuer. Ihre nahöstliche Kultur zieht dreihundert Millionen Araber und dazu noch viele weitere Moslems, die keine Araber sind, buchstäblich hinab in die Tiefen der Hölle. Gesetzt den Fall, Israel gäbe heute bekannt, dass man die Grenzen öffnet für eine unbegrenzte Einwanderung von Arabern und Moslems nach Israel, wie viele Araber würden wohl in den jüdischen „Zionistenstaat“ eilen, um ein neues Leben zu beginnen?

Vor ein paar Jahren hieß es in einer ägyptischen Zeitung, dass die arabische Nation ein toter, eingefrorener Körper im Leichenhaus ist, für den keiner den Mut aufbringt, eine Sterbeurkunde auszufüllen. Ich überlasse dem verehrten Leser die Entscheidung darüber, wie korrekt und angemessen die damalige Einschätzung des Verfassers war.


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blinde Blindenleiter

Beitrag von Eaglesword am Mi 19 Feb 2014, 15:13

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DIENSTAG, 18. FEBRUAR 2014

Ein Konflikt, der sich ständig von einem arabischen Hirngespinst zum nächsten arabischen Hirngespinst bewegt (Transl. R.L.)

Whitbecks* Bestätigung der Besitzübertragung an die "Palästinensische Autonomiebehörde” durch den kürzlich offen erklärten "Staat Palästina" war sicher ein sehr deutliches Signal, dass das Ende von weiteren Verhandlungen unter dem vereinbarten Rahmenplan nun gekommen ist - jenem Plan, der ja gerade das Ziel hatte, die Gründung dieses Staates zu erreichen. Welchen Sinn könnten also weitere Verhandlungen zur Erschaffung des Staates Palästina haben, wenn dieser Staat von jenen Beteiligten bereits ausgerufen wird, die seine Erschaffung fordern?
[* John V. Whitbeck, US-Amerikanischer Völkerrechtler lebt und arbeitet heute in Saudi Arabien und Frankreich. Er war Berater der palästinensischen Führung bei den Friedensverhandlungen und schreibt für viele arabische, israelische und internationale Medien.]
von David Singer
J-Wire
17. Februar 2014

Der semantische Zirkus, der seinerzeit erstmals Menschen erschaffen hat, die seit 1964 als "Palästinenser" bekannt sind - und die jetzt einen Anspruch auf ihren eigenen unabhängigen Staat in den "besetzten palästinensischen Gebieten" fordern - hat in dieser Woche mit der nachfolgenden skurrilen Nachricht einen absurden Höhepunkt erreicht:

"Die israelischen Behörden haben 70 Patienten aus dem Gazastreifen daran gehindert, nach Israel einzureisen, um ärztliche Behandlung zu erhalten, weil ihre Reisedokumente mit ´Staat Palästina´ gekennzeichnet waren, verlautete am Mittwoch von offizieller Seite gegenüber AFP.
Zuletzt lautete der offiziell anerkannte Begriff "Palästinensische Gebiete".
Die Bezeichnung wurde jedoch Mitte Dezember geändert, nachdem die UN-Vollversammlung den Palästinensern den Status als Beobachterstaat zuerkannt hatte, und das trotz des heftigen israelischen Widerstandes."

Dieser "Krieg der Briefköpfe" führt zu einer neuen Dimension des Konfliktes zwischen Israel und der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO).

Der "Staat Palästina" wurde am 31. Oktober 2011 als Mitgliedstaat der UNESCO durch ein Votum von 107 zu 14 eingesetzt, und er wurde zudem als Nichtmitgliedsstaat mit Beobachterstatus bei den Vereinten Nationen (UN) am 29. November 2012 durch ein Votum von 138 zu 9 zugelassen.

Jene Staaten, die dafür gestimmt haben, ignorierten dabei jedoch die rechtlichen Anforderungen des Artikels 1 des Vertrages von Montevideo aus dem Jahre 1933, in dem es heißt:

"Der Staat als eine Institution des internationalen Rechtes sollte folgende Eigenschaften besitzen:

(a) eine dauerhafte Bevölkerung;

(b) ein definiertes Territorium;

(c) eine Regierung; und

(d) er sollte die Fähigkeit und Kapazität haben, Beziehungen mit anderen Staaten aufzunehmen"

Jene Staaten haben damit also durch ihre Stimme oder durch ihre Enthaltung bestritten, dass ein erstmals in der überlieferten Geschichte zu erschaffener Staat Palästina nur auf der Grundlage der 1993 geführten Verhandlungen im Zusammenhang mit den Osloer Verträgen, sowie über die von Busch 2003 initiierte "Roadmap für den Frieden", und, entsprechend der Konferenz von Annapolis im Jahre 2007 zwischen den beiden Parteien - Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde - in einem gemeinsam angestimmten Verhandlungsrahmen entstehen könnte.

John V. Whitbeck - ein internationaler Völkerrechtler und Berater der palästinensischen Führung bei den Friedensverhandlungen - hatte die Wahrscheinlichkeit des jüngsten "Krieges der Briefköpfe" bereits in einem Artikel thematisiert, der am 13. Januar 2013 in der englischsprachigen zyprischen Tageszeitung Cyprus-Mail erschienen ist.

Whitbeck hat darin offengelegt, dass die Palästinensische Autonomiebehörde den Begriff "Staat Palästina" angenommen und eingesetzt hat, geschehen durch ein Dekret von Mahmoud Abbas am 3. Januar 2013. Es ist von ihm persönlich unterzeichnet in seiner Eigenschaft als Präsident des Staates Palästina und Vorsitzenden des Exekutivausschusses der PLO.

Whitbecks Bestätigung dieser Besitzübertragung an die "Palästinensische Autonomiebehörde” durch den kürzlich offen erklärten "Staat Palästina" war sicher ein sehr deutliches Signal, dass das Ende von weiteren Verhandlungen unter dem vereinbarten Rahmenplan gekommen ist - jenem Plan, der ja eigentlich gerade das Ziel hatte, die Gründung dieses Staates zu erreichen. Welchen Sinn könnten also weitere Verhandlungen zur Erschaffung des Staates Palästina haben, wenn dieser Staat von jenen Beteiligten bereits ausgerufen wird, die seine Erschaffung fordern?

Um sicherzugehen, dass die Botschaft auch wirklich richtig verstanden wird, stellte Whitbeck unzweideutig fest:

"Das trojanische Pferd mit Namen “Palästinensische Autonomiebehörde” in Übereinstimmung mit den zwischenzeitlichen Osloer Verträgen und die “palästinensische Nationale Autorität” durch die Palästinenser, die dem Zweck diente, die staatlichen Institutionen und Behörden des Staates Palästina auf dem Boden Palästinas aufzubauen, haben jetzt aufgehört zu existieren."

Whitbeck ließ keinen Raum für Zweifel:

"In seinem Schriftverkehr pflegt Yasser Arafat alle drei seiner Titel unter seine Unterschrift zu setzen - Präsident des Staates Palästina, Vorsitzender des Exekutivausschusses der palästinensischen Befreiungsorganisation und Präsident der Palästinensischen Nationalen Autonomiebehörde (in dieser Reihenfolge). Es ist sowohl rechtlich als auch politisch bemerkenswert, dass Mahmoud Abbas bei der Unterzeichnung dieses Dekretes nur die ersten beiden Titel verzeichnet hat…. Es gibt also keine weitere Notwendigkeit nach einem palästinensischen Führer mit drei Köpfen oder drei Hüten."

Der amerikanische Außenminister John Kerry und das US-Außenministerium haben dies anscheinend verpasst - oder sie haben vielleicht auch ganz bewusst diese Besitzübertragung an die Palästinensische Autonomiebehörde ignoriert.

Zu einer Sitzung, die von Kerry am 4. Januar 2014 abgehalten wurde, ist auf der Webseite des Außenministeriums folgende Schlagzeile zu lesen:

"Unterredung mit dem Chefunterhändler der Palästinensischen Autonomiebehörde Saeb Erekat nach dem Treffen mit dem Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde Abbas.”

Kerry glaubt offensichtlich wirklich, dass er an Verhandlungen unter einer abgestimmten Rahmenvereinbarung mit einem Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde, einem Unterhändler der Palästinensischen Autonomiebehörde und der Palästinensischen Autonomiebehörde selbst beteiligt ist - die jedoch ganz klar nicht mehr existiert. Dieser Krieg der Briefköpfe sollte Kerry doch eigentlich als klares Signal dienen, dass er mit Geistern verhandelt, und nicht mit einer rechtmäßig eingesetzten und haftbar zu machenden Entität unter einer gemeinsam angestimmten Rahmenvereinbarung.

Kerry muss, wenn er seine eigene, von allen sehnlich erwartete Rahmenvereinbarung vorbereitet, endlich von dieser grundsätzlichen Veränderung Notiz nehmen, die von Abbas vollzogen wurde. Dieser Mann trägt nun also nicht mehr einen Hut oder ein Namensschild mit der Aufschrift "Palästinensische Autonomiebehörde".

Wenn man Abbas glauben soll, dann gibt es demnach jetzt drei vorhandene Staaten im früheren Palästina - Israel, Jordanien und Palästina - wer auch immer ihre endgültigen Grenzen definieren und irgendwelche anderen Streitthemen auflösen muss, die daraus erwachsen könnten.

Erekat selbst hat kürzlich eine andere bedeutsame Unwahrheit mit der nachfolgenden klassischen Verlautbarung in die Welt gesetzt:

"Ich bin ein Sohn der Stadt Jericho. Ich bin 10.000 Jahre alt … ich bin der stolze Sohn der Natufien* und der Kanaaniter. Ich war bereits seit 5.500 Jahren dort, bevor dann Joshua Bin Nun [Josua] gekommen ist und meine Heimatstadt Jericho verbrannt hat. Ich bin nicht bereit, meine eigene Geschichte zu verändern”.
[*Das Natufien, ist eine Kultur des Epipaläolithikums (auch Protoneolithikum) in der Levante. Das Natufien wurde nach Fundorten im Wadi an-Natuf im Westjordanland benannt, die 1928 von Dorothy Garrod entdeckt wurden. Eine große Rolle spielte die bereits 1925 entdeckte Shuqba-Höhle. Den Kulturbegriff Natufien schlug Garrod erstmals 1929 vor. (gefunden in: http://de.wikipedia.org/wiki/Natufien)]
Nichtsdestotrotz ist in der PLO-Charta zu lesen:

"Palästina ist das Heimatland des arabisch-palästinensischen Volkes; es ist ein unteilbarer Teil des arabischen Heimatlandes, und das palästinensische Volk ist ein integraler Bestandteil der arabischen Nation."

Was für ein Horrorschock - Erekat und alle anderen Nachkommen der nichtarabischen Natufien und Kanaaniter sind also keine "Palästinenser".

Kerry muss dieses verwirrende Blabla endlich aus der Welt schaffen, wenn er Fortschritte bei der Lösung eines Konflikts machen will, der sich ständig von einem arabischen Hirngespinst hin zum nächsten arabischen Hirngespinst bewegt.



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wenn Blinde Blinde leiten ...

Beitrag von alexander pfersdorff am So 23 Feb 2014, 18:16

vielen Dank!

Sehr, sehr informativ.
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Re: Israel Ja - Palästina Nein!

Beitrag von Eaglesword am Mo 03 März 2014, 19:46

R.L.: Das ist die Wahrheit, verehrter Herr EU-Parlamentspräsidenten Martin Schulz!

http://calevbenyefuneh.blogspot.de/2014/02/lies-falsehoods-and-truth-behind.html#more
DIENSTAG, 25. FEBRUAR 2014 (Transl. R.L.)

Die Lügen, falschen Behauptungen und die tatsächliche Wahrheit beim palästinensischen Wasserproblem


Zusammenfassend lässt sich bei der nachfolgend beschriebenen Situation sagen, dass die Palästinensische Autonomiebehörde Wasser als eine Waffe gegen den Staat Israel verwendet. Dabei geht es vor allem darum, die Menge an Wasser für Israel zu reduzieren,  natürliche Reservoire zu verunreinigen, israelischen Bauern zu schaden und Israels Ansehen in der Welt zu beschädigen, und nicht etwa darum, das Wasserproblem für das palästinensische Volk ernsthaft zu beheben. Die Palästinenser haben kein Interesse an praktischen Lösungen, um der Wasserknappheit zu begegnen. Vielmehr bemüht man sich, die Wasserknappheit andauern zu lassen, damit man den Staat Israel dafür in Verruf bringen kann.

Prof. Haim Gvirtzman
BESA Center Perspectives Paper No. 238

24. Februar 2014


Kurz zusammengefasst: Die Wasserknappheit in der Palästinensischen Autonomiebehörde ist das Ergebnis der palästinensischen Politik, indem man absichtlich Wasser vergeudet und den Wasserhaushalt vor Ort zerstört. Die Palästinenser weigern sich, ihre eigenen bedeutenden unterirdischen Wasserressourcen zu erschließen, eine Meerwasserentsalzungsanlage zu bauen, massive Leckagen an ihrem kommunalen Leitungsnetz zu beheben, Klärwerke zu bauen, Land mit aufbereitetem Abwasser und mit modernen, Wasser-Sparenden Geräten zu bewässern, oder ihren eigenen Bürgern den Wasserverbrauch in Rechnung zu stellen, was zu enormer Verschwendung führt. Gleichzeitig  zapfen sie illegal Israels Wasserressourcen an und leiten ihr Abwasser in die Täler und Ströme Zentralisraels. Kurz gesagt, die Palästinensische Autonomiebehörde missbraucht das Wasser als eine Waffe gegen den Staat Israel. Man hat kein Interesse an praktischen Lösungen, um der Wasserknappheit im Interesse des palästinensischen Volkes zu begegnen. Vielmehr möchte man die Knappheit andauern lassen, um Israel damit in Verruf zu bringen.

Die Behauptung von Seiten des EU-Parlamentspräsidenten Martin Schulz, wonach die Menge an Wasser, die für einen durchschnittlichen  Israeli verfügbar sei, ungerechterweise die Menge für einen durchschnittlichen Palästinenser angeblich um ein vielfaches übersteigt, hat eine breite öffentliche Debatte ausgelöst. Das Hauptproblem jedoch, das beleuchtet werden sollte - und welches bislang noch nicht ausreichend analysiert worden ist – mündet in die Frage: Was sind eigentlich die wahren Ursachen für die palästinensischen Probleme bei der Wasserversorgung?

Für eine Diskussion bedarf es der Information über die folgenden grundlegenden Fakten:


1. Die Osloer-Verträge gewähren den Palästinensern das Recht, 70 Millionen Kubikmeter aus der östlichen Gebirgs-Wasserader (aus dem Grundwasser-Reservoir) zu beziehen. Dennoch wird diese Wasserquelle derzeit von den Palästinensern nicht genutzt. Das Wasser fließt ungenutzt auf unterirdischen Bahnen ins Tote Meer. Gemäß der israelisch-palästinensischen Vereinbarung wurden ungefähr 40 Stätten in den östlich von Hebron gelegenen Bergen festgelegt, an denen man diese Wasserader anbohren könnte, und entsprechende Genehmigungen wurden den Palästinensern durch die gemeinsame Israelisch-Palästinensische Wasserbehörde erteilt. Ungeachtet dessen haben die Palästinenser im Laufe der letzten 20 Jahre an gerade mal einem Drittel dieser Standorte gebohrt, obwohl sich die internationale Gemeinschaft sogar bereit erklärt hat, die Bohrungen an allen Standorten zu finanzieren. Wenn die Palästinenser wirklich nach Wasser bohren und alle diese Quellen dann auch nutzen würden, könnten sie den vorhandenen Wassermangel in der Bergregion von Hebron vollständig lösen. Aber die Palästinenser haben es stattdessen vorgezogen, Bohrungen an der westlichen Gebirgswasserader durchzuführen, die jedoch im Einzugsbereich Israels liegt und das für Israel benötigte Grundwasser bereitstellt. Anstatt das Problem zu beheben, haben sie also beschlossen, mit Israel in Streit zu geraten.

2. Die Palästinenser machen sich nicht die Mühe, Wasserleckagen im kommunalen Rohrleitungsnetz zu reparieren. Bis zu 33 Prozent des Wassers in palästinensischen Städten wird durch diese Leckstellen vergeudet. Der Unterhalt der städtischen Wasserinfrastruktur der Palästinenser ist total vernachlässigt worden. Im Vergleich dazu belaufen sich die Verluste durch Leckagen im israelischen städtischen Leitungsnetz auf nur etwa 10 Prozent des Wasserverbrauchs.

3. Die Palästinenser weigern sich, trotz einer entsprechenden Verpflichtung in den Osloer Verträgen, Wasseraufbereitungsanlagen zu bauen. Das Abwasser fließt aus den palästinensischen Städten und Dörfern direkt in die lokalen Flüsse, wodurch die Umwelt und das Grundwasser verschmutzt und die Ausbreitung von Krankheiten befördert wird. Ungeachtet der Tatsache, dass die Geberländer bereit sind, den Bau von Wasseraufbereitungsanlagen komplett zu finanzieren, haben es die Palästinenser tatsächlich geschafft, sich aus ihrer Pflicht zum Bau dieser Anlagen zu stehlen. (Erst im Laufe der letzten beiden Jahre hat Druck von Seiten Israels dazu geführt, dass sich die PA in dieser Sache etwas bewegt hat.)

4. Die Palästinenser weigern sich vehement, ihre landwirtschaftlichen Felder mit geklärtem Abwasser zu bewässern. Im Vergleich dazu wird mehr als die Hälfte der landwirtschaftlichen Nutzflächen in Israel mit behandeltem und überschüssigem Wasser bewässert. Das Bewässern palästinensischer landwirtschaftlicher Flächen mit wieder aufbereitetem Wasser anstelle der Verwendung von Süßwasser würde große Mengen an Wasser für den Hausgebrauch freisetzen. Das würde den Wassermangel in vielen Orten deutlich reduzieren.

5. Einige palästinensische Bauern bewässern ihre Felder, indem sie die Flächen fluten, anstatt  die so genannte Tropfrohr-Bewässerungstechnologie anzuwenden. Tropfrohrbewässerung, wie sie in Israel üblich ist, bringt das Wasser direkt an die Wurzeln der Pflanzen. Dadurch kann der Wasserverbrauch um mehr als 50 Prozent reduziert werden. Das Fluten von Feldern verursacht riesige Wasserverluste durch Verdunstung und führt zu großer Verschwendung.

6. Die internationale Gemeinschaft hat sich bereit erklärt, ein Meerwasserentsalzungswerk für die Palästinenser im Gazastreifen zu bauen. Die Palästinenser haben dieses Geschenk jedoch abgelehnt. Ein Entsalzungswerk könnte die Wasserknappheit im Gazastreifen komplett lösen. Die Palästinenser weigern sich jedoch, dieses Werk zu bauen, weil sie behaupten, dass sie das Recht hätten, auf das Grundwasserreservoir mit Frischwasser in Judäa und Samaria zuzugreifen, und sie sind bereit, solange den Mangel zu erdulden, bis dieser Traum Realität wird. In der Zwischenzeit leiden die Bewohner von Gaza unter dem akuten Wassermangel.


Diese grundlegenden, unleugbaren Tatsachen sind äußerst wichtig, weil sie weitreichende Folgen haben.

Heute verbrauchen die Palästinenser in Judäa und Samaria ungefähr 200 Millionen Kubikmeter Wasser pro Jahr. Die Palästinenser könnten diese Menge leicht um mindestens 50 Prozent erhöhen, ohne dass es einer zusätzlichen Hilfe oder Zuteilung vom Staat Israel bedürfte. Das hätte jedoch mehrere einfache Handlungen zur Bedingung:

Wenn die Palästinenser damit beginnen würden, die östlichen Gebirgswasserschichten für das Bohren der bereits genehmigten Bohrstellen zu erschließen, dann könnten sie sehr schnell zusätzliche 50 Millionen Kubikmeter Wasser pro Jahr nutzen.

Wenn die Palästinenser die kommunale Wasserverschwendung auf Grund des maroden Leitungsnetzes von 33 Prozent auf 20 Prozent reduzieren würden, indem sie die Hauptleckagen in den städtischen Leitungen abdichten (eine Maßnahme, die ohne großen Aufwand umgesetzt werden kann), dann könnten sie sofort 10 Millionen Kubikmeter Wasser pro Jahr zusätzlich nutzen.

Wenn die Palästinenser ihr städtisches Abwasser behandeln würden, dann könnten sie mindestens 30 Millionen Kubikmeter Wasser pro Jahr gewinnen. Dadurch könnten wiederum 30 Millionen Kubikmeter Süßwasser (pro Jahr) freigesetzt werden, die bislang für die Landwirtschaft und für den Hausgebrauch verwendet werden. Infolgedessen würde sich die städtische Wasserversorgung verbessern und die landwirtschaftliche Nutzung könnte ausgeweitet werden.  

Wenn die Palästinenser die Tropfrohrbewässerungstechnologie anwenden würden, dann könnten sie dadurch 10 Millionen Kubikmeter Wasser pro Jahr einsparen. Dadurch könnten die bewässerten Ländereien erheblich ausgeweitet werden.

Im Gazastreifen könnten die Palästinenser die verfügbare Wassermenge ohne zusätzliche Hilfe vom Staat Israel leicht verdoppeln. Wenn die Palästinenser bereit wären, ein Entsalzungswerk an der Küste von Gaza zu bauen (komplett finanziert von der internationalen Gemeinschaft), dann könnten sie die verfügbare Menge von 60 bis zu 100 Millionen Kubikmeter pro Jahr vergrößern. Wenn sie ebenso die Leckagen abdichten, behandelte Abwässer wiederverwenden und die Tropfrohrbewässerung einsetzen, dann könnten sie ebenso die Wasserzuteilung verdoppeln.


Leider besteht die schädliche Politik der Palästinensischen Autonomiebehörde - wie in den oben genannten 6 Punkten aufgezeigt – eher darin, eine Art von „Wasserkrieg“ gegen Israel zu führen. Es gibt kein wirkliches palästinensisches Bedürfnis, die Wasserprobleme nachhaltig zu lösen, und so ziehen sie es vor, die Wasserprobleme andauern zu lassen, um dadurch den Staat Israel in Verruf zu bringen. Sie betrachten das Thema Wasser als ein Instrument, mit dem man Israel schlechtmachen kann.

Mit dieser von der Palästinensischen Autonomiebehörde initiierten  Kriegsstrategie bezüglich des Wassers kann man etliche tatsächliche Gegebenheiten in der Region erklären.

Das illegale Bohren von Brunnen: Im Jahre 2010 hatten die Palästinenser ungefähr 250 unerlaubte Bohrstellen in den westlichen und nördlichen Wasseradern, was eine Übertretung der Osloer Verträge darstellt. Seit 2010 hat die Zahl von illegalen Bohrstellen mit beunruhigender Geschwindigkeit zugenommen. Das hat zur Verminderung des natürlichen Abflusses von Wasser in den Tälern Beit Shean und Harod geführt, weswegen israelische Bauern gezwungen waren, ihre landwirtschaftlichen Anpflanzungen zu reduzieren. Letztlich war der Staat Israels gezwungen, die Förderung in den Gebirgswasserschichten von 500 Millionen Kubikmeter pro Jahr im Jahre 1967 auf derzeit ungefähr 400 Millionen Kubikmeter pro Jahr zu reduzieren.

Die Palästinenser stehlen auch Wasser durch das illegale anzapfen von Rohrleitungen, die zu Israels nationaler Wassergesellschaft Mekorot gehören. Infolgedessen war die Fähigkeit von Mekorot, den Israelis und Palästinensern gleichermaßen Wasser bereitzustellen, teilweise gefährdet. Das gestohlene Wasser wird hauptsächlich für die Landwirtschaft verwendet, und nicht für den Hausgebrauch.

Nachhaltige Entwicklung: Die PA wirbt zweckmäßigerweise und bei jeder denkbaren Gelegenheit mit dem Grundsatz der “nachhaltigen Entwicklung” als Hauptbestandteil eines wirksamen und modernen Wirtschaftsmanagements. Behörden, die Wasserleckagen nicht abdichten, Abwasser nicht sammeln und behandeln, sich weigern, sparsam mit Wasser zu haushalten, das für die Landwirtschaft verwendet wird, und die ihre Bürger für den Wasserverbrauch nicht zahlen lassen, verstoßen in  schamloser Weise gegen diesen Grundsatz.

Das bringt uns zu einem anderen kleinen schmutzigen Geheimnis über die Palästinenser: Der größte Teil der Bürger des Westjordanlandes und der Einwohner von Gaza, einschließlich der Betriebe, bezahlen der PA nichts für das Wasser, das sie verbrauchen, weder für den Hausverbrauch, noch für den Einsatz auf den Feldern. Es gibt einfach keine Wasserzähler an den Bohrstellen, ebenso auch keine Wasserzähler beim Zugang zu den meisten Häusern. Von daher ist es für die PA praktisch unmöglich, den Betrag für den individuellen Wasserverbrauch festzulegen. Das öffnet natürlich Tür und Tor für eine weit verbreitete Wasserverschwendung. Menschen, die für ihren Wasserverbrauch nicht zahlen müssen, haben keine Motivation zum sparen.

Abhängigkeit von Israel: Die Palästinenser kaufen jedes Jahr ungefähr 50 Millionen Kubikmeter Wasser von Israels Wassergesellschaft Mekorot, aber die Palästinensische Autonomiebehörde zahlt für dieses Wasser nicht direkt. Vielmehr bezahlt der Staat Israel die Wassergesellschaft Mekorot und zieht dann die Kosten für das Wasser von den Zoll- und Steuereinnahmen ab, die Israel im Auftrag der Palästinensischen Autonomiebehörde an israelischen Häfen erhebt. Jedoch muss in diesem Zusammenhang angemerkt werden, dass die Palästinensische Autonomiebehörde Mekorot für gerade einmal 80 Prozent der tatsächlichen Ist-Kosten des Wassers bezahlt, das es verbraucht. Verhandlungen zwecks Erhebung von Wasserpreisen haben sich über mehr als 10 Jahre in die Länge gezogen, und Israel hat es schon mehrfach aufgegeben, auf ein Ergebnis zu hoffen.

Weil der Wassermarkt auf eine solche undurchsichtige Art verwaltet wird, subventioniert letztlich der israelische Verbraucher die palästinensischen Bürger. Der durchschnittliche Israeli bezahlt etwa 10 Schekel pro Kubikmeter Wasser. Ungefähr 0,2 Schekel dieser Gebühr entfallen dabei auf die genannten Wassersubventionen, weil den Palästinensern das Wasser unter Selbstkostenpreis zur Verfügung gestellt wird.

Zusammenfassend lässt sich bei der nachfolgend beschriebenen Situation sagen, dass die Palästinensische Autonomiebehörde Wasser als eine Waffe gegen den Staat Israels verwendet. Dabei geht es vor allem darum, die Menge an Wasser für Israel zu reduzieren, natürliche Reservoire zu verunreinigen, israelischen Bauern zu schaden und Israels Ansehen in der Welt zu beschädigen, und nicht etwa darum, das Wasserproblem für das palästinensische Volk ernsthaft zu beheben. Die Palästinenser haben kein Interesse an praktischen Lösungen, um der Wasserknappheit zu begegnen. Vielmehr bemüht man sich, die Wasserknappheit andauern zu lassen, damit man den Staat Israel dafür in Verruf bringen kann.

Leider erweckt die Knesset-Rede des EU-Präsidenten Schulz, mit seinen scheinbar eindeutigen, aber dennoch haltlosen Anschuldigungen gegenüber Israel, den Eindruck, dass die Palästinensische Autonomiebehörde anscheinend wirklich Erfolg damit hatte, die internationalen Beobachter zu benebeln und Israel in Verruf zu bringen.

Neben den Schlussfolgerungen aus den oben aufgeführten Punkten ist es sicher hilfreich, eine weitere Perspektive bezüglich der Wassersituation im Nahen Osten zu beleuchten. Die Palästinenser leben im Schatten des Staates Israel, einer Weltsupermacht auf dem Gebiet der Wassertechnologien. Folglich genießen die Palästinenser relativ gesehen einen Garten Eden. Nur in Israel, im Westjordanland und in den Golfstaaten gibt es eine ausreichende und gesicherte  Trinkwasserversorgung in 96 Prozent der Haushalte. Die Bürger in fast jedem anderen Land in der Region leiden unter einer verheerenden Wasserknappheit.

In Amman, der jordanischen Hauptstadt, wird Wasser an private Haushalte gerade einmal alle zwei Wochen geliefert. In Syrien trocknen landwirtschaftliche Anbauflächen im Euphrat-Tal wegen der stromaufwärts durchgeführten Umleitung von Wasser durch die Türken aus. In den letzten Jahren (bevor der so genannte “arabische Frühling” begann) sind ungefähr drei Millionen Bauern aus dem Euphrat-Tal an den Stadtrand von Damaskus abgewandert, weil ihre Ländereien ausgetrocknet sind. Aber auch in Damaskus selbst ist das Wasser aus den Flüssen, das für die Trinkwassergewinnung verwendet wird, mit Abwässern vermischt. Im Irak trocknen ebenfalls landwirtschaftliche Flächen aus, weil Wasser aus den Flüssen von Euphrat und Tigris von den Türken stromaufwärts abgeleitet wird. Auch dort haben Millionen von Bauern ihre Ländereien verloren. In Ägypten werden enorme Mengen an Wasser durch die Bewässerung in Form von Flutung der Felder vergeudet. Der Nil stellt eigentlich 30mal mehr Wasser zur Verfügung, als Israel im Jahr verbraucht, und Ägyptens Bevölkerungsanteil ist nur 10mal größer als Israel. Deshalb müsste man hier eigentlich von einem Wasserüberschuss ausgehen. Dennoch leidet Ägypten unter einer akuten Hungersnot und unter Wassermangel wegen der großen Verschwendung von Wasser. Auch im Nördlichen Afrika gibt es eine unerträgliche Wasserknappheit.

Im Gegensatz dazu nutzt der Staat Israel aufbereitetes Wasser (entsalztes Meerwasser und aufbereitetes Abwasser), und er verhält sich sparsam und effektiv. Infolgedessen gibt es im Land auch keine Wasserknappheit, trotz vieler Dürrejahre. Zudem ist der Staat Israel ein Nettoexporteur von Wasser! Israel liefert jedes Jahr 55 Millionen Kubikmeter Wasser an Jordanien und verkauft 50 Millionen Kubikmeter an die Palästinenser.

In der Zukunft, wenn ein Frieden erreicht werden sollte, und wenn eine Zusammenarbeit von Seiten der Palästinenser wirklich gewollt ist – was derzeit nicht der Fall ist – dann wird der Staat Israels bereit und in der Lage sein, seinen Nachbarn bei der Überwindung ihrer Wasserknappheit zu helfen.


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Re: Israel Ja - Palästina Nein!

Beitrag von Eaglesword am Do 06 März 2014, 11:58

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DONNERSTAG, 6. MÄRZ 2014

Der große Fehler und eine Alternative zur Zweistaatenlösung

Yoav Sorek argumentiert, dass nichts weniger als die vollständige Anerkennung des jüdischen Staates Frieden nach Israel bringen und den Konflikt beenden wird. Das Bestehen auf diese Anerkennung ist der einzige realistische Weg, um einen wirklichen und dauerhaften Frieden zu erreichen.

Tom Wilson (Transl. R.L.)
Commentary Magazine
6. März 2014

Der israelisch- palästinensische Konflikt war in den letzten Jahren immer mehr geprägt von Halbherzigkeit, getreu dem Motto: Gespräche führen, anstatt Lösungen zu finden. Er geriet immer wieder ins Stocken und ist zuweilen auch gescheitert. Für viele Kommentatoren lag der Ball bei Israel, Entscheidungen zu treffen und den Ausschlag zu geben, zumindest fürs Erste. Jedoch, mit dem Beginn der jüngsten Verhandlungsrunde, die durch Außenminister Kerry vermittelt wurde, konnten wir eine gemeinsame Anstrengung beobachten, die Hoffnungen auf eine nahe bevorstehende Lösung des Konflikts mit einer Zweistaatenlösung nährte. Zu dem kürzlich gegeben Interview von Präsident Obama in Bloomberg-TV hat es bereits viele Kommentare gegeben. Freunde Israels haben völlig zu Recht ihre Betroffenheit über die unaufrichtigen Versuche des Präsidenten zum Ausdruck gebracht, Premierminister Netanjahu als eine Art  verhärteter Ablehner des Friedensprozesses darzustellen, während der Präsident gleichzeitig ganz bewusst die vielen Zugeständnisse ignoriert hat, die Netanjahu bereits zu Gunsten des Friedens gemacht hat. Er sprach so, als hätte es den befristeten Stopp des Siedlungsbaus, die Freilassung der Gefangenen und die unzähligen Stunden des Verhandelns nie gegeben.

Selbstverständlich hat Netanjahu das Konzept von zwei Staaten bereits längst angenommen, und das bereits bei seiner Amtsübernahme, wie in seiner Bar-Ilan-Rede im Jahre 2009 deutlich wird. Allerdings hat Israels Premierminister auch ziemlich klar zu verstehen gegeben, dass ein wirklicher Frieden auf einer vollständigen Anerkennung Israels als jüdischen Staat von Seiten der Palästinenser basieren müsse. Daraufhin ist ihm von weiten Teilen der internationalen Gemeinschaft Skepsis und Ablehnung entgegengebracht worden, besonders seitens der Europäer. Die letzten Zionisten (oder zumindest, was von ihnen noch übrig bleibt), zeigten sich auch ziemlich leidenschaftslos gegenüber dieser Forderung, und sogar eher gemäßigte Vertreter aus diesem Lager, wie Shlomo Avineri, ließ keinerlei Begeisterung über die jüdische Forderung nach Anerkennung des Staates erkennen.

Jedoch, im Artikel dieses Monats für das Magazin "Mosaic", schlägt Yoav Sorek nicht nur einfach eine alternative Strategie und eine andere Einstellung für Israel vor, sondern vielmehr eine Strategie, die im Kern die Geltendmachung des jüdischen Staates und seiner Grundrechte festschreibt. In seinem Artikel unter der Überschrift "Israel’s Big Mistake" [Israels großer Fehler] behauptet Sorek, dass der Weg der Zugeständnisses und der Anpassung, der seit Beginn der 90er Jahre durch Israel eingeschlagen wurde, ein verhängnisvoller und desaströser Weg gewesen ist, der Israel geschwächt, andererseits jedoch die Feinde mit ihren Forderungen ermutigt hat. Sorek liefert starke Argumente als Bestätigung für die Tatsache, dass es bei diesem Konflikt niemals um Territorium, sondern vielmehr um das Ende von Israels Existenz ging. Somit könne nichts weniger als die vollständige Anerkennung eines jüdischen Staates im Nahen Osten wirklichen Frieden bringen.  

Israels Fehler ist es demnach gewesen, an die Vorstellung zu glauben, man könne in der arabischen Welt sein Recht durch Land erkaufen. Man folgte dem Prinzip "Land für Frieden" in dem Glauben, wenn man sein Land zusammenschrumpfen lässt und sich damit auch strategisch schwächt, dann könne dies die Feindseligkeit der Feinde beschwichtigen. Aber Sorek bringt es klar auf den Punkt, dass logischerweise genau das Gegenteil der Fall ist. Nur wenn Israel strategisch seine Kraft aufrechterhält, seine Präsenz behaupten kann und zugleich darauf besteht, anerkannt zu werden, wird es eine Chance haben, letztlich seine Nachbarn dahingehend zu zwingen, die Realität der Existenz Israels zu akzeptieren. Zudem kann man dadurch die grundlegende Vision des Zionismus erfüllen.

So weit es den lang andauernden Konflikt mit den Palästinensern betrifft, schlägt Sorek vor, dass Israel beginnen sollte, eben nicht wie bisher das Ziel zu verfolgen, die Hardliner unter den Palästinensern zu beruhigen und zu legitimieren. Es sei, so argumentiert der Autor, der große Fehler der Regierung von Rabin gewesen, die PLO anzuerkennen und aufzuwerten, anstatt weiter die Politik der Überwältigung der Terrororganisation von Arafat zu betreiben. Stattdessen schlägt Sorek nun vor, dass Israel im Wesentlichen die Initiative ergreifen und einfach seine Rechte und Autorität über das komplette Territorium unter seiner Kontrolle behaupten sollte. Unabhängig davon, ob Israel dabei einen Weg finden sollte, um die überall in diesen Gebieten ansässigen arabischen Siedlungen zu integrieren, oder ob diese letztlich ihre Zukunft in der Einforderung ihrer ehemaligen jordanischen Staatsbürgerschaft sehen, erhebt Sorek den Anspruch, dass sich keine dieser beiden Varianten als so schwierig erweisen würde, wie das 20-jährige zähe und quälende Ringen mit dem Versuch, einen palästinensischen Staat zu gründen.

Obama stellte die wohl kaum wirklich ehrlich gemeinte Behauptung in den Raum, dass er gern eine Alternative zur Zweistaatenlösung präsentiert hätte. Aber dieser Wunsch ist in doppelter Hinsicht verlogen, weil der Präsident einerseits ganz klar kein Bedürfnis nach einem alternativen Plan hat, und weil er andererseits auch ganz genau weiß, dass Netanjahu sich durchaus kooperativ zeigt in dem Bemühen, einen palästinensischen Staat zu gründen. Nichtsdestotrotz verfolgt Netanjahu so etwas wie eine synthetische, unnatürlich Form der Annäherung, indem er fortdauernd darauf besteht, dass die Landzugeständnisse von Seiten Israels durch eine echte Anerkennung des jüdischen Staates von Seiten der Palästinenser ausgeglichen werden müssten.

Israels Premierminister mag diese Anerkennung fordern, aber dies ist zugleich ein Zeichen dafür, wie unglaubwürdig die Israelis werden, indem sie sich einerseits aus der Region als Ganzes zurückziehen wollen, andererseits aber darauf bestehen, dass sie solch strategisch bedeutende Gebiete wie das Jordantal besetzt halten wollen.

Wie Sorek in seinem Artikel anmerkt, haben Israelis die Hoffnung längst aufgegeben, jemals von der breiten Masse der arabisch-islamischen Welt umarmt zu werden. Der englischsprachige Lyriker T.S. Eliot schrieb einmal über diejenigen, die sich dieser Art von Systemen ausdenken, sie seien solche Utopisten, dass keiner in ihnen jemals etwas Gutes sehen könnte. In dieser Hinsicht sind die Gespräche über hoch entwickelte Frühwarnsysteme im Jordantal, über eine mögliche begrenzte Zahl von Flüchtlingen, über einen Gebietstausch und andere Fragen letztlich doch nur Teil von törichten und verfehlten Bemühungen, eine endgültige Friedensvereinbarung zu erzielen, einer Vereinbarung, die wirklich so wasserdicht ist, dass es dann auch nicht mehr von Bedeutung wäre, wenn der jüdische Staat auch weiterhin von den Palästinensern und von weiten Teilen in der Region verunglimpf würde.

Yoav Sorek argumentiert, dass nichts weniger als die vollständige Anerkennung des jüdischen Staates Frieden nach Israel bringen und den Konflikt beenden wird. Das Bestehen auf diese Anerkennung ist der einzige realistische Weg, um einen wirklichen und dauerhaften Frieden zu erreichen.


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Re: Israel Ja - Palästina Nein!

Beitrag von Eaglesword am Fr 07 März 2014, 17:13


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FREITAG, 7. MÄRZ 2014 (Transl. R.L.)

Das Hirngespinst von einem Nahen Osten, in dem die Verantwortung für den Frieden allein bei den Israelis liegt

„Das kommt überhaupt nicht in Frage“, hat Abbas im vergangenen Monat gesagt, und der Unterhändler für die Palästinensische Autonomiebehörde Saeb Erekat beklagte sich: „Wenn sie sagen: 'Erkennen sie Israel als jüdischen Staat an', dann fordern sie mich auf, meine eigene Geschichte abzuändern.“ Eben drum. Diese Geschichte — dass Juden angeblich Ausländer im Nahen Osten seien, und dass die jüdische Souveränität, über welche Gebiete auch immer, untragbar sei — genau das ist es, was sich ändern muss, um diesen Konflikt aufzulösen. Auf Netanjahu einzuprügeln mag das antiisraelische Lager erfreuen, aber es bringt uns einem dauerhaften Frieden nicht eine einzige Stunde näher.

Jeff Jacoby
Boston Globe
6. März 2014

Im Nahen Osten, so wie ihn sich Barack Obama vorstellt, ist die Erklärung für das andauernde Ausbleiben des Friedens zwischen Israel und den Palästinensern ganz klar: Es ist natürlich die Schuld von Bibi Netanjahu. Die Dinge könnten so viel leichter sein, wenn der israelische Premierminister nur endlich bereit wäre, in den sauren Apfel zu beißen.

„Eines der Dinge, die meine Mutter mir immer wieder gesagt hat... ist, wenn es etwas gibt, wo du genau weißt, dass du es tun musst, auch wenn es vielleicht schwierig oder unangenehm ist, und wennschon, gehe einfach nur vorwärts und tu es, weil das Abwarten dabei nicht hilfreich ist“, sagte Obama in einem Interview über Bloomberg-TV kurz vor der Ankunft von Netanjahu in Washington in dieser Woche. „Dies ist keine Situation, wo man abwarten kann und das Problem verschwindet“, warnte er. Der israelische Führer sollte besser „die Gunst der Stunde nutzen“, um eine Friedensvereinbarung mit den Palästinensern zu vollenden. Ansonsten könnte es sein, dass er sich auf eine schmerzhafte weltweite Gegenreaktion vorzubereiten hat, die Amerika dann nicht bremsen könnte. Stoppen sie den Siedlungsbau jenseits der Green Line, geben sie den Palästinensern den Staat, den sie fordern, ansonsten dürften „unsere Möglichkeiten, die negativen Auswirkungen auf internationaler Ebene noch zu steuern, sehr begrenzt sein“.

Klingt das irgendwie vertraut? Natürlich. Das ist das Hirngespinst von einem Nahen Osten, in dem die Verantwortung für den Frieden allein bei den Israelis liegt, und wo die ablehnende Haltung der Palästinenser lediglich als Rechtfertigung für den jüdischen Staat taugt, die Entscheidung in die Länge zu ziehen. Es ist Teil einer noch viel größeren Welt der Hirngespinste — einer Welt, in der revanchistische russische Machthaber einfach mal ganz krass ihre Politik ändern, indem sie einen "Reset"-Knopf drücken, und in der ein brutales syrisches Regime den chemischen Waffen abschwört, nur aus Angst vor dem Übertreten einer von den Amerikanern gezogenen „roten Linie”.

In dieser Umgebung des Wunschdenkens gibt es ein robustes palästinensisches Friedenslager, das eifrig dabei ist, eine Zweistaatenlösung zu fordern: Einen souveränen Staat Palästina, der in Harmonie neben dem jüdischen Staat Israel existiert. Wenn diese harmonische Lösung bislang nicht Wirklichkeit geworden ist, dann kann dies natürlich nur an der unschönen Halsstarrigkeit der Israelis und ihres gewählten Führers liegen. Immerhin ist der palästinensische Führer, der friedliebende Mahmoud Abbas, so Obama, „wirklich aufrichtig in seiner Bereitschaft, Israel und sein Existenzrecht anzuerkennen“, und er habe sich „zur Gewaltlosigkeit und zu diplomatischen Bemühungen verpflichtet.”

Aber das ist nur im Fantasiegebäude eines Nahen Ostens wahr. Im realen Nahen Osten ist es Netanjahu, der einseitig für 10 Monate den Siedlungsbau gestoppt hat — eine beispiellose Geste des Entgegenkommens. Es ist Netanjahu, dessen Kabinett im vergangenen Monat angedeutet hat, dass es, entgegen aller Bedenken, den Rahmenplan von John Kerry für die israelisch-palästinensischen Verhandlungen akzeptieren würde.

Der reale Abbas hat Israels Angebot eines palästinensischen Staates bereits im Jahre 2008 ausgeschlagen, und er hat sich dann über Jahre hinweg geweigert, an den durch die USA vermittelten Gesprächen mit Israel teilzunehmen, weil er davon überzeugt war, dass Washington Israel noch schmerzhafte Zugeständnisse abringen würde, um die Palästinenser wieder zurück an den Verhandlungstisch zu bewegen. Diese Zugeständnisse sahen dann letztlich so aus, dass Dutzende von verurteilten palästinensischen Mördern freigelassen wurden, darunter auch solche, die Abbas als „Helden“ feierte und verherrlichte. Und doch, anstatt endlich in Treu und Glauben ehrlich zu verhandeln, will Abbas noch mehr vordringliche Zugeständnisse, eine Forderung, die er am Montag wiederholt hat.

Der grundlegende Irrglaube im israelisch-palästinensischen Friedensprozess besteht darin, dass es der Mangel an palästinensischer Souveränität sei, der den Konflikt aufrecht erhält, und dass die Spannung und die Gewalt beendet werden könnten, wenn die Araber Palästinas nur endlich einen eigenen Staat hätten.

Das ist jedoch noch nie wahr gewesen. Was den Konflikt am Leben erhält ist nicht der Mangel an palästinensischer Souveränität, sondern eine tief eingewurzelte Ablehnung gegenüber der jüdischen Souveränität. Arabische Führer haben vehement die “Zwei-Staaten-Lösung” zurückgewiesen, die die Vereinten Nationen 1947 empfohlen hatten. Fast 70 Jahre später sind die Palästinenser genauso wenig willens und bereit, Israel als Nationalstaat der Juden anzuerkennen, und zu respektieren, dass Juden das Recht auf einen souveränen Staat in ihrer nationalen Heimatstatt haben, so wie die Irländer in Irland, die Italiener in Italien und die Japaner in Japan.

Dennoch bestehen palästinensische Führer lautstark darauf, dass sie diesen Dingen niemals zustimmen werden. „Das kommt überhaupt nicht in Frage“, hat Abbas im vergangenen Monat gesagt, und der Unterhändler für die Palästinensische Autonomiebehörde Saeb Erekat beklagte sich: „Wenn sie sagen: 'Erkennen sie Israel als jüdischen Staat an', dann fordern sie mich auf, meine eigene Geschichte abzuändern.“

Eben drum. Diese Geschichte — dass Juden angeblich Ausländer im Nahen Osten seien, und dass die jüdische Souveränität, über welche Gebiete auch immer, untragbar sei — genau das ist es, was sich ändern muss, um diesen Konflikt aufzulösen. Auf Netanjahu einzuprügeln mag das antiisraelische Lager erfreuen, aber es bringt uns einem dauerhaften Frieden nicht eine einzige Stunde näher.


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Re: Israel Ja - Palästina Nein!

Beitrag von Eaglesword am Mo 10 März 2014, 12:50

http://www.israelandstuff.com/time-to-end-the-fantasy-of-a-palestinian-people

Es ist Zeit, den Wunschtraum von einem palästinensischen Volk zu beenden

Das Konzept von 7 Stadtstaaten basiert auf lokalen Clans, und diese Stadtstaaten wären ganz reale Instanzen und kein Wunschtraum in den Köpfen palästinensischer Intellektueller und unausgeschlafener israelischer Seelen, die von der Existenz eines einzigen vereinigten palästinensischen Volkes in Gaza sowie in Judäa und Samaria träumen.

von Mordechai Kedar (Transl. R.L.)

Die Beschlagnahme einer Lieferung von Langstreckenraketen auf dem Weg vom Iran in den Gaza Streifen war ganz sicher ein erstaunlicher Erfolg für Israels Geheimdienste und die Marine. Israelische Offizielle betonten in diesem Zusammenhang die Zunahme der militärischen Stärke der Hamas und den Versuch der Terrorgruppe, fortschrittliche und bahnbrechende Waffen zu erwerben, die für Israel eine strategische Bedrohung darstellen würden. Gemäß der Einschätzung von Experten unterstützt der Iran die in Gaza ansässige Terrororganisation, um sich besser auf den “Jüngsten Tag” vorzubereiten – wenn man Kernwaffen besitzt und eine südliche Front im Krieg gegen Israel ins Feld werfen möchte.

Diese Einschätzung lässt jedoch eine grundlegende Tatsache außer Acht: Die Verbindungen von Seiten Syriens und des Iran mit der Hamas stehen im völligen Widerspruch zu der offen erklärten Unterstützung der Hamas für die Dschihad-Rebellen, die kämpfen, um das Regime von Bashar Assad in Syrien zu stürzen, und die Tod und Zerstörung im gesamten Land verbreiten. Die Hamas wird im Iran und in Syrien als eine Bewegung angesehen, die seine Gönner verraten hat: In Syrien gingen die Führungsmitglieder der Hamas seit Jahren ein und aus, und der Iran hat die Terrorgruppe großzügig finanziert und mit Munition versorgt.

Nach meiner Einschätzung waren die Raketen nicht für die Hamas, sondern für andere Organisationen bestimmt: Für den Islamischen Dschihad in Gaza und, sehr wahrscheinlich, für Ansar Bait al-Maqdis auf der Sinai-Halbinsel. Beide dienen dem iranisch-syrischen Plan, der drei Hauptziele verfolgt:
-Eine strategische Raketenbedrohung gegen Israel vom Sinai und vom Gazastreifen aus zu schaffen, als Abschreckung für Israel, den Iran anzugreifen.
-Die engen Beziehungen zwischen Israel und Ägypten zu vereiteln.
Rache an der Hamas zu üben wegen des Verrates an Syrien und dem Iran.

Der dritte Punkt, Rache an der Hamas zu üben, verlangt eine Erklärung. Israel hält die Hamas für alle Angriffe auf Israel verantwortlich, selbst wenn diese Angriffe von skrupellosen Organisationen, wie dem Islamischen Dschihad ausgeführt werden. Der iranisch-syrische Plan besteht darin, es dem Islamischen Dschihad zu ermöglichen, strategische Raketenangriffe gegen Israel auszuführen, um damit letztlich der Hamas zu schaden. Auf diese Weise würde Israel dann eine iranisch-syrische Rache gegen die Hamas ausführen.

Wenn diese Erklärung wirklich wahr ist, müsste Israel eine strategische Entscheidung bezüglich seiner Einstellung zur Hamas treffen. Es gibt zwei Hauptoptionen:
-Sturz des Regimes der Hamas wegen der strategischen Bedrohung, die sie für Israel darstellt. Der PLO müsste dann die Möglichkeit gegeben werden, die Kontrolle des Gazastreifens wiederzugewinnen und den Landstrich mit dem zweiten Teil des palästinensischen Staates in Judäa und Samaria zu verbinden.
-Die Hamas nicht zu stürzen, weil sie letztlich auch den israelischen Interessen diente, als sie im Jahre 2007 Gaza übernommen und damit die Palästinensische Autonomiebehörde in zwei Teile zerschlagen hat, wodurch der palästinensische Traum geplatzt ist, einen einzigen gemeinsamen Staat zu gründen. Israel sieht die PLO nicht als Partner für den Frieden und sollte ihr deshalb auch nicht erlauben, die Kontrolle über den Gazastreifen zu erlangen.

Die erste Option würde einen totalen Krieg gegen die Hamas bedeuten, um die PLO zu stärken, und die zweite Option würde im Gegensatz dazu die Unterstützung der Regierung der Hamas von Seiten Israels zur Folge haben, was wiederum die PLO schwächen könnte. Bis jetzt hat Israel nicht kundgetan, wie die Politik gegenüber der Hamas aussehen wird, und dieser Zustand der Unklarheit versetzt Israel letztlich in die Lage, zunächst gemäß der zweiten Option zu agieren. Und wenn jedwede palästinensische Organisation in Gaza Israel angreifen sollte, könnte man immer noch die erste Option aktivieren.

Trotz aller Vorteile dieser unklaren Situation sollte Israel eine klarere Politikrichtung einnehmen: Da die PLO ihren Plan nicht aufgegeben hat, Israel zu zerstören, muss sie genauso auch den Traum beenden, einen Staat unter der Herrschaft dieser Organisation zu gründen. Die Hamas begann ihren Aufstieg in Gaza, und Israel muss dies in Judäa und Samaria fortsetzen, indem man sieben Stadtstaaten einsetzt und die ländlichen Gebiete unter der israelischen Kontrolle belässt.

Diese sieben Stadtstaaten würden den größten Teil der arabischen Bevölkerung in Judäa und Samaria von der israelischen Kontrolle befreien, und Israel könnte den Bewohnern des ländlichen Raums die Staatsbürgerschaft anbieten.

Diese auf lokalen Clans gestützten Stadtstaaten wären dann ganz reale Instanzen und kein Wunschtraum in den Köpfen palästinensischer Intellektueller und unausgeschlafener israelischer Seelen, die von der Existenz eines einzigen vereinigten palästinensischen Volkes in Gaza sowie in Judäa und Samaria träumen.


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Re: Israel Ja - Palästina Nein!

Beitrag von Eaglesword am Mi 12 März 2014, 13:19

http://calevbenyefuneh.blogspot.de/2014/03/why-abbas-will-continue-again-to-say-no.html#more

MITTWOCH, 12. MÄRZ 2014
Warum Abbas auch weiterhin immer wieder NEIN sagen wird (Transl. R.L.)

Jetzt versucht Abbas, Obama in dem Glauben zu wähnen, dass er sich mit ihm nicht nur als der „rechtmäßige“ Führer der Palästinenser trifft, sondern auch als Vertreter der gesamten arabischen Welt. Da kümmert es dann auch nicht, dass die Arabische Liga, die eine entsprechende Erklärung veröffentlichte, im Grunde als äußerst ineffizient und unfähig angesehen wird, und dass keiner in der arabischen Welt die Liga wirklich ernst nimmt. Aber die Obama-Regierung scheint das nicht zu interessieren. Obama und Kerry, so scheint es, wollen eine Vereinbarung, was auch immer sie kosten mag. Da stört es dann auch nicht, dass es eine Vereinbarung mit einem Präsidenten wäre, der seine Legitimität bereits vor vielen Jahren verloren hat. Zudem könnte die Vereinbarung bereits einen Tag danach wieder aufgelöst werden.

Khaled Abu Toameh
Gatestone Institute
11. März 5774

Im Vorfeld seines Treffens mit Präsident Barack Obama hat der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde Mahmoud Abbas die Unterstützung der Arabischen Liga für seine Positionen und Forderungen gewonnen.

Die Unterstützung durch die Arabische Liga ist für Abbas außerordentlich wichtig. Sie gibt ihm die Macht und Energie, jedem Druck von Obama zu widerstehen und seine Position aufzuweichen oder sogar zu abzuändern.

Die Arabischen Liga veröffentlichte nach einer Sitzung der entsprechenden Außenminister in Kairo eine Erklärung. An dem Treffen nahm auch der Außenminister der Palästinensischen Autonomiebehörde Riad Malki teil, der seine Amtskollegen dahingehend drängte, ihre Unterstützung für Abbas im Vorfeld seines geplanten Treffens mit Obama zu bekunden, das am 17. März in Washington vorgesehen ist.

Die Erklärung der Arabischen Liga versetzt Abbas in die Lage, jegliche Bitten von Obama unter dem Vorwand abzuweisen, dass er von Seiten der arabischen Länder nicht autorisiert sei, irgendwelche Zugeständnisse zu machen. Obama sollte deshalb auch nicht davon ausgehen, irgendetwas Neues von Abbas zu hören, der auch weiterhin daran festhält, dass es solange keine Friedensvereinbarung geben wird, bis Israel und die Vereinigten Staaten alle seine Forderungen erfüllt hätten.

Durch die erbetene Unterstützung von Seiten der arabischen Länder versucht Abbas gegenüber Obama und dem US-amerikanischen Außenminister John Kerry deutlich zu machen, dass es keinen Sinn macht, an irgendeiner Stelle Druck auf ihn auszuüben, weil die arabischen Länder keinerlei Zugeständnisse gegenüber Israel akzeptieren werden. Abbas hat sich also im Vorfeld dieses Treffens tatsächlich selbst die Hände gebunden, um dadurch jeglichem US-amerikanischem Druck aus dem Wege zu gehen.

Der Vorgänger von Abbas, Yasser Arafat, hat während des gescheiterten Gipfeltreffens in Camp David im Sommer 2000 dieselbe Taktik verfolgt. Damals behauptete auch Arafat, dass er kein Mandat von den arabischen und islamischen Ländern hätte, um Zugeständnisse gegenüber Israel zu machen, und deshalb sei er nicht im Stande, eine Vereinbarung auszuhandeln.

Die Erklärung der Arabischen Liga versetzt Abbas jetzt in die Lage, gegenüber Obama deutlich zu machen, dass er nicht nur im Auftrag der Palästinenser, sondern ebenso auch im Auftrag der kompletten arabischen Welt spricht. Allerdings würden viele Palästinenser in diesem Zusammenhang einwenden, dass Abbas eigentlich keinerlei Mandat von seinem Volk hat, ganz zu schweigen von einem Mandat für die Unterzeichnung einer Friedensvereinbarung mit Israel.

Aber die Regierung von Obama scheint sich nicht wirklich dafür zu interessieren, ob Abbas, der kürzlich ins 10. Jahr seiner eigentlich auf vier Jahre begrenzten Amtszeit eingetreten ist, überhaupt die Legitimation von seinem Volk hat, eine Vereinbarung mit Israel zu unterzeichnen. Obama und Kerry, so scheint es, wollen eine Vereinbarung, was auch immer sie kosten mag. Da stört es dann auch nicht, dass es eine Vereinbarung mit einem Präsidenten wäre, der seine Legitimität bereits vor vielen Jahren verloren hat. Zudem könnte die Vereinbarung bereits einen Tag danach wieder aufgelöst werden.

Nun versucht Abbas, den US- amerikanischen Präsidenten Obama in dem Glauben zu wähnen, dass er sich mit ihm nicht nur als der „rechtmäßige“ Führer der Palästinenser trifft, sondern auch als Vertreter der arabischen Welt.

Der Außenminister von Abbas, Riad Malki, erklärte im Anschluss an das Treffen der Arabischen Liga in Kairo: „Wenn Präsident Abbas in Washington eintrifft, wird er nicht nur im Auftrag Palästinas, sondern im Auftrag aller arabischen Länder sprechen.“

Mit anderen Worten, Abbas ist dabei vorzutäuschen, die gesamte arabische Welt hätte ihn bevollmächtigt, während seines Treffens mit Obama in ihrem Interesse zu sprechen. Da kümmert es dann auch nicht, dass die Arabische Liga, die eine entsprechende Erklärung veröffentlichte, im Grunde als äußerst ineffizient und unfähig angesehen wird, und dass keiner in der arabischen Welt die Liga wirklich ernst nimmt.

Auf jeden Fall führt die Erklärung der Arabischen Liga zur Unterstutzung von Abbas dazu, dass seine Mission in Washington noch schwieriger werden dürfte.

Die Erklärung betont die immer wiederkehrende Weigerung der arabischen Länder, Israel als jüdischen Staat anzuerkennen, und man besteht auf einem vollenständigen israelischen Abzug hinter die Green-Line von 1967. Zugleich wird jedem Vorstoß nach dauerhafter Ansiedlung der palästinensischen Flüchtlinge „außerhalb ihres Heimatlandes“ eine Absage erteilt.

Jetzt, wo er die Unterstützung der Arabischen Liga für seine Positionen gewonnen hat, wird Abbas noch selbstbewusster auftreten in seinem NEIN gegenüber Obama. Die Arabische Liga hat Abbas damit letztlich die Vollmacht gegeben, allen Formen des Drucks von Seiten der US-amerikanischen Regierung zu widerstehen.

Abbas ist auch deshalb voller Selbstbewusstsein, weil er und viele Palästinenser durch das ermutigt werden, was sie als Zunahme des internationalen Boykotts gegen Israel wahrnehmen.

Die Palästinenser nehmen Obama auch im Angesicht seines Misserfolgs im Umgang mit den Krisen in der arabischen Welt und in der Ukraine nicht mehr ernst.

Abbas glaubt, dass er „NEIN“ zu Obama sagen kann, weil die US-amerikanische Regierung keinerlei Vergeltungsmaßnahmen gegen die Palästinensische Autonomiebehörde ergreifen würde. Palästinensische Vertreter in Ramallah haben auf die leeren Drohungen von Seiten der US-amerikanischen Regierung verwiesen, Finanzsanktionen aufzuerlegen, als Abbas vor zwei Jahren die einseitige Anerkennung eines palästinensischen Staates bei den Vereinten Nationen anstrebte.

„Präsident Abbas empfindet Genugtuung im Zusammenhang mit der umfassenden Kampagne, Israel auf den akademischen und wirtschaftlichen Feldern zu boykottieren“, erklärte der palästinensische Analytiker Hani Habib. „Das bedeutet, dass das öffentliche internationale Urteil heute zugunsten der palästinensischen Position ausfällt.“

Die arabische politische Unterstützung sowie die weltweiten antiisraelischen Boykottkampagnen haben Abbas in einem Maße Selbstbewusstsein und Aufwind gegeben, dass er überhaupt keine Notwendigkeit mehr sieht, zugunsten des Friedens irgendwelche Zugeständnisse zu machen.



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Re: Israel Ja - Palästina Nein!

Beitrag von Eaglesword am Do 13 März 2014, 17:50

http://calevbenyefuneh.blogspot.de/2014/03/gaza-provides-example-of-what.html#more

DONNERSTAG, 13. MÄRZ 2014

Gaza liefert uns ein anschauliches Beispiel dafür, was die palästinensische Souveränität in der Praxis bedeutet

Während die 50 aus dem Gazastreifen heraus gezündeten Raketen keine Opfer zur Folge hatten, hat der Vorfall nicht nur Israel in Schrecken versetzt. Er hat zugleich die inhärente Gefahr demonstriert, die von einem palästinensischen Staat ausgeht, in dem bewaffnete Terroristen frei operieren können, um Aktionen gegen Israels Sicherheit auszuführen. Während Friedensaktivisten immer wieder behaupten, dass alle Probleme durch israelische Rückzüge aus den Gebieten behoben werden, ist das Beispiel von Gaza, wo jede einzelne Siedlung, jeder Soldat und jeder einzelne Jude im Jahre 2005 abgezogen wurde, ein sehr starkes Argument gegen die Wiederholung des Experimentes eines Abzuges im Westjordanland, auch wenn ein Großteil der Welt darauf besteht, dass Israel genau das tun soll.

Jonathan S. Tobin
Commentary Magazine
12. März 2014
(Transl. R.L.)
In den vergangenen Monaten hat es viele Debatten über die beste Antwort auf den Nahostkonflikt gegeben. Hier in den Vereinigten Staaten besteht Konsens dahingehend, dass die Antwort eine Zwei-Staaten-Lösung sein muss mit der Vorstellung, dass ein palästinensischer arabischer Staat neben dem Staat der Juden, dem Staat Israel, geschaffen wird. Es gibt jedoch ernstzunehmende und treffliche Argumente, dass eine solche Vereinbarung den Weg ebnen würde zu einem jahrhundertlangen Krieg, den die Araber führen würden mit dem Ziel, den Zionismus auszulöschen. Sollte sich allerdings die politische Kultur der Palästinenser jemals hin zu dem Punkt verändern, wo ihre Führer mit einer starken Unterstützung für eine Vereinbarung zählen könnten, bei der die Rechtmäßigkeit eines jüdischen Staates anerkannt wird, egal wo die Grenzen liegen, dann gäbe es sicher auch keinen Widerstand gegen ein solches Ergebnis.  

Aber ein solches Szenario dürfte wohl mehr Stoff für einen Sciencefiction-Film sein, als für die politische Realität. Während die Israelis in Erwartung einer solchen glücklichen Zukunft sind, müssen sie sich bedauerlicherweise mit den palästinensischen Führungs- und Terrorgruppen auseinandersetzen, die besser die Wünsche ihres Volkes vertreten sollten, als nur irgendwelche frommen Phrasen über den Frieden zu dreschen, wie es der Führer der Palästinensischen Autonomiebehörde Mahmoud Abbas gerne in Gegenwart von westlichen Reportern oder leichtgläubigen Israelis tut.

Noch wichtiger ist jedoch die Tatsache, dass die theoretischen Argumente für einen palästinensischen Staat dazu neigen, die Tatsache zu ignorieren, dass ein solcher Staat ja bereits jetzt schon existiert. Er trägt den Namen Gaza. Dort übt die Hamas-Regierung ihre tyrannische und islamistische Herrschaft über mehr als eine Million Menschen aus, und das ohne Einmischung von Israel, abgesehen von der Auferlegung einer brüchigen Blockade über den Gazastreifen (Nahrung, Medizin und andere wesentliche Güter des täglichen Bedarfs werden täglich aus Israel dorthin geliefert). Aber das heutige Sperrfeuer aus Gaza in Form von Raketen auf das südliche Israel zeigt, dass dieser palästinensische Staat eine klare und reale Gefahr darstellt, sowohl für den jüdischen Staat, als auch für die Stabilität in der gesamten Region.

Während die 50 aus dem Gazastreifen heraus gezündeten Raketen keine Opfer zur Folge hatten, hat der Vorfall nicht nur Israel in Schrecken versetzt. Er hat zugleich die inhärente Gefahr demonstriert, die von einem palästinensischen Staat ausgeht, in dem bewaffnete Terroristen frei operieren können, um Aktionen gegen Israels Sicherheit auszuführen. Während Friedensaktivisten immer wieder behaupten, dass alle Probleme durch israelische Rückzüge aus den Gebieten behoben werden, ist das Beispiel von Gaza, wo jede einzelne Siedlung, jeder Soldat und jeder einzelne Jude im Jahre 2005 abgezogen wurden, ein sehr starkes Argument gegen die Wiederholung des Experimentes eines Abzuges im Westjordanland, auch wenn ein Großteil der Welt darauf besteht, dass Israel genau das tun soll.  

Es ist wahr, dass Gaza eigentlich nicht komplett unabhängig ist. Der Status dieses Küstenstreifens bewegt sich, wie auch das Westjordanland, rechtlich in einer Grauzone, weil letztlich keine Nation die unbestrittene Souveränität über diese Teile des ehemaligen britischen Mandatsgebietes für Palästina einfordern kann. Israel hält die Präsenz im Westjordanland in Form von Siedlungen aufrecht, von denen viele vermutlich sogar im Falle einer Friedensvereinbarung mit der PA beibehalten werden, einschließlich eines starken Sicherheitsapparates, der existieren muss, um die Wiedereinsetzung einer Terrorkampagne wie der Zweiten Intifada zu verhindern, die mehr als 1.000 Israelis das Leben kostete. Aber Israel hat alle territorialen Ansprüche auf Gaza im Jahre 2005 aufgegeben. Man versucht, die Terror-Enklave über eine Blockade unter Kontrolle zu halten, an der Ägypten aktiv beteiligt ist. Diese Blockade ist zudem durch internationales Recht abgesichert. Das veranlasst einige linksgerichtete Propagandisten zu behaupten, dass der Gazastreifen immer noch besetzt sei, aber das ist natürlich Quatsch. Faktisch ist Gaza völlig unabhängig. Und darin liegt auch das Problem.

Dieser (so gut wie) palästinensische Staat strotzt nur so vor lauter Waffen, und er ist wabenförmig durchzogen mit Befestigungsanlagen, in dem Bestreben, es für Israel möglichst schwierig zu machen, gegen die Terroroffensiven aus dem Gazastreifen eine Gegenoffensive zu starten. Obwohl die Hamas die Waffenruhe größtenteils eingehalten hat, die den täglichen Angriffen auf das südliche Israel folgte, bleibt man bereit, seine militärischen Kräfte einzusetzen, um irgendwelchen möglichen Friedensbestrebungen von Abbas entgegenzuwirken. Noch schlimmer ist dabei jedoch die Tatsache, dass man die Existenz einer anderen, noch extremeren islamistischen Terrorbewegung in der Region duldet. Der Islamische Dschihad hat in den letzten Jahren an Kraft und Einfluss gewonnen. Die Hamas ist im Gegensatz dazu inzwischen sogar zurückhaltender bezüglich einer direkten Konfrontation mit Israel.

Die Dynamik der palästinensischen Politik ist so geartet, dass die Glaubwürdigkeit dieser Bewegungen auf ihrer Fähigkeit basiert, Israel Schaden zuzufügen. Das bedeutet, dass der Islamische Dschihad— der Verbindungen zum Iran hat und anscheinend auch der vorgesehene Empfänger des in der vergangenen Woche durch israelische Sicherheitskräfte aufgebrachten Waffenschiffes war — ein aktives Interesse daran hat, die Situation an der Grenze explosiv zu halten, um gleichzeitig den Druck auf die Hamas aufrechtzuerhalten, den Krieg gegen den jüdischen Staat fortzuführen. Ob das heutige Raketenfeuer eine lokale Initiative in den Bestreben war, Abbas oder die Hamas daran zu erinnern, dass ein Weg zum Frieden unannehmbar sei, oder ob es das Ergebnis einer iranischen Anweisung war, das bleibt im Ergebnis dasselbe.

Der Punkt hierbei ist, dass der unabhängige Gazastreifen ein großes Waffenlager ist, das bereit steht, Israel von jetzt auf gleich anzugreifen. Und dennoch, so gefährlich die Situation auch sein mag, sie bleibt begrenzt auf die südliche Peripherie des jüdischen Staates, und die Fähigkeit, Terror zu verbreiten bleibt eingeschränkt. Das wäre allerdings im Westjordanland nicht der Fall, wo die Terrorgruppen bei Abwesenheit israelische Sicherheitskräfte in der Lage sein könnten, die Hauptbevölkerungszentren des Landes ungestraft und mit tödlicher Wirkung anzugreifen.

Es ist wahr: Wenn der Konflikt beendet und das palästinensische Volk Israels dauerhafte Existenz akzeptieren würde, während sie gleichzeitig den Traum von der Vernichtung Israels aufgeben müssten, entweder durch die bewaffnete Auseinandersetzung oder durch die Überflutung mit den Nachkommen der Flüchtlinge aus dem Jahre 1948, dann gäbe es keinen Anlass mehr zu befürchten, dass die palästinensische Souveränität eine Bedrohung für den jüdischen Staat darstellen könnte. Aber man braucht eigentlich kein Unterstützer von israelischen Rechtsparteien oder der Siedlerbewegung zu sein, um zu begreifen, dass die erneute Schaffung eines unabhängigen Staates im Westjordanland, so wie damals in Gaza, für Israel einem Selbstmord gleichkäme.  

Allerdings bemühen sich ausländische Beobachter hartnäckig, sich vor der offensichtlichen Schlussfolgerung aus dieser Tatsache zu drücken, nämlich dass eine Zwei- oder Drei-Staaten-Lösung (wenn die PA die Souveränität im Westjordanland gewinnt, während Hamas oder Islamischer Dschihad in Gaza bleiben) unter den aktuellen Umständen den Konflikt nur noch verschärfen würde, anstatt ihn zu lösen. Solange Gaza ein Beispiel dafür ist, was palästinensische Souveränität in der Praxis bedeutet, ist es nicht realistisch, davon auszugehen, dass Israelis dies im Westjordanland oder in Teilen Jerusalems wiederholen. Wenn die Palästinenser und ihre ausländischen Unterstützer Israel anderweitig überzeugen möchten, dann sollten sie beginnen, ihren Staat in Gaza in einen solchen umzugestalten, der für sie selbst und für die Israelis weniger gefährlich ist. Bis dahin sollte keine ihrer noch so dringend vorgetragenen Forderungen nach zwei Staaten ernst genommen werden.


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Re: Israel Ja - Palästina Nein!

Beitrag von Eaglesword am So 23 März 2014, 16:08

http://calevbenyefuneh.blogspot.de/2014/03/kerrys-cogent-connections-by-sarah-honig.html#more
 
Kerrys überzeugende Schlussfolgerungen
 
von Sarah Honig (Transl.: R.L.)
 
Es mag unüberlegt und rücksichtslos von Seiten der unverbesserlichen „Nervensägen“ in Israel sein, das eindrucksvolle Streben von Kerry nach Selbstverherrlichung zu behindern, aber die ungefähr 40 Erwähnungen des jüdischen Staates in dieser fast 67 Jahre alten Resolution entbinden die Repräsentationsfigur Mahmoud Abbas aus Ramallah nicht von der Pflicht, die Rechtmäßigkeit der jüdischen Selbstbestimmung genau hier in unserem Heimatland anzuerkennen (wobei er auf bizarre Weise bestreitet, dass wir auch nur eine klitzekleine historische Verbindung  zu diesem Heimatland haben). Es spricht ihn nicht frei, weil für ihn und sein Volk die Resolution 181* nur ein toter Buchstabe ist. Sie haben die Rechtmäßigkeit dieser Resolution nie anerkannt.
 
[*Am 29. November 1947 rief die Vollversammlung der Vereinten Nationen zur Teilung des britischen Mandatsgebiets Palästina auf (Resolution 181). Das Land sollte in einen jüdischen und einen arabischen Staat aufgeteilt werden. Die Mehrheitliche Empfehlung einer Teilung wurde mit 33 zu 13 Stimmen bei zehn Stimmenthaltungen angenommen. Die Resolution wurde von den Juden in Palästina angenommen, von den Arabern in Palästina und den arabischen Staaten jedoch abgelehnt.]
 
Sarah Honig
Another Tack
21. März 2014
 
Es ist eine riesige Erleichterung zu erkennen, dass der amerikanische Außenminister John Kerry die postmoderne Geringschätzung der Geschichte offensichtlich nicht teilt. Zumindest erscheint es so, denn wenn es ihm passend erscheint, eröffnet Kerry sehr aufschlussreiche historische Perspektiven. Wir sind geradezu begeistert von seinem brillanten Intellekt, der sich in allen seinen erstaunlichen und schier grenzenlosen Fassetten zeigt. Wir sind so was von dankbar für die überzeugenden Schlussfolgerungen, zu denen er fähig ist. 
 
Gerade in der vergangenen Woche deutete er an, dass Israelis zu unerträglichen Nervensägen geworden sind, weil sie auf ihren Prinzipien herumreiten, was ja wiederum seine eigene Entfaltung behindert. Es geht dabei natürlich um die lästige Forderung, dass die Araber die grundsätzliche Rechtmäßigkeit Israels als Nationalstaat der Juden anerkennen sollen.
 
„Es ist ein Fehler von Seiten einiger Persönlichkeiten, dies immer und immer wieder zur alles entscheidenden Voraussetzung ihrer positiven Haltung zur möglichen Schaffung eines Staates und für den Frieden zu erheben, und wir haben das auch unmissverständlich deutlich gemacht“, sagte er vor dem Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten, ohne dabei Namen zu nennen,
 
Außerdem sei dies, worauf diese namentlich nicht genannten Israelis hinauswollen, ja irgendwie auch schon ein alter Hut. So tief ist also der allseits geschätzte geschichtliche Scharfsinn von Kerry bereits gesunken: „Der 'Jüdische Staat' wurde bereits 1947 in der Resolution 181 beschlossen, in der es mehr als 40 Erwähnungen des 'Jüdischen Staates' gibt." Damit ist die Sache erledigt. Alles in Butter. 
 
Wieder einmal zielte der scharfe Intellekt von Kerry auf den wesentlichen Kern der Geschichte, wobei jedoch der springende Punkt bei dieser Sache außer Acht gelassen wird. Tatsächlich ist die UN-Resolution 181 vom 29. November 1947 der entscheidende Maßstab.
 
Gleichwohl gibt es eine klitzekleine Frage, die Kerry gestellt werden muss: Akzeptierten die Araber die Resolution 181?
 
Nachdem sie sich eine blutige Nase geholt hatten, mussten sie verspätet der Resolution 181 zustimmen, aber das ist dann auch schon alles an Anerkennung Israels als jüdischen Staat. Die Anerkennung der Resolution und die Anerkennung des jüdischen Staates sind für sie ein und dasselbe – zugleich ein Synonym für ihr Handeln insgesamt. 
 
Es mag unüberlegt und rücksichtslos von Seiten der unverbesserlichen „Nervensägen“ in Israel sein, das eindrucksvolle Streben von Kerry nach Selbstverherrlichung zu behindern, aber die ungefähr 40 Erwähnungen des jüdischen Staates in dieser fast 67 Jahre alten Resolution entbinden die Repräsentationsfigur Mahmoud Abbas aus Ramallah eben nicht von der Pflicht, die Rechtmäßigkeit der jüdischen Selbstbestimmung genau hier in unserem Heimatland anzuerkennen (wobei er auf bizarre Weise bestreitet, dass wir auch nur eine klitzekleine historische Verbindung zu diesem Heimatland haben). Es spricht ihn nicht frei, weil für ihn und sein Volk die Resolution 181 nur ein toter Buchstabe ist. Sie haben die Rechtmäßigkeit dieser Resolution nie anerkannt.
 
Die Weigerung der Palästinenser, die Rechtmäßigkeit des jüdischen Staates anzuerkennen, bedeutet gleichzeitig, dass sie für sich selbst das Recht beanspruchen, dieses faktische Staatswesen, das vorläufig den Namen Israel trägt, zu arabisieren, indem man es mit Millionen von so genannten Flüchtlingen überflutet.
 
Mit anderen Worten, anstatt den Jüdischen Staat rechtmäßig anzuerkennen, wird Israel bestenfalls als multinationale vorläufige Entität gesehen und zugleich als Kandidat für eine geplante Arabisierung. Man würde dieses Land solange nicht in Frieden lassen, bis Israel widerspruchslos diese Arabisierung und die Ausrottung des Judentums über sich ergehen lässt.
 
Das ist ein todsicheres Rezept zur Verewigung des Konflikts (auch wenn die Mittel sich verändern), anstatt ihn zu beenden, was sich die angeblichen Verfechter des Friedens ja eigentlich zum Ziel gesetzt haben.  Die Weigerung der Anerkennung der Rechtmäßigkeit des jüdischen Staates ist gleichzusetzen mit dem andauernden arabischen Streben nach Auslöschung des jüdischen Staat, die auf dem Fuße einer möglichen Vereinbarung folgen würde, jener Vereinbarung, die fälschlicherweise als Frieden plakatiert wird. 
 
Der unstillbare arabische Widerstand gegen die jüdische Souveränität begann erst so richtig Fahrt aufzunehmen mit der Resolution 181, und sie wurde damit zu einer klassischen Totgeburt. 
 
Für diejenigen, die es vergessen haben: Die Resolution 181 teilte die winzige Fläche, die von der jüdischen Heimstatt übrig war (unter dem Mandat des damals noch rechtlich-bindenden Völkerbundes, dem Vorläufer der Vereinten Nationen), nachdem Großbritannien zuvor den größten Teil davon (fast 80 %) verschlissen hatte, um an gleicher Stelle einen arabischen Staat zu bilden, den es bis dato als Nation noch nie gab - Transjordanien. Um das Ganze noch schlimmer zu machen, wurde dieses künstlich geschaffene Transjordanien (das heutige haschemitische Königreich Jordanien) als ein persönliches Geschenk vollständig dem haschemitischen Duodezfürsten von Hidjaz (das heutige Saudi-Arabien) zuerkannt. Diese imperialistische Masche schuf die erste Teilung Palästinas.
 
Später, im Jahre 1947 wurden in der Resolution 181 46% der restlichen 20% einem weiteren (zweiten) arabischen Staat Palästina zugedacht. Nur 54% der restlichen 20% der jüdischen Nationalen Heimstatt wurde dann diesem oft erwähnten Jüdischen Staat zugeteilt. Es war ein entsetzlicher Flickenteppich aus kleinen Territorien, die durch nicht zu verteidigende schmale Straßen miteinander verbunden waren, allesamt hochgradig ausgeliefert und verwundbar. 
 
Gemäß der Resolution 181 sollte der winzige jüdische Staat drei nicht aneinandergrenzende Teilstücke umfassen, von denen das größte Arava (die Senke vom Toten Meer bis zum Golf von Akaba), Ost-Negev und der Süden der Negev-Wüste (bis hinunter zur damals nicht existierenden Stadt Eilat) umfasste. Der größte Teil dieser Mondlandschaft war nicht urbar, und das Gebiet war ganz sicher auch ungeeignet für großangelegte städtische Bebauung.
 
Ein anderes Teilstück war im östlichen Galiläa um den See Genezareth vorgesehen. Das am dichtesten bevölkerte Mini-Teilstück war ein unvorstellbar schmaler Streifen entlang dem Mittelmeer, wo sich die meisten Juden befanden, extrem anfällig für Angriffe. Darin eingeschlossen war die arabische Enklave Jaffa, während sich die jüdische Stadt Naharija außerhalb des jüdischen Staatsgebietes befand. 
 
Jerusalem und Bethlehem sollten demnach ein „Corpus separatum“ werden, eine internationale Zone, ungeachtet der Tatsache, dass Jerusalem unwiderlegbar eine überwältigende jüdische Mehrheit hatte, die mindestens bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts zurückreichte (davor gab es noch keine Volkszählungen). Aber das organisierte Christentum konnte den von ihnen so empfundenen theologische Affront der jüdischen Herrschaft in der Heiligen Stadt einfach nicht ertragen.
 
Es mag unglaublich und schwer verständlich klingen, aber trotz dieser Mischmasch-Teilung jubelte die jüdische Mehrheit in den Straßen. In diesem Augenblick war es für sie egal, wie grauenhaft und absurd diese ihnen zugeteilten und nicht zusammenhängenden Landteilstücke auch waren.
 
Viel bedeutsamer war die Tatsache, dass die jüdische Selbstbestimmung zum ersten Mal nach 2000 Jahren greifbar war - wenn auch nur auf einem lächerlich winzigen und zerbrechlichen geografischen Fragment - trotz der sofortigen arabischen Weigerung, irgendeinen Kompromiss mit der jüdischen Gemeinschaft zu finden. 
 
Im unmittelbaren Gefolge der Resolution 181 trieben die Juden energisch die praktischen Vorbereitungen der Unabhängigkeit voran (entgegen des allwissenden amerikanischen Rates, einschließlich von Seiten des berühmten Vorgängers von Kerry, US-Außenminister George Marshall, der vor Wut kochte wegen des Begriffs der jüdischen Souveränität – natürlich nur zum Nutzen der Juden).
 
Gleichzeitig trafen die Araber ihrerseits militärische Vorbereitungen, um die Resolution 181 zu Fall zu bringen und den jüdischen Staat zu vernichten, sobald seine Gründung öffentlich verkündet würde.
 
Diese sich widersprechenden Reaktionen auf die Resolution 181 kennzeichnen kurz gesagt den andauernden Konflikt. Natürlich wurde dieser Konflikt nicht durch die Resolution ausgelöst. Er reicht bereits viel länger zurück, und außerdem drehte sich dieser Konflikt nie um einen palästinensischen Staat. Um diese Sache hätte es keinen solchen Konflikt gegeben, denn solch ein Staat war nicht das äußerste Ziel der arabischen Welt. Ein unabhängiger palästinensischer arabischer Staat hätte ja neben Israel direkt im Gefolge der Resolution 181 im Jahre 1948 erklärt werden können - aber kein Araber wollte davon etwas hören.
 
Die gängige arabische Politik der Verzerrung will uns heutzutage weismachen, dass das ganze Elend in der Region bewusst aus heiterem Himmel und mutwillig aus der Gründung Israels heraus erwachsen ist. Alles, was zu diesem Wendepunkt hinführte, wird geflissentlich ignoriert. Tendenziöse Geschichtsschreiber haben es am liebsten, wenn wir vergessen, dass der Konflikt nicht im Jahre 1948 ausbrach, sondern dann erst seinen Höhepunkt erreichte.
 
Israels Unabhängigkeit begann formell tatsächlich 1948, aber nicht der Kampf um seine Souveränität. Die Araber bekämpften die jüdische Gemeinschaft, die in diesem Land vor dem Zweiten Weltkrieg existierte, auch zuvor auf brutale Weise, und sie war bereits vor dem Holocaust reif für die Souveränität. Der „Große arabische Aufstand“ von 1936-1939 - entfacht durch den noch immer verehrten Haj Amin al-Husseini und finanziert durch Nazideutschland – verzögerte nur die jüdische Unabhängigkeit.
 
Vergessen sind zweckmäßigerweise auch die Massaker durch Araber vor 1948 unter dem immer wiederkehrenden Schlachtruf „Itbach el-Yahud“ (Tötet die Juden), die Leugnung der jüdischen Vertreibung und des Holocaust und letztendlich auch die aktive und begierige arabische Kollaboration mit Nazi-Deutschland.
 
Das offen erklärte Ziel des Krieges, den die komplette arabische Welt gegen den neu gegründeten Staat Israel führte, nur drei Jahre nach dem Holocaust, war das Konterkarieren der Resolution 181 und die Vollendung der nicht zu Ende gebrachten Mission Hitlers. Es wurde noch nicht einmal der Versuch gemacht, diese Absicht des Völkermordes zu verschleiern. Im Gegenteil, mit diesem Ziel wurde für alle vernehmbar sogar noch geprahlt, damit sie eingeschüchtert würden.
 
Einen Tag nach Israels Gründung artikulierte der Generalsekretär der Arabischen Liga, Abdul-Rahman Azzam Pasha, die arabischen Prioritäten: Die Aussendung von sieben arabischen Armeen, um den „Zionistenstaat auszulöschen“. Er sagte: „Das wird ein Krieg der Ausrottung und eines bedeutsamen Massakers sein, ähnlich dem mongolischen Massaker und der Kreuzzüge“. Die arabische Agenda und deren Absichten waren also klar und eindeutig. Für die Bürger des wieder erstandenen Israels war es unmissverständlich. 
 
Das war die gemeinsame arabische Antwort auf die Resolution 181. Aber was für ein Pech, die vorgesehene Massenmord-Orgie verlief nicht nach Plan, weil die unerbittlichen Juden an ihrem jüdischen Staat festhielten und sich nicht kooperativ zeigten, so einfach zur Schlachtbank geführt zu werden. Das haben sie uns bis heute nicht verziehen. Die Araber machen uns für ihre Nakba-Katastrophe verantwortlich, jenes Wort, mit dem sie unser Überleben beschreiben.
 
Es ist deshalb grundsätzlich unredlich und verlogen, zu bestreiten, dass die Feinschaft bereits immer bestand und sich durch die Gründung des jüdischen Staates nur fortsetzte.
 
Deshalb ist es auch von großer Bedeutung, dass die Palästinenser, deren Daseinsberechtigung nur darin zu bestehen scheint, an unsere Stelle zu treten und die jüdische Souveränität auf die eine oder andere Weise auszulöschen, das jüdische Recht auf Souveränität im Land Israel anerkennen. Das würde dann auch das Ende des Kampfes für die Auslöschung der jüdischen Souveränität bedeuten.
 
Die Palästinenser und alle arabisch-moslemischen Staaten fordern strategische Opfer von Israel, die schlechthin seine Überlebensaussichten gefährden würden. Israel fordert im Gegenzug das Ende dieses Krieges. Das kann nur geschehen, wenn der ursprüngliche Vorwand für den Krieg zurückgenommen wird. Israel wurde angegriffen, weil allein der Gedanke an einen jüdischen Staat seinen arabischen Nachbarn ein Grauen war. Wenn man diesen Zustand des Krieges durchbrechen will, dann muss man mit der Anerkennung der Rechtmäßigkeit eines jüdischen Staates beginnen.
 
Ganz Israel bittet einfach nur darum, dass die Araber letztlich doch die Resolution 181 unterschreiben, die sie gewaltsam verletzten, weil sie für einen jüdischen Staat sorgte. Dieser jüdische Staat wurde zum arabischen Kriegsgrund. Der jüdische Staat ist bis heute der Casus belli, der Kriegsgrund.
 
Wenn diese Resolution nicht der Kriegsgrund gewesen wäre, dann gäbe es durchaus eine Berechtigung für Kerrys Argument, dass allein diese zahlreichen Erwähnungen eines jüdischen Staates in der Resolution 181 genügen. Hätten sich unsere angeblichen Friedenspartner mit der besagten Resolution abgefunden, dann gäbe es sicher keine Probleme, zumindest keine unlösbaren Probleme und keinen Grund für dieses ganze Theater.
 
Aber so ist es eben leider nicht.
 
Der Frieden kann nicht erreicht werden vor der bösartigen Kulisse der jüdischen Souveränität als Kriegsgrund. Davon muss man sich überzeugend und umfassend ein für allemal lösen.
 
Wir sollten bei allem Respekt davon ausgehen, dass Kerry und sein oberster Dienstherr Barack Obama letztlich doch eingestehen müssen, dass diese Forderung nicht zu viel verlangt ist, um den Frieden zu erreichen.


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wie die Politiker unser Geld stehlen, um es den Mördern in den Hintern zu schieben:

Beitrag von Eaglesword am Di 25 März 2014, 22:06

Von Ted Poe, Jerusalem Post, 18.03.2014
Englische Version: http://www.jpost.com/Opinion/Op-Ed-Contributors/Crime-pays-for-Palestinian-terrorists-345779
Übersetzung: Daniela Marcus
Wenn ein Palästinenser einen Israeli oder einen Amerikaner in Israel ermordet, kann das damit enden, dass er eine jährliche Vergütung von mehr als 40.000 $ (ca. 30.000 €) bekommt.
Je schlimmer das Verbrechen, desto mehr Geld erhält der Kriminelle aufgrund seines Gefängnisaufenthalts.
Klingt das absurd? Ja. Ist das wahr? Noch einmal ja.
Wenn ein palästinensisch-arabischer Terrorist einen Israeli oder einen Amerikaner in Israel ermordet, kann das damit enden, dass er für das Verbrechen eine großzügige Vergütung von mehr als 40.000 $ (ca. 30.000 €) pro Jahr bekommt. Und wenn Sie Steuerzahler in den USA sind, zahlen Sie einen Teil der Rechnung.
Als Vorsitzender des Unterausschusses für Terrorismus, Nichtverbreitung von Atomwaffen und Handel innerhalb des Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten des US-Repräsentantenhauses hielt ich kürzlich eine Anhörung zum Thema „Bedrohungen für Israel: Finanzierung von Terroristen und Handelsboykotte“.
Einer der Sachverständigen, der vor dem Komitee aussagte, war Edwin Black, investigativer Journalist und Bestseller-Autor der New York Times. In seinem detaillierten und gut dokumentierten Bericht erklärt Black, wie dieses moralisch empörende System funktioniert.
Die Vereinigten Staaten geben der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) −wie andere Geberstaaten auch− jährlich mehrere Hundert Millionen Dollar. Die PA gibt dieses Geld aus. Eine der höchsten finanziellen Prioritäten der PA ist die Bezahlung der Gehälter für palästinensische Terroristen, die wegen Mordes oder versuchten Mordes an Israelis verurteilt wurden, wobei die Gehälter gestuft sind. Je schrecklicher die Gräueltat und je höher die Gefängnisstrafe, desto höher ist die PA-Vergütung.
In dem Moment, da ein Palästinenser wegen eines Terroraktes –„gewalttätiger Widerstand“ ist der von den Palästinensern bevorzugte Propagandabegriff− gegen Israel, ob nun gegen einen Soldaten oder einen Zivilisten, verurteilt wird, gelangt der verurteilte Terrorist automatisch auf die Gehaltsliste der PA, um eine großzügige monatliche Vergütung zu bekommen. (Die Zahlung der Vergütung beginnt mit dem Tag des Gefängnisaufenthalts, nicht mit dem Tag der Verurteilung.) Das Gehalt reicht von 400 $ (ca. 300 €) pro Monat bis zu 3.400 $ (ca. 2.500 €) pro Monat – das ist bis zu zehn Mal mehr als der Durchschnittslohn vieler arbeitender Palästinenser, so Edwin Black.
Die Politik, palästinensische Terroristen automatisch auf die Gehaltsliste der PA zu setzen, ist im Öffentlichen Recht der PA verankert, das als „Palästinensisches Gefangenengesetz“ bekannt ist. Dieses Gesetz stand seit der Gründung der PA infolge des Osloer Friedensabkommens im Jahr 1993 inoffiziell geschrieben und wurde 2004 reguliert, formalisiert und gesetzlich verankert. Die Gehälter werden vom PA-Ministerium für die Angelegenheiten der Gefangenen, das 1998 eingerichtet wurde, verwaltet.
Gemäß dem Finanzministerium der PA steigen die Zahlungen in manchen Jahren auf 10 Millionen Dollar (ca. 7,3 Millionen Euro) pro Monat an und stellen etwa 6% des Jahresbudgets der PA dar. Laut Palestinian Media Watch, einer israelischen Nichtregierungsorganisation, zahlte die PA im Jahr 2013 den Terroristen 100 Millionen Dollar (ca. 73 Millionen Euro).
Es gibt sogar eine halboffizielle palästinensische Aufsichtsbehörde mit dem Namen „Gefangenenverein“, die darauf achtet, dass die PA das Gesetz einhält und die die Zahlungen als bevorzugte Ausgaben forciert, damit selbst in Zeiten finanzieller Krisen und Etatdefizite in der PA die Terroristen ihr Geld erhalten, bevor anderen finanziellen Verpflichtungen nachgekommen wird. Der „Gefangenenverein“ wurde 1994 gegründet und erhält für seine Tätigkeit Gelder aus dem PA-Budget.
Zusätzlich zu diesen offiziellen Zahlungen und regelmäßigen Prämien werden diese Terroristen von der PA und der palästinensischen Kultur als Helden gefeiert, und ihren Kindern wird ein Sonderstatus eingeräumt, zu dem auch die Befreiung von Studiengebühren für akademische Institutionen der PA gehört.
Diese Zahlungen stellen keine Sozialhilfe für die Familien von „gewalttätigen Widerstandskämpfern“ dar, sondern es handelt sich hier tatsächlich um ein Gehalt, das durch Vollmacht denjenigen ausgezahlt wird, die der Terrorist benennt – sei es nun die Familie, eine Geliebte oder eine Terrororganisation.
In der Realität ist das Versprechen eines großzügigen PA-Gehalts vielleicht eine Ursache für palästinensischen Terror. Kürzlich sagte z. B. der verurteilte palästinensische Terrorist Husni Najjar gegenüber der israelischen Polizei, er hätte sich einen zweiten Terrorangriff gegen Israelis ausgedacht und geplant, weil er wusste, er würde ein saftiges Gehalt von der PA bekommen, wenn er dafür eingesperrt werden würde. Sein bisheriges Vergehen bestand in der Beihilfe zur Planung eines Selbstmordattentats, das vereitelt werden konnte. Für diesen Terrorakt erhielt er insgesamt etwa 13.000 $ (ca. 9.500 €) an Gehalt von der PA. Diese Summe war ihm nicht hoch genug. Mit einer zweiten Verurteilung hatte er sich erhofft, das Zehnfache der Summe zu bekommen und damit seine Hochzeit und seine Schulden bezahlen zu können.
Das Geld von amerikanischen Steuerzahlern zu nutzen, um Terror gegen Zivilisten zu belohnen und anzufachen, ist nicht nur illegal, sondern widerlich und unmoralisch. Geld ist natürlich austauschbar. Das bedeutet, dass die vielen Millionen Dollar amerikanischer Steuerzahler, die wir an die PA geben, Freiraum schaffen für genau die gleiche Summe von Millionen Dollar, die von der PA nach ihren Wünschen und frei von allen amerikanischen Bedingungen ausgegeben werden können.
Ganz real betrachtet dient somit jeder US-Dollar, der der PA gegeben wird, als indirektes Fördermittel des amerikanischen Steuerzahlers für alles, was die PA mit ihrem Geld macht. Hierzu gehören auch Aktivitäten, die gemäß amerikanischem Gesetz illegal sind und solche, die die Vereinigten Staaten ablehnen und versuchen zu stoppen. Und hierbei gehe ich von der Annahme aus –vielleicht eine übertriebene Annahme angesichts einer palästinensischen Regierungsbehörde, die berühmt für ihre Korruption ist−, dass kein einziger Dollar der US-Steuerzahler, der in die PA-Kasse fließt und dazu beiträgt, Gehaltzahlungen zu tätigen, jemals von der PA für andere Dinge zweckentfremdet oder unterschlagen wird. Noch ärgerlicher ist übrigens die Tatsache, dass einige dieser bezahlten PA-Terroristen US-Bürger getötet und verstümmelt haben.
Was muss getan werden? Zu allererst müssen wir die Bezuschussung palästinensisch-arabischer Terroristen beenden. Wir können damit beginnen, alle Gelder für die PA zu stoppen, bis sie das Gefangenengesetz aufhebt. Abgesehen davon können wir jede direkte finanzielle Unterstützung beenden. Es gibt keinen Grund, warum US-Steuerzahler der PA helfen sollten, Gehälter zu zahlen, solange solche „Beschäftigte“ auf deren Gehaltsliste stehen.
Terroristen für ihr Verbrechen zu bezahlen, ist absurd und verrückt. Amerikanische Steuerzahler und die Familien der Opfer verdienen Besseres. Wenn überhaupt, sollte Geld an die Opfer gezahlt werden. Auf jeden Fall brauchen wir keine Terroristen für das Töten von Israelis und Amerikanern bezahlen. Denn die Terroristen werden es sowieso tun. Genau so ist es.
Der Autor ist Mitglied im Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten des US-Repräsentantenhauses und Vorsitzender des Unterausschusses für Terrorismus.


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Re: Israel Ja - Palästina Nein!

Beitrag von alexander pfersdorff am Mi 26 März 2014, 19:55

... ein Wahnsinn ein Wahnsinn !


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Re: Israel Ja - Palästina Nein!

Beitrag von alexander pfersdorff am Mi 26 März 2014, 20:03

... na denen würde ich mal die Wasser-Rechnung machen! ... un-
glaublich ... und wer bezahlt das denen (den Pallis) ??? ....


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Re: Israel Ja - Palästina Nein!

Beitrag von Eaglesword am Mi 26 März 2014, 22:33

Deutschland und Obamerika wie immer...


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Re: Israel Ja - Palästina Nein!

Beitrag von Eaglesword am Sa 19 Apr 2014, 21:06

http://heplev.wordpress.com/2014/04/18/mitleid-mit-den-palastinensern-ohne-mich/
Mitleid mit den Palästinensern? Ohne mich
18. April 2014 um 13:43 |


Tausende Araber sterben in Syrien und im Südsudan. Wo ist die Empörung zugunsten derer, die wirklich leiden?
Norman Podhoretz, Wass Street Journal, 9. April 2014
Provoziert vom vorhersagbaren Zusammenbruch der lächerlichen, von Außenminister John Kerry erzwungenen Verhandlungen der Palästinenser mit den Israelis möchte ich etwas gestehen: Ich habe kein Mitgefühl – gar keins – für die Palästinenser. Darüber hinaus glaube ich nicht, dass sie welches verdienen.
Das stellt mich natürlich vor die Dolche, die von der erleuchteten Meinung gezogen werden, die vom bekannten Triumvirat der Universitäten, der Mainstream-Medien und der Unterhaltungsindustrie gezogen werden. Denn jeder in deren Welt ist so sehr damit beschäftigt wegen des angeblich unvergleichlichen Leidens der Palästinenser zu weinen, dass kaum eine Träne für die Drangsal anderer Völker übrig bleibt. Und die universelle Wut wegen der den Palästinensern angetanen vermeintlich monumentalen Ungerechtigkeit ist derart alles verzehrend, dass praktisch keine Entrüstung mehr für eigendeinen anderen Beschwerdeführer infolge ungerechtfertigter Misshandlung verfügbar ist.
Nach meiner aufgeklärten Meinung ist dieses Bild des schlimmen Zustands der Palästinenser nicht weniger als grotesk unverhältnismäßig. Lassen Sie mich die Palästinenser ausklammern, die als israelische Staatsbürger in Israel leben und die dieselben politischen Rechte genießen wie israelische Juden (was weit mehr ist als man zu den Palästinensern sagen kann, die in welchem arabischen Land auch immer leben) und lassen Sie mich auf diejenigen konzentrieren, die unter israelischer Besatzung der Westbank leben.
Nun, um es mit dem bedeutendsten Maß zu beurteilen und dieses auf nur zwei Fälle dessen anzuwenden, was genau jetzt dort vorgeht: In Syrien verhungern Tausende arabischer Geschwister, während nach Angaben des UNO-Vertreters vor Ort im Südsudan 3,7 Millionen Menschen – was etwa einem Drittel der Bevölkerung entspricht – sich dem unmittelbaren Hungertod ausgesetzt sehen.
Und die Palästinenser? Stimmt, wenn sie von der Westbank nach Israel im engeren Sinn reisen wollen, sind sie gezwungen an Checkpoints anzuhalten und werden Durchsuchungen nach Selbstmord-Westen oder anderen Waffen des terroristischen Arsenals unterzogen. Als sie Außenministerin war, beklagte Condoleezza Rice einmal die große Unannehmlichkeit und Demütigung, die durch solche Dinge den armen Palästinensern zugefügt werden. Sie hatte allerdings nichts zu Palästinensern zu sagen, die in der Westbank verhungern – aus dem einfachen Grund, dass solche nicht zu finden waren.
Auch im Gazastreifen verhungerte niemand, als er ebenfalls unter israelischer Besatzung stand. Und trotz der gegenteiligen Propaganda sieht sich auch heute trotz der Blockade von den Israelis zur Verhinderung der Lieferung versteckter Waffen zum Einsatz gegen die Juden eingerichteten Blockade niemand diesem Schicksal ausgesetzt.
Apropos Gaza: Es kann als Fallstudie für das Ausmaß dienen, in dem die Palästinenser die Notlage sich selbst zugefügt haben. So erwarteten einige Gratulanten, als jeder einzelne Israel 2005 aus dem Gazastreifen geholt worden war, dass die jetzt in voller Kontrolle befindlichen Palästinenser sich der Aufgabe widmen würden ihn in ein freies und wohlhabendes Land zu verwandeln. Stattdessen machten sie darauf einen Zufluchtsort für Terrorismus und eine Basis zum Abschuss von Raketen nach Israel.
Derweil ging wenig bis nichts der in den Gazastreifen gekippten Milliarden an Hilfen – einiges davon von reichen amerikanisch-jüdischen Spendern – in die Verbesserung der Lebensbedingungen der Allgemeinbevölkerung. Was die Mehrheit dieser einfachen Palästinenser nicht davon abhält die Hamas zu unterstützen, unter deren Führung dieser Prioritätenfolge treuer gefolgt wurde als unter den leicht weniger militanten Rivalen der Fatah.
Was die den Palästinenser angeblich angetane monumentale Ungerechtigkeit angeht, so besteht diese weitgehend darin Territorium in dem Krieg verloren zu haben, den sie 1967 selbst provozierten, sowie der Ablehnung ihrer Forderung, dass ihnen jeder Zentimeter davon von den israelischen Siegern dieses Krieges zurückgegeben wird. Solche Forderungen sind immer als Revanchismus oder Irredentismus bekannt und allgemein abgelehnt worden, erst vor kurzem wegen der russischen Einnahme der Krim. Doch wenn es um Israel geht, wird alles auf den Kopf gestellt, so dass palästinensischer Irredentismus allgemein unterstützt wird.
Die begleitende und gleichermaßen große Ungerechtigkeit, die die Palästinenser angeblich erlitten, besteht darin, dass ihnen ein eigener Staat verweigert worden ist. Doch das zeichnet sich kaum als einzigartig aus, angesichts von Dutzenden anderen ethnischen Gruppen – von denen die Kurden die bekannteste ist – denen es genauso geht.
Auf jeden Fall ist auch diese „Ungerechtigkeit“ selbst zugefügt, da die Palästinenser in den vergangenen 15 Jahren dreimal Angebote eines Staates auf dem größten Teil des von Israel 1967 eingenommenen Territoriums abgelehnt haben – mit Jerusalem als ihrer Hauptstadt. Sie haben diese Ablehnungen mit einer Ausrede nach der anderen gerechtfertigt, aber wie jeder, der dazu bereit ist, sehen kann, wollen sie in Wahrheit keinen eigenen Staat, der Seite an Seite mit Israel lebt, sondern einen Staat, der Israel komplett ersetzt.
Damit kommen wir zu dem Hauptgrund, wie ich glaube, dass die Palästinenser keinerlei Mitgefühl verdienen, ganz zu schweigen von dem erstaunlichen Maß, in dem sie es erhalten (und nicht zuletzt von vielen meiner Mitjuden). Es ist so, dass sie seit dem Tag der Entstehung Israels 1948 nie aufgehört haben als ihr Ziel zu erklären, den Staat von der Landkarte zu wischen. In allen anderen Zusammenhängen würde dies bei seinem verdienten Namen „Völkermord“ genannt und von allen anständigen Menschen verurteilt werden. Doch es sind – und hier wird wieder alles auf den Kopf gestellt – sind es bei jedem einzelnen Schritt, den Israel unternimmt um sich gegen eine derart schamlose und bösartige Absicht zu wehren, die Israelis, die obsessiv verurteilt werden, von der UNO ebenso wie von den zunehmend schrillen Verbreitern dessen, was sich selbst „Antizionismus“ nennt, aber ebenfalls zunehmend vom Antisemitismus nicht zu unterscheiden ist.
Auch sind es leider nicht nur die Führer der Palästinenser, die diese böse Absicht hegen. Wie von Umfrage nach Umfrage sowie von den Wahlen offenbart wird, die der Hamas den Weg zur Übernahme der Macht im Gazastreifen freimachten, tut das auch eine entscheidende Mehrheit des palästinensischen Volks. Dies ist zweifellos das Resultat nicht nachlassender Indoktrination von oben, doch der Schaden ist angerichtet und das Endergebnis sieht so aus, wie es ist.
In der Tat ist das Beste, was man sowohl über die Palästinenserführer als auch die Geführten sagen kann, dass viele von ihnen sich nicht länger einbilden – wie es der ehemalige Präsident Gamal Abdel Nasser von Ägypten tat – sie hätten die Macht die Juden Israels ins Meer zu treiben. Daher sind sie jetzt bereit das Ziel des Völkermords aufzugeben und sich mit dem bescheideneren Ziel der Politizids zu begnügen – soll heißen, den jüdischen Staat loszuwerden, indem man ihn, durch verschiedenen „friedliche“ Mittel wie das „Rückkehrrecht“, in einen Staat mit palästinensischer Mehrheit umwandelt.
Ich für mein Teil bete täglich, dass der Tag kommen wird, wenn die Palästinenser endlich ihre bösartige Absicht gegenüber Israel aufgeben, das mich von jeglichem Mitgefühl für sie abhält und dass sie ihren inneren Frieden mit der Existenz des jüdischen Staates in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft schließen. Doch bis dieser Tag kommt, wird der „Friedensprozess“ weiter so aussichtslos sein, wie er es so lange schon gewesen ist und als wie er sich gerade einmal mehr erwiesen hat. Noch etwas ändert sich nie: Als John Kerry am Dienstag auf dem Capitol Hill aussagte, waren es die Israelis, die er für dieses jüngste diplomatische Fiasko verantwortlich machte.
Norman Podhoretz war von 1960 bis 1995 Chefredakteur des Magazins Commetary. Sein jüngstes Buch heit „Why Are Jews Liberals?“ (Warum sind Juden Linke?)


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Re: Israel Ja - Palästina Nein!

Beitrag von Eaglesword am Mi 23 Apr 2014, 00:41

heplev:
Aktuelle Pallywood-Propagandalügen

21. April 2014 um 15:45 | Veröffentlicht in Nahost-Konflikt, Palästinenser, Propaganda | Hinterlasse einen Kommentar
Schlagwörter: Lügenpropaganda, Propagandalügen

Wieder zwei typische Missbrauchsbeispiele:

United Against Zionism behauptet (links): 9. April 1948: Massaker von Deir Yassin. Mal abgesehen davon, dass es von dem Vorfall keine Bilder gibt, ist das Foto 1976 im Libanon aufgenommen worden. Und die Opfer waren keine „Palästinenser“ sondern libanesische Christen. Der Ort war von PLO-Gruppen (mit Unterstützung syrischer „Kämpfer“ und weiterer Milizen) umzingelt und die Einwohner abgeschlachtet worden. Bezeichnenderweise unter „Allahu Akbar“-Rufen der ach so säkularen PLO-Terrorgruppe. Die PLO machte den Ort zu einem ihrer militärischen Stützpunkte, aus dem sie erst im Libanonkrieg von 1982 vertrieben wurde.
Nicht nur behaupten also die „Palästinenser“ und ihre Handlanger, Israel habe diese Menschen massakriert, sie benutzen die Opfer eines von ihnen veranstalteten Massakers (582 Tote) als „Beweis“ für israelische Mordlust!
Das zweite Beispiel:

Der sprachlich nicht korrekte Schriftzug „palis LIES again“ (soll „wieder Palli-Lügen“ heißten, korrekt wäre: „Palis lie again“) wurde ebenso von Pro-Israel-Aktivisten ins Bild eingefügt wie die Flagge mit dem Text „Palestine never existed“ (Es gab nie ein Palästina) und der weißen Text oben. Der Rest ist ein Original-Propagandabild der Hetzer: „Weißer Phosphor aus Operation Gegossenes Blei gegen Gaza, 2008. Israel ist ein Kriegsverbrecher.“
In Wirklichkeit handelt es sich um ein Kind in Singapur, das bei einem Brand schwer verletzt wurde.


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Re: Israel Ja - Palästina Nein!

Beitrag von Eaglesword am Do 24 Apr 2014, 22:23

hepev:
Die stete Zunahme des afrikanischen Zionismus
24. April 2014 um 13:35 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Israel | Hinterlasse einen Kommentar
Schlagwörter: Christen für Israel, Israel-Freunde, Israel-Unterstützer, Zionismus

Rolene Marks, The Algemeiner, 17. April 2014
Auf dem afrikanischen Kontinent geschieht etwas ziemlich Bemerkenswertes: eine breite Welle der Liebe und Unterstützung afrikanischer Christen für den Staat Israel, geschmiedet in biblischer Verbundenheit und beiderseitiger Liebe für das Land.
Es ist eine Beziehung, die politisches Ungemach erduldet überlebt hat. Und in einer Zeit, in der Israel sich zunehmend isoliert fühlt, ist sie sehr willkommen. Stimmen, die nach Boykott, De-Investition und Sanktionen gegen den jüdischen Staat werden überall in der Welt lauter, doch die Band, die uns an Afrika binden, werden stärker.
Es scheint fast natürlich, dass afrikanische Länder danach streben Brücken zu Israel zu bauen. Viele Länder haben historische und politische Zeitschienen, die die des jüdischen Staates spiegeln. Sie teilen dieselben tragischen Vergangenheiten, standen mehrere Kriege durch und kämpften gegen Auslandskräfte, die ihre historischen Heimatländer beherrschten, um ihre Unabhängigkeit.
Im Verlauf der Jahre hat Israel still das Geschäft des Tikkun Olam angepackt – zum wirtschaftlichen Wachstum und Wohlergehen der Allgemeinheit auf allen Kontinenten beizutragen. Es ist kein Geheimnis, dass, wenn es um bahnbrechende Technologien geht, Israel weltweit zu den Führenden gehört. Von Wasserreinigung und Tröpfchen-Bewässerung über Leben rettendes medizinisches Gerät und High-Tech-Knowhow, das afrikanische Länder befähigt wirtschaftlich in der Familie der sich entwickelnden Staaten mitzuspielen, vermittelt und trägt Israel dringend benötigte Fertigkeiten und Fähigkeiten bei. Als der Vater des modernen Zionismus, Theodor Herzl, sich einen jüdischen Staat ausmalte, ist das vielleicht das gewesen, das ihm durch den Kopf ging.

Landwirtschaftliche Kooperation
An der südlichen Spitze des Kontinents, in Südafrika, gibt es zwar abkühlende Beziehungen zwischen Pretoria und Jerusalem, aber es werden Beziehungen aufgebaut. Südafrika und Israel teilen eine ähnliche Geschichte – beide demokratisch und siegreich aus einer schmerzhaften Vergangenheit entstanden. Beide stehen vor ähnlichen Herausforderungen in Landwirtschaft und beim Wasser. Wassermangel und das Management von Erträgen und bäuerliche Produktionsmengen sind Bereiche, zu denen Israel viele erfolgreiche Projekte in Ruanda, Kenia, Äthiopien und Südafrika eingeführt hat.
Israel hilft Bauern in ländlichen Gebieten ihre Potenzial umzusetzen und man kann die Erfolge in diesem YouTube-Video (in Sotho und Englisch) ansehen.
Die unschätzbare Hilfe, die Israel diesen ländlichen Bauern gegeben hat, besteht nicht nur in technischem Knowhow, sondern auch in Marketing und Geschäftsfertigkeiten, die diesen Gemeinschaften in der Zukunft den Unterhalt zu erhalten helfen.

Südafrikanische Freunde Israels
Diese Beziehungen sind nicht nur auf landwirtschaftlicher oder geschäftlicher Kooperation aufgebaut. Die 2010 gegründeten „South African Friends of Israel“ (SAF) werden als Bewegung beschrieben, die „religionsübergreifenden Dialog zwischen der südafrikanischen jüdischen Gemeinschaft und der breiteren Gemeinschaft in dem Streben nach Sicherstellung einer ausgewogenen Sicht und einem besseren Verständnis Israels durch alle Südafrikaner wirbt“.
Südafrika hat große strategische Bedeutung – das Land ist nicht nur das wirtschaftliche Machtzentrum Afrikas, sondern hat auch Macht- und Entscheidungsfindungs-Positionen in verschiedenen internationalen Gremien, so u.a. in der Blockfreien-Bewegung und der Afrikanischen Union.
Südafrika ist außerdem das Land, in der die Apartheid sowohl konzipiert als auch besiegt wurde. Das ist von extremer Bedeutung wegen der widerlichen Beschuldigung Israel sei ein Apartheidstaat und müsse genauso behandelt werden wie Südafrika. In Organisationen der bürgerlichen Gesellschaft, an Universitäten und mit dem einwöchigen Hassgest namens Apartheid-Week, das jeden März rund um die Welt stattfindet, gewinnt diese Lüge Israel sei ein Apartheidstaat an Boden.
Mitglieder und Unterstützer der SAFI spielen eine unverzichtbare Rolle bei der Verbreitung der Wahrheit und dem Aufräumgen mit den Lügen. Fakt ist, das sie zu den lautstärksten und gewichtigsten Unterstützern Israels gehören und dadurch, dass sie selbst Apartheid erlebt haben, zu den führendsten Autoritäten gehören.
Mitglieder der SAFI und ihre Unterstützer kamen in hellen Scharen, um mit Israel und zu seiner Unterstützung zu marschieren. Vor kurzem wurde in Johannesburg ein Tag des Eintretens veranstaltet, an dem viele teilnahmen, darunter die African Christian Democratic Party, Africa for Israel und andere.
Sie können sich unter diesem Link anhören, wie südafrikanische Christen sich für Israel aussprechen und die Apartheid-Analogie auseinandernehmen.

Bäume für Afrika
Südafrika ist nicht das einzige Land, in dem Beziehungen aufgebaut werden. Die Elfenbeinküste liegt an der Westküste Afrikas und genießt starke bilaterale Beziehungen zum jüdischen Staat. Der ehemalige Präsident Felix Houphouet-Boigny war einer der ersten Führungspolitiker eines südafrikanischen Landes, der Verbindungen zum jungen jüdischen Staat herstellte und dann die Beziehungen nach einem Boykott der Oraganisation of African Unity (OAU) in Solidarität mit ihren arabischen Mitgliedern 1986 wiederherstellte.
Es sind nicht nur Regierung und Industrie, die in Afrika investieren. Der Jüdische Nationalfonds (JNF/KKL), eine der führendsten gemeinnützigen Organisationen Israels, ist für die Pflanzung von mehr als 240 Millionen Bäumen im Land seit seinem Bestehen verantwortlich gewesen, was den JNF zu einem Weltführer bei der Aufforstung macht. Zusätzlich hat der JNF dringend benötigter Dämme und Reservoire und mehr als 1.000 Parks gebaut.
Der JNF ist perfekt positioniert, um Gemeinden in Afrika zu helfen, die sich den Umwelt- und Wasser-Herausforderungen gegenüber sehen, die auch Israel hat; der JNF ist auch an einer Vielzahl von Projekten auf dem Kontinent beteiligt.
Im November 2013 besuchten Repräsentanten des JNF-KKL Belgien den westafrikanischen Staat und wurden von Mengen an Unterstützern begrüßt, die israelische Flaggen schwenkten und ihre Solidarität mit dem jüdischen Staat zeigten. „Es war sehr inspirierend die Menge Menschen zu sehen, die kamen, um ihre Liebe für den Staat Israel zu zeigen, sie so leidenschaftlich singen zu hören und ihre Wertschätzung zu fühlen“, sagte der belgische JNF/KKL-Gesandte Oliver Rafowicz. „Die Unterstützer verstehen und unterstützen den Zionismus und das war in ihrem Einsatz für den JNF und Israel offenkundig.“
Jacob Benzino, der Präsident des JNF/KKL Belgien war ebenfalls anwesend und gab während der Veranstaltung einen Segen auf Hebräisch.
Die Elfenbeinküste ist Beleg dafür, dass in einem der Orte der Welt, von dem man es am wenigsten erwartet, es große Unterstützung Israels gibt.

Africa for Israel
Africa for Israel bemüht sich Christen überall auf dem Kontinent zu einen, „um einen kontinentalen Verband zu bieten, durch den sich jede proisraelische Kirche, Predigtamt, Gesellschaft oder Einzelperson in Afrika mit einer Stimme zur Unterstützung Israels auf Grundlage unseres gemeinsamen jüdisch-christlichen Fundaments einen, sprechen und handeln kann“.
Africa for Israel hat in Nigeria und im muslimisch geführten Tansania Erfolg damit gehabt Unterstützung für den jüdischen Staat in Gang zu bringen. „Viele afrikanische Führungspolitiker erkennen, dass über Politik hinauszugehen und nach Möglichkeiten zu suchen die Lage der Menschen in ihren Ländern zu verbessern weit produktiver ist. Israel fordert nichts, ist aber bereit Technologie zu teilen und afrikanische Bürger in die Lage zu befähigen, so dass wir unverzichtbares Fachwissen nicht verlieren“, sagt Luba Mayekiso, Gründer von Africa for Israel und Pro-Israel-Lobbyist.
„Politiker hören auf Zahlen und viele Christen haben das Gefühl, dass ihr Schweigen zu Israel fehlinterpretiert wird. Wir haben Beziehungen in Nigeria, dem Kongo, Uganda, Burundi, Kenia und Tansania aufgebaut, die sehr bereitwillig sind mit uns zusammenzustehen und unsere Hilfe angefordert haben, sie mit dem richtigen modernen Narrativ zu Israel zuversorgen.“
Africa for Israels Luba Mayekiso erklärt in diesem Video, warum Afrika sich an Israels Seite stellen wird.
Das Aufkommen des panafrikanischen Zionismus ist extrem ermutigend. Der Kontinent ist fruchtbarer Boden für den Bau und die Investition in Beziehungen. Gemeinsame Ideologie und die Verbreitung von Fähigkeiten und Fertigkeiten leistet für diesen stolzen Kontinent weit mehr als traditionelle Politik. Theodor Herzl wäre stolz.


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3. Mo 18:18
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Re: Israel Ja - Palästina Nein!

Beitrag von Eaglesword am Fr 25 Apr 2014, 18:47

heplev:
Die wahren Feinde der Palästinenser
23. April 2014 um 13:32 | Veröffentlicht in Araber, Geschichte, Nahost, Nahost-Konflikt, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
Schlagwörter: Flüchtlinge, Propaganda

Efraim Karsh, Middle East Quarterly, Frühjahr 2014
Die meiste Zeit des zwanzigsten Jahrhunderts war die interarabische Politik von der Doktrin des Panarabismus dominiert; diese postulierte die Existenz „einer einzigen Nation, die von gemeinsamen Banden der Sprache, Religion und Geschichte verbunden ist. … hinter der Fassade eine Vielzahl souveräner Staaten“;[1] kein einzelnes Thema dominierte diese Doktrin mehr als die „Palästinenserfrage“, wobei der Antizionismus den wichtigsten gemeinsamen Nenner panarabischer Solidarität formt und sein effektivster Schlachtruf war. Doch die tatsächliche Politik der arabischen Staaten hat weit weniger Sorge für panarabische Ideale gezeigt, geschweige denn für das Wohlergehen der Palästinenser, als für ihre eigennützigen Interessen. In der Tat ist mehr dafür getan worden die Leere des Panarabismus offenzulegen als sein meistgefeiertes Anliegen.

Leugnung des palästinensischen Nationalismus
Denken Sie z.B. an Emir Faisal ibn Hussein von Mekka, den gefeierten Helden des „Großen Arabische Aufstands“ gegen das ottomanische Reich und praktisch den Führer der aufkommenden panarabischen Bewegung. Zusammen mit seinem Vater und seinem älteren Bruder Abdallah setzte Faisal Palästina uaf die panarabische Agenda, indem er (fälschlich) behauptete, ihnen sei das Land als Gegenleistung für ihren anti-ottomanischen Aufstand versprochen worden. Im Januar 1919 unterschrieb er eine Vereinbarung mit Chaim Weizmann, dem Leiter der Zionisten, in dem die Balfour-Erklärung vom November 1917 zur Gründung einer jüdischen nationalen Heimstatt in Palästina und die Übernahme „aller notwendigen Maßnahmen … zur Ermutigung und Anregung der Einwanderung von Juden nach Palästina in großem Ausmaß“ unterstützt wurde.[2] Als jedoch im März 1920 die Gelegenheit zur Selbstverherrlichung aufkam, ließ er sich zum König von Syrien „in seinen natürlichen Grenzen, einschließlich Palästinas“ krönen. Wäre eine dieser Optionen umgesetzt worden, wäre Palästina damals von der internationalen Szene verschwunden.

Emir Faisal ibn Hussein von Mekka wurde praktisch der Führer der aufkeimenden panarabischen Bewegung. Er setzte Palästina auf die panarabische Agenda, indem er fälschlich behauptete, er und sein Vater und Bruder hätten das Land als Gegenleistung für ihren Aufstand gegen die Ottomanen versprochen bekommen.
Faisal gab seine großen Ambitionen auch nach seiner Vertreibung aus Damaskus durch die Franzosen im Juli 1920 nicht auf. Ganz im Gegenteil: Er nutzte seine folgende Position als Gründungsmonarch des Irak und rackerte sich unermüdlich ab, um die Einigung des Fruchtbaren Halbmonds unter seiner Herrschaft herbeizuführen. Nach seinem frühzeitigen Tod im September 1933 wurde seine Politik von den nachfolgenden irakischen Führern, insbesondere von Nuri Said – Faisals Waffenbruder und langzeitiger Premierminister, beibehalten. Im Sommer 1936 versuchte Said die arabischen und jüdischen Gemeinden Palästinas sowie die britische Regierung zu überzeugen einer Eingliederung des Landes in eine panarabische Föderation zuzustimmen; sehcs Jahre später veröffentlichte er einen detaillierten Plan für eine panarabische Einigung (als Blaubuch bekannt), die vorsah, dass „Syrien, der Libanon, Palästina und Transjordanien alle in einen einzigen Staat wiedervereint werden sollen“.[3]
Gegen das Vorhaben opponierte Abdallah heftig; dieser strebte danach das Emirat Transjordanien (später Jordanien) umzugestalten, das er seit 1921 regiert hatte. Aus ihm sollte ein Sprungbrett für die Schaffung eines „großsyrischen“ Reiches werden, das aus Syrien, Palästina und möglicherwiese dem Irak und Saudi-Arabien bestand; zudem waren die arabischen Staaten entschlossen diese Ambition abzublocken und sich selbst sich selbst jegliche Teile Palästinas zunutze zu machen, die sie in die Hand bekommen könnten, was dem konzertierten Versuch zugrunde lag den Staat Israel schon bei seiner Geburt zu vernichten. Dies war auf den ersten Blick ein leuchtende Demonstration panarabischer Solidarität; in Wirklichkeit war es eine Balgerei um palästinensisches Territorium in klassisch imperialistischer Tradition. So gab der Generalsekretär der Arabischen Liga, Abdel Rahman Azzam, einem britischen Reporter gegenüber zu, dass Abdallah „die zentrale Hügelkette Palästinas mit Zugang zum Mittelmeer im Gazastreifen schlucken wollte. Die Ägypter sollten den Negev bekommen. Galiläa würde an Syrien fallen, wobei die Küstenregion bis Akko dem Libanon angegliedert würde, wenn ihre Einwohner in einer Volksabstimmung dafür optierten [d.h. die Einwohner des besagten Küstenstreifens].“[4]
Hätte Israel den Krieg verloren, wäre sein Territorium unter den eindringenden arabischen Kräften aufgeteilt worden. Der Name Palästina wäre in der Mülltonne der Geschichte verschwunden. Da es den panarabischen Angriff überlebte, hat Israel paradoxerweise die palästinensische Nationalbewegung vor der völligen Vergessenheit bewahrt.

Manipulation der palästinensischen Sache
Nachdem sie halfen die Palästinenser in den nationalen Ruin zu treiben, fuhren die arabischen Staaten damit fort die nationale Sache der Palästinenser für ihre eigenen Zwecke zu manipulieren. Weder Ägypten noch Jordanien gestatteten den Palästinensern Selbstbestimmung in den Teilen Palästinas, die sie während des Kriegs von 1948 besetzten. Nachdem das gesamte biblische Land Judäas und Samarias besetzt wurde, ging Abdallah daran alle Spuren der gesellschaftlichen palästinensisch-arabischen Identität auszulöschen. Am 4. April 1950 wurde das Gebiet formal von Jordanien annektiert, wonach es als „Westbank“ des haschemitischen Königreichs Jordanien bekannt wurde. Seine Einwohner wurden jordanische Staatsbürger und sie wurden zunehmend in die wirtschaftlichen, politischen und sozialen Strukturen des Königreichs integriert. Und während Ägypten keinerlei Wunsch zeigte den besetzten Gazastreifen zu annektieren, unterstützte das nicht einfach den palästinensischen Nationalismus oder irgendeine Art von kollektivem politischem Bewusstsein unter den Palästinensern. Die Flüchtlinge wurden unter erdrückender Militärherrschaft gehalten, ihnen wurde die ägyptische Staatsbürgerschaft verwehrt und sie wurden schweren Reiseeinschränkungen unterworfen. „Die Palästinenser sind für die arabischen Staaten nützlich so wie sie sind“, antwortete Präsident Gamal Abdel Nasser freimütig einem nachfragenden westlichen Reporter. „Wir werden immer dafür sorgen, dass sie nicht zu mächtig werden. Können Sie sich noch eine andere Nation an den Küsten des östlichen Mittelmeers vorstellen?“[5] Wären diese Terroristen nicht während des Kriegs im Juni 1967 unter Israels Kontrolle geraten, hätte ihre Bevölkerung alle Reste der palästinensischen Identität verloren, die sie seit 1948 behalten hatten. Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Jahrzehnten rettete Israel unabsichtlich die nationale Sache der Palästinenser.

Nach dem Krieg von 1948 wurden die palästinensischen Flüchtlinge im Gazastreifen unter erdrückender ägyptischer Militärherrschaft gehalten; ihnen wurde die ägyptische Staatsbürgerschaft verweigert und sie waren schweren Reiseeinschränkungen unterworfen. Die Lage hat scih in Ägypten nicht bedeutend verändert. Hier bitten junge palästinensische Flüchtlinge aus Syrien um Anerkennung in Ägypten. (6. Mai 2013)
Genauso wenig hatte Syrien Sympathie für die Idee palästinensischer Eigenstaatlichkeit.Während seiner kurzen Präsidentschaft (April bis August 1949) schlug Husni Zaim die Neuansiedlung palästinensischer Flüchtlinge in Syrien im Gegenzug für finanziellen und politischen Gewinn vor, während Hafez Assad (1970 – 2000), der noch im September 1974 Palästina als „einen wesentlichen Teil von Südsyrien“ bezeichnete,[6] als Präsident ein Hindernis für palästinensische Selbstbestimmung war. Er gelobte jeder Lösung Treue, für die die – von der Arabischen Liga im Oktober 1974 zum „einzigen legitimen Repräsentanten des palästinensischen Volks“ ernannte – Palästinensische Befreiungsorganisation (PLO) offen war, solange sie nicht von der syrischen Linie für den Eintritt für die Vernichtung Israels abwich. Als aber die PLO im November 1988 vorgab die Teilungsresolution vom November 1947 zu akzeptieren (und damit implizit Israels Existenz anzuerkennen), um so ihre Ächtung durch die USA zu beenden,[7] bezog Syrien sofort Stellung gegen den Schritt. Die PLO trieb dann diese Vortäuschung dann einen Schritt weiter, als sie im September 1993 die Prinzipienerklärung zu Interim-Selbstverwaltungsabmachung (DOP) mit Israel unterschrieb. Das bot den Palästinensern Selbstregierung in der gesamten Westbank und dem Gazastreifen für eine Übergangszeit von bis zu fünf Jahren. Doch das syrische Regime verurteilte diese Erklärung heftig während der in Damaskus lebende palästinensische Terrorist Ahmad Jibril den PLO-Vorsitzenden Yassir Arafat mit dem Tod bedrohte.
Ein nicht weniger instrumentalisiertes Herangehen wurde von Saddam Hussein zur Schau gestellt, einem weiteren selbsternannten panarabischen Helden, dessen vorgebliche Treue für die Sache der Palästinenser von eines gleichgültigen, wenn nicht offener Feindseligkeit Umgangs damit. Saddam stellte sich 1970entschieden gegen eine irakische Intervention zur Hilfe für die Palästinenser in Jordanien während des „Schwarzen September“ und strebte hinterher danach die Palästinenser davon auszuschließen in den Irak zu kommen, um in der boomende, ölreiche Wirtschaft zu arbeiten. Saddam war zwar ein lautstarker Kritiker des von Ägyptens Anwar Sadat erzielten Separatfriedens mit Israel 1979, überlegte es sich aber rasch anders, als er in seinem Krieg gegen den Iran (1980-1988) ägyptische Militärhilfe brauchte und schuftete schwer für die Wiederaufnahme des Landes in die Arabische Liga. Genauso wenig war Saddam von Zusammenarbeit mit Israel gegen die syrischen Interessen im Libanon abgeschreckt (um Assad wegen dessen Unterstützung Teherans in dessen Krieg gegen Bagdad zu bestrafen); oder davon fortschrittliche israelische Militärausrüstung zu erlangen.[8] 1984, zu einer Zeit des Drucks infolge des Krieges mit dem Iran, ging er so weit öffentlich Unterstützung für Friedensverhandlungen mit dem jüdischen Staat zu äußern, wobei er betonte: „Kein arabischer Führer freut sich auf die Vernichtung Israels“ und jede Lösung des Konflikts würde „die Existenz eines sicheren Staates für die Israelis“ erfordern.[9]
Allerdings hinderte diese Unterstützung Saddam nicht daran seine Invasion Kuwaits im August 1990 mit dem Palästinenserproblem in Verbindung zu bringen. Während der Monate der Verhandlungen mit den Kuwaitis vor der Invasion erwähnte Saddam Palästina überhaupt nicht. Einmal mit der entschiedenen internationalen Reaktion konfrontiert, entschied er sich sofort die Krise zu „zionisieren“, indem er seinen räuberischen Schritt als den ersten hin zur „Befreiung Jerusalems“ darstellte. Doch dieser falsche Vorwand machte auf die meisten arabischen Staaten keinerlei Eindruck, die die fadenscheinige Verbindung als die List abtaten, die sie offensichtlich war und an der Seite des Westens kämpften um Kuwait zu befreien.
Die Anti-Irak-Koalition zerbrach auch nicht, als Saddam, in einem verzweifelten Versuch den Konflikt auszuweiten, neununddreißig Scud-Raketen auf Israel schoss – ein Schritt, der von den Palästinensern und von Demonstranten in marginalen Staaten wie dem Jemen bejubelt, dem ansonsten aber mit auffallender Stille der berühmt unruhigen „arabischen Straße“ begegnet wurde. Nicht ein einziges arabisches Regime wurde nach seiner Teilnahme an dem Krieg von der Macht gefegt; der Krieg schuf sogar eine stillschweigenden ad hoc-Allianz zwischen Israel und den arabischen Mitgliedern der Anti-Saddam-Koalition: Israel hielt sich so weit wie möglich zurück, unterließ Vergeltung für die Raketenangriffe des Irak, während die Koalition die Leere der panarabischen Vortäuschung Saddams aufzeigten, indem sie die Kriegsoperationen gegen Bagdad aufrecht erhielten.[10]
Wenn überhaupt, dann waren es die Palästinenser, die einen hohen Preis für ihr Techtelmechtel in dem Konflikt bezahlten, da die Befürwortung der irakischen Besetzung durch die PLO zu ihrer Ächtung durch die arabische Welt und nach dem Krieg die Vertreibung der meisten der 400.000 Palästinenser führte, die in Kuwait gelebt und gearbeitet hatten.[11] So viel zur panarabischen Solidarität mit “dem einzigen Repräsentanten des palästinensischen Volks“.

Ungewollte Gäste
Die politische Manipulation der palästinensischen Sache spiegelt sich auch in der miserablen Behandlung der palästinensischen Flüchtlinge in arabischen Staaten seit dem Krieg von 1948. Die Neuankömmlinge waren alles andere als willkommen, wurden als unpatriotischer und feiger Haufen angesehen, der seiner nationalen Pflicht schändlich entsagt hatte, während er von anderen erwartete für sie zu kämpfen; und diese Haltung wurde im Lauf der Zeit verankert und institutionalisiert. Doch da ihr Wunsch die palästinensischen Gäste loszuwerden dem schwelenden Wunsch nach der Vernichtung Israels zusammenpasste, lehnten die arabischen Staaten wie die Palästinenserführung die Resolution 194 der UNO-Vollversammlung vom 11. Dezember 1948 ab, die die Repatriierung davon abhängig machte, dass ein umfassender Frieden erreicht und ein Teil der Flüchtlinge in den arabischen Gastgeberstaaten angesiedelt wird.[12] Die nachfolgende Verwandlung der Resolution in den Grundstein eines restlos fadenscheinigen Anspruchs auf ein „Rückkehrrecht“ hat nur dazu gedient das Flüchtlingsproblem zu verewigen, weil die arabischen Staaten dieses „Recht“ als Vorwand benutzen, um die Assimilierung der Palästinenser in ihre Gesellschaften zu verhindern, in der Erwartung ihrer späteren Rückkehr in ihr Heimatland.
Nirgendwo ist dieser Zustand der Lage schonungsloser illustriert worden als im Libanon, dem bis Mitte der 1970-er Jahre der liberalste arabische Staat. In der Furcht, dass die sprießende und zunehmend radikalisierte palästinensische Bevölkerung (die von 100.000 im Jahr 1948 auf rund 500.000 im Jahr 2012 anwuchs)[13] den brüchigen konfessionellen Aufbau des Landes untergraben könnte, verboten die Behörden ihre Eingliederung in die sozialen, politischen und Wirtschaftsstrukturen des Libanon. Im Ergebnis ist die riesige Mehrheit der Palästinenser staatenlose Flüchtlinge geblieben, die zu mehr als der Hälfte in bitterer Armut in zwölf verkommenen und überfüllten Lagern leben (weitere fünf Lager wurden während des libanesischen Bürgerkriegs von 1975 – 1990 zerstört), die von der U.N. Relief and Works Agency for Palestine Refugees in the Near East (UNRWA) verwaltet wird; die UNRWA wurde 1949 für die exklusive Fürsorge palästinensisch-arabischer Flüchtlinge gegründet.[14]
Lagerbewohner oder nicht, libanesische Palästinenser sind wegen ihres Fremden-Status von zahlreichen gesellschaftlichen Schichten und Aktivitäten ausgeschlossen; und anders als andere Einwohner, die dieser Diskriminierung aufgrund der Reziprozitätsverträge ihrer Länder mit dem Libanon entgehen können, haben die staatenlosen Palästinenser keinen Anspruch auf solche Rechte und werden demzufolge für deutliche Misshandlung herausgegriffen, darunter schwere Einschränkungen des Reisens, Landbesitzes und der Möglichkeiten zu arbeiten. Jahrzehnte lang wurde ihnen durch Regierungserlass die Ausübung von mehr als 70 Berufen untersagt, vom Türsteher über Mechaniker, Büroangestellten, Lehrern, bis zu Personalleiter; und während das Arbeitsministerium das Verbote für 50 Berufe im Juni 2005 aufhob, ist die tatsächliche Anwendung dieser Maßnahme bestenfalls willkürlich. Ähnlich haben nur zwei Prozent der Palästinenser das Gesetz von 2010 genutzt, das auf die Verbesserung des Zugangs zum offiziellen Arbeitsmarkt und dem sozialen Versicherungssystem zielt, da das libanesische Recht Palästinenser immer noch die Ausübung von mindestens 25 Berufen verbietet, die die Mitgliedschaft in Organisationen erfordert (Juristen, Mediziner und Ingenieure) und sie bei Arbeits- und Sozialverhältnissen diskriminiert (z.B. werden Palästinenser im Vergleich zu libanesischen Arbeitern bei der Ausübung derselben Arbeit unterbezahlt und müssen für ihre Rentenversicherung deutlich mehr zahlen). Palästinensischen Flüchtlingen ist entsprechend eines diskriminierenden Gesetzes aus dem Jahr 2001 immer noch die Registrierung von Landbesitz verboten.[15]
Der Libanon mag zwar das krasseste Beispiel des Missbrauchs sein, aber nirgendwo in der arabischen Welt sind die Palästinenser wie „Brüder“ behandelt worden. In Übereinstimmung mit den Resolutionen der Arabischen Liga lehnen alle arabischen Staaten die Einbürgerung und/oder Neuansiedlung als Lösung des Flüchtlingsproblems an und lehnen es prinzipiell ab etwas zum Budget der UNRWA beizutragen oder Verantwortung für irgendeine von dessen Funktionen zu übernehmen; und alle schränken die Reisefreiheit ihrer palästinensischen Einwohner sowie ihre Grundbesitzrechte und Zugang zu Regierungsleistungen wie Gesundheits-, Bildungs- und soziale Förderung ab.[16] Als Saudi-Arabien 2004 sein Einbürgerungsgesetz überarbeitete und Ausländern, die zehn Jahre im Land gelebt hatten erlaubte die Staatsbürgerschaft zu beantragen, wurden auffälligerweise die schätzungsweise 500.000 im Land lebenden und arbeitenden Palästinenser davon ausgenommen. Der Vorwand: Die Vereinbarung der Arabischen Liga, dass in arabischen Ländern lebenden Palästinenser die Staatsbürgerschaft verweigert wird um den Verfall ihrer Identität zu vermeiden und ihr „Rückkehrrecht“ in ihr Heimatland zu schützen.[17]
Selbst in Jordanien, wo die meisten Palästinenser eingebürgert und ins Gewebe des Landes integriert worden sind, bleiben sie weitgehend an den Rand gedrängt und werden diskriminiert. Zwischen 1949 und 1967, als Jordanien die Westbank kontrollierte, zogen rund 250.000 bis 500.000 Palästinenser in die Eastbank oder auf der Suche nach einem besseren Leben ins Ausland. Doch selbst Eastbank-Palästinenser sind systematischer Diskriminierung unterworfen worden. Sie zahlen weit höhere Steuern als ihre beduinischen Landsleute; sie erhalten fast eine staatliche Unterstützung; sie werden fast vollständig von Regierungsjobs ausgeschlossen und haben, wenn überhaupt wenig politische Vertretung: Nicht einem der zwölf Gouverneursämter steht ein Palästinenser vor und die Zahl der palästinensischen Parlamentarier ist unverhältnismäßig gering.[18]
Die Lage wird durch die Tatsache weiter verschärft, dass mehr als zwei Millionen Palästinenser, von denen die meisten die jordanische Staatsbürgerschaft besitzen, als UNRWA-Flüchtlinge registriert sind, von denen rund 370.000 in zehn anerkannten Lagern im ganzen Land leben.[19] Das hat dann zu der Wahrnehmung der gesamten palästinensischen Bevölkerung des Königreichs als Flüchtlinge geführt, die letztlich das Land verlassen werden, um ihr „Rückkehrrecht“ auszuüben.[20]
Diese Aussicht kann zur Gründung der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) im Jahr 1964 zurückverfolgt werden, die Jordanien bald als Fokus der palästinensischen nationalen Identität herausforderte. Die Lage spitzte sich im Herbst 1970 zu, als die Organisation versuchte die Haschemiten-Dynastie zu stürzen. Das zwang König Hussein die PLO aus dem Land zu treiben, was im Juli 1988 an Boden gewann, als Hunderttausende Westbankler ihre jordanische Staatsbürgerschaft verloren, weil der König die „verwaltungstechnischen und rechtlichen Verbindungen“ mit dem Territorium kappte. Nach der Unterzeichnung der Absichtserklärung und des jordanisch-israelischen Friedensvertrags vom Juli 1994 verschob sich der Prozess an die Eastbank, wo tausenden Palästinensern die jordanische Staatsbürgerschaft aberkannt wurde.[21] „Für Eastbanker wird oft das Rückkehrrecht als Allheilmittel aufrecht erhalten, das Jordaniens beduinische und haschemitische Identität wiederherstellen wird“, heißt es in einem vertraulichen Memo des US-Botschafts in Amman von 2008:
Am harmlosesten ist es, wenn unsere Kontakte bei Eastbankern dazu tendieren auf das Rückkehrrecht als Lösung für Jordaniens besondere soziale, politische und wirtschaftliche Probleme zu zählen. Doch vielen Gesprächen mit Eastbankern liegt die Theorie zugrunde, dass die „echten“ Jordanier, wenn die Palästinenser erst einmal gehen, ihr Land zurückbekommen können. … Fat ist, dass viele unserer Kontakte zu Eastbankern wegen der Rückkehr (sprich: Wegzug) der palästinensischen Flüchtlinge begeisterter sind als die Palästinenser selbst.[22]

Brüderliche Massaker
Die arabischen Staaten haben ihre palästinensischen Gäste nicht nur ausgegrenzt, sondern sie sind auch nicht davor zurückgeschreckt sie in großem Ausmaß zu massakrieren, wann immer es ihren Anforderungen entsprach. Als 1970 sein Thron durch die palästinensischen Guerilla-Organisationen gefährdet war, schlachtete der umgängliche und durch und durch verwestlichte König Hussein innerhalb nur eines Monats tausende Palästinenser ab, was heute als „Schwarzer September“ bekannt ist. Aus Angst vor dem sicheren Tod flohen jede Menge palästinensische Kämpfer vor ihren jordanischen „Brüdern“, um sich den israelischen Streitkräften (IDF) zu ergeben. Die zivilen Opfer waren exorbitant; Schätzungen reichen von dreitausend zu fünfzehntausend Toten – mehr als der palästinensische Blutzoll im Krieg von 1948.[23]
Im Sommer 1976 massakrierten libanesisch-christliche Milizen – gestützt von der syrischen Armee – rund 3.500 Palästinenser, die meisten davon Zivilisten, im Beiruter Flüchtlingslager Tel Zaatar. Sechs Jahre später schlachteten genau dieselben Milizen hunderte Palästinenser in den Flüchtlingslagern Sabra und Schatila ab, diesmal unter dem wachsamen Auge deer IDF. Keiner der arabischen Staaten kam den Palästinensern zu Hilfe.

Palästinenser fliehen aus dem Flüchtlingslager Tel Zaatar. Im Sommer 1967 massakrierten libanesisch-christliche Milizen, gestützt von der syrischen Armee, rund 3.500 Palästinenser, zumeist Zivilisten, in Tel Zaatar. Keiner der arabischen Staaten kam den Palästinensern zu Hilfe.
Als die PLO 1983 im Libanon versuchte ihre Militärpräsenz wieder aufzubauen, nachdem sie im Jahr zuvor von Israel vertrieben worden war, wurde sie von der syrischen Regierung kurzerhand hinausgeworfen; diese ging so weit einen internen Konflikt unter den Palästinensergruppen im Libanon anzuzetteln, der Jahre lang tobte und einen unzählige Zahl von Leben kostete. Das war derart schlimm, dass Salah Khalaf (aka Abu Iyad), die Nummer Zwei der PLO Damaskus beschuldigte schlimmere Verbrechen gegen das palästinensische Volk zu begehen, als „die vom israelischen Feind“. [24]
Im Sommer 2007 tötete die libanesische Armee hunderte Palästinenser, einschließlich vieler Zivilisten, im nordlibanesischen Flüchtlingslager Nahr al-Bared; sie fügte der Umwelt weithin Schaden zu und trieb rund 30.000 Personen dazu Zuflucht in einem nahe gelegenen Lager zu suchen.[25]
Tausende Palästinenser sind im andauernden syrischen Bürgerkrieg getötet worden und zehntausende sind aus dem Land geflohen, weil Flüchtlingslager militärischen Angriffen und langen Belagerungen unterzogen wurden, die ihre Einwohner in Elend und Hungersnot trieben. Das große Lager Yarmuk südlich von Damaskus, einst Heimat für etwa 250.000 Palästinenser, darunter 150.000 offiziell registrierte Flüchtlinge, ist heute „nichts als Ruinen und beherbergt nur rund 18.000 Einwohner, die nicht in den Libanon, nach Jordanien oder anderswo entkommen konnten“.[26]

Brüderliche Nakba
Aus dem palästinensischen Exodus von 1948 ist viel gemacht worden, aber während ihrer Jahrzehnte der Verstreuung sind die Palästinenser gleichermaßen traumatischen Torturen durch die Hand ihrer arabischen Brüder unterworfen worden. Schon in den 1950-er Jahren vertrieben die arabischen Golfstaaten streikende palästinensische Arbeiter, während die Ereignisse des Schwarzen September zur Vertreibung von rund 20.000 Palästinensern aus Jordanien und dem Abriss ihrer Lager führte.[27] Und diese Tragödie verblasst im Vergleich mit der Vertreibung der meisten der 400.00 Palästinenser aus Kuwait 1991. „Was Kuwait dem palästinensischen Volk antat, ist schlimmer als was den Palästinensern durch Israel in den besetzten Gebieten angetan wurde“, klagte Arafat, als wäre es nicht die Befürwortung der brutalen Besatzung durch den Irak (August 1990 bis Februar 1991) gewesen, die diese tödliche Vergeltung auslöste.[28]
Es spielte keine Rolle, dass diese Gemeinschaft nichts mit dem rücksichtslosen Schritt der PLO zu tun hatte. Innerhalb von Monaten nach der Befreiung des Landes verblieben nur noch 50.000 bis 80.000 Palästinenser im Emirat und bis Ende des Jahres schrumpfte diese Zahl auf rund 30.000. Die meisten hatten ägyptische Reisedokumente, ursprünglich aus dem Gazastreifen; sie waren nicht in der Lage Visa für irgendeinen Ort in der Welt zu bekommen, auch nicht für Ägypten, das zur Zeit ihres Weggangs zum Golf die Regierungsmacht in ihrer Heimat stellte. Im Gegensatz dazu – vermerkte das Palestine Yearbook of International Law „legte Israel nach dem Krieg keine Hindernisse für die Rückkehr palästinensischer Familien aus der Westbank in die Gebiete in den Weg“; rund 30.000 Westbanker und 7.000 Gazaner mit gültigen israelischen Personalausweisen, die in Kuwait und Saudi-Arabien gelebt hatten, kehrten in die Heimat zurück.[29]
Der Staub des kuwaitischen Exodus hatte sich kaum gelegt, da erlebten die Palästinenser einen weitere Vertreibung, diesmal aus Libyen. In einer Rede am 1. September 1995, als Israel davor stand die Kontrolle über die von Palästinensern bewohnten Gebiet in der Westbank an Arafats palästinensische Autonomiebehörde zu übergeben (die Kontrolle über die Bevölkerung des Gazastreifens war im Jahr davon übergeben worden), verkündete Muammar al-Gaddafi seine Absicht alle im Land lebenden und arbeitenden Palästinenser zu vertreiben; er drängte die arabischen Staaten seinem Beispiel zu folgen, um die Leere des palästinensisch-israelischen Friedensprozesses zu entlarven. Er argumentierte:
Da die Palästinenserführer behaupten, sie hätten nun ein Heimatland und einen Reisepass, lasst die 30.000 Palästinenser in Libyen in ihr Heimatland zurückgehen und lasst uns sehen, ob die Israelis ihnen die Rückkehr gestatten. Das ist die Weg, wie die Welt herausfinden wird, dass der von ihr beworbene Frieden nicht mehr ist als Verrat und eine Verschwörung.[30]
Kein arabischer Staat nahm Gaddafis Rat an und einige beschworen ihn seine Entscheidung rückgängig zu machen; aber auch keiner öffnete seine Türen, um die Vertriebenen aufzunehmen. Der Libanon verweigerte mehreren tausend Ankommenden die Einreise ohne libanesische Reisedokumente und verbot Seetransporte aus Libyen, um der Möglichkeit zuvorzukommen, dass möglicherweise ein Zustrom Deportierter einfällt, während Ägypten Palästinensern mit israelischen Genehmigungen für die Einreise nach Gaza und in die Westbank erlaubte – unter Eskorte – sein Territorium zu durchqueren; dadurch strandeten tausende unglückseliger Flüchtlinge Monate lang in der ägyptischen Wüste. Inhaber von Aufenthaltsgenehmigungen andernorts waren allmählich in der Lage wegzuziehen; dem Rest wurde irgendwann gestattet in Libyen zu bleiben als Gaddafi seine Entscheidung Anfang 1997 widerrief.[31]
Last but not least löste der Sturz Saddam Husseins im April 2003 eine Flutwelle der Gewalt und des Terrors gegen die 34.000 Personen große palästinensische Gemeinschaft aus; rund 21.000 Menschen flohen in Angst um ihr Leben aus dem Land. Doch weit davon entfernt ihre Langzeit-„Gäste“ zu schützen, war die international gestützte irakische Regierung an der willkürlichen Folter, Tötung und dem Verschwinden von Palästinensern beteiligt, während keiner der arabischen Nachbarstaaten (mit seltenen, zeitlich begrenzten Ausnahmen) den fliehenden irakischen Palästinenser seine Türen öffnete. „Es ist schwer zu verstehen, warum Syrien fast einer Million irakischen Flüchtlingen Zuflucht gewährte, aber vor ein paar Hunderte Palästinensern die Tür verschließt, die ebenfalls aus dem Irak fliehen“, kommentierte ein führender Menschenrechtler. „Die Misshandlung dieser palästinensischen Flüchtlinge durch die syrische Regierung steht in scharfem Gegensatz zu ihrer Solidaritätserklärung mit dem palästinensischen Volk.“[32] Ein paar Jahre später äußerte dieselbe Gruppe dieselbe Beschwerde über die libanesische Regierung, weil die palästinensische Flüchtlinge aus dem syrischen Bürgerkrieg an der Einreise ins eigene Territorium verhinderte. [33]
Yassir Arafat (mit Brille) auf einer Pressekonferenz, bei der er die Lage zwischen den Palästinensern und den jordanischen Behörden diskutiert – Amman 1970. Die gegenseitigen Anfeindungen wurden von der Rücksichtslosigkeit der Palästinenserführung enorm verschärft, die sich gegen die arabischen Gastgebergesellschaften wandte, wann immer sich die Gelegenheit bot. Die subversiven Aktivitäten der PLO gegen das jordanische Regime gipfelte in den Massakern des Schwarzen September.

Yassir Arafat (mit Brille) auf einer Pressekonferenz, bei der er die Lage zwischen den Palästinensern und den jordanischen Behörden diskutiert – Amman 1970. Die gegenseitigen Anfeindungen wurden von der Rücksichtslosigkeit der Palästinenserführung enorm verschärft, die sich gegen die arabischen Gastgebergesellschaften wandte, wann immer sich die Gelegenheit bot. Die subversiven Aktivitäten der PLO gegen das jordanische Regime gipfelte in den Massakern des Schwarzen September.

Nichts für einander übrig
Um den arabischen Staaten gegenüber fair zu sein: Ihre Animosität und Misstrauen wurde von den Palästinensern mehr als erwidert. Schon im Krieg von 1948 fand sich die panarabischen Freiwilligentruppe, die nach Palästina ging, um die Juden zu bekämpfen, auf Kriegsfuß mit der Gemeinschaft wieder, die sie angeblich verteidigen sollte. Denunziationen und gewalttätige Zusammenstöße mit der örtlichen Bevölkerung waren an der Tagesordnung, da diese es oft ablehnte die Arabischen Befreiungsarmee, wie die Truppe ambitioniert hieß, mit den Grundnotwendigkeiten des täglichen Unterhalts und militärischer Operationen zu versorgen; das arabische Armeepersonal seinerseits missbrauchte die palästinensischen Gastgeber, für die sie offen Verachtung zeigten.
Diese gegenseitige Animosität wurde in den folgenden Jahrzehnten durch die Rücksichtslosigkeit der Palästinenserführung enorm verschärft, angeführt seit Mitte der 1960-er Jahre bis November 2004 von Yassir Arafat, der sich gegen die arabischen Gastgebergesellschaften wandte, wann immer sich die Gelegenheit dazu bot. Wie oben vermerkt waren es die subversiven Aktivitäten der PLO gegen das jordanische Regime, die die Folge der Ereignisse in Gang setzten, die in den Massakern des Schwarzen September gipfelten. Ähnlich half der Missbrauch der wachsenden Machtbasis im Libanon, wo die PLO sich nach ihrer Vertreibung aus Jordanien festsetzte, und die Einmischung in die interne Politik des Landes den libanesischen Bürgerkrieg auszulösen, der fast zwei Jahrzehnte wütete und Hunderttausenden das Leben kostete.
„Ich erinnere mich, wie ich ihn in meinem eigenen Haus buchstäblich anbrüllte“, sagte der damals in Beirut lebende palästinensische Akademiker Walid Khalidi in Erinnerung an seinen verzweifelten Versuch, Arafat von der Parteinahme in dem im Entstehen begriffenen Bürgerkrieg abzubringen. „Ich war wirklich sehr wütend, weil es einfach keinen Sinn machte, dass er das sagte. Ich sagte ihm, dass wir Palästinenser nicht das Recht haben die Ächtung der Phalangisten zu fordern und dass es sie alle in die Hände der Israelis treiben würde.“[34] Diesen Punkt verstanden die gewöhnlichen Palästinenser nicht, die Arafat oft für ihr Unglück im Libanon verantwortlich machten. Als der PLO-Vorsitzende im Sommer 1976 Überlebendes des Massakers von Tel Zaatar besuchte, wurde er von einem Trommelfeuer aus verfaultem Gemüse und „Verräter“-Rufen der erbitterten Flüchtlinge empfangen, die ihn beschuldigten den mit Blut gefluteten Fall des Lagers provoziert zu haben.[35]
Diese politische Einmischung war von mutwilliger Gewalt der PLO gegen ihre Gastgebergesellschaften begleitet. In einer Wiederholung der jordanischen Gesetzlosigkeit verwandelten palästinensische Guerillas den pulsierenden und blühenden libanesischen Staat, dessen Hauptstadt Beirut als „Paris des Nahen Ostens“ gefeiert wurde, in eine Brutstätte von Gewalt und Anarchie. Mehrere Bezirke Beiruts und die Flüchtlingslager kamen unter ausschließlich palästinensische Kontrolle, so sehr, dass sie allgemein als „Fakhani-Republik“ bekannt wurden, benannt nach dem Bezirk Beiruts, in dem Arafat sein Hauptquartier eingerichtet hatte. Beträchtliche Teile des Südlibanon – oder „FatahlandQ“ – kamen ebenfalls unter palästinensische Kontrolle. In schamloser Verletzung der libanesischen Souveränität richtete die PLO Straßensperren ein, übernahm Gebäude und vertrieb die örtlichen Einwohner, betrieb Erpresserbanden, schützte Kriminelle, die vor der libanesischen Justiz flohen und beging zahllose Gräuel an libanesischen Zivilisten, insbesondere im Januar 1976 das Massaker an hunderten Einwohnern der christlichen Stadt Damour südlich von Beirut und die Vertreibung der verbliebenen Bevölkerung.[36]

Schlussfolgerung
Eigennütziger Interventionismus unter dem Vorwand panarabischer Solidarität hat aus dem bilateralen palästinensisch-israelischen Konflikt in einen multilateral arabisch-israelischen Konflikt gemacht, wodurch unrealistische Hoffnungen und Erwartungen der palästinensischen politischen Kreise angeregt wurden und in kritischen Schlüsselmomenten weit verbreitete und furchtbar zerstörerische Gewalt anstiftete. Die Folge ist eine Zunahme der Intensität des Konflikts gewesen und dass seine Lösung weit komplexer und verworrener gemacht wurde, was die Palästinenser seit über sechseinhalb Jahrzehnten staatenlos gemacht hat.
Je eher die Palästinenser diesen fadenscheinigen Link zurückweisen und anerkennen, dass ihre Sache allein die ihre ist, desto wahrscheinlicher werden sie ihren eigenen Frieden mit der Existenz des jüdischen Staates – wie in der Teilungsresolution von 1967 vorgesehen – und zu guter Letzt trotz ihrer arabischen „Brüder“ ihren eigenen Staat bekommen.
Efraim Karsh, Editor des Middle East Quarterly, ist Professor für Nahost- und Mittelmeer-Studien am King’s College in London und Professor für politische Studien an der Bar-Ilan-Universität, wo er auch als Senior Research Associate des BESA Center for Strategic Studies arbeitet. Dieser Artikel ist Teil einer breiteren Studie, die unter der Schirmherrschaft des BESA Center angefertigt wurde.
[1] Walid Khalidi: Thinking the Unthinkable: A Sovereign Palestinian State. In: Foreign Affairs, Juli 1978, S. 695-696; Hisham Sharabi: Nationalism and Revolution in the Arab World. New York (Van Nostrand Reinhold Company) 1966, S. 3.
[2] Walter Laqueur (Hrsg): The Israel-Arab Reader. Harmondsworth (Penguin) 1970),S. 37.
[3] Walter Laqueur, ed., The Israel-Arab Reader (Harmondsworth: Penguin, 1970), p. 37.
[3] Gen. Nuri Said: Arab Independence and Unity: A Note on the Arab Cause with Particular Reference to Palestine, and Suggestions for a Permanent Settlement to which Are Attached Texts of All the Relevant Documents. Baghdad (Government Press) 1943), S. 11.
[4] Interview [von] Clare Hollingowith mit Azzam Pasha, 23. März 1948, S25/9020; s. auch: “Fortnightly Intelligence Newsletter No. 57,” ausgegbeben vom HQ British Troops in Palestine den Zeitraum 6. Dez.-18. Dez. 1947, WO 275/64, S. 2; Cunningham to Creech Jones, 24. Feb. 1948, “Cunningham Papers,” VI/1/80; Kirkbride to Bevin, 23. Dez. 1947, FO 371/61583; Musa Alami: The Lesson of Palestine. Middle East Journal, Okt. 1949, S. 385.
[5] John Laffin: The PLO Connections. London (Corgi Books) 1983, S. 127.
[6] Radio Damaskus, 8. März 1974.
[7] Die Palästinenserführer unternahmen wirklich alles, um ihren Untertanen zu versichern, dass dies nur ein taktischer Schachzug war, der darauf zielte das internationale Ansehen der PLO zu verbessern und damit im Ergebnis ihre Fähigkeit das ultimative Ziel der Vernichtung Israels: „Wir haben gelobt Palästina vor 1967 zu befreien“, erklärtre Abu Iyad, Yassir Arafats Stellvertreter. „Wir werden Palästina Schritt für Schritt wieder herstellen und nicht in einem Schwung, genauso wie die Juden es gemacht haben.“ Er wiederholte diese Zusicherung ein paar Tage später noch einmal: „Die Gründung eines Palästinenserstaats auf irgendeinem Teil Palästinas ist nur ein Schritt hin zur [Befreiung des] ganzen Palästinas.“ Al-Anba (Kuwait), 5. Dez. 1988.
[8] Davar (Tel Aviv), 12. Nov. 1987; Hadashot (Tel Aviv), 13. Nov. 1987.
[9] International Herald Tribune (Paris), 27. Nov./ 5. Dez. 5 1984.
[10] Zur weiteren Diskussion dieses Themas si. Efraim Karsh/Inari Rautsi: Saddam Hussein: A Political Biography. New York (Grove) 2003; rev. und ergänzte Ausg.; Lawrence Freedman/Efraim Karsh: The Gulf Conflict 1990-1991: Diplomacy and War in the New World Order. Princeton (Princeton University Press) 1993.
[11] The New York Times, 16. März 1991; A New Beginning. US News & World Report, 13.Sept. 1993.
[12] “194 (III). Palestine – Progress Report of the United Nations Mediator,” UNO-Vollversammlung, New York, 11. Dez. 11 1948, Art. 11; “393 (v) – Assistance to Palestine Refugees,” ders., 2. Dez. 1950, Art. 4; “Special report of the Director and Advisory Commission of the United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees in the Near East,” ders., 29. Nov. 1951, A/1905/Add. 1, S. 4. Zur arabischen Ablehnung von Res. 194 s.: Arab Broadcasts: Daily Summary. israelisches Außenministerium, Abteilung Nahost, Nr. 36, 12.-13. Sept. 1948; Hagana Archive (Tel Aviv), HA 105/88, p. 153; “Arabs Firm on Refugees,” The New York Times, 9. Sept. 1948; British Middle East Office (Cairo) ans Foreign Office, 11. Sept. 1948, FO 371/68341; Davar, 8. Aug. 1948; al-Masri (Cairo), 11. Okt. 1948, zitiert in: Refugee Repatriation—A Danger to Israel’s security. Israelisches Außenministerium, Research Dept., 4. Sept. 1951, FM 2564/1.
[13] UNRWA: Where We Work – Lebanon. New York, angesehen am 8. Dez. 2013; Amnesty Interational: Exiled and Suffering: Palestinian Refugees in Lebanon. London, Okt. 2007, S. 2, 10; Julie Peteet: From Refugees to Minority: Palestinians in Post-War Lebanon. Middle East Report, Juli/Sept. 1996, S. 29.
[14] Lena El-Malak: Betrayed and Forgotten: Palestinians Refugees in Lebanon. Yearbook of Islamic and Middle Eastern Law, Band 9, 2002-03, S. 136-137; Souheil al-Natour: The Legal Status of Palestinians in Lebanon. Journal of Refugee Studies, Nr. 3, 1997, S. 360-377.
[15] International Labor Organization: Palestinians in Lebanon working under precarious conditions. Genf, 20. Nov. 2012; Human Rights Watch: World Report 2010: Lebanon, World Report 2011: Lebanon, World Report 2013: Lebanon. New York; Amnesty International: Exiled and Suffering. London, S. 18-22.
[16] Für ein Beispiel s.: Recommendations by the Committee of Arab Experts in Reply to the Proposals by the U.N. Secretary-General Regarding the Continuation of U.N. Assistance to the Palestine Refugee. Sofar, Lebanon, 17. Aug. 1959. In: Muhammad Khalil: The Arab States and the Arab League: A Documentary Record. Beirut (Khayat) 1962, Band 2, S. 654-5; Abbas Shiblak: “Residency Status and Civil Rights of Palestinian Refugees in Arab Countries. Journal of Palestine Studies, Frühjahr 1996, S. 36-45.
[17] P.K. Abdul Gharfour: A Million Expatriates to Benefit from New Citizenship Law. Arab News (Riyadh), 21. Okt. 2004.
[18] Moshe Efrat: Haplitim Hapalestinaim 1949-74: Mehkar Kalkali Vehevrati. Tel Aviv (Tel Aviv University), Horowitz Center for the Study of Developing Countries, Sept. 1976), S. 22-23; Don Peretz: Palestinian Refugees and the Middle East Peace Process. Washington, D.C. (United States Institute of Peace Press) 1993, S. 49-50; Mudar Zahran: Jordan Is Palestinian. Middle East Quarterly, Winter 2012, S. 3-12.
[19] UNRWA: Where We Work: Jordan. Figures as of Jan. 1, 2012.
[20] World Directory of Minorities and Indigenous Peoples – Jordan: Palestinians, 2008. Minority Rights Group International, London, angesehen am 3. Feb. 2014.
[21] Laurie A. Brand: Palestinians and Jordanians: A Crisis of Identity. Journal of Palestine Studies, Sommer 1995, S. 46-61; Human Rights Watch: Stateless Again: Palestinian-Origin Jordanians Deprived of Their Nationality. New York, 1. Feb. 2010; Human Rights Watch: Jordan: Stop Withdrawing Nationality from Palestinian-Origin Citizens., 1. Feb. 2010.
[22] U.S. Ambassador to Jordan David Hale: Confidential Memo on the Debate in Jordan Concerning the Palestinian Right of Return, Amman, Feb. 5, 2008. In: Journal of Palestine Studies, Winter 2012, S. 220, 222.
[23] Said Aburish: Arafat: From Defender to Dictator. London (Bloomsbury) 1998, S. 114.
[24] Al-Majallah (London), 26. Nov. 1983.
[25] Amnesty International: Exiled and suffering. London, S. 5-6.
[26] Ramzy Baroud: Starving to Death in Syria. al-Ahram (Cairo), 9.-15. Jan. 2014; The Jerusalem Post, 19. Dez. 2013; Haaretz (Tel Aviv), 2. Jan. 2014; The Guardian (London), 12. Dez. 2012.
[27] From Badil Refugee Survey 2008-2009: Secondary Forced Displacement in Host Countries – An Overview. BADIL Resource Center for Palestinian Residency and Refugee Rights, Bethlehem, Sommer/Herbst 2010.
[28] Al-Musawwar (Cairo), 15. Nov. 1991.
[29] Human Rights Watch: Nowhere to Go: The Tragedy of the Remaining Palestinian Families in Kuwait. Middle East Watch, 23. Okt. 1991, abgeduckt in: The Palestine Yearbook of International Law, Band 6, 1990-91, S. 99-102; Steven J. Rosen: Kuwait Expels Thousands of Palestinians. Middle East Quarterly, Herbst 2012, S. 75-83; Ann M. Lesch: Palestinians in Kuwait. Journal of Palestine Studies, Sommer 1991, S. 47-53.
[30] The Baltimore Sun, 14. Sept. 1995; The New York Times, 5. Okt. 1995.
[31] Abbas Shiblak: A Time of Hardship and Agony: Palestinian Refugees in Libya. Palestine-Israel Journal, Nr. 4, 1995; BADIL Resource Center for Palestinian Residency and Refugee Rights: The Palestinian Crisis in Libya, 1994-1996 (Interview with Professor Bassem Sirhan). Forced Secondary Displacement: Palestinian Refugees in the Gaza Strip, Iraq, Jordan, and Libya. Bethlehem, Winter 2010.
[32] Human Rights Watch: Syria: Give Refuge to Palestinians Fleeing Threats in Iraq. 2. Feb. 2007.
[33] Human Rights Watch: Nowhere to Flee: The Perilous Situation of Palestinians in Iraq. New York, Sept. 2006; Syria: Give Refuge to Palestinians Fleeing Threats in Iraq. ebenda, 2. Feb. 2007; “Lebanon: Palestinians Fleeing Syria Denied Entry. ebenda, 8. Aug. 2013.
[34] Andrew Gowers/Tony Walker: Arafat: The Biography. London (Virgin) 1994, S. 186, 200.
[35] Robert Fisk: Pity the Nation: Lebanon at War. Oxford (Oxford University Press) 1992, S. 86, 102.
[36] Aburish:, Arafat. S. 151.


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3. Mo 18:18
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